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schwüles Wetter geht auf das Gehirn ...

10.07.2014


Doch, doch, doch ... das schwüle Wetter geht scheinbar auf das Gehirn von so manchem Zeitgenossen oder wie erklären Sie sich die   schlechten Schwingungen und damit verbundenen Chakren ...

Es ist doch so, dass weder Rom noch der Berliner Flughafen über Nacht erbaut worden sind und ein jeder der sich auch nur im Ansatz mit der Literatur beschäftigt weiss das gerade die Bearbeitung eines Manuskriptes ganz schön Zeit in Anspruch nimmt. Eben, es geht nicht mal eben so, wenn man da ein fundiert korrigiertes Manuskript als sein eigenes Buch bezeichnen möchte und wenn dann nach 4 Monaten oder besser gesagt 16 Wochen oder noch besser gesagt nach 80 Tagen ... jajaja, in 80 Tagen um die Welt aber doch niemals im Leben mit einem gedruckten Schinken unter dem Arm, der da seinen Tribut zollt. 



 

Ach ja, lassen wir das, denn es ist wahrlich ein müssiges Misterium, was da in so manchem vorgeht, wenn dieser nicht die ungeteilte Aufmerksamkeit erhält. Sage ich doch, wenn wir da den lieben langen Tag an den Füssen spielen würden oder noch schlimmer ... vor Langeweile nicht mehr wissen sollten was wir zu aller Erst und dann an der letzten Stelle erledigen sollen ... man, ich habe die Faxen so etwas von dick, denn warum üben sich die Menschen nicht mehr in Geduld und warten auf die Dinge die da folgen ...

Was für ein grandioser Tag hätte das doch sein können, wenn da alles schön am Schnürchen verlaufen wäre aber wie sagt der Volksmund immer so schön: Es kommt immer anders und 2., als man denkt ...

Nein, ich habe meinen 7. Sinn für die guten Dinge nicht verloren aber ich gestehe das ich noch immer etwas geschwächt durch das Leben wandel und dieses alles nur wegen des einen Organs, was da einfach nicht mehr mit mir zusammen leben wollte. Ach ja, dass dachte ich auch, dass nach der OP die Welt wieder im Lot ist aber denkste ... Mensch Meier, was für eine Räuberscheisse doch solch ein relativ kleiner Eingriff mit den enormen Folgen doch ist .. Lähmungen an jedem neuen Tag, den Verlust der Sprache für Sekunden und dann noch diese undankbaren Lasten des Alltags, die da ihre Bearbeitung trotz der Schwächung verlangen. Maaaaaannnnnn, wir können nicht mehr als arbeiten ... und auch wenn es manches Mal so scheint als wenn wir hier mit den offenen Augen träumen ... wir tun dieses nicht, sondern wenn denn schon dann schlafen wir ...





Nein aber jetzt mal ganz ehrlich ... dieses schwüle Wetter macht die Menschheit doch immer auch gerne ein wenig gereizter, als diese zugeben wollen und wenn dann noch der Vollmond in das Haus steht ... ja, es gibt tatsächlich Personen, die kurze Zeit vor dem Vollmond am Hamsterrad drehen und deren Aktivität bzw. das Parameter dessen extremst durchdreht. Nix da, ich meine nicht die Trinker der Mondphasen, die da gerne mal 4 Tage am Stück um die Häuser ziehen und nein, dass ist kein Gerücht, denn es gibt diese Menschen ... exakt, kurz vor dem vollen Mond haben diese Hummeln im Popo und mit dem Glockenschlag um Mitternacht am Vollmondtag ist der faule Zauber vorbei ... Auf jeden Fall kann man gleiche Beobachtungen an solchen subtropischen Tagen feststellen und wer da dachte das man selber davor geschützt ist, wenn man diesen Kadetten aus dem Weg geht ... Klingelingeling hier kommt der Eiermann oder auch Postbote genannt. Haben Sie sich jemals gefragt wieviele Kilometer da ihr Bote der Hermes-Fraktion so in der Woche auf seinem Schrittzähler zu verbuchen hat?

Es gibt so Berufe, wo mich durchaus die Demut vor der Tätigkeit packt, die zwar im Sommer noch ganz lustig anmutet aber spätestens mit Beginn des nicht vorhandenen Winters verschwindet. Ach was denn, nur weil wir im letzten Jahr kein Streusalz benötigt haben heisst das noch lange nicht, dass die Kuh der Klimakatastrophe nun für alle Zeit vom schmelzenden Eis ist. Na wenn Sie sich da mal nicht vertun und ich sage Ihnen es wird auch wieder die Zeit kommen wo sich ein jeder auch nach einem schwülen Tag sehnt ...