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Dienstag, 3. Juni 2014

George Clooney wird aus LIEBE geheiratet ...


04.06.2014

Wir kennen doch die prominenten Familienunternehmen in diesem Land...wie die Klattens, Schickedansjes und die Albrechts. Bezeichnent für die Mehrgenerations-Unternehmung ist in aller Regel, dass  diese immer "weiter vererbt" werden und das die Omi genauso in den Firmenverband integriert ist, wie der Ur-Enkel...der ist es ja auch, der die Firma dann SPÄTER in den Sand setzt...Sie wissen doch, die dritte Generation macht es kaputt!

Jetzt gibt es aber auch Ausnahmen, wie zum Beispiel in Solingen. Dort wurde jetzt die 84-jährige Omi eines Familienunternehmens in den Knast befördert, weil Sie als Drogenkurier fungierte... und zwar im ganz großen Stil. Und als man das heimische Mehrgenerations-Haus unter die Lupe der Ordnungshüter nahm, wurde ein Familieninterner-Drogen-Ring gesprengt. Jedes Familienmitglied hatte seine Funktion. Die jungen brachten wahrscheinlich die Drogen unter die Kidis und die Eltern derer organisierten den Stoff in den Niederlanden und Omi fuhr dann mit dem Taxi oder der Bahn nach Holland zum "Tanztee" und holte die Lieferung in der Tena-Lady-Windel-Tasche nach Deutschland. Das nenne ich eine grandiose Aufgabenverteilung und so werden die Alten nicht in das Heim abgeschoben, sondern können bis in das hohe Alter an der Familien-Unternehmung teilhaben.

 

Genial!

Natürlich lese ich zum Einschlafen die bunten Galen und es gibt kein entspannteres Einschlummern, als das Lesen der bunten Blätter...wenn man mal von der Lanz-Talk-Sendung absieht...und in der vor Jahren aktuellen Galabunten ist ein Bericht über den ...mindestens... hundertjährigen Braumeister aus Hessen, der dort mit seiner blutjungen Andersfarbigen abgebildet ist.

Fragen Sie mich jetzt nicht, wie der Greis heißt...ich hatte niemals zuvor etwas von dem gelesen oder gehört! Da stehen die Beiden vor dem ländlichen Anwesen in "tiefer Liebe"...SIE ist so um geschätzte sechzig Jahre jünger als ER und ganz sicher nicht hinter seinem bald zu erwartenden Erbteil hinterher ... Nein, "Böse der, der Anderes denkt"...?

Es ist doch immer wieder erstaunlich, dass es in den Seniorenheimen der Arbeiterwohlfahrt oder der Caritas solche ungleichen Paarungen nicht gibt aber bei den reichen alten Säcken klappt es immer mit der späten Amore? Das muss dann wohl wirklich die wahre große LIEBE sein, meine Herren aus den oberen Regionen der Wirtschaftswelt. Nun bin ich ja eine Person mit sehr viel Phantasie und ich kann mir nicht helfen aber ich stelle mir dann immer die Szenen aus dem Schlafzimmer solcher Tattergreise vor. Ja ich weiss, liebe Leser, dass ist wirklich ein unappetitliches Thema...so direkt nach dem Aufwachen... aber ich bin in dieser Beziehung ziemlich SCHMERZFREI. Spielen wir doch einmal gemeinsam das Intimlebenmäuschen und schleichen uns in die  Tattergreisen-Schlafgemächer...!

 

Beginnen wir mit der Örtlichkeit des Geschehens:

Dunkles Schlafzimmer, viel Holz an den Wänden und dem Bett, der übergroße Fernseher hängt gegenüber vom Bett...wegen des grauen Stars des Hausherrn, im Bett die Nackenrolle für den versteiften Altersnacken, unter der Bettdecke der klassische Antörnstreifenmuster-Schlafanzug...natürlich mit der unabdingbaren Urinspur darin...wegen des altersbedingten Prostata-Leidens.

Auf dem Nachttisch die Leselampe mit der 100 Watt Birne... weil die Augen im Alter nun mal nicht mehr die Besten sind...und das Tablett vom Pflegedienst, mit den Tages- und Nacht-Pillen für "dieses und jenes" Wehwechen. 

In der Schublade die aschenbecherdicke Lesebrille mit den 10 Dioptrin und die Bibel als Taschenbuch... in der 1. Auflage.

Unter dem Bett die Nachtpfanne und am Bettgestell die Urinflasche...  für den schnellen Genuß zwischendurch! 

Natürlich dürfen die karierten Hausschuh vor dem Bett nicht fehlen...!

Dann wandern wir in das Bad...was natürlich direkt an das Schlafzimmer grenzt, wegen der Arbeitserleichterung ... wenn dann der Schließmuskel doch schneller war, als das Gehwägelchen und die Pampers noch nicht angelegt war.

