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Pflegedienste und deren Katastrophen ....

21.01.2012

Und noch immer hat sich nichts im Schloss Bellevue geändert und der Schnorrer vor dem Herrn besetzt die 80 Zimmer in diesem. Nein, dass ist keine böse Hetzkampagne, sondern der Wulff ist doch wohl jetzt endgültig so tragbar für das Unternehmen, wie die Heulsuse der Costa-Reisen ... was waren das noch Zeiten als wirklich die Kapitäne von Bord gingen, wenn diesen das Wasser bis zum Hals stand. Nur der Herr Wulff hat da bis Dato noch immer nicht das Einsehen und jetzt frage ich Sie wirklich, warum der noch immer das Amt des ersten Mannes des Staates bekleidet? Muss der auch noch ein paar Tage länger auf seinem Thron sitzen wie der OB von Duisburg ... dieser Sauerland, der partout nicht den Sessel räumen will, weil ihm dann die Kohle von der Stadt durch die Lappen geht ... Wo sind denn unsere Idole geblieben, jene Schmidt & Co´s, die vor Loayalität nur so strotzen und deren Westen reiner sind, als die die Clementine unter die Fuchteln bekommen hat?

Das waren noch Zeiten, als Mensch und Tier noch mit dem Wadenwickel behandelt wurden und man als Kind warmes Bier verabreicht bekam, wenn die Viren einem zusetzten. Da gab es auch die Milch mit Honig zur Erkältung und man hat die Krankheit damit gut überstanden.

Oder auch diese fiese Geschichte mit dem Zwiebelwickel um den Hals. Und das roch so furchtbar, wenn man von Viren geschüttelt und mit einer großer Appetitlosigkeit in den hohen Daunenbetten lag und diese heissen Wickel verpasst bekam... aber es half einem.
Wobei ich glaube, dass es die "Fürsorge" und das "Kümmern" waren, die einem eine schnelle Genesung bescherten und die Panik vor weiteren Hausmitteln ließen im eigenen Körper den Heilungsprozess beschleunigen. Weil... welches Kind hatte schon Lust auf einen ungesüssten Quarckwickel?

Vorbei die Zeiten, wo das Kleine mit einem steifen Grog in den Komaschlaf versetzt wurde und dennoch gab es nicht soviele junge Alkoholiker wie HEUTE. Wie oft gab es bei meiner Omi etwas Eierlikör über das Vanilleeis aus der Langnese-Brikett-Packung. Kennen Sie diese kleinen Rechtecke noch?

Da schmeckte das Vanilleeis noch nach echter Vanille, weil man die künstlichen Geschmacksstoffe noch garnicht verarbeitete und es sich immer um Bourbonvanilleeis handelte und nicht wie heute, wo man zwei Euro mehr für die Eispackung auf den Tisch legen muss, um ein "echtes Vanilleeis" zu verputzen. Und was machen die Omis in der heutigen Zeit?

Die Aspirin wird aufgelöst und gegen jedes Hüsteln ein Antibiotika eingeworfen. Und wenn es dann mal "brennzlig" wird, wundert man sich über Resistenzen des Körpers. Welche Eltern oder Omis nehmen sich denn noch die Zeit, die Zwiebeln auszukochen oder den Ouarckwickel herzurichten, wo doch danach das Tuch in die Waschmaschine muss? ALLEN ist ALLES zuviel und wenn man "Krank" ist, dann hat man vielleicht am ersten Tag die Aufmerksamkeit und Pflege aber dann ist es "auch mal gut". Zu meiner Jugend gab es auch nicht diese vielzähligen Pflegedienste, da wurden die Kranken und Alten vom Familienverband aufgefangen und versorgt und zwar nicht im 20-minütigen Takt. Wenn ich diese rollenden Essen schon sehe, in den appetitlichen Warmhaltepackungen. Warum fahren die eigentlich nicht einfach mit der Gulaschkanone durch die Gegend und verteilen das Essen auf dem hauseigenen Geschirr?

Und überhaupt, was rechtferigt die enormen Beträge, die sich die Pflegedienste und Pflegeheime einverleiben. Die Heimunterbringung meiner Omi kostete satte 3500 EUR und dafür hätten man doch locker eine polnische Vollzeitkraft einstellen können. Wissen Sie, was mich immer an diesen polnischen Altenpflegerinnen fasziniert?

Das diese aus armen Ländern wie Polen kommen müssen, um die Scheissarbeit zu verrichten. Gibt es keine deutschen Menschen, die Lust an dem Zusammenleben mit Senioren haben und den Haushalt und die Pflege übernehmen wollen? Das ist heute alles so "einfach", wenn die Oma schwächelt und sich die Windeln "voll" macht. Natürlich nur nach Pflegedienstplan und weh dem, Oma verrichtet das "große Geschäft" in der Windel, wenn die teuren Samariter-zwanzigminutentaktschwestern gerade aus der Tür sind. Dann liegt die Oma bis zum nächsten Eintreffen der caritativen Schröpfer über die Nacht oder den Tag im eigenen Kot. Und wenn das Leiden dann ein Ende hat und die Omi den letzten Weg in der Rolls-Royce-Spanplatten-Kiste antritt, dann werden die Pflegerinnen schnell.

