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und wieder den Papst in der Tasche gehabt ...

07.12.2011

Soso ... also vom Rauchen können die Brustwarzen abfallen und vom Fahrradfahren schrumpfen die Erdnüsse ... und dabei dachte ich immer, dass vom Rauchen nur die Beine abfallen, wenn da erst bis in die letzte Arterie des Beines der Teerweg erstellt wurde ... Ja und, dann fallen eben die Knöpfe ab aber das stört doch nur die Damen und Herren mit den Piercings darin, oder?

Mensch Meier, was haben die Sorgen in diesen Zeiten und Ihnen ist doch hoffentlich auch schon lange Zeit klar, dass das nur von der sich immer mehr zuspitzenden Krise ablenken soll, oder?

Aber es ist schon verblüffend, was da so alles an Meldungen verbreitet wird und wenn man sich eine Zeitung ... egal welche ... einmal zu Gemüte führt dann wundert es überhaupt nicht, dass da kein Individum auf zwei Beinen in die vorweihnachtlichen Textilläden stürzt ... es muss endlich schneien, damit die Einzelhändler das Lager für die nächste Saisonware räumen können und solange hier der Wind um die Häuser zieht und schlechte Laune verbreitet, solange bleiben die Ständer gefüllt. Womit wir wieder bei der Krise bzw. der Umweltverschmutzung wären ... denn eigentlich ist beides doch so ziemlich das Gleiche, denn man benötigt dieses wie ein Loch im Kopf oder wie eine Frau Ochsenknecht im Interview. Na sagen Sie mir doch bitte einmal, warum an bestimmten Personen das vermeitbare Interesse besteht?

Haben Sie sich denn schon die nächsten Vorsätze zum Brechen überlegt, wo doch jetzt bald wieder mein Fest in das Haus steht und ich schon seit einem Jahr die China-Böller gehortet habe und es kaum erwarten kann, die bösen Geister auf zwei Beinen auf den Mond zu befördern ... oder wahlweise in die Akten. Jaaaa, ich habe in diesem Jahr endlich die Möglichkeit gefunden, um ein richtiges Bummbumm-Spektakel hier zu veranstalten, denn ich habe jetzt seit einem Jahr Schwarzpulver gesammelt und dieses zur Aufbewahrung in einen Heringsstiptopf gepackt, damit da nur ja keine Feuchtigkeit daran kommt. Sonst zündet am Ende die Schnur nicht dieses Wunderwerk der Bocholter Pyromanin ... Aber bevor ich die kleine Silvesterbombe zünde schaue ich doch lieber nach, ob hier im Hause nicht auch noch ein persischer Teppich schlummert ... so einer wie er bei Christies in London für 7,2 Millionen versteigert worden ist ...

Da hat doch eine ältere Dame das alte Fahrzeug vom Alladin in die Versteigerung gegeben und schlappe 900 EUR dafür erhalten. Diese haben dann das ganze Ding für um die 20.000 EUR versteigert und aus einem unerklärlichen Grund ist dieser dann bei den Verhökeren aus England unter den Hammer gekommen und ganz offensichtlich war das geknüpfte Werk wohl viel mehr wert, als die 900 Euros. Nur hätte ich ja gedacht, dass das das persönliche Pech der Omi gewesen sei, denn wenn man eine Sache zu günstig verkauft und dann hinterher ein pfiffiger Verkäufer dafür das fast 10.000-fache erzielt ... Pech oder?

Aber das sind genau jene Meldungen des Trödelkings, die einen da wieder auf Schloff bringen, wenn man da noch ein paar Schätze in der Kiste hat und sich dann den Trödelking oder Kunst und Krempel in das Haus bestellt. Kennen Sie diese Sendung der Bayern oder des NDR, wo man mit seinem Schatz hingehen kann um diesen schätzen zu lassen?