Auf der Ablage über dem Waschbecken finden Sie das Glas für die Dritten...die Corega-Tabs und die Haftcreme liegen in dem Schrank neben dem Waschbecken, weil der Tatter diese nicht aus dem Unterschrank bekäm...wegen dem "schlimmen" Rücken...ist nichts mit Bücken!

Weiter auf der Ablage...neben dem Zahnbecher liegt der Ohren- und Nasenhaarschneider und der klebrige Kamm aus Schildpatt ... eine Erinnerung an die Jugendzeit im Ferienlager an der Deutschen Front. Neben dem Kamm steht die Flasche BRISK zum verkleben der Überreste der lichten Haarpracht und El-cranel in der Hoffnung auf das Ende des unbremsbaren Haarausfalles.

Für die Morgensrasur steht natürlich der alte Einseifpinsel im Becher bereit und es liegt die Tube Bepanthen für den wunden Po daneben ... ja das ist so, wenn die Windel nach dem Befüllen nicht SOFORT gewechselt wird und der Göttergatte lieber in den Federn bleibt, als die "vollen Hosen" in der Nacht zu beseitigen.

So...und nun kommen Sie "als junges Ding" in dieses Fischer-Weyer-Eden-Heffner-Schlafgemach und verlieben sich Hals über Kopf...?

Liebe Leser, glauben Sie an diese Märchen der dritten Art...oder besser gesagt, an die der "dritten Zähne"?

 
 
 











Dienstag, 28. Januar 2014

PLAYBOY ...

28.01.2014
 
Jeder Mensch hat so sein Ritual, um in den Tag zu starten! Es gibt die Zeitungseinholer, die mit der aktuellen Presse auf dem Klo verschwinden und dann für Stunden aus dem familiären Verkehr gezogen sind. Dann gibt es die Frühaufsteher, die unvermittelt die Energie einer Atombombe haben und schon um 5 Uhr in der Früh mit der Gartenarbeit starten. Dazu müssen diese nicht den Rasenmäher anschmeissen, um dem Umfeld auf den Geist zu gehen, da reicht schon das Fegen oder Harken der Beete...
 
Aber die liebsten Zeitgenossen sind eindeutig diese, die direkt nach dem frühen Erwachen in das Büro dackeln, um der stillen Arbeit nach zu gehen...also ICH! Das macht keinen Krach und wenn alle um mich herum erwachen, habe ich schon einen großen Teil meines Arbeitspensums erledigt...der frühe Vogel fängt den Wurm, sagt doch der Volksmund. Es gibt aber auch die Ausnahme des Fangens und wissen Sie, wie ich auf diese Weisheiten am heutigen Morgen komme? Wenn ich am Morgen durch unsere "Jüngste" geweckt werde...die Jüngste ist in diesem Fall eine kleine Hündin, die wir vor einem Jahr von einer Tötungsstation in Spanien mitgebracht haben...dann schläft der Rest der Familie noch ziemlich TIEF. Sie kommt also aus dem Süden und hat einen sehr geringen Schlafbedarf und so können Sie sich eigentlich bei Angelina...so heißt die kleine Spanierin...bedanken, weil Sie nämlich jeden Morgen für den "frühen Vogel" verantwortlich ist. Stellen Sie sich bitte das Folgende vor:
 
Sie befinden sich in der zweiten REM-Phase zu der Zeit, wenn die Nacht gerade geht und der Tag kommt...und Sie bemerken erst ein leichtes Tippen auf dem Bauch, dass Sie mit dem Traum verbinden, in dem Sie noch stecken. Doch dann wird aus dem sanften Tippen irgendwann ein massives Scharren auf dem Brustkorb und dann erwachen auch Sie...also erheben Sie sich aus den Federn, damit die Jüngste ihre Notdurft im Garten verrichten kann...doch von wegen, die kleine Spanierin rennt nur einmal durch den Garten und kehrt zurück. Am Anfang habe ich das nicht verstanden...bis mir klar wurde, dass es wir uns da einen süßen Hund zugelegt hatten, der nur über den vierstündigen Nachtschlafbedarf verfügt und schlicht und ergreiffend um 5 Uhr den Schlaf "AUS" hat.
 
So...und wenn Sie das nun ein paar Morgende mitgemacht haben, dann werden auch Sie auf "wenig" Schlaf konditioniert...und so kam ich zum Schreiben des "frühen" E-books! Natürlich hat das viele Vorteile, denn so ist der Tag für mich einfach ein paar Stunden länger und in den Sommermonaten ist das eine feine Sache aber wenn die Kältewelle wieder herein bricht, dann steht man nicht mit soviel Elan auf und dackelt zur Haustür, um den Hund seine Runde drehen zu lassen...das können Sie sich doch sicherlich vorstellen?
 
