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Victoria von Schweden - Flegeljahre einer Königin

05.10.2011

Und keinem ist es aufgefallen, dass wir in diesem Jahr noch immer keinen Superstar aus dem Lande haben ... so einen ala Lady Gaga oder Barak Obama ...


Da helfen auch die vielen Casting-Shows nicht weiter, denn in Wahrheit produzieren diese doch nur die medialen Fliegen des einen Tages. Um dieses Kiecherkannin aus Hannover ist es doch seit diesem One-Hit-Wonderwonder-2010 in der Schlagerparade auch still geworden und man sieht oder hört weder etwas von dem hinkenden Mann mit der Kappe und der Mundharmonika, noch gibt es irgend welche Skandale von Marc Mad-lock oder wie die alle geheißen haben.

Selbstverständlich können die Damen und Herren der bisweilen doch sehr beschränkten Talente damit die schnelle Mark machen aber das war es dann auch. Und das ist für viele der Grund, warum diese sich dann vor der Kamera zum Affen machen. "Ich hab die Haare schön" oder das Talent aus der Raabschen-Schmiede mit dem Maschendrahtzaun ... alles der Schnee des gestrigen Tages. Da fragt man sich doch wirklich, ob sich dieser Promistatus in diesem Land überhaupt lohnt? Auch Paris Hilton gehört doch schon zur Vergangenheit an und wen interessiert es denn noch, mit wem oder was die gerade schläft oder ein paar Nasen des weissen Schnee´s konsumiert?


Und das ist auch der Grund, warum bestimmte Gestalten uns über Generationen begleiten müssen und warum zum Beispiel jetzt wieder der Blacky Fuchsberger aus der Mitleidskiste gekramt wurde. Na was denn ... Sie glauben doch nicht wirklich, dass dieser den Ehrenoskar des deutschen Filmes bekommen hätte, wenn dieser nicht vor kurzer Zeit wegen des tragischen Todes seines Sohnes in den Schlagzeilen gestanden hätte. Fragen Sie doch bitte einmal einen Menschen im 21. Jahrhundert, der so um die 20 - 30 Jahre jung ist nach Blacky Fuchsberger ... Den kennt kein Einziger und da fragt man sich doch auch, ob sich der Filmpreis nicht so langsam überlebt hat ...

Und "die Prominenz" auf den roten Teppichen ... Katja Riemann oder die Comedians ziehen doch gar nicht mehr oder finden Sie es noch prickelnd, wenn da der Procher über die rote Meile zieht und derart dumme Fragen stellt, dass man sich nur noch wundert, dass man mit solch einem Mist Geld verdienen kann ... da darf ich mich ja gar nicht mehr aufregen, dass ein Großteil der Bevölkerung keinen Bock mehr auf die echte Arbeit hat und die Staatsapanage bevorzugt. Na gut, den Prof. Mang der Beautys ... naja, wenn der etwa auch die Ohovens, Buster und Co´s auf dem skalpellischen Gewissen hat, dann kann man den Behauptungen der spiegelnden Medien wohl vertrauen aber was mich an den neuen Vorwürfen durch das eben genannte rote Klatschblatt doch verblüfft ist die Tatsache, dass noch im letzten Jahr diese eine Liste mit den besten Schnibblern des Landes veröffentlicht haben und da war doch auch der Bodenseeschnibbler auf den vorderen Rängen ... haben die denn damalig nicht richtig recherchiert oder was ist derzeit der Stein des Anstosses. Bestimmt hat sich der Herr Prof. mit den spiegelnden Gazetten überworfen oder hat die OP eines führenden Redakteurs zur Vergrößerung des ...Piep ... abgelehnt. Es ist doch immer so, dass wenn man hinter die Kulissen schaut, der wahre Grund für ein Zunichte machen immer in einer verletzten oder gekränkten Eitelkeit verborgen liegt. Und wenn ich mich recht erinnere, dann hat der Bodensee Dr. nicht annähernd so viel Pfusch am Bau gemacht, wie die Damen und Herren am Bauamt dieses Dorfes ...


Jetzt sagen Sie mir doch einmal bitte, wie man an eine Audienz bei Angela Merkel kommt ... ich hätte da doch gerne einmal einen Termin zu einem 4-Augen-Gespräch, um mal ein paar Dinge aus dem Nebel der Nation zu erfragen? So langsam aber sicher glaube ich, dass die gute Frau mal wieder ein Gespräch mit dem Volk benötigt, um die Blindheit im eigenen Betrieb zu überwinden ... Glauben Sie mir, dass wäre für Frau Merkel eine sehr heilsame Lehre, die ich ihr da antragen würde ... Nein, in die Politik will ich schon lange nicht mehr und Gott bewahre ich bitte vor dem Schritt in den Adelsstand, bei den üblen Kadetten da unter den blaublütigen und blutleeren Titeln. Auch der Kleinmädchentraum vom Schloss ist doch seit dem letzten Jahrhundert wohl weitest gehend verpufft oder haben Sie in der heutigen Zeit noch Lust auf ein Bauwerk mit dem sagenhaften Denkmalschutz an der Backe?

