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Berlusconi geht ... die Neue von Lafontaine kommt ...

13.11.2011

Dies ist der schönste Tag in meinem Leben ... Bambini-Bunga-Bunga-Berlusconi ist weg und das ist doch wohl eine der schönsten Nachrichten dieses Tages ...


Wobei ... es gibt da auch noch die eine oder andere Nachricht die mich wirklich verblüfft an diesem trüben Sonntag ... Der Lafontaine entwickelt sich doch immer mehr zu einem der Protagonisten der Oskarschen Blechtrommel. Jetzt hat der doch tatsächlich in seinem Viagraalter schon wieder eine Neue und wenn Sie mich fragen, dann hätte er das Vorlaufmodell einfach nur dunkel färben sollen und hätte den gleichen Effekt erzielt. Ob das auch so eine politische PR ist, wie im Fall des Nachwuchses des Zwerges aus Frankreich ... Sarkozy?

Wie oft war dieser Politiker nicht schon weg vom Berliner Fenster und doch schafft er es immer wieder von sich reden zu machen. Ist Ihnen denn auch schon aufgefallen, dass je schwächer die Partei-Programme, desto häufiger die Skandale ...

Denken Sie doch nur an Arnold den Terminator zurück, als der Stuhl mächtig wackelte und das Gouverneur-Nirvana mächtig nahe ranrückte, da zauberte dieser einen externen Ableger aus dem Haushaltshilfen-Hut und als um den Seehofer die Luft immer dünner wurde, da spielte auch dieser ein Foul in anderen Quadratmetern. Jetzt frage ich mich ja nur, ob der jetzt auch wieder neuen Nachwuchs produziert oder gibt es da schon eine gesetzliche Regelung, die die Vermehrung ab dem Jopie Hesters - Geburtsjahr verbietet?

Also für mich ist diese ganze Klüngelei der sichere Beweis, dass diese Mannen viel zu viel Zeit haben und gerade dann wenn man sich innerlich damit beruhigt, dass man zwar viel arbeitet aber der amerikanische Präsident wahrscheinlich das zigfache auf dem schreibtisch hat, wird da irgendeine Havanna rauchende Lewinsky aus dem Oral-Office präsentiert. Wie machen die das alle mit dem Zeitmanagement oder beschränken diese sich ausschliesslich auf die Quickies & Co?

Ob dieses Bäumchen-wechsel-dich-Spiel wohl etwas mit der niemals aufhören wollenden Midlife-Crises zu tun hat oder liegt das in der Natur des männlichen Primaten, dass diese da ständig auf der spermatologischen Reise sind ...

Oh ja, ich bin ein leidenschaftlicher Anhänger des Bertelmannschen Senders ... Vox. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich Krimis mindestens so liebe, wie meine beste Hälfte und ich muss gestehen, dass man dabei auch viel lernen kann ... so zum Zwecke der Fehlervermeidung, wenn man denn irgend wann im Leben einmal die Lust verspürt, den einen oder anderen um die altbekannte Ecke zu bringen. Ach hören Sie doch auf, natürlich hatten Sie schon so manches Mal den Gedanken an solche Taten, wenn es da von dem Teil auf dem Sofa hiess, dass das Bier zu Ende sei ...

Jetzt kann man dann ja schlicht und ergreifend einfach ein wenig Domestos unter das kühle Blonde mit der Krone mischen oder man startet es viel perfider. Also wenn ich einmal an den Punkt kommen sollte, dass mein Gegenüber nur als toter Homosapiens ein guter Homosapiens ist, dann würde ich auf jeden Fall das Restaurant für die getrockneten selbstgesuchten Knollenblätterpilze aufsuchen. Mensch manche sind einfach zu blöd, um jemanden unter die Radischen zu befördern und wenn ich schon höre, dass da welche die alte Schrotflinte aus dem Schrank ziehen und dann alles abballern, was denen in die Quere kommt ... Das gibt doch Flecken und haben Sie Lust auf eine Renovierung ...