Doch eigentlich wollte ich Ihnen ja etwas über ein Gesuch in der hiesigen Tageszeitung erzählen, dass mir in die verschlafenen Augen sprang. Und zwar war es der Hilferuf ...von WEM auch immer... denen die Schildkröte entlaufen ist. Der Wiederbringer erhällt Belohnung! Liebe Leser, die Durchschnittsgeschwindigkeit einer Schildkröte liegt doch weit unter der des Schlaganfall-Senioren mit dem Gehwägelchen und so frage ich mich, wie solch ein gepanzertes Geschöpf "entlaufen" kann? Entweder haben die Verlassenen das Tier bei dem dreiwöchigen Urlaub an der Costa Blanca sich selber im heimischen Garten überlassen oder es wurde ein Doping-Mittel unter den Salat gemischt und die Schildkröte hatte das Lance-Armstrong-Tempo im Gesäß? Das steht ja immer nicht dabei und wenn Sie jetzt irgendwo auf dieser Welt eine Schildkröte mit gelbem Trickot erblicken, so rufen Sie doch unter der Nummer 0049(0)28......an und teilen Ihre Beobachtung bitte mit!
 
Wir kennen doch die prominenten Familienunternehmen in diesem Land...wie die Klattens, Schickedansjes und die Albrechts. Bezeichnent für die Mehrgenerations-Unternehmung ist in aller Regel, dass diese immer "weiter vererbt" werden und das die Omi genauso in den Firmenverband integriert ist, wie der Ur-Enkel...der ist es ja auch, der die Firma dann SPÄTER in den Sand setzt...Sie wissen doch, die dritte Generation macht es kaputt!
 


 
 
Jetzt gibt es aber auch Ausnahmen, wie zum Beispiel in Solingen. Dort wurde jetzt die 84-jährige Omi eines Familienunternehmens in den Knast befördert, weil Sie als Drogenkurier fungierte... und zwar im ganz großen Stil. Und als man das heimische Mehrgenerations-Haus unter die Lupe der Ordnungshüter nahm, wurde ein Familieninterner-Drogen-Ring gesprengt. Jedes Familienmitglied hatte seine Funktion. Die jungen brachten wahrscheinlich die Drogen unter die Kidis und die Eltern derer organisierten den Stoff in den Niederlanden und Omi fuhr dann mit dem Taxi oder der Bahn nach Holland zum "Tanztee" und holte die Lieferung in der Tena-Lady-Windel-Tasche nach Deutschland.
 
Das nenne ich eine grandiose Aufgabenverteilung und so werden die Alten nicht in das Heim abgeschoben, sondern können bis in das hohe Alter an der Familien-Unternehmung teilhaben. Genial! Natürlich lese ich zum Einschlafen die bunten Galen und es gibt kein entspannteres Einschlummern, als das Lesen der bunten Blätter...wenn man mal von der Lanz-Talk-Sendung absieht...und in der aktuellen Galabunten ist ein Bericht über den ...mindestens... hundertjährigen Braumeister aus Hessen, der dort mit seiner blutjungen Andersfarbigen abgebildet ist.
 


 
 
Fragen Sie mich jetzt nicht, wie der Greis heißt...ich hatte niemals zuvor etwas von dem gelesen oder gehört! Da stehen die Beiden vor dem ländlichen Anwesen in "tiefer Liebe"...SIE ist so um geschätzte sechzig Jahre jünger als ER und ganz sicher nicht hinter seinem bald zu erwartenden Erbteil hinterher... Nein, "Böse der, der Anderes denkt"...? Es ist doch immer wieder erstaunlich, dass es in den Seniorenheimen der Arbeiterwohlfahrt oder der Caritas solche ungleichen Paarungen nicht gibt aber bei den reichen alten Säcken klappt es immer mit der späten Amore? Das muss dann wohl wirklich die wahre große LIEBE sein, meine Herren aus den oberen Regionen der Wirtschaftswelt. Nun bin ich ja eine Person mit sehr viel Phantasie und ich kann mir nicht helfen aber ich stelle mir dann immer die Szenen aus dem Schlafzimmer solcher Tattergreise vor.
 
Ja ich weiss, liebe Leser, dass ist wirklich ein unappetitliches Thema...so direkt nach dem Aufwachen... aber ich bin in dieser Beziehung ziemlich SCHMERZFREI. Spielen wir doch einmal gemeinsam das Intimlebenmäuschen und schleichen uns in die Tattergreisen-Schlafgemächer...!
 


