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SANTA IS COMING ....

http://www.youtube.com/watch?v=YpwxB0vkfmI

Ob nun Kind oder Hund .. ist doch bei einer bestimmten Größe völlig egal ...
Der Hund ist auf jeden Fall für die Dauer seines Lebens günstiger, als ein Kind. Jetzt verfügen wir ja über ein Exemplar, dass die Größe eines 40er Damenpumps hat und da kommt es durchaus vor,dass man mit einem Entsetzen aufwacht und erst einmal unter sich selber das Bettlaken nach Überresten absucht. Ja was denn, ich habe nun einmal einen etwas ausladenden Astralkörper und wenn ich mich im Schlaf auf die Seite drehe und zufällig der 40er Pumps darunter liegen sollte, dann ist das so, als wenn Sie in die Schrottpresse einfahren. Sie verstehen, was ich damit sagen will?
Natürlich hat Pumps auch sein eigenes Bett im Bett, soll heißen, dass wir ein Mini Körbchen zwischen den Kopfkissen haben, damit die kleine Prinzessin auch wohl in den Koko von Knebel-Kissen ruht. Das schließt jedoch nicht aus, dass ich wie am heutigen Tag erwache und anstelle meines Kopfkissens das weiche Hundekörbchen unter meinem Kopf vorfinde. Haben Sie eine Idee von dem morgendlichen Panikanflug ...
Nein, ich kann Sie zwei Tage vor dem heiligen Fest beruhigen, der kleine Pumps lebt und ist wohlauf. Aber großes Glück scheint Madame gehabt zu haben bzw. beide Madames. Denn können Sie sich ein Fest mit brennendem Baum vortsellen, wenn sie zwei Tage zuvor den Pumps im Schlaf überrollt haben ...
Ja, nur noch zwei Tage und dann hat man wieder die Chance auf den Jahres-Krach oder den Lagerkoller ... nicht bei mir aber bei Ihnen dürften doch jetzt schon die ersten Bedenken der bevor-stehenden Feierlichkeiten auftauchen. Wissen Sie denn, in wievielen Familien diese Tage zur großen interfamiliären Jahresendabrechnung genutzt werden und wo die Sippe nur in der Küche herum hängt, um den Messerblock im Blick zu haben. Dabei kann man sich doch das ganze Jahre in die Haare bekommen. Was ist das nur für ein Phänomen, dass in so vielen Familien an den heiligen Krippentagen der Ärger den Einzug hält?
Haben Sie auch schon bemerkt, dass die familiären Amokläufe im Dezember zunehmen und die Zeitungen nach dem 26.12. immer voll von den kleinen Zwischenfällen unter dem Baum sind? Achten Sie in diesem Jahr darauf, wobei in diesem Jahr die Chancen etwas besser sind, als in den Jahren zuvor, denn es besteht die Hoffnung, dass die Familie garnicht zusammen findet ... wegen des Wetters und so. Sollten Sie in der glücklichen Lage sein, dass die Sippe in aller Herrenländer verteilt ist, dann kann es durchaus passieren, dass diese den heiligen Abend auf der A3 oder 2 absitzen ... mit der Wolldecke vom ADAC auf dem Schoß und der Erbsensuppe von der Autobahnmeisterei in der Hand.
Nein, natürlich wünschen wir alle hier im Verlag, ALLEN eine entspannte und unneurotische Weihnacht, mit vielen Geschenken des Kaufrausches ... von dem ich mich seltsamer Weise in diesem Jahr nicht FREISPRECHEN kann. Na wenn man einmal so dran ist, mit dem Komerz, dann entdeckt man ja doch immer wieder in den Auslagen die Dinge, die die Welt nicht benötigt aber man selber in jenem Moment für das passende Geschenk hält. Ich werde den Teufel tun und hier verkünden, was ich schenke aber wenn Sie mich fragen, dann ist da sicherlich das eine oder andere Teil für den Dachboden dabei. Nicht aus einer Bösartigkeit heraus, vielleicht eher aus einem Anflug der Geschmacksverirrung. Dafür gibt es ja die Tage nach dem Fest ... die nationalen Umtauschtage der BRD.
Aber es soll ja auch jene Menschen geben, die sich nichts zu Weihnachten schenken, weil diese das für die Erfindung des Einzelhandels halten. Na ihr heiligen Unken, dann schnappt Euch doch noch einmal das Buch der Bücher und schweift mit euren Äugelein an die Stelle, wo die Jungfrau? Maria mit dem arbeitslosen Schreiner in der Krippe weilt und die drei Waisen aus dem Land des Morgens des Weges daher kommen. Und was hatten diese an milden Gaben dabei? Gut, wenn Sie ihrer Mutti in diesem Jahr mit Myhre, Minze oder Salbei das Fest versüßen möchten, dann kann ich nicht ausschließen, dass Mutti den Messerblock im Auge hält aber ein bischen Gold oder Platin, läßt doch immer das Herz des Küchenlakaien hochschlagen. Und sparen Sie sich die Nummer mit dem Weihrauch, es sei denn, Sie möchten das die Lieben schnell die Hütte wieder verlassen ...
Gehen Sie denn auch in die Kirche um Mitternacht?
Das gehört doch zu einem gelungenen Weihnachtsfest dazu ... finde ich. Und die Szene wo man seinem Nachbarn die Floße geben muss, um ihm die Hand zu reichen ist mir immer die Liebste. Wenn ich da an das letzte Jahr denke, wo wir so ein unentspanntes Kind vor uns hatten, dass sich ständig umdrehte und mich anstarrte ... genau, dass eine Kind, dass die Kapuze seiner Jacke voller vieler Schnippsel des Hirtenbriefes hatte ... Ja haben Sie etwa geglaubt, dass ich das ungestraft lasse, wenn so ein kleines Monster mir die Messe versaut?
Nein, ich habe in der ganzen Bank die Briefe des Hirten einsammeln lassen und diese zu einem Konfetti verarbeitet und dann in der Kapuze meines Vorderkindes deponiert. Welch Freude es doch war, als wir dann um Mitternacht die Kirche verließen und das Monster auf zwei Beinen von der Mutti die Kapuzze übergestülpt bekam ... also, lieber inzwischen wahrscheinlich um 10cm gewachsene Zwerg, Nicole J. sitzt wie immer in der hinteren Reihe auf Platz 4, wenn Du also Lust hast, dann kann ich Dir die vorletzte Reihe mit der Nummer 4 empfehlen ... ich warte!