Nein, es wird zwar immer behauptet das es den perfekten Mord nicht gibt aber die Statistik der unentdeckten Morde aus den Pflegeheimen, schreit doch bisweilen mächtig zum Himmel und darüber hinaus. Was glauben Sie, wie oft nicht schon die gute Dame vom Pflegedienst alias Schwester Rabiata die Heizdecke anzuschalten, mit dem Kissen auf das Gesicht zu legen verwechselt jhat. Sehen Sie, dass können Sie sich auch direkt vorstellen ...

Ganz zu schweigen davon, dass bestimmt auch viele Dienste der Endpflege bestimmt auch schon die eine oder andere Immobilie geerbt haben und sicher ist auch schon so mancher Sparstrumpf zufällig in den Schuh der Schwester geraten. Nur wer macht denn schon bei Oma Käthe im Alter von 90 Jahren eine Obduktion, wenn man als Heimarzt einen Doktor Murray unter Vertrag hat?

Aber ich sage Ihnen, dass es den perfekten Mord gibt, denn man es geht doch auch völlig ohne Gewalt, wenn man ... wie komme ich denn jetzt eigentlich auf dieses Thema ... Lafontaine, Clinton ... Hesters, dass war der Schlüsselreiz, denn jetzt mal ganz unter uns: Es ist doch jetzt mal gut mit dem Maxim und dem intimen Stunden dort, oder?


Das kann man ja nicht mehr ertragen, wenn dieser als wandelnde Mumie da auf die Bühne gehieft wird und glauben Sie denn allen Ernstes, dass der da noch wirklich mit bekommt, welches Gelächter da um ihn herum geistert. Es hat doch auch etwas mit Stil und Würde zu tun, wenn man endlich seinen Hut nimmt und sich auf den Weg in Richtung Hospitz macht. Sehen Sie und das ist diese Sache, die mich auch bei so manchen anderen Menschen des Lebens in rage bringt ... dieses nicht loslassen können, wie der Duisburger OB der Loveparade. Wenn doch alles um einen herum die eigene Person nicht mehr ertragen kann  und sehen will, dann packt man gefälligst seine Tasche und macht sich vom Acker. Und wer das nicht beherzigt, der muss sich auch nicht wundern, wenn er dann auf dem Obduktionstisch bei CSI landet, oder?
  

12.11.2011

Also Burda befindet sich im Abseits und der Guttenberg macht nun einen auf Doktore in Übersee ...

Tja, da würde ich einmal sagen, dass der Tag richtig gut beginnt, wenn da nicht noch die paar Mitglieder in der EU wären und nach und nach die Pleite verkünden. Na ich kann doch nicht dazu, dass diese Länder alle den Kuckuck über ihren Staaten beheimaten und wenn Sie mich fragen, dann wäre die beste Lösung die, dass wir alle wieder unsere eigene Suppe kochen ...

Jaja, wer A sagt, der muss auch B sagen ... Oh ja, wie ich diese alten Bauernregeln liebe, die da seit Generationen weiter gereicht und erzählt werden. Natürlich ist es wichtig die Vergangenheit zu kennen aber mir reicht schon völlig die eigene Historie und wozu muss ich eigentlich wissen, was die Preussen so fabriziert haben?

Nein im Ernst, haben Sie sich schon einmal gefragt, zu welcher Gelegenheit Sie zum Beispiel die deutsche Nationalhymne singen ... wenn Sie die dann singen?

Sehen Sie und dem entnehme ich, dass es sich bei Ihnen nicht um einen Schweinsteiger oder Poldi handelt und auch nicht um die sexiest Woman alive ... die Gattin vom Präsidenten Wulff gilt als die geheime Muse vieler Männer. Aha, und wer hat das da erfragt? Das ist doch immer so eine Sache mit den Meinungsforschern, denn nicht selten ist auch entscheidend, wer da welche Studie in Auftrag gibt und sollen wir wetten das der Guttenbergsche Fanclub dann am grössten ist, wenn die CDU den Auftrag vergibt?