 
 
Beginnen wir mit der Örtlichkeit des Geschehens: Dunkles Schlafzimmer, viel Holz an den Wänden und dem Bett, der übergroße Fernseher hängt gegenüber vom Bett...wegen des grauen Stars des Hausherrn, im Bett die Nackenrolle für den versteiften Altersnacken, unter der Bettdecke der klassische Antörnstreifenmuster-Schlafanzug...natürlich mit der unabdingbaren Urinspur darin...wegen des altersbedingten Prostata-Leidens. Auf dem Nachttisch die Leselampe mit der 100 Watt Birne... weil die Augen im Alter nun mal nicht mehr die Besten sind...und das Tablett vom Pflegedienst, mit den Tages- und Nacht-Pillen für "dieses und jenes" Wehwechen. In der Schublade die aschenbecherdicke Lesebrille mit den 10 Dioptrin und die Bibel als Taschenbuch... in der 1. Auflage. Unter dem Bett die Nachtpfanne und am Bettgestell die Urinflasche... für den schnellen Genuß zwischendurch! Natürlich dürfen die karierten Hausschuh vor dem Bett nicht fehlen...!
 
Dann wandern wir in das Bad...was natürlich direkt an das Schlafzimmer grenzt, wegen der Arbeitserleichterung...wenn dann der Schließmuskel doch schneller war, als das Gehwägelchen und die Pampers noch nicht angelegt war. Auf der Ablage über dem Waschbecken finden Sie das Glas für die Dritten...die Corega-Tabs und die Haftcreme liegen in dem Schrank neben dem Waschbecken, weil der Tatter diese nicht aus dem Unterschrank bekäm...wegen dem "schlimmen" Rücken...ist nichts mit Bücken!
 
Weiter auf der Ablage...neben dem Zahnbecher liegt der Ohren- und Nasenhaarschneider und der klebrige Kamm aus Schildpatt...eine Erinnerung an die Jugendzeit im Ferienlager an der Deutschen Front. Neben dem Kamm steht die Flasche BRISK zum verkleben der Überreste der lichten Haarpracht und El-cranel in der Hoffnung auf das Ende des unbremsbaren Haarausfalles. Für die Morgensrasur steht natürlich der alte Einseifpinsel im Becher bereit und es liegt die Tube Bepanthen für den wunden Po daneben...ja das ist so, wenn die Windel nach dem Befüllen nicht SOFORT gewechselt wird und der Göttergatte lieber in den Federn bleibt, als die "vollen Hosen" in der Nacht zu beseitigen. So...und nun kommen Sie "als junges Ding" in dieses Fischer-Weyer-Eden-Heffner-Schlafgemach und verlieben sich Hals über Kopf...?
 
Liebe Leser, glauben Sie an diese Märchen der dritten Art...oder besser gesagt, an die der "dritten Zähne"?
 
 

Mittwoch, 25. Juli 2012

Der Euro und der Lachkrampf ...

25.07.2012

Sie kennen IHN alle und ein jeder der diesen noch nicht erlebt hat, der hat aus meiner Sicht irgend etwas im Leben verpasst ...
Nein, ich meine nichts anzügliches oder gar die Dinge, die man vielleicht auch gar nicht so gerne in seinem Dasein erlebt, sondern ich meine den schlichten aber einen doch ergreifenden Lachkrampf ...

Ja, ja, ja ... ich weiss sehr wohl das es Situationen gibt wo dieser alles andere als ein angebrachter Freund ist aber wenn es einen ereilt, dann kann man sich noch so viele geliebte Menschen unter dem Lastwagen oder als Lebendfutter auf dem Meer vorstellen ... man kommt einfach nicht heraus aus dem humoristisch motivierten Schlamasel. Und so geschehen ist es dann am gestrigen Abend bei einer Lesung unserer Autorin Inés Hoelter in Köln.

Dabei wurden wir wahrlich herzlich empfangen und auch die Zuhörer warteten gebannt auf den Vortrag und eigentlich hätte alles so schön sein können, wenn mich in der einen Sekunde nicht der Anflug einer Lachsalve erreicht hätte. Zuerst versucht man das Herausplatzen ja noch zu entschuldigen an dem man diese mit einer Erinnerung aus der Vergangenheit rechtfertigt aber wenn dann auch nach dem imaginären Elimieren aller Lieben der Bauch nicht zur Ruhe kommen will und der Lachmuskel den Daueralarm schlägt, dann hilft es einem auch nicht an den letzten tragischen Amoklauf in Denver zu denken.

Zuerst habe ich ja noch versucht aus einem Nebenraum der Lesung zu folgen aber es half alles nichts, ich bekam meinen Muskel im Gesicht einfach nicht in den Griff. Und von wegen, wenn man dann erst einmal in dieser Falle des Kerls aus der Kiste gefangen ist, dann zeigt das nach einer Weile auch durchaus körperliche Symtome ... der Bauch tut dann wirklich und wahrhaftig WEH und ganz zu schweigen von dem übermässigen Wasserverlust durch den steten Nachfluss an Tränenflüssigkeit. Ja, ich sage Ihnen, dieser Schlüsselreiz des Kaspers in einem selber, der kann einen dann in der Folge schon in die Verzweifelung treiben ...

