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Samstag, 16. Juni 2012

Zölibat oder die Sache mit der Anatomie ...

16.06.2012

Das war es dann für Klippan. Kötbular & Haferkeks ... die Schweden fahren nach Hause und gebießen ab jetzt die EM in ihrem Ektorp-Sofa vor dem Fernseher, welcher auf der Thaletimpetee-Anrichte steht ...

So ist das eben im Leben, mal gewinnt man, mal verliert man aber zum Glück können die sich jetzt nicht mit den schlechten Stimmungen im eigenen Land herausreden, denn um die schwedische Familie um unsere Silvia ist es ja nun endlich ruhiger geworden. Scheinbar backt der Gustav da jetzt verdammt kleine Beziehungsbrötchen, wobei da in den Häusern mit dem blauen Blut in den Hosen wohl ganz Oben auf der Tagesordnung steht, dass zu jedem guten König mindestens eine Nitribit gehört ...

Doch, Sie müssen nicht glauben das da nicht auch viel neben den königlichen Gemächern stattfindet und wenn Sie sich erinnern, dann hatte schon der Papa von Trixi aus Holland so manches Geklüngel nebenbei. Oder war es nicht im Hause der Orangen, dass da nach dessen Tod aus allen Ecken des minimalistischen Landes die unehelichen Ableger hinter der Schlossmauer hervor gekrochen sind?

Gloria, Victoria, widdewideewittjuchheissassa ... man kann es drehen und wenden wie man möchte aber irgendwie ist der Trieb zum Gefummel bei dem Menschen noch immer stärker ausgeprägt, als der Trieb zur Arbeit und jetzt erkläre ich Ihnen einmal warum das so ist ...

Nein, ich beginne nicht an der Stelle, wo wir noch alle als kleine Quastenflossler in der evolutionären Suppe geschwommen haben, sondern zu der Zeit, als wir den aufrechten Gang erlernt haben also sozusagen zur Geburtsstunde von Fred Feuerstein. So richtig kann ich mir ja nicht vorstellen, dass wir da alle angeblich von nur einem Paar aus dem Garten da in Eden abstammen sollen, denn in der Folge würde das ja heissen, dass wir alle miteinander auf diesem Globus verwandt sind und das würde nicht nur mich treffen, sondern auch Sie. Eine geniale Vorstellung was, wenn man da an einen Mike Tyson oder Jack the Ripper denkt ... Und was denken Sie wie der Arbeitgeber da erst staunen würde, wenn Sie in ihren Bewerbungsunterlagen dann den Verwandtschaftsgrad mit Napoleon oder gar Cäsar belegen könnten. Da bekommen Sie in Rom schon einmal ganz sicher keine Stelle, es sei denn Sie legen die unteren Regionen ihres Körpers lahm und versprechen das Sie ab jetzt die Hände über der Bettdecke lassen, um auch im Schlaf die Bibel in den Händen zu halten ...



Ist das nicht der größte Unsinn in der Glaubensgeschichte ... dieses Zölibat fing ja einmal ganz harmlos mit dem Verzicht auf die Ehe an und ein gewisser Papst Sircius setzte dem ganzen Unsinn dann die Krone auf, denn eigentlich durften die hohen Herren der Kirche sehr wohl verheiratet sein und durften bis zur Eheschließung auch dem Nachkommen, was da die Welt noch immer am meisten bewegt ... natürlich dem Sex oder dachten Sie dem Stricken oder Fussballspielen?

Auf jeden Fall gilt bis zum heutigen Tag die Verletzung des Zölibates als Sakrileg und hat zur Folge, dass man da den Rest seines Lebens ausserhalb der angestaubten Mauern fristen darf ... eigentlich, denn die Fälle der pädophilen Übergriffe von vorzugsweise katholischen Priestern zeigt doch sehr bunt und in der doppelmoraligen Farbauswahl, dass die auch gerne die Gesetzmäßigkeit von Pippi Langstrumpf an den Tag legen ... wir machen uns die Welt, wiediewiedie wie Sie mir gefällt ...

