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Murdoch, der Jäger aus Kurpfalz ...

Und schon wieder Murdoch und seine Praktiken ... haben Sie denn jemals daran gezweifelt, dass die Presseleute sich nicht auch der illegalen Informationsbeschaffung bedienen ...

Na wie soll denn sonst immer die Schmutzwäsche an das Tageslicht gezerrt werden, wenn man nicht Detektive mit in das Wissenboot einbezieht?

Jetzt stellen Sie sich doch einmal vor, dass das Melden der neusten Neuigkeiten ihren Kühlschrank befüllt und da ist einem doch jedes Mittel recht, um die Bilder oder die Story zu ergattern, die nicht über die Presseagenturen verbreitet werden und wenn man sich dann noch vorstellt, dass es keine korrupten Vögelchen geben würde, die bei dem richtigen Betrag alles aussingen, was sonst hinter der Fassade bleiben würde ...

Gut, dieser Biograf der Hannelore Kohl-Geschichte, den legen wir jetzt mal auf die Schiene der miesen Wissenkohlemacher. Denn immerhin hat doch die Hannelore ihm die privaten Dinge sicherlich im Vertrauen erzählt und da hört bei mir sogar der Spaß auf, wenn dann zehn Jahre nach dem Tod noch die mittlerweile verweste Leiche gefleddert wird.

Hat der Sohn denn nicht zufällig gerade auch ein Buch geschrieben ...?

Das passt doch wieder ganz PRIMA in das abzockende Zeitfenster des 10. Jahrestages. Da soll noch mal einer sagen, dass es alles nur ein dummer Zufall ist, dass ausgerechnet zur gleichen Zeit die Bücher auf den Markt kommen ... aber meine Einstellung zum Buchhandel und deren Praktiken kennen Sie ja aber was Sie vielleicht noch nicht kennen, ist eine Firma mit dem klangvollen Namen des Betruges ... MELANGO.de ... noch niemals gehört?

Nein, ich auch nicht, zumindest nicht bis zum gestrigen Tag, denn da flatterte von diesem ominösen Unternehmen ein Brief in den Kasten ... genau genommen ist es mehr eine Zahlungsaufforderung in Höhe von 285,60 EUR!

Für was .... na das müssen Sie mich doch nicht fragen, denn ich kenne diesen Laden gar nicht aber ich pflege bei solcher Post auch immer diese unvermittelt in die Anwaltskanzlei zu befördern, denn solchen Unternehmen kann man nur mit Gegenwind von ganz vorne entgegenwirken ... wenn Sie verstehen was ich meine. Jetzt frage ich mich aber schon den lieben langen Tag, welcher Mitarbeiter denn da vielleicht auf die Seite gegangen sein soll und vor allem, was dieser mit der Konkursware der ehemaligen Existenzen machen möchte?

Wir hatten doch schon einmal einen Feind hier im Hause und da wird sich doch wohl nicht zum zweiten Male eine Abkupferer hier einschleichen wollen ... wobei, echte Konkurrenten haben wir hier doch sowieso nicht zu befürchten, wo wir doch unser eigenes Label gerade produzieren lassen und wissen Sie auch, dass dieses das kleine aber feine R im Kreis mit sich führt. Also man kann sich schon gegen den einen oder anderen Schwachkopf zur Wehr setzen ... ganz zu schweigen von den kleinen Nickelligkeiten, die man sich in den langen Nächten ausdenken kann ...

Oh ja, ich habe mir den nächsten Fitsch überlegt aber damit der Spannungsbogen noch bis zur Ladeneröffnung ein wenig überspannt wird, werde ich natürlich EISERN schweigen ... ja ich muss zugeben, dass mir das sehr schwer fällt, wenn es unter den Nägeln brennt und der Kopf nach Troubel schreit. Jetzt bin ich ja auch kein Mensch, der einer Konfrontation aus dem Weg geht und ich muss gestehen, dass mir mancher Kampf aus ausserordentlichen Spass bereitet. Natürlich bereitet mir das den gleichen Spass, wie den Kindern von Brad Shit & Angelina Lolly das Verspeisen von gegrillten Heuschrecken ... Ja, seit dem die im Urlaub in Kambotscha waren, finden die diese Speise ebenso lecker, wie den Ausflug zu einer der namenhaften Fastfood-Ketten ...

Wie heißt es doch immer so schön ... andere Länder, andere Sitten und was für uns die Bratwurst mit Kraut und Kartoffelmantsche ist, ist für den Mann ... oder die Frau eben die Heuschrecke oder das Affenhirn. Das wussten Sie noch nicht, dass in China und in anderen asiatischen Ländern auf dem Globus diese Leckerei auf dem Speiseplan stehen?

Sie werden sagen, dass es bei uns auch das Brie aus dem Schädel gibt und das man sich doch nicht so anstellen soll, nur weil in anderen Ländern ein anderer Geschmack vorherrscht ... ja, das mag wohl sein und sicherlich ist das Töten der vierbeinigen Kreatur auch hier im Lande nicht immer das humanste, zumindest dann nicht, wenn man den Respekt vor dem Lebewesen verliert aber muss man das Tier das man als unverzichtbaren Teil in der Nahrungskette betrachtet denn bis zu seinem Tod quälen?