Was jetzt diesen Zwischenfall ausgelöst hat, fragen Sie mich und ich mich selber ... ich weiss es nicht so genau aber es war wohl die Situation in der einen Sekunde, wo ich meinen Körper nicht mehr unter der Kontrolle wusste. Es war der kleine schlichte Rülpser eines Zuhörers exakt an der Stelle, wo des Menschen klatschbeflissenen Untiefen auf den literarischen Plan gekommen sind ... nein, ich erwarte nicht das es Ihnen jetzt genau so ergeht wie mir aber ein wenig Mitleid für die vergeigte Situation würde ich in diesem Fall als mehr als angemessen betrachten ...

Ach ja, dass Leben könnte so schön sein muss es aber nicht und da ändert es auch nichts daran das sich jetzt die Sonne erst in Zeiten des Sommer Schluß Verkaufes blicken läßt. Da wird man doch schlagartig wieder Depressiv, wenn man da schon die Sommerkollektion aus den Läden wirft ohne das man auch nur einen Sonnenbrand sein Eigen nennen konnte. Von wegen, die paar Stunden der Wärme machen doch den klimatisch katastrophalen Sommer auch nicht fetter als die Schweinshaxe mit der Speckkruste darauf. Wir werden doch nicht nur immer mehr um die Statsitiken und Erhebungen zur Lage der Nation betrogen ... wenn ich da mal kurz auf die neuste Statistik bezüglich des Preisniveaus bzw. zu den Gehältern dieser Zeit und vor 20 Jahren Bezug nehmen darf. Angeblich musste man auch schon vor 20 Jahren für eine Flasche Bier 3 Minuten arbeiten ...

Nein, ist schon klar aber da kostete der Weg zum Getränkemarkt aber auch nicht 20 EUR an Spritkosten. Und vor allen war vor 20 Jahren auch noch das ungezügelte Verbrauchen des Stromes für die Lichtorgel und die Discokugel möglich. Das macht doch in der heutigen Zeit keiner mehr und vor allem hat vor den vielen Jahren auch noch nicht die GEMA so tief in die Taschen der Gastronome und sonstigen Musik abspielenden Veranstalter gegriffen. Auch kostete vor 20 Jahren ein dämliches Weissbrot von sagen wir mal 500 Gramm nicht 6 D-Mark oder die Semmel gar 1 DM. Sie können mich mal mit diesem Euro-Mist, denn egal welche Währung sich die Macher der Geldnoten auch in der Zukunft ausdenken ... bei mir wird immer die D-Mark der wahre Umrechner für den wahren Kurs sein ...

Samstag, 21. Januar 2012

Pflegedienste und deren Katastrophen ....

21.01.2012

Und noch immer hat sich nichts im Schloss Bellevue geändert und der Schnorrer vor dem Herrn besetzt die 80 Zimmer in diesem. Nein, dass ist keine böse Hetzkampagne, sondern der Wulff ist doch wohl jetzt endgültig so tragbar für das Unternehmen, wie die Heulsuse der Costa-Reisen ... was waren das noch Zeiten als wirklich die Kapitäne von Bord gingen, wenn diesen das Wasser bis zum Hals stand. Nur der Herr Wulff hat da bis Dato noch immer nicht das Einsehen und jetzt frage ich Sie wirklich, warum der noch immer das Amt des ersten Mannes des Staates bekleidet? Muss der auch noch ein paar Tage länger auf seinem Thron sitzen wie der OB von Duisburg ... dieser Sauerland, der partout nicht den Sessel räumen will, weil ihm dann die Kohle von der Stadt durch die Lappen geht ... Wo sind denn unsere Idole geblieben, jene Schmidt & Co´s, die vor Loayalität nur so strotzen und deren Westen reiner sind, als die die Clementine unter die Fuchteln bekommen hat?

Das waren noch Zeiten, als Mensch und Tier noch mit dem Wadenwickel behandelt wurden und man als Kind warmes Bier verabreicht bekam, wenn die Viren einem zusetzten. Da gab es auch die Milch mit Honig zur Erkältung und man hat die Krankheit damit gut überstanden.

Oder auch diese fiese Geschichte mit dem Zwiebelwickel um den Hals. Und das roch so furchtbar, wenn man von Viren geschüttelt und mit einer großer Appetitlosigkeit in den hohen Daunenbetten lag und diese heissen Wickel verpasst bekam... aber es half einem.
Wobei ich glaube, dass es die "Fürsorge" und das "Kümmern" waren, die einem eine schnelle Genesung bescherten und die Panik vor weiteren Hausmitteln ließen im eigenen Körper den Heilungsprozess beschleunigen. Weil... welches Kind hatte schon Lust auf einen ungesüssten Quarckwickel?