Aber betrachten wir die Sache doch einmal nüchtern und sachlich aus der Sicht der "kleinen" Heiligen im Vatikan und all seinen Nebenstellen. Wie ein Mann tickt, dass kann ich Ihnen natürlich auch nicht so eben erklären aber wie ein Mann bzw. dessen Anhängsel funktioniert, dass sehr wohl. Es ist doch so, dass da die Weichteile nicht nur unter den Kutten ein ziemliches Eigenleben führen, sondern bei allen Herren der Schöpfung, sofern da der Kanal der Durchblutung nicht gestört ist. Und wenn mich nicht alles täuscht, dann kann man den Glockenstrang nur bedingt steuern ... soll heissen, dass wenn da ein Objekt der verbotenen Begierde an der Kanzel mit den Silionbrüsten vorbei läuft, dann kann der Pfarrer machen was er will aber an der Beule in der Kutte kommt er nicht vorbei ... Es liegt am ES und das sage ich Ihnen ... da ist der Wille schwächer, als das Fleisch um diesen dort herum. Was denken Sie denn wohl warum da die Herren der Kirche wohl so viel beten ... weil diese dem Herrn huldigen oder gar auf den besseren Platz auf der Wolke 7 hoffen. Von wegen, die beten jeden Tag dafür das da der kleine Onkel in der Hose den lieben langen Tag auf den zwei Kissen darunter liegen bleibt. So habe ich das ja niemals zuvor betrachtet ... das sind also nicht Glocken, sondern eigentlich die Kopfkissen des Stranges, die da so in der Luft herumhängen.

Mensch, dass ich da niemals zuvor darauf gekommen bin und wenn ich mir das so recht überlege, dann haben die Damen dann nicht Kissen, sondern eher zwei Nackenrollen, die da einen Schutzmantel um das Libidoorgan legen ... jajaja, ich erspare Ihnen eine anschauliche Skizze zu dieser Thematik, denn ein wenig Phantasie kann auch Ihnen an diesem grauseligen Morgen mit ungefähr 10 Litern des Regens in der Sekunde nicht Schaden ... Vor allem habe ich alles andere als die grosse Lust, an diesem Wochenende noch den Beichtstuhl aufzusuchen, weil sich da unkeusche Gedanken in mein Gehirn eingeschlichen haben. Oh ja, dass muss ich unbedingt einmal googlen, wer denn da diesen Mummenschanz mit dem abgedunkelten Stuhl erfunden hat ... warten Sie doch einmal kurz, ich befrage da doch mal eben die Wikipedias oder von mir aus auch die Wikileaks oder die Wikinger ...


Also, den Beichtstuhl hat erfunden ... OK, also einen Namen wollen die Pfaffen da nicht benennen aber auf jeden Fall scheint das wohl eine bahnbrechende Erfindung aus dem Mittelalter zu sein. Da hätte ich aber auch selber darauf kommen können, wo doch gerade in der Epoche die Geistlichen massiv ihr Unwesen betrieben haben ... ach ja, dass hatten die Herren in Rom da verdrängt, dass diese Millionen von Frauen in das Feuer oder Wasser befördert haben. Ja da geht einem doch noch einige 100 Jahre später die Hutschnur hoch, wenn man an dieses Zeitalter zurück denkt. Hat eigentlich der Vatikan oder die Kirche den Angehörigen in der Folge ala Judenverfolgung eine Wiedergutmachung gezahlt?

Ach nein, dass wurde da mal munter unter dem Tisch fallen gelassen, dass da noch ein paar Zahlungen ausstehen ... sind denn wenigstens die kleinen Knaben und Mädels mit mehr als 5000 EUR pro Nase entschädigt worden ... für die Fummelattacken im Kommunionsunterricht oder hüllen sich da die Mannen um die Schweizer Garde in das Schweigen?

