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Cruise und die Akropolis

23.07.2012
So sieht das also aus, wenn der Tom die Suri bei der Mama abholt ...
Tausende Reporter und Medien begleiten jeden Besuch bei dem Austausch des kleinen Bündels Leben und wissen Sie was mich daran ebenfalls genau so sauer macht, wie eigentlich alles was da der Mr. Cruise seit Jahrzehnten inszeniert?
Wie sagten die RONIPENT´s um Ronstanze Kick so schön, wenn die Stars und Sternchen nicht gesehen werden wollen, dann fahren diese durch die Tiefgarage in die Häuser oder liefern sich irgend welche Versteckspielchen mit der Presse aber im Fall Cruise und dem Saubermann-Image, welches ja schon seit langem in etwa so sauber ist, wie die grosse Verteilung der Rettungsschirme innerhalb der EU ... wird sogar das Besuchsrecht zur Tochter medial zelebriert. Mensch, was haben die es alle nötig miteinander, dass diese keine Gelegenheit auslassen, um in die gelben Blätter zu kommen.
Natürlich war die Verschleierung der Jackson-Kinder auch nicht das gelbe vom Ei und vielleicht ist die Folge der vielen seltsamen Begebenheiten des Michael Jackson die, dass sich deshalb die Mutter auf wundersame Weise vom hollywoodschen Acker geamcht hat, denn Oma Jackson ist seit einer Woche verschwunden oder hat sie es vielleicht nur wie ich gemacht und hat alle Schotten für einen Tag geschlossen, um wenigstens an einem Sonntag einmal die wahre Ruhe zu genießen ...
Denken Sie, denn kaum hatte ich die Vorhängeschlösser an die Türen angebracht und alle Stecker der Kommunikation gezogen, schon ging die Litanei der Unruhe los. Erst wurde mehrfach angerufen, mal war es der oder der aber auf jeden Fall nicht Oma Jackson, denn sonst wäre ich ja dran gegangen. Dann folgte eine Telefonarie auf meinem Handy ... dem Notnagel zur Aussenwelt, wenn man dieses denn dann benötigt und zu guter Letzt erschrillte ungefähr fünfmalig an diesem Sonntag die Türglocke. Und jetzt verstehe ich auch den Grund warum unsere Freunde immer mindestens 8 - 10 Stunden der Flugzeit das Weite suchen, denn dann hat man wenigstens auf der Insel seine wohlverdiente Ruhe und muss nicht den lieben langen Tag für jedes Akafitken zur Verfügung stehen. Holymoly, wo ist die Insel ohne Telefon, ISDN, W-lan und wie der ganze Quatsch da heisst, der einen da immer mehr zum Sklaven des Anderen machen?
Vor allem hätte ich ja vor fast zwanzig Jahren niemals daran geglaubt, dass ich tatsächlich mal den Wunsch nach der totalen Ruhe verspüre aber vielleicht liegt es auch nur daran, dass hier jeden Tag irgend einer an der Tür schellt oder mindestens 50 Mails und 20 Briefe unsere Adresse erreichen ... ganz zu schweigen von den vielen Terminen, die einem das Leben versüssen. Ja, vor zwanzig Jahren da konnte nicht genug Leben um mich versammelt sein aber das lag auch wohl nur daran, dass es da noch nicht die vielen Bittsteller innerhalb der EU gegeben hat und wahrscheinlich war ich da auch noch nicht mit dem kleinen atomaren Wölkchen aus Fukushima versorgt, welches da scheinbar ein Schlafmittel in sich hat. Oder liegt es einfach nur daran, dass ich vor 20 Jahren weder einen PC geschweige denn ein Handy hatte und man so nur über das normale Telefon oder die nicht elektronische Glocke an der Tür gestört wurde?
Ach ja, vorbei die Zeiten als man noch die echten Briefe mit dem Füller geschrieben hat und als man eben nicht jeden von jedem Ort aus anrufen konnte. Na was denn, nirgendwo sieht man so viele Handys am Ohr wie im Aldi an der Kasse und ich sage Ihnen das dort mehr telefoniert wird, als auf dem Börsenparkett an der Wall-Street. Das ist nicht mehr normal, dass man immer und überall verfügbar sein muss und das mancher sogar schon sein Handy mit auf die Toilette nimmt, um ja nicht die neusten Tweets via Twitter von X oder Y zu verpassen. Sage ich doch, die Welt ist aus dem Takt und was da als der Bill Gates - Segen begonnen hat, wird nun langsam zum virtuellen Fluch. Ja, ich mache die Macher des Internets dafür verantwortlich, dass da immer mehr Menschen Amokläufe starten. Wenn ich da schon höre das da fast ein jeder Amokläufer Erfahrungen mit diversen brutalsten Spielen innerhalb der virtuellen Welt hat und das diese dann auch noch ihre Knarren über E-bay oder Amazon ordern können ohne das diese vom Zoll entdeckt werden.

Oh ja, dass war ja erst am gestrigen Tag, als ich da eine Reportage auf 3Sat zum Thema Fliegerei und Zoll am Flughafen Frankfurt gesehen habe. Nur 10-15% der illegalen Einfuhr wird entdeckt und die anderen 85 - 90% fallen durch das Netz der Oberaufsicht. Na beruhigend ist das doch nun wahrlich nicht und wenn man bedenkt das es sich dabei nicht nur um Drogen handelt, sondern da auch gerne lebende Tiere versendet werden, die unter das Artenschutzabkommen fallen ... Obwohl, ob die die armen Tiere jetzt am Zoll abfangen oder ob solche Gestalten wie ein Juan Carlos da in die Länder reisen, um die Elefanten abzuknallen ... dem haben sie aus der Tierschutzlobby zumindest einen auf die 12 gegeben, denn dieser ist jetzt nicht mehr der Ehrenpräsident der Tierschützer. Und was denken Sie was sie sich bei den vielen prominenten Tierschützern wundern würden, wenn Sie da erst einmal wüssten, wieviele von denen einen Jagdschein besitzen und diesen auch regelmäßig beanspruchen ...
Da fällt mir ein ... ist eigentlich der Tom Cruise auch Jäger ... wenn ja, dann ist es zumindest vielleicht gar nicht so verkehrt, wenn da die Pressemeute jeden Schritt begleitet und eigentlich muss ich in dieser Sekunde meine Einstellung zu dem Zelebrieren des Besuchsrechtes revidieren, denn wenn da jeder Termin von den Reportern zur Abholung der Tochter begleitet wird, dann kommt der wenigstens nicht auf krumme Gedanken und entführt die Tochter oder verschleppt diese in die Scientology-Church. Sehen Sie, jede Sache hat immer zwei Seiten und wenn ich das jetzt so betrachte, dann ist doch der Vorteil der steten Störungen innerhalb der eigenen vier Wände zumindest der, dass ich auf jeden Fall keine Chance habe über eine Woche als Leichnam im Haus ala Rausing zu liegen ...
Ja, ich weiss nicht warum aber dieses Drama um die Tetra-Pack´s berührt micht, weil diese doch ganz offensichtlich das Herz auf dem rechten Fleck gehabt haben und als Spendenkönige des englischen Königreiches gelten. Na was denn, es ist doch so das man gerne gibt, wenn man es denn kann. Zumindest solange Zeit, wie man die Spendenfreude selber in den Händen hält aber wenn da gekratzt und gescharrt wird an der Tür ... sehen Sie, also sagen wir doch alle miteinander hoffentlich sehr bald:
AKROPOLIS ... ADIEU ...