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UGG oder die Stiefel des YETI ...

01.09.2012
 
Mein lieber Herr Gesangsverein, was haben wir doch hier am Ort nur für sagenhafte Planer in der Stadtevent-Planungszentrale ...
 
Das muss man sich vorstellen, da werden immer mal wieder solche genialen Aktionen wie die verkaufsoffenen Nächte und Sonntage gestartet und kein Tier mit der Steckdosennase denkt an das Datum?
 
Halloooooo, am 30. also einen Tag vor der Lohnauszahlung haben die Kadetten keine Flocken mehr in der Tasche. Solch eine Aktion hätte am 03.10.2012 stattfinden müssen oder zumindest an einem der folgenden Tage nach dem 1. eines Monats ...
 
 
 
Clever gell aber es ist ja auch so, dass da die Spezialisten am Werk sind, die ständig darum bemüht sind, die eigene Kasse zu füllen. Wenn Sie denken das das hier am Ort der einzige Klopfer aus der Gattung der Oberklopfer ist, dann kennen Sie wohl noch nicht diese unfassbare Geschichte um unser Brauhaus. Sozusagen ist das der einzige und alleinige Ort in dieser Stadt, wo man mehr als 50 Personen auf einmal unterbringen kann ... wenn wir die kleinen Tanzsäle diverser anderer Gastronomen einmal aussen vor lassen.
 
So und in diesem Haus der gigantischen Quadratmeter wurde ein Riss in der Decke entdeckt und wie solte es anders sein, wenn da die Vettern scheinbar untereinander agieren und sich die Events untereinander zuschustern, als das man den Betreibern der Saalgeschäfte diese stilllegt ... Angeblich soll ja da eine konkrete Einsturzgefahr sein und vor allem scheinbar genau zu dem Zeitpunkt, wo die Städter selber ganz viele Events aus dem gelangweilten Ärmel schütteln ...
 
Jaja, von den BAT-lern zu den privaten Events die da das Leben mit jedem Tag immer ein Stück weit lebenswerter machen ... Nix da, ich werde Ihnen doch nicht erzählen, dass da die Goldhochzeit von A-Z eine gelungene Veranstaltung gewesen ist und das man an dieser Stelle für solche Unternehmungen die RESIDENZ bei den Siebelts mehr als empfehlen kann. Lecker waren die vier Gänge und das Pesronal mehr als nur aufmerksam ... Ja, und die Überraschung der Cooperation von der Firma de Ruiter und der GmbH & Co KG der Küppers waren doch wohl das genialste Highlight unter Gottes Sonne seit den aktuellen Erdrütschen in Spanien in der Region Malaga ...
 
 
Nein, ich mache mich da keineswegs lustig über dieses Drama aus der Regiezentrale der Katastrophen und grundsätzlich teile ich mit den Menschen dort meine aufrichtige Anteilnahme aber so ein bischen Schuld haben die Manianas auch an diesen Rutschen der Erde, denn hätte dort nicht der bauwütige Meister seit Jahren das Zepter in der Hand und so ziemlich jeden Quadratmeter der Küste zugebaut, dann hätten die abgeholzten Wälder diese Katastrophe verhindern können. Wissen Sie eigentlich wieviele Häuser dort leer und zum Verkauf stehen?
 
Ja was denn, da will ja auch keiner mehr wohnen, seit die osteuropäischen Banden diese Region zu ihrem Jagdrevier erkoren haben und wenn Sie dort leben würden, dann stünden Ihre Chancen für den Besuch von ungebetenen Gästen höher, als jemals im Leben einen 6-er bei dem Müllers-Drogerie-Markt-Rabattheft zu bekommen. Oder haben diese gar nicht diese Heftchen mit den Aufklebern zum sammeln darin?
 
Egal, die Erde tobt wohin man schaut und das Karussel der schlechten Petruslaune dreht sich unaufhörlich. Gut, wir können noch nicht wirklich klagen, denn weder ist es so das wir schon das Streusalz durch die Gegend schleudern müssen oder gar mit den Radladern den Garten wieder zurück schieben müssen aber das man so mit allen Dingen total zufrieden ist, kann man ja nun auch nicht sagen ... wo ich doch dachte, dass wir dank der Erderwärmung gar nicht mehr diese hässlichen UGG-Stiefel an den Füssen tragen müssen.
 
Kommen Sie, ich verstehe diesen Hype um diese unförmigen Latschen aus dem Design der Höhlenmalerei nicht oder finden Sie diese Yeti-Schuhe etwa schön?
 
Es gibt ja sogar Mädels, die diese Stiefel im Hochsommer zum Bikini tragen oder war es nicht Paris Hilton die damit in Miami am Strand entlang lief und den Eindruck vermittelte, dass sie die Stiefel nur deshalb nicht ausziehen wollte, weil sich dann wahrscheinlich der mit dem Duft der Käsefüsse geschwängerte Strand geleert hätte.
 
Na was denn, was denken Sie wie die Latschen denn da wohl duften, wenn da die Füsse erst das Licht der Welt erblicken. Die Dinger sind hermetisch abgeriegelt und wenn Sie nach einer durchtanzten Nacht mit diesen den One-Night-Stand mit auf das Zimmer nehmen, dann ist die Sache schon gelaufen bevor sie begonnen hat ... wenn Sie nicht die Stiefel bei der schnellen Nummer in den Federn anlassen ...