SEITENAUFRUFE

HOHOHOHO ...

06.12.2012

HOHOHOHO ... nun ist es also da, der Klabautermann mit dem alten Mann in der roten Kutte ...

Nein, wir haben keinen spontanen Besuch von dem alten Mann aus Rom, denn dann wäre meine Stimmung ja nicht derartig entspannt, sondern wie es sich gehört, habe ich am gestrigen Abend die Stiefel poliert und diese in der allerfröhlichsten Erwartung vor die Tür gestellt.

 

Und ja, er war da und wenn ich mich nicht täusche, dann hat der Nikolaus sich in dem letzten Jahr einer Geschlechtsumwandlung unterzogen ... denn der Nikolaus in unserem Hause hatte seltsamerweise die gleichen Lammfell-Puschen an, wie ich Sie im letzten Jahr meiner besten Hälfte geschenkt habe. Oder hat dieser etwa die goldene Regel unseres Hauses gesehen, dass man da nicht mit den dreckigen Stiefeln über den hellen Boden poltert, sondern diese schön vor der Türe lässt?

 


Also liebe Kinder, wenn ich ja da an Eurer Stelle wäre, dann würde ich mich ja in der Nikolaus-Nacht auf die Lauer vor dem Kamin legen und wenn Ihr jetzt denkt, dass da mein Tipp ein wenig zu spät kommt, dann habt Ihr wohl vergessen das der Nikolaus oder wie die Holländer sagen, der schwate Pitt und der Sinte Clas da ja nur die Vorboten für das Christkind sind. Und so ungerne ich auch da die kindlich unrealistische Wahrheit zerstöre aber ich möchte mit Euch wetten das da ganz ganz ganz ganz sicher auch bei Euch der Weihnachtsmann die Puschen von der Mutti oder dem Vati an den Füssen hat ...

Ach ja, irgend wie hat die weihnachtliche Zeit schon etwas und jetzt wo am heutigen Morgen auch noch der Schnee liegt und man eigentlich mit dem Schlitten in die Stadt fahren könnte ... Hallooo, ich meine natürlich nicht das Ding mit den Kufen, bei ca. 0,01 cm Neuschnee in der Nacht.

Oh ja, ein gutes Stichwort, denn jetzt tummeln sich bei dieser Witterung auch wieder die ganzen Kadetten auf der Bahn, die da schon jetzt die Schneeketten und Spikes an den Reifen haben und wenn Sie mich fragen sollten die grünen oder inzwischen ja auch durchaus blauen Männlein ruhig eine großangelegte Kontrolle in Sachen "Geschwindigkeit" veranstalten.

Hören Sie mir doch bitte einmal zu liebe Schnecken der Bahnen:

Es mag zwar durchaus hier und da zwischen Grönland und Lappland ein paar vereiste Flächen geben aber wir leben nicht bei Robbe & Co, sondern in Regionen wo es die Streudienste und andere Institutionen gibt, die sich da um das Glatteis kümmern. Also ist es wahrlich nicht von allergrösster Not, wenn da das Tacho noch nicht einmal im Ansatz die Chance hat an die 50er-Marke heran zu kommen. Mensch, was sind das nur für Fahranfänger, die da mit 30 km/h durch den Winter schleichen.

Nein, es hat nicht jeder Fahrer auf der Bahn den Rentenbescheid auf dem Tisch liegen und auch gibt es unterhalb der 60er noch Menschen, die es eiliger haben, als die Wagen der Bestatter und Fahrschulen. Wir befinden uns doch inmitten des selbst verursachten Weihnachts-stresses und da will man einfach nicht schlendern und so tun, als hätte man da alle Zeit der Welt. Vor allem nicht in einer Zeit, wo an einem jeden Tag die Laune auf den Tiefpunkt steigen könnte ... wenn man da nicht das passende Geschenk findet oder das passende Geschenk gefunden hat aber die Knippe einem da ein P vorsetzt. Machen Sie denn noch eine Wunschliste oder dürfen das nur die lieben Kleinen, die dann am heiligen Abend in der Windeseile das Papier aufreissen und ein Präsent nach dem anderen abhandeln?

 

Haben Sie denn einmal die Werbung unserer Jugend mit der der heutigen Zeit verglichen?

Da gibt es ja jetzt wieder ein neues Telespiel für den Gameboy, bei dem der Vati den grossen Amoklauf startet, weil man ihm alles genommen hat ... natürlich ist das ein Ballerspiel im Rahmen der virtuellen Amokläufe und wenn Sie mich fragen, dann sollten die Jugendschützer sich mal dieser Spiele annehmen und diese vom Markt ziehen, als da diese Seite auf den Index des Jugendschutzes zu setzen ... Sie sehen, noch immer bin ich nicht fertig mit diesen Kadetten der Oberaufsicht und wieder einmal zeigt es doch ganz deutlich, dass da öffentliche Energien in ganz falsche Kanäle laufen. Da fällt mir eine Geschichte aus unserem Dorf ein, die mir am gestrigen Tag eine Kundin in unserem Geschäft erzählt hat ... lauschen Sie doch einmal aufmerksam und denken Sie sich dann Ihren Teil ...

 

Frau hat zwei Häuser nebeneinander geerbt und zwar nach dem diese schon seit Jahren darin wohnte. Nun drückt erst der rechte finanzielle Schuh und dann meldet sich der linke. Und damit die Kuh der Insolvenz erst gar nicht auf das Glatteis kommt, beschließt diese die Häuser zu verkaufen, um sich dann entspannt zurück zu lehnen und den Lebensabend zu genießen. Also, die Häuser werden einem Investor angeboten und dieser plant dort auch sofort den Abriss und den Neubau wesentlich schönerer Immobilien. Was macht oder muss der Mann der Baupläne da machen, wenn er ein paar alte Ziegel gegen neue ersetzen möchte?

