SEITENAUFRUFE

Haben Sie schon jemals in Ihrem Leben von der Straftat der versuchten Vergiftung gehört?
Was vermuten Sie denn dahinter ... etwa das 3 Minuten-Ei für den Vati oder das Carpaccio von der Schweinelende für die Mutti?
Nein, Sie befinden sich auf dem Holzweg aber ganz enorm. Wissen Sie was diese "versuchte Vergiftung" sein soll ... das ist der ungeschützte Verkehr der Geschlechter, bei dem ein Teil dieser Aktivität über den HIV-Virus verfügt und diesen als Marke bei ihm oder ihr hinterläßt. Wie ich darauf komme?
Na weil ein Mann aus Celle hunderfach die kleinen Mädels und Jungen in Thailand mißbraucht hat und nun in Lüneburg vor Gericht steht. Von 2004 - 2009 hat dieser Typ über 400 Kinderprostituierte brutal mißbraucht. Jetzt würde ich nur zu gerne wissen, ob der aus dem katholischen Bereich kommt oder gar in einer pädagogischen Einrichtung die Zeit ... zwischen den Kinderreisen nach Thailand ... verbringt?
Wieso wird der eigentlich nicht in Thailand oder Texas vor das Gericht gestellt? Da sind doch die Strafen viel beängstigender, als in unserem Rechtsstaat ... wobei ja tatsächlich laut einer Umfrage das Volk lieber den Sozialismus haben möchte, als die Demokratie. Wegen der Arbeitsplätze und so ... haben zumindest die Aibritt Millners behauptet. Sie wissen doch, die Gattin von dem René Obermann und nun Untergang genannt. Da soll ja auch nicht alles SAUBER gelaufen sein, bei dem Kopf der Telekomer. Komisch, dass es da nicht eine Sendung dazu am Donnerstag bei der Aibritt gab ... zu dem Thema, Korruption oder Manipulation oder Schmiergelder ...
Auf jeden Fall ist es sehr still geworden um den Saubermann der Obermänner. Hätte ja auch bei dem Dolly-Klon von Günther Jauch keiner gedacht, dass der auch windige Geschäfte gemacht haben soll. Das ist auch so eine Sache ... mit der Optik!
Einem Martin Semmelrogge oder René Weller sieht man das kriminelle Potenzial doch schon an aber ... Moment, vielleicht gibt es da einen Zusammenhang zwischen den Vornamen ... René ... Obermann - Weller ... Martin Semmelrogge - Ricky ...
Das haut jetzt aber gar nicht hin, diese These ... OK, dann beschränken wir uns auf die Optik. Bei einem Günther Jauch-Typ würde man doch niemals vermuten, dass da etwas nicht stimmen könnte. Und das ist auch der Grund, warum so viele an der Haustür immer auf die Drückerkolonen herein fallen. Erst in der letzten Woche klingelte es wieder einmal wie in jedem Jahr im Januar an der Tür. Da stand dann auch so ein René Saubermann-Typus vor dem Tor und wollte sammeln für die Malteser. 
Da fällt mir zu dieser Geschichte gleich noch die aus dem letzten Januar ein. Da hatte ich die nicht vor der Tür, sondern meine bessere Hälfte und nachdem diese dann mit 50 EUR in der Tasche das Weite gesucht hatten und ich zurück kam, erzählte sie mir von der milden Gabe an die Samariter der Drücker. Ja wo die denn langgelaufen seien, nachdem sie ihr die Flocken aus der Tasche gezogen haben, habe ich sie dann gefragt?
Sie meinte dann, dass diese Engel in Richtung Süden von Danen gezogen seien. Was glauben Sie was ich gemacht habe?
Genau, ab in das KFZ und auf in Richtung Süden. Es dauerte auch nicht allzu lange und schon erwischte ich die am nächsten Stichweg ... Richtung Süden ... und las mir der Malteser René fast unvermittelt vor meine Haube lief, zog ich die Handbremse, legte den Hebel auf P und begab mich auf zur Kommunikation. Soso, also von den Maltesern hoch oben aus den Wäldern kämen sie und wären aus dem Stammbaum der Robin Hoods und der Heilsarmee ...
Ach ja ... sagte ich dann ... und ich komme aus der Tiefe des Bösen und wollte mal eben 50 EUR für das Schweigen zu diesem Betrug kassieren.
