Donnerstag, 26. März 2015

#RIP

26.03.2015

Wir starten NEU ... also ohne die alten Lasten und ohne Netz und den verdoppelten Boden ... oder wie würden Sie sich verhalten, wenn da die Katastrophen ihren Lauf, wie bei der Luftfahrtgesellschaft GERMANWINGS genommen haben?

Eben, soll die #NEW YORK TIMES doch schreiben was sie will, es ist doch auffällig, dass schon zum wiederholten Mal ein Pilot nicht im Costa-Concordia-Cockpit gewesen sein soll, als das Drama seinen Lauf genommen hat. Warum kommt man denn als Chef vom Dienst durch die Sicherheitsschleuse nicht zu seinem Arbeitsplatz und stellt sich nicht eher die Frage, was ändert man noch solchen Erfahrungen, um diese Art der Tragik zu vermeiden?

Egal, Angela Merkel und andere honorige Damen und Herren waren vor Ort und egal in welchem politischen Lager man auch beheimatet ist aber es zeugt von enormer Größe, wenn man alles stehen und liegen lässt und als moralische Stütze zu einem Unglücksort reist. Ja, die Stühle rücken aneinander, wenn das Schicksal den Einzug hält und ist es nicht wünschenswert, wenn es im Leben immer so funktionieren würde?

Unzählige Menschen könnten noch leben und dabei spielt es wahrlich keine Rolle, ob das Ende eines Menschen nun durch Dritte oder einen selber verursacht worden ist. Oh man, schon wieder hat sich ein Mensch aus unserem Dorf selber das Leben genommen und verdammt noch einmal, sind solche Familientragödien nicht auch immer der sinnbildliche Blick in den Spiegel einer sauberen Gesellschaft, denn wie verzweifelt muss Mensch sein, wenn er diesen Weg zur Klärung der Probleme sucht? 

Nein, ich vermag nicht in die fremden Psychen zu schauen und es muss einem jeden FERN liegen darüber zu urteilen oder gar sich sprichwörtlich darüber "das Maul zu zerreißen", wieso, weshalb und warum und es macht noch weniger Sinn darüber zu spekulieren, warum der eine den Strick als Mittel der letzten Wahl wählt und der andere den Fön oder ähnliches. Tod ist und bleibt nun einmal TOD und zeigt es nicht den Mitmenschen eines jedem, dass man ruhig öfter Mal über den zwischenmenschlichen Tellerrand hinaus schauen sollte, um da eventuell zu erkennen, wenn da der Nächste in einer ausweglosen Not inhaftiert ist?

Nehmen wir diesen Tag doch zum denken ... zum Gedenken an die vielen Opfer aller möglichen Katastrophen und Schicksale und zollen wir einem jeden den Respekt, der sich aus der Hilflosigkeit von diesem Planeten verabschiedet und dabei ist es völlig egal, ob es nun ein naher Verwandter, ein Bekannter oder auch nur der unbekannte Tote ist, der da sicherlich mit offenen Armen von wem auch immer dort Oben empfangen wird ... 

"Das Leben könnte so schön sein, muss es aber nicht" pflegte ein sehr kluger Kopf einmal zu sagen und es ist doch so, wenn der Deckel erst auf dem Sarg oder zur Urne geschlossen ist, dann ist Schluss mit all dem Terror auf diesem Globus, denn noch immer gilt, dass es keine Steigerung zum diesem finalen Ereignis mehr gibt. 

#RIP    


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