Egal, wir widmen uns der nun bald bevorstehenden Zeit der weissen Weihnacht ... ja, und wenn Sie sich auf den Kopf stellen aber um den Kauf von Streusalz kommen auch Sie nicht umher, es sei denn Sie beabsichtigen dieses Jahr das Fest mit der Kufe unter dem Gips zu beschliessen. Ist es nicht wunderbar ... diese Ruhe vor dem Sturm, wenn da erst die Weihnachtsbäckerei am Himmel den Ofen anschmeisst und wenn wieder das gerenne nach dem passenden Geschenk losgeht. Ich sage Ihnen, in diesem Jahr befinde ich mich in einer Poleposition, weil ich ja faktisch nur in unseren Laden an der Münsterstrasse 17 hier am Ort gehen muss und mit dem Finger auf das eine oder andere Produkt aus unserem Hause zeigen muss. Ja, so ein Geschäft mit dem klangvollen Namen "Das Geschenk" erspart einem ganz schön die Rennerei ... Habe ich diesen kurzen Werbetrailer nicht sagenhaft hier untergebracht Santa?


Hatte ich Ihnen eigentlich schon von dem Theater auf Facebook erzählt, wo da eine Meldung an meiner Pinnwand auftauchte, in der ein grausames Foto eines misshandelten Kindes zu sehen war und als Überschrift das "Wie kann eine Mutter das ihrem Kind antun?" stand und natürlich verspürte ich sofort den Drang, diesem Artikel auf den Grund zu gehen ... und schon hatte ich den virtuellen Salat.

Denn unmittelbar nach dem ich auf das Foto geklickt hatte, mischte sich ein sogenannter Spamer oder auch Staubsaugervertreter in meine 4200 Mannen starke Freundesliste ein und schickte jedem einzelnen Mitglied angeblich eine Mail von mir mit dem Hinweis, dass man doch diesen "Artikel" lesen möge. Artikel? Da war überhaupt kein Artikel und das einzige Ding das dann passierte war der Fall auf die Knie von meinem Account. Stichwort Account. Immer wieder schreiben uns unsere Autoren, dass sie diesen oder jenen Fehler bei Amazon in ihrem Buchangebot entdeckt hätten und das wir dort wohl ein niemals leer werdendes Lager hätten, denn immer würde der Lagerbestand einzelner Bücher wieder auf die Zahl 100 springen ...Soll ich Ihnen jetzt einmal etwas lustiges erzählen?

Wir haben überhaupt keinen Account bei Amazon, sondern viele Buchhändler bieten dort Bücher aus unserem Verlag an und weil ein Verlag das Recht auf Vervielfältigung und den Verkauf der Werke über eine bestimmte Zeitdauer inne hat, gelten die Lager der Weltbildler & Co als immer gefüllt ... Sie verstehen, so lange das Buch auf dem Markt ist, gibt es natürlich die Möglichkeit des Nachdruckens aber bitte denken Sie doch nicht, dass wir unaufhörlich die Lager auf den blauen Dunst befüllen ... 

Ach ja, was hat man es doch manches Mal schwer, wenn man so als vielbeschäftigter Mensch die privaten Termine nicht vernachlässigen möchte ... Na was denn, manchmal muss man sich eben verbiegen und brechen, um nicht ganz aus der Partywelt zu verschwinden aber ich sage Ihnen, wenn man es dann macht, dann ist es meistens gar nicht so schlecht, was einem da geboten wird. Oder wie stehen Sie zu diesen Events des Jahrestages, bei dem man zumindest so knapp 2-Zehntel nicht in die Tonne klopfen kann?
Natürlich hat man nicht nur Freunde auf diesem Planeten und seine Feinde muss man sich genau so hart erarbeiten, wie seine Neider. Wobei die Neider ja ganz von alleine kommen und man an seinen Feinden schon ein bischen arbeiten muss. Nein, ich bin nicht zum schmalen Talk geboren und wenn ich die Konversation erprobe, dann nur mit meinen Wunschkanditaten. Und da ist der Markt der Eitelkeiten doch rar besiedelt ... Auf jeden Fall hatte ich einen entspannten Abend und ich muss gestehen, dass noch immer der Garant für eine sagenhafte Stimmung die Witze aller Genres sind. Na was denn, man muss diese schon auch erzählen können und nicht die Pointe schon zu Beginn der humoristischen Einlage in die Welt brüllen. Nix da, ich werde mich hüten die Witze des gestrigen Abends hier zu verkünden, sonst kommen noch ein paar Psychopaten auf den Trichter, dass das den Tatsachen entspricht ... wenn diese so lesen, wie ich es immer tue.
Ja ich lese querr, soll heissen, ich überfliege jeden Text und ich kann nicht leugnen, dass ich da schon mal das eine oder andere Überlese aber die Eckdaten merke ich mir. Gestern war doch der 11.11.2011 ... also sozusagen eine Schnapszahl und haben sich an diesem denkwürdigen Datum nicht wieder ganz viele Paare in die zukünftige Scheidungsstatistik eingeschlichen?

