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TELEKOM und die Blueprint of my Lover ...

17.01.2013
 
Die Telekom ... die Telekom ... mein lieber Scholli, was gehen mir diese unendlich vielen Kennwörter und Passwörter ... ganz zu schweigen von den Authentifizierungen auf den Keks ...
 
Jetzt haben wir sage und schreibe schon über 2 Stunden mit dem Ziehen der Onlinerechnung verschleudert und noch immer haben wir nicht den Masteracount gefunden. Wo ist denn bitte schön dieser Acount, den wir partout nicht finden können und zu dem ich verdammt noch einmal auch in den zwanzig Zugangsdaten-Schreiben auch nicht die passende Nadel in diesem telekommunitativen Heuhaufen finden kann ...
 
 
 
Das meine ich, dieses unnötige Verplempern der Lebenszeit mit den vielen Passwörtern und überhaupt war man doch früher ohne diesen ganzen Quatsch und vor allem mit der guten alten Rechnung durch den Postboten besser bedient, als dieses ständige selbst recherchieren nach den Daten, die eigentlich doch der Wirt ausgeben muss. Ist Ihnen im Zeitalter der ganzen Vernetzungen denn noch nicht aufgefallen, dass man selber immer mehr der Arbeit hat, als jene die für die nicht geleisteten Dienste bezahlt werden?
 
Es fängt doch schon bei dem Gang zur Bank an ... diese Terminals für den ehemaligen König, der noch vor Jahren Kunde genannt wurde. Eben, wozu benötigt man denn noch die Tanten an den Schaltern, wenn man eigentlich sowieso alles selber machen muss?
 
Ach kommen Sie, die Auszüge holt man sich selber, die Überweisungen startet man am heimischen PC und eigentlich macht man auch sonst alles mögliche, um da sein Tagesgeschäft zuverlässug abzuwickeln und warum um alles in der maroden Bankenwelt hat man dann noch diese vielen Fillialen mit den überflüssigen Mitarbeitern?
 
 
 
Nein, ich finde weder diese kostenfreien Hotlines eine geniale Erfindung, geschweige denn diese "Unter-Druck-Terminals" für die Kunden, denn Sie müssen doch immer an diesen Automaten mit mindestens einer Person im Nacken rechnen, die es kaum erwarten kann das Sie wieder das allseits beliebte Land verlassen.
 
Nein, nein, nein, ich will diesen terror nicht länger und verdammt noch einmal, wenn ich da die Mitarbeiter auch gar nicht mehr in Anspruch nehme, weil man inzwischen den ganzen Zahlenkladeradatsch selber in die Tasten geben muss, dann will ich eine Gutschrift bzw. eine Bezahlung für die Arbeit, für die eigentlich andere Ackermänner bezahlt werden ...
 
Sage ich doch, dieser ganze Onlinequatsch im Geschäfts- und Privatbereich ist zugleich ein Fluch und nur sehr wenig ein Segen. Warten Sie es nur ab, bis wir da alle auf dem Schreibtisch einen eigenen Bankautomaten haben, der da via unterirdischer Geldbombe die gewünschten Flocken auswirft. Ja, dass wird nicht schöner auf dieser Welt und Sie sollten sich glücklich schätzen, wenn Sie sich mit diesem Kram nicht auseinander setzen müssen, weil Sie da überhaupt nichts haben, was da verwaltet oder bearbeitet werden muss. Also mein Tag gestaltet sich so, dass ich wohl am heutigen Tag wieder einmal das obligatorische Gespräch mit der Service-Hotline und da im Speziellen mit der Störanstalt haben werde, da der Steuerberater auf die Onlinerechnungen der Telekom wartet ... eine schöne Aussicht ist das doch für all jene, die da nicht mehr wissen was sie zuerst oder an der letzten Stelle berarbeiten sollen ...
 
 
Oh ja, ich freue mich schon auf diesen dämlichen Operator mit seinen noch dämlicheren Fragen ... warum rufen Sie an ... hapert es an der Rechnung, der Leitung oder an dem Ding auf ihrem Hals: "Sagen Sie jetzt bitte ... Rechnung ... Leitung oder Hals ..."
 
