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Schalke 05 und die 12 Millionen ...

Was ist denn da bei Schalke 05 los ... um es mit den Worten von Bettina Böttinger zu sagen. Können Sie sich noch an diesen Skandal erinnern, als Frau Böttinger Schalke 05 sagte, anstatt der 04?

Da ist die tatsächlich entlassen worden, dabei wusste doch jeder, welchen Verein die meint. Aber dieser Verein verheißt ja scheinbar sowieso lieber schlechte Schlagzeilen ... Magath heißt das Zauberwort und da freuen sich jetzt mächtig die Anwälte, dass kann ich Ihnen versprechen. Die Abfindung um die es geht, beäuft sich auf 12 klitzekleine Millionen und wenn man dann den Tabellenkurs der Anwälte von 10% anlegt, dann springen da für die Winkeladvokaten so locker 1,2 Millionen heraus. Da kann man doch nicht meckern, oder?

Überhaupt wundert mich ja, dass da noch keine Institution auf die Barrikaden gegangen ist, wo doch gerade die Kanzleien immer mächtig am Leid der Menschheit mitkassieren. Es gibt bestimmte Berufsgruppen, da wünschen Sie sich doch eine Oberaufsicht ... Wer wird denn jetzt wohl in Japan für die Kernschmelze vor den Kadi gezerrt? Die Statiker, der Architekt oder Mutter Erde?

Sie mögen es nicht glauben aber ich bin mir sicher, dass in den USA auch schon ein Zeitgenosse gegen die Erde geklagt hat. Ja, die Amis sind da ziemlich SCHMERZFREI, wenn es um das Klagen geht aber da kann man auch viel mehr heraus holen, wenn man weiß wie man es machen muss. Da hat doch sogar damals einer gegen McDonald geklagt, weil er sich am Kaffee die Zunge verbrannt hat und wissen Sie was: Der hat gleich ein paar Millionen in die Tasche katapultiert und seit dieser Zeit steht auch auf den Bechern, dass es sich bei Kaffee um ein Heißgetränk handelt ...
Ohne Worte, oder?

In Hamburg hat ein Geiste(r)skrankerfahrer vier Z-Promis überrollt. Und er schweigt zur Tat. Was soll das bitte schön, in die Menge rasen aber dann einen auf Taubstumm machen. Nein, ich kannte diese vier Kadetten nicht, die da das Opfer des Amokfahrers geworden sind aber ob Promi oder Nichtpromi, was fährt denn da auf den Strassen für ein BSE-Klientel herum?

Fragen über Fragen ... das habe ich doch gerade erst an einer ganz anderen Stelle gehört ...
Kennen Sie dieses Lamentieren um den heißen Brei, weil Sie nicht wissen, ob es klüger ist zu schweigen oder zu schreiben. Jetzt ist ja eindeutig das Schreiben ein bischen die Form der indirekten Kommunikation, weil man das Echo nicht sofort um die Ohren gehauen bekommt aber will man das denn überhaupt? Es gibt doch Situationen, wo man zwar Nein sagt aber Ja meint ... das kennen doch vor allem die weiblichen Teile der Menschheit nur zu genau, wenn ich den Aussagen dieser Gattung glauben darf.
Ja, Frau sagt Nein aber meint Ja ... Wie das verstehen Sie nicht?

Das ist so ... angenommen Sie fragen eine Frau nach der Erfüllung der kleinen Bedürfnisse der unteren Regionen, dann können Sie nicht einfach den Zipper öffnen und davon ausgehen, dass Sie mit offenen Armen empfangen werden. Nein, liebe Damen und Herren ... Frau will erobert werden und das dauert ... und dauert ... und dauert. Und wenn dann das Signal gegeben wird, dass man die freie Bahn der Gelüste hat, dann ist der Spaß doch eigentlich schon vorbei, oder?

Jetzt bin ich ja eigentlich ein richtiger Forscher auf diesem Gebiet und wie Sie wissen, suche ich mir für jedes Ereignis die passende Strategie ... das Zauberwort heíßt "kommen lassen", was nichts anderes heißt, als in Geduld üben. Wenn also die Partnerin signalisiert, dass es jetzt an der Zeit ist um sich zu vergnügen ... dann müssen Sie einen "auf Tulpe machen" und einfach nur warten, bis das Gekratze an der erotischen Tür unüberhörbar wird. Das zieht, sage ich Ihnen ...
Nix mit Kerzen und Badewanne ... sparen Sie sich auch das zehn Gänge Menue, denn bis Sie den Freischein bekommen, sind Sie vor lauter Kocherschöpfung eingeschlafen.
Auch sparen Sie sich die Nummern ausschließlich in den heimischen Federn, denn das ist nun wirklich der unsexiest Ort für die körperliche Annäherung. Es soll ja sogar Gestalten geben, die nur im dunklen Zimmer können ... Na gut, wenn Sie Quasi Modo abgeschleppt haben, dann mag das ja einen Sinn ergeben aber bei Nicole Kidmann oder Cindy Crawford ... da will man das Objekt der Begierde doch sehen und möchte die Einstichstellen der Botoxbehandlung entdecken ...
Haben Sie auch schon Erfahrungen mit Botox ... Nein ... aber Sie wissen wie die Opfer aussehen ... Nein ... kaufen Sie sich die Buntengalen, die können Sie dann blättern, wie einen Kaufhauskatalog.
Das ist auch so eine Sache mit diesem Unterspritzen, denn wenn man Pech hat, dann geht die Gattin in der Früh als hübsches Ding aus dem Haus und kehrt am Abend als das neuen Mitglied der Adams-Family heim.