Für meinen teil würde mich auch solch ein Datum nicht davor bewahren, den Stichtag für den Blumenkauf zu vergessen. Nein, ich meine das nicht böse, sondern bei den vielen Daten in meinem Kopf, da geht einem trotz Timer und Klebememos immer etwas durch die Lappen der Vergesslichkeit. Natürlich setzt auch mein Gehirn Prioritäten und dieses ist so durch mich konditioniert worden, dass es zwischen wichtig und unwichtig von ganz alleine entscheidet. Zumindest tut es das in den meisten Fällen und daher muss ich jetzt noch einen Gruß an meine Schwägerin loswerden:

Liebe Ingried, 

Deine Schwägerin Nicoletta hat leider immer öfter den Ansatz einer beginnenden Demenz im Oberstübchen zu verzeichnen und das ist auch wohl der sagenhafte Grund, dass ich gestern zum dritten Male vergessen habe Dir zu gratulieren. Vielleicht siehst Du das in drei bis vier Monaten gar nicht mehr so eng, wenn Du erst einmal in meinem Alter bist ... aber sei versichert, dass ich die Geschenke höchstpersönlich habe einpacken lassen und ausgesucht habe ich diese auch via Konferenzschaltung. Du siehst, so ganz vergessen habe ich es nicht aber die Hauptsache fehlte ...

Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Geburtstag wünscht Dir die ganze Baggage aus dem Verlag und der angeheirateten Familie ...


11.10.2011

Na da hat die Burda-Medien-Gruppe aber wohl kräftig in das Klöchen gegriffen, wo diese doch dem Bullshido ein Bambi verliehen haben und dabei will doch diese saubere Gemeinde nur die PR-kräftigsten Leute auszeichnen, um dem Ruf als konservatives Altbackenunternehmen zu entfliehen ...

Kennen Sie diesen Bullshido?

Nein, ich kenne ihn auch nicht und Herr Wowereit würde wahrscheinlich auch sagen: "Und das ist gut so", denn den kennen auch nur die nächsten Nachbarn aus den sozialen Brennpunkten dieses Landes. Ach ja, und welches Feingefühl da auch an den Tag gelegt wird in der Veranstalter-Kammer bei meinen "Lieblingen". Das muss man sich einmal vorstellen, dass die tatsächlich einen Proleten einladen, der nachweislich in seinen Texten zu Gewalt gegen Homosapiens aufruft und den stellt man dann zusammen mit dem bekennenden Rosenstolzer auf eine Bühne ...

So sind die Burdas & Co eben, ausser viel Tammtamm und reichlich eigener PR für das eigene Unternehmen, hat das ganze nichts auf dem Nacken ... ausser vielleicht ein paar Steuervorteilen und der immer wiederkehrenden Party in dem Hause. Nein, ich habe nichts gegen Preise aber es nervt mich, wenn da die heilige Familie sich und wieder ein paar Stars und Sternchen feiert und hinter den Kulissen alles andere als eine intakte Familie herrscht ... wenn man den Zungen aus München trauen darf, die da so das eine oder andere interne Detail zum Besten geben. Vor allem glaube ich ja im Leben nicht, dass nicht auch der Staat da für die Firmenfeier mitbezahlt und wenn Sie mich fragen, dann wird das auch garantiert aus der GEZ-Kasse gefördert ... und dafür wollen wir doch nun wirklich nicht bezahlen, oder?

