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Nein, da mache ich nicht mit ...

Holymoly, und jetzt ... was passiert jetzt, wo das Kind in den Brunnen gefallen ist  und die lieben Gäste wieder in Mainz sind ...
Genau in der Stadt, wo es doch immer um das Singen und das Lachen geht haben sich zwei ganz clevere Kadetten ein kleines Fahrgeschäftschmankerl einfallen lassen. Erst konnte ich es ja überhaupt nicht glauben, dass man auch mit der Auszeichnung des Dümmer & am Dümmsten der dänischen Nation so schelcht mit dem Taxi fahren kann. Und ... steigt die Spannung ...?

Das folgende hat sich wohl in den letzten Tagen zugetragen ... und zwar sind in Dänemark zwei Herren in ein Taxi gestiegen und haben dem Fahrer ein Angebot unterbreitet, dass dieser dann wohl nicht ausschlagen konnte. 2000 EUR für die einfache Fahrt von die Land mit die Mary & die Frederik, in die Land mit die hohe Verschuldung und in die Hochburg der guten Laune und wenn mich nicht alles täuscht ... zu dem Wohnsitz der Mainzelmännchen. Da konnte die Mann mit die Brummbrumm unter die Popo nicht nein sagen und hat die Herrschaften in das Gefährt geladen und ist dann munter drauflos gefahren. So weit, so gut!

Als die Baggage dann am Ziel angelangt war und eigentlich die dänischen Kronen hätten durch das Taxameter hätten laufen sollen, da bekamen die beiden Fahrgäste noch einen gesegneten Appetit und baten den Dänskenführerfahrer noch eben an einem Café zu halten, damit man sich noch eben ein wenig stärken könne, bevor das endgültige Ziel erreicht worden sei. Der Fahrer, brav wie er war und ganz offensichtlich ein Mitglied des treulosen Tomaten-stammbaums legte dann den Hebel seines Taxis auf P und wartete schön artig vor der Tür. So nach einer halben Stunde kam diesem dann aber wohl doch die Sache ein wenig vor, wie die Sprache des nächsten Landes, dass bei Angela Merkel an die Spendenkrisentür klopfen wird ... nein, nicht griechisch, sondern Espanol empfand der Chauffeur und so machte er sich auf den Weg in das kleine Bistro in der Stadt der guten Laune.

Und siehe da ... er sah nichts mehr ... von den beiden Fahrgästen aus dem Hause der Prellerei. Jetzt steht der Fahrer ganz schön bedröppelt da und man fragt sich doch eigentlich, ob man jetzt Mitleid haben soll oder wie es in der Stadt des "Singens & Lachens" üblich ist, sich einfach nur ein wenig amüsiert ...

Liebe Mannske aus die Land die Dänskes,

in Zeiten von die schlechte Mensken is die Glauben an die gute Dinge in die Mensken niss ohne, denn die Mensken in diese Welt haben nur in die Kopf, wie man die Mensken mit die gute Kopf über die Tischks zieht ... Nästes Mal, Fahrer von die Heilsarmee und die kostenlose Chauffeurdienst ... nehms Kohle vor die Fahrt, denn wenns Du nicht fährst wie junger Gott ... also ichs ... dann kann auch passieren, dass Auto machst Bummbumm mit die andere Auto auf die Bahn für die snelle Autos unds wenn Du schson einmal die Statistiks von die Unfälle gelessen hast, dann weiss auchs Du, dass bei die meiste Unfälles die Fahrer die Bummbumms überlebt und wenns dann die Krone nicht in Taxismeters ist, dann ists auch niss sschön ...

Du muss machen die Kopfs hoch und wenns nochmal zwei Männers an die Strasses stehen und dichs fragen, ob Du dieses brings nach die Land mit die Mainzelmännchens, dann nur, wenns machs Abfrage bei die Personalieausweis ...

Mein lieber Schwan, was gibt es nur für Susisorglostomaten in dieser Welt und dabei weiß doch ein jeder seit sich die Berichte der C. Marschmayers, Guttenbergs & Co´s der Investorenwelt häufen und das erklärte Ziel des Lebens das vergesäßen des Anderen ist ...
So läuft das nun einmal und da können Sie ruhig auf die Palme oder den Benjaminus steigen ... das wird diese Menschheit nicht ändern ...

Und liebe Nachbarn aus dem Land der genmanipulierten Tulpen und Käseecken. Wenn im Allgäu eine Kuh mit einer Glocke um den Hals auf der Weide steht oder den Weg kreuzt, dann gehört die Glocke immer dem, der sie auch trägt und da bleiben die langen Finger gefälligst in der Tasche. Dinge gibt es, die gibt es wirklich nicht ... wenn das Schule macht und die niederländischen Touristen den Kühen die Glocken klauen, dann bekommen diese demnächst auch nur noch die elektrische Fussfessel ... und ich sage Ihnen, die sieht bei Weitem nicht so gut aus, wie diese Klanggerät aus dem Guß ...



Aber die neuste Erkenntnis aus den Staaten verblüfft mich am meisten ... die Kids in den Staaten essen immer mehr Fast-Food ...
Ja was sollen die denn sonst essen, wenn es dort nur ein paar wenige Hausmannskostküchen gibt und Mutti und Vati über den Tag der Arbeit frönen?