Sie sehen, ich bleibe am Ball aber zurück zu der Zeit, wo ich wahrscheinlich noch nicht einmal das erste Lebensjahr überstanden hätte, wenn die Erzheiligen auch nur geahnt hätten, mit welcher alles anderen als rosaroten Brille ich da in die Welt eingefahren wäre ... Was denken Sie was ich da aufgemischt hätte, bevor der Papst da zum Grillanzünder hätte greifen können.

Na mit dieser Schwimmnummer wären die bei mir an der völlig falschen Adresse gewesen, von wegen die Frauen mit zusammen gebunden Händen und Füssen in das Wasser werfen und denen dann sagen, dass wenn sie wieder an die Oberfläche kommen würden, dann würden sie aus den Reihen der Hexen kommen. Da hätte ich mir doch ganz schlicht und ergreifend ein paar Strohhalme vom Ballermann aneinander gefrickelt und dann hätte ich auf dem Grund des stillen Sees gewartet, bis die Schwachköpfe wieder in die heiligen Hallen abgezogen wären und wie wir ja alle seit ein paar Sekunden wissen, sind wir ja irgendwie miteinander Verwandte und da hätte sich dann das Blut des Entfessellungskünstlers Houdini in meinen Adern wohl bemerkbar gemacht ...


Aber was hier so als kleines Appetithäppchen der unglaublichen Geschichten darstellt, war in der Zeit alles andere als eine lustige Bosniakgeschichte, dass ist doch wohl sicher und das unterscheidet sich in seiner Grausamkeit doch wesentlich von dem Treiben des Gasmannes aus Wien, oder?



Vor allem wenn man bedenkt, wie perfide da die katholischen Dienstherren aggiert haben, um den Nachweis des Besens zwischen den Beinen zu bringen. Wussten Sie denn etwa nicht das auch all die schönen Folterwerkzeuge aus dem Mittelalter kommen und das die Obermeister der Streckbänke nicht honorige Mitglieder in der Handwerksrolle gewesen ist, sondern Mitglieder der knorrigen Scheinheiligen gewesen sind? Nein, lassen Sie es da in der unrühmlichen Geschichte der katholischen Kirche nachzuforschen, denn sonst gehen Sie gerade als Frau noch heute in den Baumarkt und ordern eine Palette des Brandbeschleunigers für den Glockenturm um die Ecke ...


Sonntag, 8. Januar 2012

Der PAN und das Feuer ...

07.01.2012 - 08.01.2012

Vivanti sage ich nur ... Vivanti ... und Sie sitzen da und verstehen nur Bahnhof?

Das ist die Messe in Düsseldorf für alle Händler der Dinge des Lebens, die man zwar nicht zwingend benötigt aber denoch das Leben versüssen. Und was ich da gemacht habe, ist doch wohl mehr als offensichtlich ... um die Trends unseres letzten Jahres auf diesem Planeten nach dem Maya-Kalender zu erblicken. Na wenn doch sowieso der Weltuntergang droht, dann aber doch bitte mit Stil und in einem schönen Wohnambiente und mit vielen netten Geschenken um einen herum. Sehen Sie es doch einfach als Grabbeigabe, was Sie und ich uns in diesem Jahr noch alles kaufen, denn wenn uns doch die Lebenslichter ausgeblasen werden, dann ist doch auch der Wulff und die Eurokrise so etwas von egal, oder?

Wie ich diese Messebusse doch liebe und mich immer wieder auf das Neue frage, warum man nicht auf einer Messe auch sofort die Taschen vollpacken kann? Ganz im Ernst, würde das nicht auch die Lagerhaltung und diverse Portos ersparen, wenn man direkt die Klamotten mitnehmen dürfte. Sie wissen doch, ich bin doch so etwas von ungeduldig und wenn mir etwas gefällt, dann will ich es auch direkt haben. Aber wissen Sie was mir im Zuge dieser Messe wieder einmal aufgefallen ist?