Von den sich selbst glorifizierenden Verlegern zu den wichtigen Menschen und Tieren dieses Lebens ... den Schnecken, die da in Wellington gezüchtet werden sollten, weil man diese vor dem Aussterben bewahren wollte und weil das Detail der Katastrophe auch gerne in der Technik schlummert, viel da ein Kühlakku aus und alle Tiere verendeten ...

Jetzt ist es ja nicht so, dass ich ein echter Freund dieser wandelnden Schleimspuren bin ... nix da, ich meine nicht die Burdas, nicht das Sie das etwas durcheinander bringen und mir hier etwas anhängen wollen ... ich meine diese Tiere mit dem eigenen Bau auf dem Rücken. So ein bischen erinnern diese mich ja immer an Till Schweiger ... vielleicht liegt es auch an der dynamischen und elanvollen Sprache des Till´s ... das ich da diesen Vergleich nicht aus dem Kopf bekomme oder waren es die Eindrücke seiner Veranstaltung im Designbereich. Ja, der Till hat jetzt auch mitgeholfen bei der Gestaltung von Herrenmode ... unfassbar diese Kreativität ... in einem schwarzen Anzug mit schwarzer Krawatte schlönste dieser über den Laufsteg wie eine Elfe aus der Oillyly-Kollektion. Ja was denn, dass ist doch Kindergarten, was da uns alles als wichtige Meldung aus der Klatschpresse verkauft wird und Oh Gott ... George Clowny wollte sich vor 6 Jahren umbringen ... Warum hat das denn nicht funktioniert, frage ich Sie?

Lag es vielleicht daran, dass der George noch unwissendlich ein paar Nespresso-Kapseln in der Handtasche hatte ...


Mensch Meier, was für ein Tag und Berlusconi will auch das Zepter wie der Duisburger OB einfach nicht aus der Hand legen und das ziehen die 2 durch, obwohl alle Welt dieses fordert. Das ist das Problem der alten Säcke, die da nicht loslassen wollen, weil dann das Pflegeheim ruft. Doch, doch, die nächsten Bunga-Bunga-Partys finden doch in einem italienischen Stift für abgehalfterte Gäule statt. Oder glauben Sie das die Mädchen dem kleinen dicken Mann aus Italien noch zu Füssen liegen werden, wenn dieser die Nullnummer aus Italy ist?

Also es ist schon so eine Sache in dieser Zeit, wer da alles von sich reden macht oder nicht zwingend machen will ... gell lieber Schwiegersohn vom spanischen König, der da wohl ein paar Gelder veruntreut haben soll und was die CDU kann, kann doch der königliche Angeheiratete schon lange. Gelder veruntreuen und solche einen Kram. Was denken Sie wieviel Kohle da in die Staatskasse kommen würde, wenn man die Charity-Unternehmer von jetzt auf gleich einer Steuerprüfung unterziehen würde ... Na ob dann überhaupt noch irgendein kleines Waldtier verliehen würde ... ich weiss nicht, ich weiss nicht ...?

Dafür hat der Superzwitscherer ... wer das ist ... na der noch Gatte von Demi Moore wohl eine sehr unkluge Botschaft via Twitter von sich gegeben, denn dieser hatte sich über den Rauschmiss eines Uni-Trainers in den USA beschwert, weil dieser wohl auch zu den Fummelkutten gehört und da Kinder oder Jugendliche angefasst hat. Und das fand der Kutcher wohl nicht OK ... habe ich nicht gesagt, dass der auch den Spint vom Charlie Sheen übernommen hat und wahrscheinlich schon bei dem Öffnen des Schrankes eine riesige Staubwolke aus weissem Schnee eingeatmet hat. Aber sind wir ehrlich, so langsam finden wir alle doch die Meldungen des Ashton zum würgen, denn dieser verkündet ja nun wirklich jeden Schritt seines Lebens auf Twitter. Und ich sage Ihnen, es dauert nicht mehr lange und der verschwindet dahin, wo er auch hergekommen ist ... Und da kann der sich noch so oft in der Ellen-Show ausziehen und den Hannes in die Linse halten ... das war ja auch so eine Sache, wo doch die Morderatorin nachweislich mit einer Frau verheiratet ist und damit eigentlich doch schon eindeutig bekundet, was ihr der nackte Kutcher gibt ...


