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#DavidBeckham

02.02.2015

Monday Monday ... Monday Monday ... es ist und bleibt der unpopulärste Tag der Woche ... ach was sage ich, des Jahres, des Lebens und überhaupt, warum ist es nicht der Freitag oder der Samstag ... 

Glauben Sie, als wenn die Friseure den Montag als freien Tag bejubeln ... das ist deren Sonntag, also der Tag vor dem Ernst des Lebens und die sichere Erkenntnis darüber, dass wieder einmal der Alltagstrott von Vorne beginnen wird. Natürlich lieben die Menschen die Struktur und das verlässliche Vorankommen, mit den wiederkehrenden Ereignissen nach dem Uhr stellen aber es gibt auch tatsächlich Dinge, die sich auch durchaus einmal ändern dürften ... wie eben der ungeliebte Montag oder besser gesagt, warum gibt es kein Gesetz, dass man nur die Hälfte der Woche ... also 3,5 Tage mit der lästigen Arbeit verbringen darf und den Rest der Woche laut VERDI, als ansonsten fleißige Biene in der Hängematte verbringen muss?



Faul, wenn ich das schon höre ... FAUL sind nur die Saison-Arbeiter der Universal Studios und die gebuchten Mannen des Metro-Goldwyn-Mayer ... ehrlich, da arbeitet ein Johnny Depp mal ein bis zwei Monate in Serie ... durchaus auch mit dem Aufstehen vor dem ersten Krähen des Gockel aber die restlichen 10 Monate im Jahr wird die Dauer-Party mit reichlich Prozentigem zelebriert. Das sind doch keine Arbeitnehmer, wie es sich die Gewerkschaften vorstellen. Mal ganz abgesehen davon, dass die Schauspieler, wie so manches rennendes Toastbrot ... Sie wissen schon, die Goal-Schießer der nationalen und internationalen Fußball-Mannschaften ... da versammeln sich nicht selten die IQ-Verlassenen der Gesellschaft. Was ja nichts anstößig ist, wenn man sein Geld nicht mit dem Kopf, sondern mit den Beinen verdient und bei den Sportlern, die da in der Folge auch vor den Kameras REDE & ANTWORT stehen, haben die Rhetorik-Schulungen der Vereine bisweilen ja auch geholfen. 

                            Foto: #DavidBeckham by Design Pavoni

Ja, sogar der #DAVID BECKHAM hat das Sprechen lernen müssen und auch bei einer Angelina Jolie soll keine Aussage zufällig über die Lippen kommen, denn alle Fragen in diversen Interviews, werden vorab an das Management der Aktrice gesendet und angeblich, soll das ja bei fast allen größeren Hollywood-Damen und Herren so laufen ... der Fragen-Katalog entspringt nicht der ungezügelten Phantasie eines Reporters, sondern es ist von A - Z alles inszeniert und es legen die DIVEN der Welt sogar im Vorfeld fest, welche Kamera aus welchem unschönen Winkel auf diese gerichtet werden darf. Eben, von der linken Seite sieht mein Doppelkinn auch immer größer aus, als wenn es von der rechten Seite aus gefilmt wird und soll ich Ihnen auch verraten, warum das so ist?

Mein Ding ist das Ding aus Kaugummi ... ich kaue diese vom Würfelzucker freien Kautschuk-Produkte den lieben langen Tag und auch wenn der Doktor BEST es anders sehen sollte aber die kleinen weißen Drops sorgen bei mir für das notwendige Wohlfühlen ... und es kaut ja auch nur ein P. Diddy oder JAY Z mit dem offenen Mund wie die wiederkauenden Felle auf den Wiesen.



Oh ja, eine wundervolle Überleitung zu dem eigentlichen Thema des Tages ... das Benehmen oder jene Geschichte der Menschheit, die immer mehr ihr Dasein in den Geschichtsbüchern der Zukunft fristet. Benehmen ist reine Glückssache oder was das Hänschen nicht lernt, lernt der Hans erst recht nicht mehr und das fängt in diesen Zeiten schon damit an, dass man einfach an den Wochenenden und an den Abenden und Nächten die Menschheit nicht behelligt. Und das sowohl via Telefon, als auch im Rahmen der virtuellen Welten, es sei denn, man hat dieses so vereinbart. Eben, ich habe mir total abgewöhnt am Wochenende ... also am Samstag und am Sonntag meine Post zu lesen und auch schalte ich auf stur, wenn mich jemand gegen meinen Willen nach 20.00 Uhr kontaktiert ... jaaaaaa, es gibt auch bei dem Gesetzgeber noch die Mittagsruhe und was denken Sie wie schnell sich daran die Nervensägen erinnern, wenn das Nachbarkind am Mittag um 13.30 Uhr das Schlagzeug auspackt und das Trommelfell der gesamten Umgebung reizt. Nix da, Kinderlärm also dieses Geplärr muss man zu jeder Tages- und Nachtzeit ertragen aber wenn da die Nervensägen für sich das Klavier zur Mittagszeit oder gar um Mitternacht für sich entdecken ... dann klatscht es aber es klatscht dann sicherlich keinen Beifall ... wenn Sie das als Anhänger des antiautoritären Erziehung-Stils verstehen ...