Stellen Sie sich doch vor, dass auch Sie ein Mensch mit einem Gewerbe sind und eben nicht alle Sachen aus dem Ausland beziehen können, sondern vielleicht auch ein bis zwei hiesige Händler die Regale befüllen sollen ... dann fahren Sie als Ladeninhaber zu der Messe ... also zum Verkäufer hin. Nix da, die wenigsten Firmen schicken noch Vertreter ... also machen wir als Händler doch eigentlich die Arbeit dieser. Man geht an die Stände, man sichtet und ordert vor Ort auf maximal 20 qm, weder erhält man einen Katalog oder gar ein paar leckere Gaumenfreuden. Und das alles macht man, damit der Produzent noch weniger Arbeit mit Ihnen hat. Geschweige denn, dass Sie Freikarten für den Eintritt erhalten, so als guter Kunde. Und da Sie mich ja kennen und wissen, dass alle Handlungen bei mir auch Konsequenzen haben, haben wir auch dementsprechend die Händler nicht mit unserem Besuch beglückt, wo wir erst vor drei Monaten den Rundumschlag des Einkaufes gemacht haben ... 

Das muss man sich mal vorstellen ... ja, da bin ich nach tragender, als der Elefant im Porzelanladen, nach dem er diesen zerlegt hat. Überhaupt ist doch der Handel immer unfreundlicher, als noch zu den Zeiten, als die Vertreter in die Büros oder Läden rauschten und einen gebauchpinselt haben. Im Endeffekt müsste der Kunde doch in dieser zeit auf den Händen und Füssen getragen werden, denn dieser zahlt sowohl das Porto für die Waren, die er da auf so einer Messe bestellt, als auch den Messestand. Und dann haben die da nur ein  Wasser oder einen labrigen Kaffee ... und wenn es hoch kommt, dann gibt es noch ein Maoam zwischen die Kiemen?

Tja, dass ist die Welt in der wir leben, wo das Nehmen doch wohl vom Geben abgelöst wurde. Diese Erfahrungen ziehen sich ja durch alle Bereiche des Lebens, in dem es um Waren und Güter geht. Jetzt kann ich ja nur aus der Erfahrung mit dem geistigen Gut sprechen aber auch da wundert man sich immer wieder darüber, wie sich so macher als grosser Nehmer entpuppt. Und wie in jedem jahr dient doch auch der Abschluss eines Jahres und der Beginn des Neuen der Reflexion und den guten Vorsätzen und wissen Sie denn schon was ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe?

Genau, Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen, ich werde all die Dinge verabschieden, die mich und meinen Verlag aussaugen und wo wir nichts aber auch gar nichts zurück bekommen. Ja was denn, es ist unser aller letztes Jahr auf dieser Erde und da werde ich den Teufel tun und als Big-Spender durch die letzten Stunden dackeln. Wer nichts gibt, bekommt auch genau das Gleiche zurück ... und da hat mich die Vivanti des gestrigen Tages bei meiner Entscheidung zum Jahreswechsel nochmalig in meinem Entschluss bestärkt. Und wer nicht dankt und nur fordert ... wie gesagt "verabschiede und genese" lautet das 2012er-Motto ...

Hier am Ort gibt es ja auch wie bei Ihnen einige Zeitungen vor Ort wie das BBV, den Stadt-Kurier und den pan . Alle diese Zeitungen haben im letzten Jahr etwas für uns getan und wir haben es Ihnen gedankt und freuen uns über die Berichte dieses Jahres, die diese alle miteinander noch veröffentlichen werden. Und wo ich doch gerade an den SK=Stadt Kurier und die sagenhafte Verena Rickert denke, die dort diese wirklich guten Artikel über uns verfasst hat, fällt mir natürlich auch sofort der pan ein und das hat einen ganz speziellen Grund ... Das war nämlich so ...