10.11.2011

Nur noch einen Tag und die Jecken renne wieder durch die Strassen ... eigentlich nichts NEUES an diesen Tagen, denn es gibt doch immer auch Kadetten, bei denen man den ganzjährigen Karneval als Ursache für das seltsame Treiben vermutet ...

Haben Sie denn auch eine Tüte zum St. Martin bekommen oder haben Sie gar ihren guten Cashmere-Mantel in zwei Teile geschnitten und diesen an einen armen Mann verteilt. Ach ja, da hört also dann doch die Sache mit der Nächstenliebe für Sie auf?

Also ich frage mich ja immer, was da aus dem Vatikan da an milden Gaben an diesen Feiertagen der guten Laune und geschnitzten Runkeln kommt ... oder rennt da der Papst gar nicht mit der Runkelrübe auf dem Hals durch die Strassen von Rom und singt Sünte Martins Vögelken ... Ist das etwa nur ein westfälischer Brauch, dieses elendlange Gedackel um die Häuser mit dem Trostpreis der kleinen Tüte auf dem Arm ... wenn man denn dann die Strecke auch durch gestanden hat und zumindest noch über den Stab zur Runkel verfügte ...

Ach ja, was waren das Zeiten, als mein Vater am Nachmittag des Tages vom Martin damit begonnen hat, die Runkeln aufzuhübschen und wir Kinder auf den heissen Kohlen in der Ecke drammten, weil wir wie in jedem Jahr zu spät zum Zug kamen. Natürlich haben wir Kinder immer einen halben Herzinfarkt vor solchen Tagen bekommen, denn bei uns war das immer mit einer Menge des Stresses verbunden. Nein, wir hatten natürlich nicht nur einfach eine Runkel mit einem Stern darauf, sondern es musste noch ein Gesicht eingeschnitzt werden und damit wir auch im Kollektiv auffielen, bekamen diese auch noch weisse Bärte aus der guten Polierwatte für das Kfz. Mensch Meier, wenn ich daran noch denke und wie oft wir im strömenden Regen bei einer Gesäßkälte da in die Dunkelheit mussten, weil die Schule das so wünschte ...

Aber lustige Gesellen waren unsere Runkelköpfe auf dem Stab zum Schluss des Zuges schon, denn in den meisten Fällen hing da nur noch der Rest des Gemüses auf dem Stab, der mit dem guten Uhu und der eben genannten Watte geschmückt war. Und wie aufgeregt man doch war, wenn man dann auch noch das große Glück hatte hinter dem weissen Schimmel ... mit dem Nachbarn von Tante Käthe in der Martinschen Verkleidung ... hinter her laufen zu dürfen. Manchmal fuhr sogar eine kleine Bollerkarre mit ein paar Gänsen darin mit im Zug und wenn Sie mich fragen, dann endete deren Zug an diesem Tag in aller Regel im Restaurant zum Hirschen oder so ...

Komisch eigentlich, wo man doch an diesem Tag den Kindern verständlich machen will, dass Grossmut und Empathie eine sehr gesunde Sache sind aber dann mit dem Heiligenschein in die Küche wandern und den Gänsen den Hals umdrehen und aus ihnen die leckere Gänsebrust mit Apfelrotkohl und der salzigen Kartoffel zu machen ... Warum ziehe ich eigentlich immer an dieser Stelle die unliebsamen Geschmacksfäden, lieber Nils Holgerson ...