Alles schon dagewesen, fragen Sie doch nur die Damen und Herren der Gesellschaft. Mensch was würde ich dafür geben, einigen Kadetten mal eine Botoxbehandlung zu verpassen. Ich würde reichlich Material in die Ohren und die Nasen spritzen und würde mich an dem Anblick erfreuen. Überhaupt ... wenn ich ein Schönheitschirug wäre, dann hätte ich bestimmt schon einige Prozesse am Gesäß ... dem Marschmeyer alias Ferres-Lover hätte ich ein paar Ohren an sein Gesäß genäht und den kleptomanischen Celebritys der langen Finger, hätte ich ihr Leben mit zusätzlichen Armen versüßt. Loddar Matthäus und Bambini-Berlusconi und vielleicht auch noch dem obersten Staatsmann der Franzosen ... hätte ich die Glocken unter dem Strang mit zwei Litern des Botox versüßt ... Oh ja, da hätte der Schneider aber eine Aufgabe, um die Dinger in den Hosenbeinen verstauen zu können ...

Bobele & den anderen heißen Greisen würde ich das Teil des Geschlechtes direkt an die Stirn nähen, denn dann wüsste die Lilly auch immer sofort, wenn der kleine Bobele wieder die Antennen nach Frischfleisch ausfährt ... wobei der dann ja gar keine visuellen Reize mehr erfahren würde ... Mensch, die Glocken hängen dann doch vor den Augen ...

Dem Niki Lauda würde ich ein paar Ohren von Herrn Schröder verpassen, denn der hat so große Muscheln, dass der ruhig ein bischen was davon abgeben könnte. Da kann man ja gar nicht mehr aufhören zu spinnen, wenn man erst in Fahrt kommt aber es geht auch ganz von alleine, wenn nur erst die Atomwolke über die Länder zieht und dann freuen sich wieder die Einrichtungen der Aktion Mensch ... 

Wissen Sie was ich nur nicht verstehe ... Warum bleiben die Menschen vor Ort, wo sie doch schon die Wolke sehen können? Vor allen Dingen frage ich mich, was die Helfer dort mit der Staubmaske aus Flies wollen? Glauben die denn allen Ernstes, dass die Atome da nicht durchschlüpfen oder das die das Highländer-Gen haben?

Nein, die Erklärung ist schnell gegeben, denn die Japaner sind Obrigkeitstreu und die verlassen erst das sinkende Schiff, wenn es von der höchsten Stelle angeordnet wird. Da lobe ich mir doch meinen Dickkopf, denn ich würde schon mit dem Kanu in Richtung Westen rudern, dass wäre man sicher und wenn ich mir vorstelle, wieviele Jahre die Wolke in der Luft hängt ... da gehört Japan aber nicht zu meinen bevorzugten Reisezielen. Aber Sie können sicher sein, dass es auch Menschen geben wird, die genau deshalb dorthin reisen, um das Elend vor Ort zu betrachten ...

Ja, die Schaulustigen sterben niemals aus und es fasziniert mich immer wieder auf das Neue, was die Menschen antreibt, wenn ein Drama passiert. Mir ist das viel zu blöd, mich an dem Leid der anderen zu ergötzen ... oder gar daran zu bereichern. Da fällt mir doch sogleich ein Beispiel aus der Welt der Faces ein ... ja, facebook ...

Da sind die Gruppen wie die Pilze aus dem Boden geschossen und jeder versucht etwas vom Ganz-Neue-Freunde-Gewinn-Kuchen mitzubekommen.Seit meiner Zeit als Punk habe ich nicht mehr so oft den "Atomkraft-Nein danke"-Button gesehen, wie seit den letzten Tagen. Jeder zweite Booker hat eine Seite für Japan oder mindestens die Atomkraft ins Leben gerufen und ich muss gestehen ... es geht mir auf den Geist, dieses Speichellecken an der atomaren Wolke. Mensch, noch in der letzten Woche sah ich  nicht einmal ein Button, geschweige denn die japanische Flagge und wenn ich schon höre, dass Lady Gaga via Twitter ihr Beileid ausgesprochen hat. Soll die doch mit ihrem Fleischkleid dorthin fahren und dort ein Benefiz-Konzert geben.

Ist das nicht widerlich, dass sich an jede Katastrophe gleich die Mannen dranhängen, wie die Schaulustigen an der Unfallstelle auf der Autobahn ...