Vorbei die Zeiten, wo das Kleine mit einem steifen Grog in den Komaschlaf versetzt wurde und dennoch gab es nicht soviele junge Alkoholiker wie HEUTE. Wie oft gab es bei meiner Omi etwas Eierlikör über das Vanilleeis aus der Langnese-Brikett-Packung. Kennen Sie diese kleinen Rechtecke noch?

Da schmeckte das Vanilleeis noch nach echter Vanille, weil man die künstlichen Geschmacksstoffe noch garnicht verarbeitete und es sich immer um Bourbonvanilleeis handelte und nicht wie heute, wo man zwei Euro mehr für die Eispackung auf den Tisch legen muss, um ein "echtes Vanilleeis" zu verputzen. Und was machen die Omis in der heutigen Zeit?

Die Aspirin wird aufgelöst und gegen jedes Hüsteln ein Antibiotika eingeworfen. Und wenn es dann mal "brennzlig" wird, wundert man sich über Resistenzen des Körpers. Welche Eltern oder Omis nehmen sich denn noch die Zeit, die Zwiebeln auszukochen oder den Ouarckwickel herzurichten, wo doch danach das Tuch in die Waschmaschine muss? ALLEN ist ALLES zuviel und wenn man "Krank" ist, dann hat man vielleicht am ersten Tag die Aufmerksamkeit und Pflege aber dann ist es "auch mal gut". Zu meiner Jugend gab es auch nicht diese vielzähligen Pflegedienste, da wurden die Kranken und Alten vom Familienverband aufgefangen und versorgt und zwar nicht im 20-minütigen Takt. Wenn ich diese rollenden Essen schon sehe, in den appetitlichen Warmhaltepackungen. Warum fahren die eigentlich nicht einfach mit der Gulaschkanone durch die Gegend und verteilen das Essen auf dem hauseigenen Geschirr?

Und überhaupt, was rechtferigt die enormen Beträge, die sich die Pflegedienste und Pflegeheime einverleiben. Die Heimunterbringung meiner Omi kostete satte 3500 EUR und dafür hätten man doch locker eine polnische Vollzeitkraft einstellen können. Wissen Sie, was mich immer an diesen polnischen Altenpflegerinnen fasziniert?

Das diese aus armen Ländern wie Polen kommen müssen, um die Scheissarbeit zu verrichten. Gibt es keine deutschen Menschen, die Lust an dem Zusammenleben mit Senioren haben und den Haushalt und die Pflege übernehmen wollen? Das ist heute alles so "einfach", wenn die Oma schwächelt und sich die Windeln "voll" macht. Natürlich nur nach Pflegedienstplan und weh dem, Oma verrichtet das "große Geschäft" in der Windel, wenn die teuren Samariter-zwanzigminutentaktschwestern gerade aus der Tür sind. Dann liegt die Oma bis zum nächsten Eintreffen der caritativen Schröpfer über die Nacht oder den Tag im eigenen Kot. Und wenn das Leiden dann ein Ende hat und die Omi den letzten Weg in der Rolls-Royce-Spanplatten-Kiste antritt, dann werden die Pflegerinnen schnell.

Noch sehr gut kann ich mich da an den Pflegedienst der Oma meiner besseren Hälfte erinnern: Die Omi lag mit geöffneten Augen und gefallteten Händen im Krankenbett, Sie wissen schon, diese Dinger mit der Triangel über dem Kopf und als wir ankamen und um die gerade Verstorbene zu verabschieden und ihr die Augen zu schliessen, wurde in der Küche schon kräftig gepackt. Da kam sogar die Pflegedienstchefin persönlich, um die noch nicht verspeisten Vorratsessen aus der Kühlung einzupacken und die unverbrauchten Medikamente mitzunehmen. Da wurde nicht gefragt, man bediente sich einfach an den bezahlten Sachen. Das war nicht nur überaus geschmacklos, sondern auch die sehr entlarvende Geste der Nehmer und Ausbeuter-Pflegedienste. Und wissen Sie was,wir waren so "vor den Kopf geschlagen", dass wir das ohne Kommentar zuließen und uns dieser Vorgang erst nach der Beerdigung bewusst wurde. Das erlebten wir aber auch in den Krankenhäusern und Pflegheimen, wo die Anderen unserer Angehörigen verstarben. Kaum waren die Hände gefalltet und die Leiche zum Abtransport bereit, wurde gehamstert und gebettelt. Auch da ist mir noch in sehr unangenehmer Erinnerung eine Frau in dem Pflegeheim meiner Omi:

