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Victoria von Schweden und die 7 Zwerge

25.02.2012

Na endlich läuft es auf dieser Page wieder wie das geschnittene Brot ... verdammt noch einmal, was war das für ein Drama in den letzten Tagen mit dem Publizieren. Entweder war das Netz hinter den Bergen bei den 7 Zwergen zu schwach oder aus einem mir nicht erklärbaren Grund wollte die Kiste nicht ... aber jetzt ist ja alles in Butter bei Mutter und endlich kann ich mich wieder an den Tasten austoben ...

Oliver Procher hat ein neues Programm und er scheint auch mit der Vaterrolle gewachsen zu sein ... zumindest am Bauchansatz und wer weiss schon, ob der zusammen mit dem multiplen Nachwuchs an der Brust bei Sandy liegt. Ach Sie können mich doch einmal, von wegen Alesandra oder so. Die ist doch über Jahre als Sandy durch diverse Betthupferlgeschichten durch die Medien gedackelt und nur weil jetzt der Trend zur Vernunft ausbricht oder man sich neu entwickelt, muss man doch seinen ehemaligen Rufnamen nicht ändern. Ob nun der Boris oder andere Tennisspieler ... bei denen wurde noch die Sandy vom Altar weggeschubst und da ich ein Freak der Struktur bin, bleibt es bei Sandy ... Aus, Schluss, Basta ...
Zumal ja nicht jeder Trend der Weiterentwicklung zwingend zum Erfolg führt, wie man sehr gut an diversen Hotels sehen kann. Wissen Sie was der Kanckpunkte zum Übergang von einem besinnlichen Hotel zur Massentierhaltung sind?

Das Zauberwort der untergehenden Hoteliers ist das "Arrangement". Natürlich will man sparen als Gast und durchaus nachvollziehbar scheint mir auch der Wunsch der steten Bettenbelegung aber wenn die Klasse der Masse weichen muss und man in der Schlange am Rührei steht, um dann bei erfolgreicher Ausbeute des Krampfader-geschwaders an der Reihe zu sein ... Hallooooo, ich will im Urlaub nicht wie im Aldi in der Schlange stehen und auch will ich nicht mein Essen selber an den Tisch befördern, geschweige denn den Kaffee selber umrühren ...

Natürlich ist das keine berzogene Forderung, dass man in der einzig freien Zeit des Jahres das komplette Verwöhnprogramm haben möchte und wenn mein Urlaub schon damit beginnt, dass ich keinen Stellplatz für den PKW finde, weil die Hütte dermaßen mit dem Ballermannklientel überfüllt ist und sich ein Opel Corsa an den anderen reiht ... Nein, es waren auch durchaus andere Fahrzeuge vorhanden aber jetzt mal ganz unter uns:

Stellen Sie sich vor das Sie ein Hotel haben und das Sie über Jahre ein Haus mit Erfolg führen möchten, dann müssen Sie doch mehr bieten als alle andere Häuser am Platze. Da muss ich doch nicht mein "weniges" Gepäck in Ermangelung eines Fahrstuhles alleine aus der Tiefgarage über drei Stockwerke schleppen, wenn der junge Chefe in vollem Saft an der Türe lehnt, oder? Wissen Sie wieviel so ein polnischer Porter auf der 400 EUR-Basis den Hotelier kostet?

Nein, es sind nicht 400 EUR bei der 400 EUR-Kraft, sondern da kommen noch ein paar geringfügige Abgaben hinzu aber das darf einem doch der Kunde König wert sein, oder? Vor allem wenn man ausser dem überfüllten Frühstücksraum nur den Kuchen am Nachmittag bietet und ansonsten die Küche kalt bleibt. Ach ja, was kann man sich doch im Nachklang immer ärgern aber mein Highlight bleibt die Tatsache, dass ich sogar einmal 20 Minuten auf einen Katzentisch warten musste und da kann ich meine Hutschnur auch mit dem Superkleber antackern, deshalb bleibt diese nicht am Stoff hängen. Jajaja, man muss überall sparen aber doch nicht am Service für die Menschen, die dringenst die Erholung brauchen und wenn mein Magen auf den Knien hängt und die Hütte überquillt, dann ist mir der Blick auf die Berge und den See so etwas von egal, dass Sie das gar nicht glauben. Sehen Sie, dass habe ich mich dann auch gefragt, warum man den Gästen ihre Tische nicht reserviert aber das geht doch in der Logistik gar nicht, denn diese sind ja wie soeben gesagt dreifach überbelegt ...