Nix da meine Damen, der Alte bleibt auf dem Sofa ... mit altem Schatz meine ich die alten Erbstücke, die da so lieblos auf dem Gästeklo vor sich hin vegetieren. Die Wahrscheinlichkeit einen echten Schatz zu besitzen ist am Ende dann genau so gross, wie die Wahrscheinlichkeit Pablo Picasso am Strand von Nizza zu treffen ... wenn Sie verstehen ...

Haben Sie denn schon die Winterreifen auf ihrem Auto bzw. darunter oder ist es bei Ihnen so, wie es bei mir geschehen ist?

Natürlich habe ich Winterreifen, denn meine Karrosse besteht aus Metall und nicht aus Vollgummi und wie es sich gehört bin ich nicht erst jetzt bei dem Michelinmännchen angedackelt, sondern schon vor drei Wochen und was soll ich Ihnen sagen ... Meine Reifen waren so schnell wie niemals zuvor oder gar noch schneller drauf als in der Schumacherschen Boxengasse. Da hatte ich es mir doch gerade mit der Zeitung und dem Kaffee gemütlich machen wollen, als der nette Herr der Schrauber auf mich zugekommen ist um mir zu sagen, dass mein Auto schon fertig sei ... Wie schon nach zwei Minuten werden jetzt schon die neuen Schloffen drangeschraubt ... dachte ich so bei mir ... Nein, ich hatte im Frühjahr vergessen die Sommerreifen draufzuziehen und da sagen wir doch alle zu meinem Schutzengel ein dreifaches Halleluja ... aber dann wäre doch auch bewiesen, dass es egal ist wie schnell ich mit den Reifen des Winters im Sommer fahre oder liegt es vielleicht acuh nur daran, dass ich den Papst in der Tasche habe ...

 

Ja was denn, wenn die Karre über 200 Sachen fährt, dann fährt man diese doch ausserhalb der holländischen Ferienzeit auch auf der Bahn.Natürlich nur da, wo es auch gestattet ist und ich halte mich auch weitest gehend an die Richtgeschwindigkeit meines Tempomates. Wussten Sie denn auch schon, dass man einen Tempomat bis über 200 Sachen einstellen kann?

Aber jetzt ist es Zeit einer Autorin und ihren Eltern für die Nikolaustüten zu danken, die hier gestern durch den Kamin hinein geflogen sind ... liebe Tomljanovic´s ... seid Ihr noch bei Trost, uns alle derart zu beschenken ... aber bevor ich jetzt da weiter aushole, möchte ich erst einmal im Namen aller Pavoni´s ein grosses DANKE an Euch richten ... und solltet Ihr als gutes Beispiel für eine schöne Zusammenarbeit mit dem Verlag eine Vorbildfunktion einnehmen, dann schicken Sie uns doch bitte keine Sachen mehr aus dem Hause Lindt ... die haben die Tomljanovics schon geschickt ... Aber so ein paar frische Blumen oder andere Dinge der Anerkennung für unsere Arbeit ... da sagen wir als Verlag doch nicht nein. Na da bin ich jetzt aber einmal gespannt, ob der Zaunpfahl auch nur einen aus der literarischen Riege erreicht hat, denn wissen Sie was mir aufgefallen ist ... Das wir immer alles das tun was möglich ist und den ganzen Tag an sage und schreibe 7 Tagen in der Woche im Namen anderer unterwegs sind und wir eigentlich nur E-mails mit irgendwelchen Anforderungen bekommen ... Also die Anschrift für die Dankbarkeitspakete lautet: Dinxperloer Str. 213a in 46399 Bocholt ... Und kommen Sie uns nur nicht mit der Nummer, dass das Paket wohl verloren gegangen ist ... zumindest wenn denn dann nur dann, wenn Sie es mit der guten alten Post versendet haben, denn da verschwinden mehr Pakete, als versendet werden ...

Das soll ja an den Subunternehmern liegen, dass da so viele Päckchen den Empfänger nicht erreichen aber wissen Sie was ich glaube ... das da eine ganze Menge E-bayer unter den Fahrern sitzen und diese haben wohl eine neue Einnahmequelle für sich entdeckt ...