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Die Geschichte vom Baron von Falz Fein aus Lichtenstein ...

2 VERANSTALTUNGEN
jetzt
SAMSTAG 18.12.2010
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Winfried Anslinger
liest aus
"SCHMIDT & SOHN"
in der Buchhandlung
WELSCH
Talstraße 35
66424 Homburg/ Saar
um
16.00 UHR
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17.12.2010 Ach ja, dass liebe Fegen und der Schnee. Da läuft doch dann plötzlich die Nachbarschaft aus dem Ruder ...
Also jetzt muss man doch ganz klar stellen, dass ich keinen Menschen kenne, der soviel Schnee wegschippt, wie wir und wenn ich mir die umliegenden Gefilde so anschaue, da wundert es einen nicht, dass in diesem Dorf so viele Knochenbrüche, wie nie zuvor sind. Mein lieber Schwan und dann wundern ...
Jetzt ist doch Kalendarisch festgelegt, dass jedes Jahr zur gleichen Zeit der Winter ausbricht und warum haben die hier immer den Salznotstand, wenn erst zwei Wochen der Schnee den Einzug gehalten hat. Soll ich Ihnen wirklich erklären, warum das jedes Jahr so ist?
Weil die Deppen und Planer des Winters nicht das Salz im Sommer außerhalb der Saison kaufen und lagern und dann am Ende des Jahres keine Kohle mehr haben, um das saisonale teure Salz einzukaufen ... Mannomann, was für ein Fehlwirtschaft ... genauso wie diese Geschichte mit den Noten.
Erst führt man mit der großen weisen Klappe die Kopfnoten ein ... das hat natürlich kein Geld gekostet ... und jetzt merkt man, dass diese Idee mehr als bescheiden war.
Oder die Sache mit der Mensa hier im Dorf. Warum können die lieben Kleinen denn nicht am Mittag in der Familie essen, wie es seit Jahrtausenden üblich war?
Irgendwie haben die doch alle einen Schuß und eigentlich frage ich mich immer mehr, wo eigentlich die Entlastung und die Gutschrift für die Kinderlosen bleibt. Na meine Bälger müssen weder in den Kindergarten, noch muss ein stinkender Bus diese von A nach B kutschieren, wir verschmutzen die Welt nicht mit den guten Windeln aus PVC und wir entlasten doch auch die Krankenkassen ... ja was denn, in meiner Krankenakte ist doch keine Abrechnung für den geliebten Kreissaal oder den Wehenschreiber. Auch zahlen wir die Rechnungen vom Tierarzt selber für unsere Vierbeiner und diese müssen auch nicht in einen Kindergarten oder die Schule. OK, wenn ich auch manches Mal den Eindruck habe, dass da vielleicht ein nicht unbedeutender Handlungsbedarf vorliegt ...
Ja wissen Sie ... unser Retriever hat die Angewohnheit, immer wie ein Beuteltier hoch zu springen. Nein, er springt einen nicht an ... er springt nur vor einem in die Höhe. Natürlich schüchtert das den einen oder anderen Zeitungsboten ein aber der ist ein ganz LIEBER und der tut wirklich NICHTS ... solange wir das nicht wollen, WOHLGEMERKT! 
Nein, er ist keine Waffe aber wir können sicher sein, dass unser Jack sehr wohl unterscheiden kann, zwischen Gut und Böse. Das wollte der Männe vom Heizöl ja nicht glauben und obwohl ich ihm gesagt habe, dass er doch bitte vor dem Tor warten möge, bis ich nach unten komme ... und was folgt auf das Ignorieren einer Ansage?
Genau, die Strafe folgte dann auf dem Fuße bzw. in diesem Fall im Gesäß. Wir haben unseren Hund ja schließlich nicht "auf die Kehle" abgerichtet, sondern auf den Po. Da ist der Schaden dann nicht so ein Großer, denn in der Regel hängt doch da mehr Fett, als im Gesicht. Natürlich gibt es da Ausnahmen, wenn ich an Costa Cordalis denke, der offen bekundet sich Fett aus dem Gesäß in das Gesicht spritzen zu lassen ... aber wenn man dann auch aussieht wie ein Ar ... mit Ohren, bekommt man doch die ersten Zweifel. Gestern habe ich bei Ronipent mit Ronstanze Kick ein Ranking der TOP 5 der mißglückten Schönheits-OP´s gesehen. Mein lieber Scholli, da ist Cher aber das Beispiel der Parade in dieser Schnibbel-Welt. Mein Ding wäre das sowieso nicht, denn wenn ich mir mein Gesäß in das Gesicht spritzen lassen würde, dann wäre ich der Zwilling von Sylvester Stalone oder Donatella Versace ... 
Obwohl wir ja in diesem Land auch immer mehr Modelle ala Ärztepfusch herum rennen haben und da steht Dolly Buster mittlerweile ganz oben auf der Liste ... in meinem Ranking aber dicht gefolgt von den Ohovens ... die ja bekannter Maßen auch nie haben etwas machen lassen. Aber da gibt es doch noch so ein Dream-Team aus der High-Society ... wo Mutter und Tochter völlig Identisch und bei dem selben Doktor gealtert sind ... die BEGUM nebst Mutter. Eigentlich heißt die ja auch garnicht Begum, sondern Renate oder Heidemarie ... oder so. Die war nämlich mit meiner besseren Hälfte im gleichen Internat im Süden der Republik, in der Nähe eines Sees. Und wenn mich nicht alles täuscht, dann war die Mutter in frühen Zeiten eine Friseuse. Nichts gegen den Berufsstand aber auf seine Herkunft sollte man sich schon immer besinnen. 