Und Sie glauben nicht unter welchem Zugzwang man sich dann als Gast befindet, um erst einmal den strategisch günstigsten Zeitpunkt zu finden, an dem man zumindest die Chance auf ein Ei hat. Erst habe ich mir überlegt, ob ich um 6:00 Uhr in der Früh schnell im Schlafanzug nach unten galoppiere und eine Handtasche meiner besten Hälfte und ein Sakko dort ala Liegenklau plaziere. Aber will man denn die All-Inclusive-Mentalität im Urlaub?

Dann bin ich also das erste Mal um Punkt 7:30 Uhr zur Eröffnung der Schlacht am kalten Buffet erschienen ... nur da waren erst die Brötchen und der Honig an seinem Platz ... natürlich folgte in Etappen dann der Rest vom Fest aber eben nur in Etappen. Jetzt haben Sie doch auch sicherlich eine Idee davon, wenn da zwanzig Tische auf das Rührei mit dem Speck warten und genau diese dann in der 10er-Tisch-Ausführung aus der Pfanne in der stählernen Warmhalteschüssel kredenzt werden. Da herrscht der Krieg an allen Fronten und das machen Sie und ich zweimalig mit und dann schleichen Sie durch das Buffet und sitzen an 7 Morgenden mit ihrer Semmel, dem Honig und dem schwarzen Kaffee an der Tafel und ärgern sich derart, dass ihnen der Appetit auf ein frisches gerührtes oder gekochtes dermaßen vergeht und Sie sich nur noch nach dem Reservepannen-Snickers aus dem Auto sehnen. Heisst es nicht immer so schön, dass der der da eine Reise tut immer etwas zu erzählen hat ...

Immerhin lag der Schnee dort wo er hingehörte und da fällt einem die tägliche Arbeit dann auch nicht ganz so schwer auch wenn man keinen Empfang via W-lan hat und sich dann so langsam fühlt, als wenn man sich inmitten einer Insel im Atlantik befindet, die selbst Columbus noch nicht entdeckt hat. Ja ich weiss, es war in der ersten Linie eine reine Geschäftsreise aber warum in der teuren Stadt München wohnen, wenn es am See nur ein paar Kilometer weiter doppelt so schön ist. Fakt ist auf jeden Fall der, dass ich mich zumindest auf mein kleines Vodafone verlassen konnte und so wieder einmal die BookRix´er besuchen konnte, um unsere Kooperation "Verflixt & Verhext" in Angriff zu nehmen ... aber dazu mehr zu Beginn der Woche, wenn ich die Seite gefertigt habe und Sie alle die Chance auf die Veröffentlichung Ihrer verhexten Kurzgeschichte in einem Buch haben ...

Weiter im Text der Täler und Seen und dem, was man sich dann doch eher nicht so vorstellt, wie es dann gekommen ist. Jetzt erwartet so mancher Zeitgenosse ja die gehörige Portion des Demutes, wenn man sich der gleichgeschlechtlichen Liebe zuwendet aber ich gehe doch recht in der Annahme, dass wir uns im 21. Jahrhundert nach Chiststollens Geburt befinden, oder? Und da kann man doch vorraussetzen, dass auch die dritte Generation vor mir schon einmal etwas von Harpe Kerkeling oder Hella von Sinnen gehört hat, oder?