Doch, Sie kennen auch den Nils, der da immer mit den Gänsen davon flog und nach dem direkt immer Wicki der Wikinger über den Bildschirm mit der Röhre darin flackerte ... oder war es Biene Maja oder gab es da auch schon den Flipper ... und Lassie ...

Oh ja, Lassie ... dieser kluge Hund, der schon vor dem Verzehr des Joghurts seinen Halter darauf hingewiesen hat, dass das Verfallsdatum überschritten ist und das Oma Else auf der Treppe im Flur liegt, weil diese bei dem Putzen der Fenster von der Leiter gefallen war. Jaja, als Kind wird man schon ganz schön für DUMM verkauft und erinnern Sie sich denn auch noch an die Tante aus der Flasche ... nein, nicht die Tante, die immer in die Flasche schaut ... also Tatjana Gsell hat nun in dieser Kinderstunde wirklich nichts zu suchen ...

Nein, diese leicht bekleidete Frau in der Pulle, die da immer wieder dem J. R. Ewing auf die Kirsche gegangen ist und der dann immer den Kronkorken auf die Flasche packte, wenn ihm die Tante zu nervig wurde. Diese konnte doch auch zaubern und von wegen den hausputz machen oder andere lebensunwichtige Dinge verrichten. Da wurde ein bis zweimal mit dem Köpfchen genickt und schon stand da die halbe Kuh am Grill auf dem Tisch. Geliebt habe ich die Jeny die Bezaubernde ... Überhaupt war ich in frühen Tagen ein Fan der ganzen Kinderprogramm-Litanei und wenn erst am Sonntag der schwarze Gaul aus dem Stall gelassen wurde ... oder dieses plappernde Pferd ... Noch besser, können Sie sich noch an ... Mensch, wie kam ich denn jetzt in diese Themenwelt ... St. Martin, der Papst ... ach ja ... und die Jecken, die da in einem Tag wieder beginnen sich den Kopf mit den vielen Prozenten abzuschrauben ...

Rennen die tatsächlich in knappen 24 Stunden wieder in den Kostümen durch die Gassen und wird sogar der Mann vom Schlitten mit seinem Rentier bei dem Geschenke einsammeln gestört, nur weil der 11.11. ist?


Jaaaaa, bald ist wieder Weihnachten und dann heisst es wieder, dass das grosse Fressen in das Haus steht und dann ist auch der Termin des Jahres für mich, wo ich ganz andächtig in die Kirche zur Mitternacht eile, um mir wie in jedem Jahr den Segen für mein Schaffen zu holen. Ach hören Sie doch auf, der Papst und seine Fummelkutten haben für mich mit der Kirche so viel oder wenig gemeinsam, wie der Sternekoch mit den Martinsgänsen. Nein, die Kirche ist ein Ort der Meditation, wenn da keine abtrünigen Jünger dabei sind und wenn ich da bin, dann weiss ich das ich auf ein schönes Jahr zurückblicken kann.

Nix da, ich lasse mir doch die gute Laune nicht durch ein paar kranke Gestalten vermiesen, die mir in diesem Jahr so über den Weg gelaufen sind und die alles andere als die guten Dinge im Sinn haben. Mir ist der Berlusconi am heiligen Abend so etwas von egal, weil dieser ja in diesem Jahr wohl auch nicht in einem seiner Paläste feiern wird ... wenn man den neusten Meldungen glauben darf, dann wird dieser wohl direkt nach seinem Rausschmiss aus der Mafia ohne die Immunität dastehen und was glauben Sie was sich die Ex-Gattin einen Pickel an den Bauch freut, wenn der alte Sack endlich dahin kommt, wo er schon seit sehr langer Zeit hingehört ... in den Knast wegen der Pädophelie und diversen anderen Straftaten. Also Frau Ex-Berlusconi, wenn Sie Lust und Zeit haben, dann gehen Sie doch mit uns zusammen in die Kirche und stecken eine Kerze auf die Vergangenheit an ... und dann singen wir im Chor: We wish you a merry christmas Silvio ...