Diese arbeitete in der Cafeteria dort und hatte so ein echtes Engelsmilchgesicht und die Angewohnheit meiner Omi immer über die Wange zu streicheln, als wäre diese völlig in der geistigen Umnachtung. Mir war diese Scheinheiligkeit vom ersten Tag zuviel und an den Augen meiner Omi konnte ich sehen, dass sie dieses zwar still erduldete aber nicht gut fand. Sie müssen nämlich wissen, dass meine Omi zwar eine Super-Omi war aber nicht so eine "Kuschelfee" mit "Heiteitei" und "Streichelei" und die fand auch schon das "über den Kopf streichen" und das "Gesicht tätscheln" von uns Kindern, wenn Besuch in das Haus kam, so RICHTIG DOOF. Aber sie hat niemals geklagt und sich der Situation in der sie sich befand, so hingenommen... ohne viel "Tamtam". Und in der letzten Sekunde ihres Lebens das Leiden mit der größten Würde überstanden, die man sich nur vorstellen kann. Und als die Omi dann am Abend in unseren Armen starb und wir dann nach zwei Stunden des Abschiedes und der Trauer nach Hause fuhren, waren wir erleichtert, dass sie nicht alleine war, als sie in den Himmel aufstieg. Weil, meine Omi ist im Himmel...das ist eine sichere Erkenntnis!
Aber am nächsten Tag musste "sofort" das Einzelzimmer geräumt werden und das obwohl die Miete bezahlt und eigentlich kein "Zugzwang" herrschte und dann kam das Milchgesicht aus der Cafeteria wieder auf den Plan. Mir war schon bei der ersten Begegnung mit dieser Scheinheiligkeit klar, dass diese Aufopferung und dieses Getätschel nur eine Masche ist, um nach dem Versterben den Angehörigen etwas aus der Tasche zu ziehen. Und so war es dann auch, weil das Milchgesicht hatte nämlich eine "Affinität" zu dem Fernseher meiner Omi entwickelt. Diesen hatten wir der Omi zur Verfügung gestellt, da die Riesenbildröhrenkiste aus dem ehemaligen Fernsehzimmer nicht auf das 30 cm breite Regal in ihrem Pflegeheimnepperschlepperzimmer passte und noch gut erinnere ich mich an den Anruf meiner Eltern: "Das Milchgesicht läßt fragen, ob ihr noch den Fernseher benötigt, weil die hat nämlich nur einen "Großen"?

Ja, einen "Großen" Schuss der Gier und Leichenfläderei und weil wir wieder einmal so "überrumpelt" wurden, sagten wir JA. Möge der Herrgott auch diese Sache mit der notwendigen Härte für "Raffgier und Taktlosigkeit" strafen! Liebe Omi, der da "Oben" regelt das schon für Dich. Ich gebe Dir "Deine" Hand darauf!

PS: Übrigens, der Ring an der Hand meiner Omi wurde ebenfalls nie wieder gesehen... nach ihrem Tod!

Soviel zu dem Thema Pflegedienste, Heime und Krankenhäuser!
Aber Unregelmäßigkeiten gibt es ja an jedem Ort wo Menschen tätig sind, wie uns täglich in den Medien berichtet wird. Und das in einem Zeitalter, wo man doch bei jedem Einkauf oder an jedem öffentlichen Ort unter der Beobachtung steht. Big Brother is watching you!

Wissen Sie eigentlich auch, dass Sie bei jeder Geldabholung am Automaten gefilmt werden?

Denken Sie vor allem dann daran, wenn Sie im Schlafanzug und mit dem Bademantel an... wie der "Ditsche" ...Ihre zwei bis drei Flocken vom Konto abheben möchten. Jetzt frage ich mich immer, ob eine tägliche Überwachungsshow in der Kantine der Banken stattfindet, wo dann unter Gelächter zugesehen wird, wie Herr M. kein Geld aus dem Automaten bekommen hat oder wie Frau Z. bei der Wartezeit vor dem einarmigen Banditen und der Ausschüttung der Kohle gepflegt in der Nase bohrt? Werden die Filme der Überwachungskameras gehortet und fallen diese auch unter das Bankengeheimnis, wenn es das überhaupt noch gibt?EU hin oder her, dass grosse Zusammenwachsen bringt nicht nur Freude und das große Gemeinschaftsgefühl, sondern auch viele Probleme, wie "das Zeche zahlen" für die Mitglieder der Gemeinschaft! Obwohl es das Wort Gemeinschaft das Wort GEMEIN ja schon beinhaltet. Alle zahlen im Rahmen der landeseigenen und unterschiedlichen prozentualen Möglichkeiten und des nicht vorhandenen Budgets in eine Kasse aber erhalten gleiche Anteile aus dem Topf. Das kann doch nur in die Hose gehen!