Am Freitag vor dem Weihnachtsfeste hatten wir unsere Weihnachtsfeier mit den Wichtelgeschenken hier im Verlag und als so um 21:00 Uhr die Stimmung auf ihrem noch gesteigerten Höhepunkt war, klingelte mein Handy. Meine liebste Freundin vom Tag & Nacht war in der mobilen Leitung und teilte mir mit, dass wohl gerade die beiden Damen Kirsten Enk ... wie gesagt die Herausgeberin des pan Kirsten Enk und deren Freundin aus dem Fenster beobachtet hätten, dass da in unserem "Das Geschenk" etwas flackern würde, was da am Ende des pyromanischen Tages wie eine brennende Kerze anmuten würde ...

Die Hufe geschwungen bereiste ich also unser Ladenlokal, denn jetzt wo die Sache ja gut ausgegangen ist darf ich ja ruhig sagen, dass ich die Letzte im Laden war und diesen "vorschriftsmäßig" abgeschlossen habe. Ach hören Sie doch auf, als wenn Sie noch niemals haben eine Kerze vergessen. Holymoly ... aber die Kerze an dem Standort ... so direkt über dem trockenen Reisigkranz und auf dem Holztischchen ... ja, das wäre in die Hose des Feuerwehrmannes gegangen, wenn da eben nicht die zwei Enks und Klinsmänner das kleine Flackern gesehen hätten. Jetzt mag es ja an diesem Ort durchaus einige Unternehmer geben, die da von einem Feuerchen profitiert haben, um die roten Zahlen zu eliminieren aber da wir nach nur drei Monaten der Eröffnung uns in den schwarzen Zahlen bewegen, besteht da einfach kein Bedarf für einen warmen Abbruch. Zumal wir alle diesen Laden über alles lieben, weil man dort so extrem nette Kontakte knüpft und Gespräche führt. Doch, die Idee und in der letzten Konsequenz dann auch die Eröffnung von "Das Geschenk" macht mich glücklich ... und das meine ich aus tiefstem Herzen, denn wir haben so viele nette Menschen in diesem Geschäft kennengelernt, dass ich vor Freude unter die 6m hohe Decke des Ladens springen könnte ... wenn da nicht die Sache mit der Schwerkraft und den knappen 100 Kilos wären, die mich immer wieder auf den Boden der schönen Tatsachen zurück befördern.

Kurz und Bündig möchten wir an dieser Stelle nochmalig den Damen Enk und Klinsmann für die offenen Augen innerhalb der nachbarschaftlichen Hilfe danken ... Sehen Sie und das sind die Werte der Gesellschaft, die einen dann doch noch an das Gute glauben lassen und wenn alle Menschen die Augen und Ohren nur ein Stück weiter öffnen würden, dann würde es auch nicht diese Bilder aus den U-Bahnen geben, wo da Gymnasiasten auf Köpfe eintreten usw..

Jetzt hatte der pan ja auch unsere LiteraturKlassik im November 2012 angekündigt und zur visuellen Verstärkung den Artikel mit dem Foto einer Geige geschmückt ... wussten Sie denn auch, dass diese Zeitung auch über die Grenzen Bocholts gelesen wird?

Ja, und vor allem hat diese dann auch wohl der Knippser der Geige gelesen und wenn man sonst nichts zu tun hat und den lieben langen Tag die Zeitung liest, dann sieht man seine Geige auch hinter jedem Strauch. Der pan musste dann doch tatsächlich Kohle für die Geige abdrücken ... Womit wir wieder bei den Copyrights sind ... und dabei wollte ich mir doch noch den letzten Tag der Betriebsferien gönnen ... ohne an den Verlag zu denken. Das glauben Sie doch nicht wirklich, oder?