Womit wir bei den Profilneurosen wären aber wo fange ich da nur an? Was hat eigentlich Naddel vor ihrem Ritt mit dem Bohlen Dieter gemacht ... lassen Sie mich raten? Fleischereifachverkäuferin, die dann entlassen wurde, weil sie sich hat immer den Rollbraten in den BH gestopft hat ... Hat die denn wohl jemals eine Schule besucht oder ist die von einem Hauslehrer unterrichtet worden? Hat denn der Rolf Eden in frühen Zeiten unterrichtet. Wie Sie kennen nicht Rolf Eden?
Die günstige Ausgabe zu Hugh Heffner in den Staaten ... ja, der Playboy Erfinder, der mit diesen blonden Pflegedienst-Schwestern unter einem Dach lebt und immer diese Partys feiert, wo dann Viagra und diverse andere Klosterfrau-Drinks gereicht werden. Oh Gott, da muss ich doch glatt wieder an diesen Baron von Falz-Fein denken ... der lebte ... vielleicht lebt der auch noch dort ... in Lichtenstein am Berg. Wir waren dort ganze zwei Mal in den Ferien ... mein lieber Scholli, dass hattte ich ja völlig vergessen.
Dieser Baron war ein Bekannter meines Großvaters und die hatten sich irgendwie über den Lindauer-Segler-Club kennen- gelernt. Und wie das Leben so spielt, wurden meine Großeltern bzw. deren Töchter zu einer Geburtstagsfeier in das Schloß oberhalb seines Wohnhauses eingeladen. Da wohnt glaube ich die Fürstenfamilie ... ach ja, da war ja dann auch diese Party. Unde weil der Baron von Falz-Fein dann einen Narren gefressen hatte, durften wir diesen dann alle in den Ferien immer besuchen ... natürlich mit der schönen Tante im Gepäck. Mein lieber Scholli, was hat der für ein Theater gemacht, als ich die alten Schinken an der Wand fotografieren wollte. Nein, dass ginge nicht, weil das ein Portrait des Zaren von Russland wäre und er das nach seinem Tod einem Musseum spenden wollte. Na und, und deshalb darf man das dann nicht fotografieren?
Der war sowieso reichlich verschroben und eigentlich eher ein Kauz. Wie hieß denn sein Haus noch gleich ... Ascania Nova ... wie irgendein Freizeitpark in Rußland oder so. Auf jeden Fall gab es dort immer reichlich Nahrung in Gestalt von einer riesigen Dose Ovolmatin und Schwarzbrot mit Butter. Tja, da weiß man wo der Geiz lebt ... und das war noch nicht alles, denn er verzichtete der Umwelt zuliebe auch auf Spülmittel und das zentnerschwere Silberbesteck wurde nur mit klarem Wasser abgespült ... echt LECKER, sage ich Ihnen. Es gab nur einen Abend in diesen zwei Wochen, wo dann doch tatsächlich getafelt wurde und zwar war das, als sein engster Freund zu Besuch kam ... der war irgend ein Tiefsee oder Möhnesee-Forscher. Der reiste mit Frau und Tochter an ... die Tochter hatte irgendeine Professur in Wien und ihr Name begann mit einem X ... Xenia oder Xaripha oder so ähnlich. Vati und Mutti hießen Hans & Lotte. Hans Haas hieß der, wenn ich mich recht erinnere. Diese Family war sehr amüsant und rettete uns aus einem einschläfernden Abend mit dem Baroni.
Baroni war auch im monegassischen Bob-Team oder zumindest hatte er etwas damit zu tun ... auf jeden Fall hing dieser stotternde Albert einige Male in der Telefonleitung und auch auf dem Klavier in seinem Wohnraum standen einige Bilder der Fürsten der Piraten. Die Grace war wohl eine Freundin des Hauses und die Patentante seiner Tochter gewesen. Nur hatte die Sache einen Haken ... uns interessierte dieses Umfeld nicht die Spur und wenn der uns dann erzählte, dass damals wohl nicht die Grace das Auto die Klippen herunter befördert hat, sondern das Töchterlein ohne gültige Erlaubnis des Fahrens die königliche Kutsche in den Abgrund befördert hätte ... ja, dass waren seine Worte ...
Aber was ist das schon alles lange Zeit her ... Mensch zu der Zeit war meine Cousine noch in einem Hotel in Füssen und wann immer sich die Gelegenheit bot, reisten wir zu ihr und wohnten bei dem Baroni. Auf jeden Fall müsste der jetzt ... wenn er denn noch leben sollte ... im Stammtisch von Jopi Heesters sein. Wissen Sie das Herr Baron auch gerne zum Jogger schwarze Lackschuhe trug und wenn man ihn auf diesen Fauxpas der Farb- und Stilberatung angesprochen hat, dann sagte er immer: "Ich bin der Baron mit dem CD-Ausweis und ich darf mir das erlauben ..." Gott, was haben wir uns manches Mal geschämt, wenn wir den mit nach unten nach Vaduz in seine Wechselstube nehmen mussten. Ja, der verdiente seine Kohle mit dem Wechseln von Flocken und ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass er in dieser Stube auch echte Proll-Rolex verkaufte. Na mal ehrlich, es mag ja sein, dass es sich dabei um eine Nobelmarke handelt aber in Sachen Design liegt diese Marke doch im hinteren Drittel ... die können Sie mir auch ruhig zu Weihnachten schenken, die wollte ich nicht haben. Oder diese Panacotaria oder Pannarais oder so ... Mensch da hat man ja das Gefühl, als hätte man einen alten Farbfernseher am Handgelenk hängen. Und glauben Sie mir, auch da gibt es Paralelen zwischen dem Maß der Genitalie und der größe des Uhrwerks. Je größer die Uhr, desto kleiner der ....