Stellen Sie sich doch bitte vor das Sie in ein Hotel einkehren, dass zwar hinter den Bergen liegt aber nicht hinter dem Mond ... sollte man meinen ... und das von drei Generationen betrieben wird, dann darf man doch erwarten, dass die Alten einem zumindest die Tageszeit verkünden, auch dann, wenn diese wahrscheinlich glauben das man in Lack und Leder nach dem Feierabend durch die Badewanne schleicht oder noch wildere Dinge macht, die einem das Leben irgend wie versüssen könnten, wenn man denn dann darauf steht ...

Nix da, in den ganzen 9 Tagen haben der Almöie und die Liesel es nicht geschafft auch nur einmalig die Zähne zum Gruß mit dem Blick in das Gesicht zu verkünden und ich sage Ihnen ganz ehrlich, wenn da nicht so ein leckeres Teilchen in die Familie eingeheiratet hätte, dass da den verschrobenen Karren immer wieder mit ihrem Charme aus dem kleinbürgerlichen Mief ziehen würde, dann wäre der Parkplatz leer und die Familie säß alleinig vor den gerührten Eiern ... den 10 Stück im Korb oder von mir aus auch in der Pfanne ...

Na was denn, natürlich ist das Geldverdienen zum Erhalt des Anwesens das Eine aber doch nicht auf Teufel komm heraus aus dem Tal. Sie sehen schon, dass ich mich da jetzt im Nachklang mehr ärgere, als ich dieses noch am Ort bei den Heidis getan habe aber sind wir doch ehrlich, wenn der Service nicht schon bei der Anreise stimmt und man eigentlich von A-Z sich selber überlassen ist ... ja, dass Geschleppe über die drei Etagen zerrt noch an meinem Rücken und wenn da nicht die "Tina" gewesen wäre, die an diversen Tagen meinen Rücken massiert hat und mich mit diesem leckeren Öl einbalsamiert hat, dann würde ich hier fertiger sitzen, als vor der Abreise ...

Egal, Heidi Klum hat einen Neuen ... den Kidis oder wie heisst dieser rote heisse Chilli mit dem Pfeffer im Gesäß? Wie das glauben Sie nicht?

Ich sage Ihnen so wahr ich hier sitze, dass es kein Zufall ist das der ausgerechnet in der ersten Reihe sitzt und das die Heidi jetzt den gleichen Haarschnitt hat, wie dieser. Die hatte doch vor Seal und zwischen dem Flavio schon einmal ein Fieseknölleken mit dem und wer weiss, vielleicht war ja die Heidi der Grund zum Ende der Vorzeigefamilie und nicht die Brüllarie des schwarzen Mannes. Den haben die Exen ja so etwas von durch den Kakao gezogen ... Kakao gezogen ... ist der gar kein Dunkelhäutiger, sondern der ist nur gefärbt, weil die Heidi das ganzjährige Hallowien verkündet hat?

Der Wiener Opernball ist vorbei, der Prinz von Holland liegt im Koma und die Victoria und der Daniel von Schweden haben Nachwuchs ... Estelle Silvia Eva Mary ... Noch irgendwelche Fragen?

Estelle könnte ja von Estelle Getty abegleitet sein ... Silvia ist wohl eine Hommage an die leidgeprüfte Mutti mit den Hörnern auf dem Kopf und Eva ist doch bestimmt ... ja, welche berühmte Eva gibt es denn da, wenn ich mal die Nackte aus dem Garten mit dem Apfel in der Hand weglasse ... Eva?

Mir fällt keine Eva ein, ausser die verstorbene Eva meiner Liebsten und Mary ... Mary ist doch in Anlehnung an die Dänen oder?

Mary, die Gattin vom Fredi, die mit einem Schlag die Kids verdoppelt hat und wo jetzt zehn Nannys um das Wohl der lieben Kleinen bemüht sind. Ach was, die haben doch mit den Kids keinen Stress und von wegen das die dunklen Augenringe oder der dramatische Gewichtsverlust vom Stress mit den kleinen Monstern kommt. Wenn die Kids quäken oder schreien, dann wird die Klingel für das Personal gedrückt und es herrscht wieder die nötige Ruhe im Palast ...