Genau, die Stadt bzw. die Städteplaner aufsuchen ... ja, und welch ein Glück, die Dame geriet exakt an den Kadetten, der da scheinbar den gesamten Wohnungsbaumarkt terrorisiert und dessen Treiben hoffentlich mal eine Oberaufsichtbehörde ausserhalb des Dorfes genaustens durchleuchtet und mal nach ein paar Unregelmäßig-keiten innerhalb der Behörde sucht. Sie wissen doch, wer suchet, der findet auch ... wär das nicht mal etwas für die Fahndung in Sachen Korruption und "wir machen uns die Welt, wiesiewiesiewiesie mir gefällt"?

 

Also, Frau hat Käufer, dieser macht Pläne und dackelt damit pflichtbewusst zu dem besagten Amt mit den immer gleichen besagten Mitarbeitern, die scheinbar auf einem für sie auf die Dauer viel zu hohen Ross sitzen, welches ganz offensichtlich mit einem Bein in der Grube steht und mit dem anderen auf einem Ast sitzt, an dem so mancher im Dorf inzwischen langsam aber stetig sägt. Da erfährt die Hausbesitzerin und der Käufer in einem Zug, dass man da plötzlich und unerwartet einen Baustopp verhängt hat ... Sie denken das kann passieren?

Natürlich kann das in diesem Dorf passieren und wenn es nicht immer die selben Namen wären, die da ihm Rahmen der Willkür und des Eigenbedarfs fallen, dann würde man nur mit dem Kopf schütteln ... Ach so, warum da der Baustopp verhängt wurde wollen Sie jetzt wissen?

 

Na die Stadt wollte unbedingt diese 1000 Quadratmeter Land für sich in Anspruch nehmen, weil diese Baugrundstücke an den einizigen Park in unserer Stadt angrenzen. Und was machen solche unseriösen Gestalten dann, wenn diese nicht das Stück Land geschenkt bekommen und der Eigentümer doch tatsächlich für das Sahnestück auch Geld haben möchte?

Na man drückt den Preis in das Bodenlose der Frechheiten und "enteignet" mehr oder minder den Eigentümer ... natürlich nicht offiziell und wenn Sie am heutigen Tag in das Amt der Ämter gehen würden, dann würden diese Ihnen natürlich erzählen, dass das alles ganz ganz ganz anders gewesen sei und auch das man nur so um die 140.000 EUR für die Grundstücke von immerhin 1000 qm am Park bezahlt hat und dem Erben auch noch die Abrisskosten vom Kaufpreis abgezogen hat ...

 

Holymoly, also ich muss sagen in der Städteplanung und dem damit verbunden Bauamt stinkt es inzwischen mehr, als in den Elendsvierteln der südamerikanischen Grossstädte. Und wenn Sie denken das das bestimmt nur eine Ausnahme sei, dann haben Sie wohl noch nichts von dem Anruf der Dame aus Düsseldorf gehört, die da vor einiger Zeit bei uns angerufen hat und meine beste Hälfte zu ihrem Grundstück befragen wollte. Diese Frau hatte ebenfalls mit mehreren zusammen ein ziemlich grosses Stück Land an unserem einzigen Stadtring geerbt und was denken Sie was da der immer gleiche Knilch vom Amt mit all jenen macht, die da ihr Interesse an diesem bekunden?

 

Er redet es schlecht, macht unverbindliche Aussagen darüber, dass man das und das und dieses und jenes nicht genehmigen würde aber wenn Sie diesen zu einer konkreten Aussage drängen, dann heisst es das man erst einmal einen ziellosen Bauplan für viel Geld erstellen lassen soll ... natürlich damit dieser dann in der Folge für noch mal ein paar Flocken abgeschmettert wird. Jajaja, ich weiss wir leben in einem Land der nicht enden wollenden Regularien und da muss nun einmal alles seine Ordnung haben ... und man darf einfach nicht ala Conny Reimann da einfach mal ein Haus in die Prärie stellen, dass da wohlmöglich auch noch über einen Leuchtturm im Südflügel verfügt aber das wollten die Bauherrn und Interessenten auch gar nicht ... aber was soll es liebe Angela Merkel, wenn man doch scheinbar hier im Dorf die Geschicke immer nur zu dem BAT-Besten lenkt ...

 

Nein, ich habe auch keine Lust mehr mich darüber innerhalb der Kammer zu ärgern, sondern ich werde da jetzt mal eine Seite auf Facebook in das Leben berufen, auf dem sich alle aus unserem Dorf zu Wort melden dürfen, die da ähnliche Unglaublichkeiten erfahren haben und dann wollen wir doch mal sehen, ob wir da nicht etwas machen können ... so als Volk und jene Mannen, die da in einem jeden Monat für die Holzköpfe die Gehälter erwirtschaften.

 

Vor allem wäre es doch nur zu schön, wenn da tatsächlich sich mal einer zu Wort melden würde, der da gar ein paar Fakten in Sachen "Korruption und Vetternwirtschaft" auf den Tisch legen könnte, denn ist es nicht immer so das am Ende eines jeden langen Baubehördentages man wieder einen neuen Feind für sich gewonnen hat ... ja, liebes Opfer des gestrigen Tages, ich bleibe am Ball, bis solche Gestalten ohne den Ehrensold in der Tasche verschwinden ... versprochen. Und jetzt rufe ich erst noch einmal die Dame aus Düsseldorf an, die mir da ebenfalls diese unglaubliche Grundstücksgeschichte erzählt hat und dann schauen wir doch mal, was daraus wird?