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Das Schnorren und der Wulff ...

24.06.2012

So kann es gehen, wenn da der Flirt auf dem Dach eines 6-stöckigen Hauses vollzogen wird, wie jetzt ein junges Abiturienten-Paar feststellen musste ...

Bei aller nicht wünschenswerten Tragik um diesen Vorfall des letzten Wochenendes und in der Hoffnung darauf, dass dieses wilde Treiben da auf dem Dach von Karlson keine bleibenden Schäden nach sich zieht aber es hat mich amüsiert, wie man diese pikante Meldung in die Welt geschickt hat. Abifeier in Hagen und zwei junge Liebende haben sich zur Vertiefung der Bekanntschaft auf das Dach zurück gezogen, um dort ganz offensichtlich nicht nur Backe, Backe, Kuchen zu spielen und nach dem da wohl die junge Frau auf das Geländer gehoben wurde ... ach hören Sie doch auf, Ihre Phantasie kennt doch diese Stellung auch ... und der Knabe sich wohl davor platziert hat, hat diese das Gleichgewicht verloren und ist über die Brüstung gestürzt und da man als echter Held auch das festhalten will, was einem da gerade die Freude bereitet, stürzt man als Lover gleich mit in die Tiefe ...

Ja, ja, ja ... ich weiss das die 2 wohl den Sprung nicht unbeschadet überstanden haben aber denoch sollten solche Fälle in die Lehrbücher aufgenommen werden. Was denken Sie wie oft da Paare aus dem Unfallauto gezogen werden und da wahrlich nicht jedes Klediungsstück sich an der Stelle befindet, wofür es die Designer eigentlich vorgesehen haben. Doch, dass ist keine Finte und wenn Sie wüssten wieviele Truckerfahrer da regelmäßig mit der herunter gelassenen Hose hinter dem Lenkrad vorgefunden werden, dann hätten Sie schon längst den Spiegel mit dem Teleskoparm auf dem Dach auf Ihr Auto montiert, geben Sie es doch zu meine Damen und Herren aus dem Regenbogenland ...

Jetzt muss ich aber einmal in der eigenen Sache etwas loswerden, dass mir da derart unter den Fussnägeln brennt, denn wir waren am Samstag auf einer kongenialen Party einer lieben Freundin ... mit allem was das Herz begehrt und mit einem sehr schön organisierten Programm für das Geburtstagskind und weil es so ein wundervoller Abend gewesen ist, wollte ich diesem eigentlich keinen negativen Anstrich verleihen aber wie gesagt, es brennt unter den Nägeln der Füsse und Hände ...

Das war nämlich so, dass da weniger das Hartz4-Klientel eingeladen war, sondern bis auf sagen wir mal 70 Personen ungefähr 30 Mannen "der auf dicke Hose machen" Fraktion. Ja, es gibt Dinge die man nicht kaufen kann und dazu zählt zum Einen der Stil und zum anderen die gute Erziehung und wenn da eine selbstlose Gastgeberin auf Geschenke verzichtet und anstatt des üpigen Blumengebindes die Gäste darum bittet in ein Sparschwein lieber Geld einzuwerfen, damit dieses unbürokratisch und direkt ... ohne den kleinen 7-monatigen Besuch auf dem Wulff-Konto antreten zu müssen ... an eine hilfsbedürftige Familie hier vor Ort weiter gegeben werden kann, dann schlackern einem doch die Ohren, wenn da nur ein relativ kleiner Betrag zusammen kommt. Und ich wollte es meiner besten Hälfte nicht glauben, dass dieser caritative Schuss nach Hinten losgeht.

Also was denken Sie was da bei 100 Personen mit dem Genuss der vollen Kost & einem ausgesuchten Unterhaltungsprogramm in einem sehr stilvoll und liebevoll erbauten Ambiente zusammen gekommen ist?

Rechnen wir das doch einmal anders, wie z. Bsp. an einer Truppe mit rund 10 Mitgliedern aus einem Stammbaum ... also 10 Mannen die da Futtern und Trinken und den ganzen Abend zum Lachen in den imaginären Keller der Lust gehen. Was kostet denn so ein Abend bei dem Italiener um die Ecke ... sagen wir mal 10-15 EUR das Essen und 6-10 EUR das Trinken ... wenn man damit mal hinkommt. Und da dürfte man doch wohl erwarten, dass da alleine von den 10 Mannen der überdicken Hosenmacher so um die 300 EUR in die Kasse kommen, obwohl man das in Anbetracht des begnadeten Auftrittes des wirklichen Proletariates dieses Dorfes wahrlich auch dann noch als Geiz empfinden könnte ... Egal, was bei diesem Abend in die Kasse geflossen ist, spricht für sich und die Qualität der Gäste, denn wenn wir bedenke das wir alleine schon ... EUR in den Spendentopf gegeben haben, dann dürfte es sich bei den anderen 98 Gästen so um 0,80 Cent pro Person gehandelt haben und wissen Sie was ich dazu nur noch sagen kann ... oder besser ich verfasse es in der Reimform, damit es auch der versteht, der da vielleicht nicht über den IQ einer Naddel verfügt:

Die Feier mit Meier und Co beginnt und startet in luxuriösem Ambiente, auf dem Wasser tanzt sogar die pinke Ente.

Es wird gut gegessen und an manchen Orten auch viel gelacht, ja, man genießt die aufgefahrene Gastgeberpracht schon weit vor 8.

Ein mancher ist der Gast nur zu Zweit oder alleine, so mancher bringt nicht nur mit die 10 Beine aus der Sippe, sondern auch die vier Beine unterhalb der Tit ...

Getrunken werden die stylischen Cocktails an der Bar, gestossen, gecrasht das Eis für die Mannen der dicken Hosen, doch, doch, dass ist wahr.

Einige Lieder werden für die Gastgeberin gesungen und gehört, ein Unding wer da nicht dieses würdigt und die Nähe sucht und die Huldigung überhört.

Doch die Mannen der gespielten dicken Hosen sich drehen nur im vernebelten Kreis des dunklen Scheins, denn fragen Sie einen Banker, dann können diese wahrlich nicht sagen ... alles meins. Jene schimpfen sich dann Freunde des Hauses und der langen Geschichte, nein, ich und auch kein anderer aus der Runde möchte diese haben, und das sagten wir alle mit voller Brust und alles anderem als Neid, denn man würde machen mit solchen Leuten den eigenen Stil zunichte.

Und die Moral von der Geschichte ist nicht nur das Verabschieden um zu genesen, sondern auch die Sache mit dem Spenden und dem, dass bei diesen Kadetten immer dieser Nachgeschmack am Ende des Lebens bleibt, dass da ausser Spesen ist bei solchen nichts Elementares für die Welt gewesen.

Ach ja, allerliebste ... Dein Wille war da und die Idee einen Spendentopf zu machen fanden wir einen wirklich feinen Zug von Dir und was soll es, denn auch in der Zukunft werden diese Blender nur dann mit dem Spendenscheck in den Gazetten stehen, wenn da auch ja eine Dorfkamera dabei ist ... Wie gesagt, Stil und das gute Benehmen kann man sich einfach nicht erkaufen und immerhin waren die anderen 70 Gäste eine Bereicherung für das wahrlich gelungene Fest und den absolut geglückten Abend ... DANKE DIR!

PS: Schön das wir uns kennengelernt haben ... M & S ... wo ich doch weiss, dass Ihr auch zu den treuen Lesern gehört