Und wehe dem Sie wollen der Schwester von der Navigationssprecherin da mitteilen, dass sie einen Mega-Hals haben und eigentlich schon im Begriff sind sich wieder die guten alten Walky-Talkys anzuschaffen. Da kommt überhaupt kein Feed-Back und auch wenn man diese als duselige Kuh beschimpft oder ihr mitteilt, dass man kurz davor ist ihr den Hals ... sagen Sie bitte Hals ... umzudrehen. Oh ja, ich hätte so gerne einen einjährigen globalen Netzausfall und zwar von allen Netzen ... kein Handy mehr, wieder die gute alte Post aus dem Papier ... das Tippen der Schreibmaschinen mit dem Farbband und von mir aus kann auch der Festnetzanschluss einmal eine 12-monatige Pause einlegen. Ruhe, ich will nur noch meine Ruhe und vor allem will ich mal das Gefühl wieder spüren, einfach nichts an den 7 Tagen in der Woche tun zu müssen ... RUUUUHHHEEEE ...
 
 
 
Also, die van der Vaarts sind doch nicht versöhnt und dabei fällt mir ein, dass doch eigentlich dann auch die Medien und die Presse im Allgemeinen dann einem doch auch eine Art des Schadensersatzes zahlen müssten? Na was denn, wenn das doch alles nur Thesen sind die da unter die Menschen gebracht werden, dann kann doch eigentlich ein jeder an einem jeden neuen Tag seine eigene Zeitung verfassen. Wissen Sie welchen Ohrwurm ich seit ein paar Tagen habe ... Kennen Sie noch dieses Lied ... I ... around the corner with the Blueprint of my Lover ...with the Blueprint of my life ... lalalalalalala ...
 
Es gibt so Lieder, die einen unbewusst das ganze Leben begleiten und ich habe mir wahrlich einen Zacken aus der Krone gebrochen, bis ich endlich dahinter gekommen bin, wer das Lied gemacht und vor allem wie es heisst ... und dabei lag die Lösung doch so in der Nähe bzw. im Refrain ... BLUEPRINT ... Aber ich sage Ihnen, wenn ich das Ding in den Voice-Recorder meines Handys singe, dann gibt mir dieser immer an, dass Rank Xerox Blaupausen erstellt. Auch so ein Quatsch der Neuzeit ... Voice-Recorder ... wenn man da nicht exakt so singt wie Lady Gaga oder Madonna, dann bekommt man als Titel den Wickwamm vom Heino. Apopopopo ... Heino ... oder besser gesagt Heino und Roberto Blanco. Wo stecken diese eigentlich? Ist es nicht seltsam, dass da bestimmte etwas bekanntere Persönlichkeiten entweder täglich in den goldenen Blättern stehen oder von jetzt auf gleich im Nirvana verschwinden?
 
 
 
Zum Beispiel ist es doch auch zwischen den 11 Monaten der Bambis total ruhig um die Burda-Fraktion und die Gloria von Tut und Tatnix. Und kaum wird der rote Teppich aus der Mottenkiste geholt, schon stehen wieder die immer gleichen Gestalten in den Gazetten ... By the way ... jetzt weiss ich auch wieder wir die Gruppe um die Blueprint-Sache hieß ... Rainbirds ... und wenn ich mir jetzt dieses Duo da ala Grünvogel ansehe, dann ist dieses doch wahrlich zu der hausgemachten Musik der Vergangenheit ein Scherz ... Ja, auch will ich wieder die LP´s und dieses Gekratze auf dem Plattenteller zurück und vor allem sehne ich mich nach dem Casetten-Rekorder im Auto. Seite A und Seite B ... das kennen die Kids von heute doch gar nicht mehr und wenn Sie denken das das eine gute Entwicklung ist, dann waren Sie wohl seit Jahrzehnten nicht in einem Zimmer der Jugend. Sagen Sie mal, warum sehen so viele Kinder- und Jugendzimmer eigentlich so aus, als hätten die Rolling Stones darin einige Wochen in ihren schlimmsten Zeiten darin gefeiert?
 
 
 
Es soll ja sogar Zimmer geben, wo man nur noch mit den Stelzen herein kommen kann und da frage ich mich warum das so ist, wenn da die Fassade HUI ist und die Räume des Lebens PFUI sind?