Oder noch schlimmer trifft es Sie oder mich, wenn da auch noch ein Wasserschloss in ihr Erbe einfließt, denn dann können Sie den Rest ihres Lebens damit verbringen, dieses zu sanieren und da würden Sie über ihre derzeitige Nebenkosten-Abrechnung nur noch müde lächeln ... das können Sie mir glauben ... Und da glauben auch Sie nicht mehr an den wohlhabenden Prinzen aus dem Turm, der da mehr Kosten als Einnahmen an der adligen Backe hat. Wer fährt denn ausser den paar Abgesandten der Kronen noch in der Kutsche mit Roß und Reiter an der Kandare ... also wir wohnen ja ziemlich nah an der holländischen Grenze und da passiert es schon einmal, dass man die Trixie van die Nederlandses im Jaguar um die Ecke rauschen sieht oder der Prins Pilsche mit dem Fahrrad die Kinder zur Schule bringt. Auch habe ich in meinem Leben noch keinen gläsernen Pantoffel auf der Treppe eines Schlosses gefunden, geschweige denn das da ein überdimesional langer Zopf aus dem Turm ragte, damit der Bube des Fensterlns da schneller in die Bude der Unschuld kommt. Kennen Sie denn noch einen König, der was für sein Volk tut ... meistens haben die doch nur die eigenen Pfründe im Visier und wenn die sich mal unter das Volk mischen, dann doch nur um die Hände aufzuhalten oder deren Daseinsberechtigung durch den Glamour der längst vergangenen Tage zu versprühen. Nein, wir brauchen den Adel auf dieser Welt genau so, wie die Finanzspritze für Griechenland und wenn Sie mich fragen, dann könnte man auch diesen ganzen Firlefanz in die Mottenkiste auf dem Dachboden der staatlich subventionierten Schlösser packen. Na was denn, dass wussten Sie noch gar nicht, dass die Schlossdamen- und Herren auch Kohle vom Staat beziehen? Na was denken denn Sie ... das nur der Geld aus der leeren Kasse bekommt, der da keinen Bock auf die ehrliche Arbeit hat?


Lalalala ... was ist es doch ruhig um den Schwiegerpapa ... sang doch noch in der letzten Woche der Daniel ...

Genau, jener Mann der Nieren, der da in nicht allzu ferner Zukunft auch den Vaterfreuden entgegen sehen darf ...


Jetzt wo ja die Vicky in der frohen Erwartung ist und der Papa der roten Millieus ganz offensichtlich den ersten Ärger hinter sich hat, sind die dunklen Wolken im Land der Ikeas verzogen ... denken Sie?

Nein, was denken Sie was da in der nächsten Zeit hochkocht im Land der Köttbulars, wenn da erst der Nachwuchs durch das Schlösschen tapert und hier und da mal einen echtem Rembrandwein oder solche alten Schinken von der Wand holt. Ja was denn, glauben Sie etwa das die Nachzucht der Königskinder keinen Bockmist baut und nicht all den Quatsch veranstaltet, den ein jeder von uns auch gemacht hat?

Da fragen Sie mich etwas ... ist eigentlich schon einmal ein Prinzenkind bei dem Schellekes ziehen erwischt worden und hat die Vicky in jungen Jahren auch so eine Kammer ala Michel gehabt, wo diese dann immer schnitzen musste, wenn sie wieder etwas ausgefressen hat? Gibt es eigentlich irgendein Tagebuch aus den Königshäusern, wo da die Streiche der kleinen Prinzen verbrieft und versiegelt sind? Die waren doch als kleine Kids nicht alle nur der reine Sonnenschein und wer weiss, vielleicht hat ja Prinz Charles in jungen Jahren ... also in den Jahren bevor er das Reiten auf Camilla gelernt hat ... alles andere als ein Umweltaktivist und hat in Wahrheit an jeden Baum und Strauch im Windsor-Park gepieselt. Oder hat die Trixie van die Nederländers vielleicht als Kind der Puppe die Haare abrasiert und denen ein paar Tattoos verpasst oder der so lieblich wirkenden Gatte der Mary ... Wer weiss denn schon, ob der Frederic nicht in seiner Jugend regelmäßig auf dem Dachboden des Schlosses das großangelegte Flaschendrehen veranstaltet hat und dabei den Dachboden in Brand gesteckt hat. Wo sind die Geschichten der Flegeljahre und der kleinen Eskapaden des Nachwuchses in den Königshäusern? Welcher Prinz hat da seinem Bruder aus Frust schon einmal über die Zahnbürste gepinkelt ... oder gab es da mal eine Meldung aus dem Hause der Elfen?

Sehen Sie ... darüber haben Sie sich noch niemals Gedanken gemacht aber interessieren würde es Sie jetzt doch einmal ... nicht wahr?