 
Es ist doch immer das Gleiche, wann werden endlich die kalorienlosen Burger und colaartigen Kaltgetränke erfunden, bei denen man auch nach der Schlagzahl von 5 XXL-Mäces noch den Stillstand auf der Waage hat? Gibt es da eigentlich überhaupt eine Forschungsgruppe zu diesem Wunschtraum der Menschheit oder kann man sich nur den Magen verkleinern oder den Ballon schlucken ... oder gar zu den Pillen für den schnelleren Abgang greifen. Früher gab es auch solche Granulate, die ein wenig Ähnlichkeit mit den kleinen Knödeln in der Hydrokulturwohnzimmerpflanze haben. Das waren solche unscheinbaren kleinen braunen Körnchen, die man einfach nur auf den Eßlöffel packen musste und dann mit reichlich Wasser die Kehle runterspülen musste. Was das zur Folge hatte, fragen Sie mich?

Das kann ich Ihnen sehr wohl sagen, denn wenn man diese Dinge nicht in die Kehle, sondern in ein Glas befördert hatte und dann mit Wasser übergossen hatte, dann platzte das Glas. Diese kleinen unscheinbaren Kugeln vergrößerten sich in Sekundenschnelle um ein Vielfaches ... kennen Sie diese OB-werbung, wo die Tilly da das Menstruationsverhüterlie in das blaue Wasser packt und aus dem ehemaligen Zahnstocher eine Gurke wird ... Moment, dass war doch gar nicht Tilly ... Tilly das war doch die Nagelstudiobetreiberin, die die Hände der Kunden immr in das grüne Spülmittel verfrachtete und dann einen auf Tulpe machte, wenn diese meinten, dass es sich nicht um das teure La Prerie-Cremchen handelt, sondern um das Bubbelzeug für die dreckigen Teller. Ach ja, dass waren noch Zeiten, als Lassie jede Woche über den Schirm flimmerte und die kleine Farm den Einblick in die südstaatische Puppenstube bot. Erinnern Sie sich noch an diese Kopfbedeckungen, bei der man in der heutigen Zeit zum garantierten Mobbingopfer würde ...

 
Sagen Sie mal, kennen Sie denn noch "Plantschi ist Prima, Plantschi ist ne Wucht, mit Plantschi macht das Baden Spass ... in der lalalalala lalalalala ... mit Plantschi". Geliebt habe ich diesen wohligen Geruch des Schaumbades, zumindest habe ich es dann genossen, wenn ich nicht die letzte in der Badewannenreihe war. Na was denn, wurde etwa bei Ihnen für jedes Kind die Badewanne vollstänig befüllt und wieder geleert?

Das können Sie sonst wem erzählen aber doch nicht mir ... und ich kann Ihnen sagen, dass dieses wohlige warme Wasser jeden ... aber auch wirklich jeden Muskel des Körpers in die Entspannung befördert und erst als Erwachsener ist man ja klüger und geht vor dem Bad in der schaumgefüllten Wanne zum Klöchen, um die Blase zu leeren ... oder halten Sie da an alten Ritualen fest?

Das Phänomen des Lebens ist ja wohl dieses, dass man sehr aufwendig ab der Geburt in die Stubenreinheit manövriert wird aber wenn das Alter naht, dann läuft die ganze Prozedur auch sehr gerne wieder gegen den Uhrzeigersinn. Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich schon jetzt das gemeinsame Seniorenschwimmen im schwülwarmen Hallenbad auf das Entschiedenste ablehne. Und kommen Sie mir bloß später nicht mit diesen Bastelnachmittagen oder diesem Kaffeekranz der guten Laune in der Hospizkaffeeteria ... Ohne mich und auch will ich keinen Bettnachbarn, der die Ziehharmonika zu seinen Hobbys zählt und dann die muntere Frauentruppe ala der Greis ist Heiß den Nachmittag mit dem Jäger aus Kurpfalz beglückt. Nein, wenn ich Alt werden sollte, was ich bei der Entwicklung in dieser Welt nicht hoffe, dann soll es gerade im alter so richtig krachen. Ein bischen Kettenkarussel oder Schiffschaukel, wenn die Augen noch halbwegs den Unterschied zwischen Auto und Fahrrad erkennen lassen und die Beine noch wie jetzt die 10 Kilometer in zwei Tagen schaffen, dann auch noch ein paar Runden mit dem Autoscooter. Nein, ich will kein Gehwägelchen, denn ich bin noch niemals gerne gelaufen und mit diesem Mist muss ich dann im Alter auch nicht mehr anfangen. Neeeeeeiiiinnn, und Sie schleppen mich auch nicht in eine Gymnastikgruppe zum Tönnchentanz oder zur rhytmischen Bewegungstherapie. Das was mein Körper dann noch glaubt an Bewegung haben zu wollen, wird der Knopfdruck auf die Fernbedienung sein. Hören Sie mir bloß auf, bevor ich das Essen auf Rädern beziehen muss, nehme ich mir den Strick und mache mich vom Balken ...