Noch sehr gut kann ich mich da an den Pflegedienst der Oma meiner besseren Hälfte erinnern: Die Omi lag mit geöffneten Augen und gefallteten Händen im Krankenbett, Sie wissen schon, diese Dinger mit der Triangel über dem Kopf und als wir ankamen und um die gerade Verstorbene zu verabschieden und ihr die Augen zu schliessen, wurde in der Küche schon kräftig gepackt. Da kam sogar die Pflegedienstchefin persönlich, um die noch nicht verspeisten Vorratsessen aus der Kühlung einzupacken und die unverbrauchten Medikamente mitzunehmen. Da wurde nicht gefragt, man bediente sich einfach an den bezahlten Sachen. Das war nicht nur überaus geschmacklos, sondern auch die sehr entlarvende Geste der Nehmer und Ausbeuter-Pflegedienste. Und wissen Sie was,wir waren so "vor den Kopf geschlagen", dass wir das ohne Kommentar zuließen und uns dieser Vorgang erst nach der Beerdigung bewusst wurde. Das erlebten wir aber auch in den Krankenhäusern und Pflegheimen, wo die Anderen unserer Angehörigen verstarben. Kaum waren die Hände gefalltet und die Leiche zum Abtransport bereit, wurde gehamstert und gebettelt. Auch da ist mir noch in sehr unangenehmer Erinnerung eine Frau in dem Pflegeheim meiner Omi:

Diese arbeitete in der Cafeteria dort und hatte so ein echtes Engelsmilchgesicht und die Angewohnheit meiner Omi immer über die Wange zu streicheln, als wäre diese völlig in der geistigen Umnachtung. Mir war diese Scheinheiligkeit vom ersten Tag zuviel und an den Augen meiner Omi konnte ich sehen, dass sie dieses zwar still erduldete aber nicht gut fand. Sie müssen nämlich wissen, dass meine Omi zwar eine Super-Omi war aber nicht so eine "Kuschelfee" mit "Heiteitei" und "Streichelei" und die fand auch schon das "über den Kopf streichen" und das "Gesicht tätscheln" von uns Kindern, wenn Besuch in das Haus kam, so RICHTIG DOOF. Aber sie hat niemals geklagt und sich der Situation in der sie sich befand, so hingenommen... ohne viel "Tamtam". Und in der letzten Sekunde ihres Lebens das Leiden mit der größten Würde überstanden, die man sich nur vorstellen kann. Und als die Omi dann am Abend in unseren Armen starb und wir dann nach zwei Stunden des Abschiedes und der Trauer nach Hause fuhren, waren wir erleichtert, dass sie nicht alleine war, als sie in den Himmel aufstieg. Weil, meine Omi ist im Himmel...das ist eine sichere Erkenntnis!
Aber am nächsten Tag musste "sofort" das Einzelzimmer geräumt werden und das obwohl die Miete bezahlt und eigentlich kein "Zugzwang" herrschte und dann kam das Milchgesicht aus der Cafeteria wieder auf den Plan. Mir war schon bei der ersten Begegnung mit dieser Scheinheiligkeit klar, dass diese Aufopferung und dieses Getätschel nur eine Masche ist, um nach dem Versterben den Angehörigen etwas aus der Tasche zu ziehen. Und so war es dann auch, weil das Milchgesicht hatte nämlich eine "Affinität" zu dem Fernseher meiner Omi entwickelt. Diesen hatten wir der Omi zur Verfügung gestellt, da die Riesenbildröhrenkiste aus dem ehemaligen Fernsehzimmer nicht auf das 30 cm breite Regal in ihrem Pflegeheimnepperschlepperzimmer passte und noch gut erinnere ich mich an den Anruf meiner Eltern: "Das Milchgesicht läßt fragen, ob ihr noch den Fernseher benötigt, weil die hat nämlich nur einen "Großen"?

Ja, einen "Großen" Schuss der Gier und Leichenfläderei und weil wir wieder einmal so "überrumpelt" wurden, sagten wir JA. Möge der Herrgott auch diese Sache mit der notwendigen Härte für "Raffgier und Taktlosigkeit" strafen! Liebe Omi, der da "Oben" regelt das schon für Dich. Ich gebe Dir "Deine" Hand darauf!

PS: Übrigens, der Ring an der Hand meiner Omi wurde ebenfalls nie wieder gesehen... nach ihrem Tod!

Soviel zu dem Thema Pflegedienste, Heime und Krankenhäuser!
Aber Unregelmäßigkeiten gibt es ja an jedem Ort wo Menschen tätig sind, wie uns täglich in den Medien berichtet wird. Und das in einem Zeitalter, wo man doch bei jedem Einkauf oder an jedem öffentlichen Ort unter der Beobachtung steht. Big Brother is watching you!

Wissen Sie eigentlich auch, dass Sie bei jeder Geldabholung am Automaten gefilmt werden?

Denken Sie vor allem dann daran, wenn Sie im Schlafanzug und mit dem Bademantel an... wie der "Ditsche" ...Ihre zwei bis drei Flocken vom Konto abheben möchten. Jetzt frage ich mich immer, ob eine tägliche Überwachungsshow in der Kantine der Banken stattfindet, wo dann unter Gelächter zugesehen wird, wie Herr M. kein Geld aus dem Automaten bekommen hat oder wie Frau Z. bei der Wartezeit vor dem einarmigen Banditen und der Ausschüttung der Kohle gepflegt in der Nase bohrt? Werden die Filme der Überwachungskameras gehortet und fallen diese auch unter das Bankengeheimnis, wenn es das überhaupt noch gibt?EU hin oder her, dass grosse Zusammenwachsen bringt nicht nur Freude und das große Gemeinschaftsgefühl, sondern auch viele Probleme, wie "das Zeche zahlen" für die Mitglieder der Gemeinschaft! Obwohl es das Wort Gemeinschaft das Wort GEMEIN ja schon beinhaltet. Alle zahlen im Rahmen der landeseigenen und unterschiedlichen prozentualen Möglichkeiten und des nicht vorhandenen Budgets in eine Kasse aber erhalten gleiche Anteile aus dem Topf. Das kann doch nur in die Hose gehen!