Gut, wenn Sie zu dem Hartz-4ler Kreis gehören, der da den lieben langen Tag vor der Glotze oder dem PC hängen, dann dürfte Ihnen dieses unternehmerische Gefühl der Verantwortung wohl fremd erscheinen aber ein Unternehmer hat niemals Ferien und wenn die anderen die Pisten runter wedeln oder den Baum zum zehnten Male mit Fusel begießen, dann arbeitet der Kopf immer weiter. In diesem Jahr haben wir so viel Dinge vor, dass ich jetzt in diesen Tagen der äusserlichen Ruhe erst einmal eine Struktur darein bringen musste. Wir beginnen in diesem Jahr mit einem Schulprojekt mit dem Mariengymnasium hier am Ort ... dann folgt eine Aktion mit der Volksbank, dann haben wir noch die Frida Gold im Auge und ganz ganz wichtig unsere Kooperation mit BookRix ... Oh ja, dieses Jahr wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Nicht zu vergessen, dass wir auch noch ... nein, dass erzähle ich Ihnen erst dann, wenn es in ganz getrockneten Tüchern ist ... und wenn Herr Rösler endlich zusammen mit Herrn Wulff auf dem Flur der Arbeitsagentur sitzt ...

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Silvester steht vor der Tür ... Bumm

28.12.2011

So und jetzt wird die Katze aus dem Sack gelassen ... am heutigen Tag wurde in der Presse veröffentlicht, was den Bürger in 2012 alles so erwartet ... und was wollen uns die Autoren damit sagen?

Eben, Sie sollen die kleinen Euros in der Tasche lassen und keine Böller kaufen, um die bösen Sauerland-Geister auszutreiben. Ist das nicht der Hohn auf Socken, dass man den OB von Duisburg trotz einer Volksabstimmung in Form einer Unterschriftenkampagne nicht aus dem Amt befördern konnte ... und das alles nur deshalb, weil der gnädige Herr Sauerland sich seine staatlichen Subventionen erhalten will. Sagen Sie mal, wo leben wir denn, wenn da ein jeder moralisch abgesägter Amtsträger einfach auf seinem Pösteken verharren kann und das Volk nur zuschauen darf, wie dieser sich die von uns befüllten Taschen voll schaufelt ...

Mensch, und dabei wollte ich doch ganz entspannt in das nächste Jahr dackeln und mich nur noch mässig über die bekloppten Mannen in Berlin ärgern, die uns jeden Tag auf das Neue zeigen, für wie DUMM diese das Volk halten. Da sind die guten Vorsätze schon vor dem grossen Bummbumm dahin ... aber ich sage Ihnen ... jetzt erst recht werde ich knallen und bumsen, dass sich die Balken biegen und der Untergrund mächtig in die Schieflage gerät. Nein, nein meine beste Hälfte, in diesem Jahr muss nicht die Sprengung der Garage vereitelt werden ... Sie erinnern sich an die Beinahekatastrophe hier am Ort ... genauer gesagt hier in der Garage, wo die Autos parken und neben diesen im letzten Jahr ein zweites Hiroshima vereitelt wurde und ich wahrscheinlich zum neuen Osama erkoren worden wäre?


Na was denn, jetzt tun Sie mal nicht so, als wenn Ihnen etwas deratiges noch niemals passiert ist ...? Das war nämlich so ... im letzten Jahr, also 2010 Jahre nach der Geburt des kleinen Mannes aus der Krippe:

Wie in jedem Jahr hatte ich mir ein kleines Depot an Böllern und Raketen angelegt und damit diese auch bis zum pulverirsierten Supergau dunkel und trocken gelagert werden konnten, hatte ich mir in der Garage etwas Platz verschafft. Die kleinen Bummbumms lagen also wohl behütet auf ihrem Platz neben den Fahrzeugen. Das dann irgendein Esel hin geht und die Reservekannister unmittelbar daneben platziert, weil dieser bisweilen unter dem Anflug einer Amnesie gelitten hat ... ja was denn, Sie vergessen doch manches Mal sicher auch die Eier bei Tante Emma ... Egal, also ich hatte die Schwarzpulverschwefel-Dinger nicht mehr auf dem Schirm und war mir nicht bewusst, dass sich unter der Abdeckung dessen auf das ich meine Böller gelegt hatte ... sowohl die Kannister für den Rasenmäher, als auch die Gasflasche für den Grill befanden. Jetzt kann ich ja nun einmal gar nichts dazu, wenn ausgerechnet am heiligen Abend das Birnchen vom Rückscheinwerfer des Autos den Geist aufgibt und mich zu einer ungewollten Reparatur zwingt. Und was macht ein anständiger Arbeiter bei eben jener Tätigkeit?

