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Uli Hoeneß festgenommen ...

22.04.2013

FC Bayern hin oder her aber egal wie Sie es sich auch schön reden möchten aber der Herr Hoeneß gehört hinter Schloss und Riegel, denn die Tatsache das dieser sich jetzt selber angezeigt hat, ist ja nicht das Ergebnis des Besuchs im Beichtstuhl, sondern nur darin begründet, dass es nicht zu diesem justiziaren Schlupfloch zwischen der Schweiz und Deutschland gekommen ist ...
 
 

Ach fragen Sie mich doch nicht nach dem exakten Sachverhalt und Inhalt dieses verabschiedeten Gesetzes auf jeden Fall wäre der Herr der Bayern da aus der Nummer heraus gekommen, wenn dieses in Kraft getreten wäre. Nein, ich finde sehr wohl das man diesen Herrn jetzt als Bauernopfer der Gesellschaft vorführen sollte und zwar nicht nur sollte, sondern damit überhaupt noch ein Einziger an die Gerechtigkeit glaubt, sogar nach Santa Fu zu verfrachten. Hören Sie mal, warum bitte sehr hat ein Knilch eines Fussballvereins überhaupt so viele Flocken auf dem Konto und vor allem auch dann, wenn eigentlich bei den vielen Fleischskandalen der Umsatz in Sachen Bratwurst mächtig eingebrochen ist. Natürlich weiss ich, dass der Hoeneß da wohl auch seine Schweizer Franken mit dem Wurtsbraten verdient aber doch im Leben nicht diese vielen Millionen ... wobei das ja auch schon geklärt ist, denn der Geldgeber soll ja wohl der dreifüssige Kadett von ADIDAS sein. Warum denn, warum bitte sehr zahlt da ein Sportunternehmen diese Summen an den Manager eines Fussballclubs?
 
 

Eben, arbeitet dieser zufällig auch noch mit den Toto-Lotto und Rennquintett-Machern zusammen und überhaupt ... der FC ist doch ein Verein und warum bereichern sich dann die Funktionäre einer solchen Aktion, wo doch eigentlich ein Verein nur dann als ein solcher anerkannt wird, wenn da nur geringfügige Summen für die Vereinsarbeit fliessen dürfen?

Mensch Meier und Müller und Lahm und wie all die Gestalten da heissen, es nervt verdammt, dass an einem jeden neuen Tag da die dunklen Machenschaften der Hoeneße und Bullshido´s auffliegen und man immer mehr den Eindruck bekommt, dass man die Grossen laufen lässt und den Kleinen ständig an das Zeug geht. Ja, ich will da eine Transparenz über dieses Geld und ja, es geht auch die Öffentlichkeit etwas an, denn mit solchen Aktionen wird ja immerhin auch die Staatskasse und in der Folge auch wir hintergangen ...
 

Haben Sie denn den Tatort des gestrigen Abends gesehen ... ja, ich habe diesen gesehen, zumindest so lange Zeit bis ich erfahren habe, dass die Zeugin der ersten Minuten nicht nochmalig auf der Bildfläche erscheinen wird. Die Zeugin ... na diese dunkelhaarige Amazone war doch unsere Autorin Inés Hoelter von dem lyrischen Erguss "Die letzten Dinge" und nach dem ich nun diese erblickt hatte und geschlagene 40 Minuten vor der Glotze verbracht habe, um die zweite Zeugenbefragung zu machen ... wurden meine Augen doch immer kleiner und vor allem die Durststrecke zwischen der Spannung und der Action immer länger ... Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich nicht der allergrösste Fan dieser Sendung bin und das mag daran liegen, dass ich durch CSI und Law & Order und Rizzoli & Klumperquatsch verdorben worden bin. Es liegt einfach an der Art des Filmemachens und vielleicht ist mir der deutsche Krimi immer zu sehr der kriminelle Abklatsch von dem englischen "Das Haus am Eaton Place". Sie erinnern sich an Rose und all das andere Personal aus dem gediegenen Haus an dem eben besagten Platz, wo um die Ecke die Walton´s wohnten und nur eine Häuserreihe weiter der Charles Ingles sein Unwesen auf seiner kleinen Farm getrieben hat. Ja, das waren noch Zeiten, da gab es solche Daum-Kokain-Skandale nicht und auch diese Geschichte mit den Nummernkonten war nicht deratig ausgeprägt. Oh ja, ich wünsche mir diese Zeit zurück und auch wenn man daran bemerkt, dass auch der Zahn der Zeit am eigenen Personalausweis nagt ...
 
 

Kennen Sie denn noch 77 Sunset Strip oder den Rockfort, welcher da nicht in der Käsetheke schlummerte, sondern als Dedektiv die Fälle bearbeitet hat. Nix da, den Magnum fand ich auch so Lalalalallalaaaaa aber wenn da nach dem Knickern und dem Völkerball-Spiel auf der Strasse die Kinderstunde begonnen hat, dann saß ich vor dem TV. Da gab es auch noch nicht die 88 Sender aus aller Welt und da wurde geschaut, was da sehnlichst erwartet wurde. Zu der Zeit flimmerte auch noch an den frühen Mittagen die Ilona Christiansen und der Hans Maiser über den Schirm und davor war es das Glücksrad mit dem Harry, was so manchem da einen neuen Kühlschrank beschert hat. Da wurden auch die Millionen noch nicht hin und her geschoben und da war man glücklich, wenn da mal einer 5000 D-Mark gewonnen hat. Wie konnte ich das nur vergessen, dieses Treiben in den Strassen und vor allem den wenigen Verkehr und die noch nicht entarteten Auswüchse der Städteplaner ...