Sehen Sie und da fängt dann mein Problem mit den anderen Ländern und deren Sitten und Gebräuche an. Entweder werden die Schafe und Ziegen geschächtet ... also denen wird einfach bei lebendigem Leib die Kehle durchgeschnitten und dann läßt man diese LEBEND ausbluten. Oder man bevorzugt Hund, Katze, Maus & Co und hat dann so eine ganz eigene Art die Tiere zu töten. Und damit wären wir wieder einmal im asiatischen Raum angelangt, denn dort besteht nun überhaupt kein Respekt vor dem Wesen, dass da genauso atmet und Schmerz empfindet, wie Du und ich. Um das Fleisch der bevorzugten jungen Hunde und Katzen besonders Zart zu bekommen, werden die Tiere ausgepeitscht und extremst gequält ... wegen des Adrenalins, denn dieses was dann bei den ungeheuren Qualen ausgeschüttet wird, macht das Fleisch zarter ... Sehen Sie, da kommen auch Ihnen die Tränen und wenn ich Ihnen noch weitere Beobachtungen schildern würde, dann würden Sie wahrscheinlich binnen der nächsten Minuten einen Panzer bei Angela ordern und sich auf die lange Reise dorthin machen ... stimmt es oder gehören Sie auch zu den abgebrühten Personen, die in aller Ruhe die Filme von gequälten Menschen und Tieren sehen können ...

Na dann gehören Sie auf jeden Fall nicht in meinen Kreis und dann sollten Sie sich auch hüten, mit mir in den Kontakt zu kommen. womit wir wieder bei den Jägern und deren Latein sind. Doch, Sie kennen meine Ablehnung gegenüber dieser Fraktion des Weidmanns-Heils und des Schüsseltreibens. Schon häufiger habe ich doch diese Abteilung analysiert und habe noch immer keine Antwort darauf gefunden, was in einem Menschen vorgeht, der aus dem Hinterhalt und aus reinem Hobby und nicht aus der Hungersnot, auf Tiere zielt und diese für das Poesiealbum der Eitelkeiten erschießt ...?

Wissen Sie denn etwa, was daran so prickelnd sein soll, wenn man ein Lebewesen mit dem Flachmann in der Tasche zur Strecke bringt? Nein, Sie verstehen es auch nicht und ganz ehrlich und unter uns ... da versammeln sich auch verdammt viele Trinker und gescheiterte Existenzen ... ganz zu schweigen von jenen Männern und Frauen mit den Flinten, die da im wahren Leben sowieso nichts zu sagen haben ... Also zu meinen Freunden gehört diese Innung nicht und wenn ich mir alleine die todesfrönenden Schießgesellen hier am Ort anschaue ... da wundert mich dann gar nichts mehr. Natürlich reizt es mich schon, einmal mit auf die Pirsch nach dem Wild auf zwei Beinen zu gehen und ich sage Ihnen ... die hässlichen Gewehre würden als Erste das zeitliche Segnen und in das wilde Nirvana hochfahren und dann würde ich mich den Schönlingen widmen, genau ... den gegelten Nackenspoilern, mit der Matte und dem Scheitel nach hinten. Diese Gattung der Herrenwelt steht noch immer auf meiner Lieblingsliste aber diese wird dann dicht gefolgt von den kleinen Herren der fehlerhaften Schöpfung. Sie wissen doch, je kleiner der Mensch der Jagd, desto kleiner das Hirn unter dem Hut mit dem Gamsbart. Doch, doch, diese These stimmt und hören Sie sich im Kreis einmal nach den kleinen Querschlägern um ... sehen Sie, sagte ich es nicht.

Es gibt ja viele Ideen zu der großangelegten Aggression von Zwergen ... manche behaupten ja, dass das in der Natur der Sache begründet liegt, weil man doch dann wenn man immer nur die Stuhlbeine sieht oder einen Hocker benötigt, um an das Waschbecken zu kommen ... ja, das erzeugt sicherlich den obligatorischen Frust des Heyo, Heyo ... wir sind vergnügt und froh ... Und dann ist sicherlich auch ein Grund der steten Unlustigkeit dieser der, dass man nur dann über echte Chancen bei dem Gegenüber verfügt, wenn man De Vito oder Napoleon heißt ... Aber heißt es nicht immer auch, dass man immer das bekommt, was man auch verdient hat?

Holymoly, dann frage ich mich aber bei manchen Gestalten, was die denn wohl ausgefressen haben, dass es das harte selbsterwählte Schicksal so hart mit ihnen meint. Natürlich macht sich keiner selber aber mein lieber Scholli, was sieht so mancher aus, wenn er bei dem Friseur auf dem Waschbecken liegt und die Maskerade im Gesicht verläuft. Mannometer, dann schließt sich ja doch der Kreis mit dem aggressiven Jäger wieder ... oder es erklärt dann vielleicht doch, warum da öfter zur Flasche, als zur Frau gegriffen wird ...

In diesem Sinne ... ich habe einen Termin ... WO fragen Sie ...?

Na bei dem Friseur ...