Genau, die Birne in die Rechte und die Fluppe in die Linke. Da wir aber solche deutschen Fahrzeuge haben, wo man schon ein Navi zum Einbau einer klitzekleinen Birne benötigt und meine Reizschwelle zu dem wegen der unnötigen Verzögerung auch ein wenig nieder angesiedelt war, neigte ich zu einem erhöhten Konsum des wundervollen Nervenlungengiftes. Soll heissen, dass mich Mercedes in den Ausnahmezustand meiner Befindung katapultiert hatte und ich also völlig angenervt versucht habe ... mit mittlerweile zwei Zigaretten im Anschlag ... Nix da, ich rauche nicht Stereo aber ich hatte die eine Kippe auf der Kartonage hinter mir vergessen. Genau, jener Kartonage mit den vielen kleinen Böllern darin und unwissentlich dem grossem Bumm darunter ... Sie erinnern sich an die Gasflasche und den Benzinkannister?

Auf einmal roch es auf jeden Fall nach verkokeltem Papier hinter mir und obwohl ich mir den Wulff suchte, konnte ich die Quelle der Rauchzeichen nicht ausmachen. Ach hören Sie doch auf, so schnell brennt sich doch sonst auch nicht nicht die kleine Glut der Kippen durch einen Karton. Aber wie gesagt, wenn denn dann, dann auch richtig. Nein, ich schreibe hier nicht mit den Zehen und zum Glück ist ja dann noch alles glimpflich abgelaufen, nach dem ich die Glut innerhalb des Kartons mit den vielen Böllern, Raketen, der Gasflasche und dem Benzinkannister entdeckt hatte. Heisst es nicht auch immer, dass nichts so heiss gegessen wird, wie es denn aus dem Topf kommt ...

Holymoly, auf jeden Fall gelobe ich Besserung und in diesem Jahr werde ich nun alle Sachen des ballernden Glücks in meinem Kofferraum lagern ... damit da auch ja nichts passieren kann ... Moment ... wo sitzt eigentlich der Tank bei meinem Auto ...

Ok, das finde ich wohl noch heraus aber auf jeden Fall muss ich jetzt meine literarische Litanei schliessen, denn ich muss die Böller für 2012 noch kaufen. In diesem Jahr habe ich mir überlegt, dass ich mir dieses Flaschen aufgestelle erspare und auf die Super-Trouper-Boxen zurück greifen werde. Diese wo alles in einer Kanone darin ist und wo man nur eine Schnur anzünden muss und dann 90 Sekunden den knallenden Supergau zu erfahren. Nur werde ich nicht einfach eine Box auf den Rasen stellen, sondern ich habe mir überlegt, dass man doch bestimmt auch vier Feuerwerksboxen übereinander stellen kann und diese mit dem Docht einer getöteten Kerze super verbinden kann. Das erspart auch dieses gefährliche Gerenne zu den nicht gezündeten Feuerwerkskörpern ... Sagen Sie doch einmal ... nur für den Fall der Fälle ... was kostet eigentlich so ein Einsatz der Feuerwehr?

 

#BAUERNPROTESTE ERWÜNSCHT

 ENDLICH; JA ENDLICH GESCHIEHT ETWAS IN DIESEM LAND UND IN DIESEM FALL ETWAS AUSDRÜCKLICH ERFREULICHES; DENN DIE BAUERNSCHAFT GEHT AUF DIE S...