Der hat mich vielleicht angeschaut, als ich ihm meine Idee der Kollekte unterbreitete. Das wäre Erpressung und eine Starftat meinte er. Ja, so würde ich das auch sehen und daher würde ich vorschlagen, dass man den Schutzmann dazu holt, um den Sachverhalt zu klären ... also die Malteserspende und die Erpressung!
So, und dann fuhr ich munter mit unseren 50 EUR wieder nach Hause und der Tag war gerettet ...
Also, auch in diesem Jahr waren die wieder da ... und dieses Mal hatten die mich an der Pforte zum Glück. Zu unserem Glück!
Noch bevor René-Robin Hood was sagen konnte, fing ich an:
"Lassen Sie mich doch einmal raten ... Malteser,Blindenwerk oder Zeitungen?"
Schon hielt er mir irgendein laminiertes Teil unter die Nase ... allerdings nur eine Sekunde und das war mir viel zu kurz.
"Guter Mann, ich verfüge weder über einen Kopierer in meinem Kopf, noch kann ich meine Linsen auf eine Zehntelsekunde einstellen, also geben Sie mir doch bitte einmal ganz in Ruhe ihren Ausweis, den Sie wahrscheinlich mit dem Laminiergerät aus dem Aldilidl zusammen geschweißt haben?"
"Watt soll datt?", meinte der dann.
"Na watt datt soll, ich will Deine Papiere sehen, denn ich bin vom Dezernat des Betruges vom Fischerweg".
"Ey, entweder gibse mir jetz ne Spende oder datt Gespräch is Ende".
"Nein, mein lieber Kollektensammler der maltesischen Innung, datt Gespräch ist dann am Ende angelangt, wenn ich Ihren Ausweis in aller Ruhe bestaunen kann".
"Willse Ärger oder watt?"
"Ja, wenn Sie mich so fragen, dann passt jetzt ein bischen Ärger zu meiner heutigen Grundstimmung" ...
"Texte doch Deine Oma voll, ich hab da keinen Bock drauf auf sonnen Scheiß" ...
"Und ich erst, was glauben Sie welchen Bock ich habe, Ihnen ihre Gelddose abzunehmen und mit Ihnen eine Rundreise durch die Nachbarschaft zu machen, um den Leuten das Geld zurück zu bringen" ...
"Welchen Leuten?", meinte der doch tatsächlich.
"Na den Leuten, denen Sie schon am heutigen Tag die Kohle aus der Tasche gezogen haben, weil Sie doch angeblich zu den Maltretiertesern gehören".
"Du bis doch bekloppt, watt soll datt hier jetz sein?"
"Nennen wir es doch einfach ein Vorgespräch oder auch die Trockenübung zu dem Prozess der Ihnen bevorsteht, wenn ich jetzt ganz schlicht und ergreifend die grünen Männlein anrufe ".
"Du bekomms gleich einen auf die Schnauze".
"Wie ... und ich dachte das wir das auch mit Zähnen und ohne Blut klären können?"
Dann wendete er sich ab und wollte gehen ...
"Wie, das war es schon?, sagte ich.
"Du bis doch bekloppt, auf sonnen Scheiß habe ich jetz überhaupt keine Lust mehr, verpiss Dich".
"Wie, ich soll mich von meinem Grund und Boden verpissen, während Sie mit Ihrer Betrugsdose hier Klappern?"
"Wie klappern, datt is doch keine Dose, datt is ne Geldmappe"...
"Sagen Sie mal, waren Sie auch jemals im Leben auf einer Schule?".
"Natürlich, watt denkse, datt ich direkt aus dem Brutkasten aufe Strasse bin?"
"Soso, Sie waren im Brutkasten ... Frühgeburt, was?"
"Ja, drei Monate zu früh außem Loch in den Kasten".
"Dann wird sich das wahrscheinlich wiederholen", sagte ich.
"Ja watt denn, die Geburt oder watt Du Spinner".
"Nein, die Sache mit dem Betrugs-Spendenkasten und dem Gang in das Loch"
"Ach leck mich doch".
"Das werde ich bei Ihrem ungepflegten Äußeren tunlichst vermeiden, denn wenn es unten so aussieht, wie es das Oben tut, dann wäre ich ja im Dschungel-Camp".
Er verschwand unter großem "Gezeter und Gemaule" ...
Was lernen wir daraus: Genau, wenn die Dose nicht zur Hose passt und die Haare mehr Fettanteil haben, als die gute Frau Antje Butter, dann die Knippe fest umklammert und die verbale Keule ausgepackt ...