Montag, 1. August 2011

Jaaaa, so sollten die Seniorenheime sein ...

Huray for Hollywood ... lalalalalalala ... da haben die Amis aber wieder eine Mega-Wirtschafts-Show dahin gelegt, mit der Staatspleite ...

Na wenn das so ist, dass man einfach nur den Kreditrahmen nach Oben verschieben muss oder nur in die Druckerei fahren muss und ein paar Billionen nachdrucken läßt. Wollten die eigentlich nur wissen, welchen Stellenwert diese ehemalige Wirtschaftsmacht noch auf dem Globus hat oder was sollte dieses inszenierte Palaver in dem Land der doch sehr begrenzten Möglichkeiten?

Ja, dass ist doch auch so ein Mythos, dass die USA das Land der unbegrenzten Möglichkeiten sind ... glauben Sie mir, wenn wir hier im Lande über zuviel der Beamtenmühlen und Regularien klagen, dann waren Sie noch niemals in den Staaten ... Das fängt für mich als rauchende Randgruppe schon in dem Moment an, wenn Sie den Fuss aus dem Flieger setzen, um nach dem 12-stündigen Flug den Niktotinpegel wieder auf Vordermann zu bringen. Da dürfen Sie noch lange nicht an jeder Stelle der frischen Luft dem Glimmstengel frönen, sondern da gibt es einzelne Quadratmeter, die dem Raucher zustehen. Und von wegen nach dem Zoll ganz schlicht und ergreifend auf die nachfolgenden Freunde warten ... nein, da dürfen Sie nicht stehen und hier dürfen Sie den Koffer nicht hinstellen und da schon einmal gar nicht. Jetzt ist es ja in diesem Staat so, dass Sie schon wegen der kleinsten Aufmüpfigkeit in den Knast einfahren dürfen, von wegen dem Mann in Uniform sagen, dass man nicht versteht, warum man hier an diesem Fleck nicht stehen bleiben darf aber nur 10cm weiter schon. Da fangen Sie nur nicht an zu diskutieren oder wehe dem, die Herren an der Einreisepforte stellen Ihnen dumme Fragen und Sie antworten mit einem Spässchen ... Die haben nicht soviel Humor ... das kann ich Ihnen schwören ... und wissen Sie ... das kam so ...

Ein jeder kann sich doch vorstellen wie man sich fühlt, wenn man nach 12-stündiger Dauerbestrahlung in der fliegenden Kiste die Sehnsucht nach der Dusche und dem Schlafen in einem normalen Bett hat ... Ach hören Sie doch auf ... haben Sie schon einmal in der Business-Klasse die Sitze genossen?

Nein, dann will ich Ihnen das einmal erklären. Natürlich können Sie die Sitze fast in die Waagerechte machen aber der Haken an der Sache ist in diesem Fall das FAST ... Soll heißen, dass zwar der Oberkörper relativ entspannt da liegt aber die Beine in einer leichten Neigung nach unten liegen ... wie in so einer Fernsehliege, wo einem wirklich jeder Muskel wehtut, wenn man in dieser nach dem Musikantenstadl erwacht ... Doch, doch, dass tut weh, wenn die Beine die ganze Nacht mehr oder weniger nach unten hängen und man die ganze Zeit damit beschäftigt ist, sich der Schwerkraft zu entziehen ...

So ... und nach dem Genuss der Bordtoiletten und dem Stuhl des Grauens und dem konkreten Schlafmangel kommen Sie dann an einem frühen Morgen in den USA an und da will man dann nicht die Frage beantworten, was man denn in dem Land machen möchte und was man denn im wahren Leben so macht, wenn man nicht gerade dort ist. Vor allem werde ich ja immer zickig, wenn die mir jedes Mal bei der Einreise erneut die Fingerabdrücke abnehmen, wo die die doch schon mittlerweile als Malbuch vorliegen haben müssten. Oder dann immer dieses Fotografieren ... als wenn ich mich in 8 Wochen derart verändert habe, dass man schon wieder ein Foto von mir machen müsste. Und dann stehen Sie da mit Sack und Pack und müssen immer lieb und brav lächeln und jede noch so dumme Frage höflichst beantworten, damit sie nicht wieder unvermittelt in den gleichen Flieger zurück gepackt werden ... Doch, dass machen die wirklich, wenn man da nicht die Regeln befolgt und mit der schlechten Laune ein wenig angepampt auf die Frage reagiert, warum man denn als Verlegerin Bücher im Handgepäck hat oder warum man das Kaugummi aus Deutschland mitbringt und nicht die Super-Great-XXXL-Chewing-Kugel aus den USA bevorzugt. Da geht mir eben nach dem langen Flug und mit chronischem Schlafmangel und dem sehnlichsten Wunsch nach einer Dusche die Nackenhaare hoch. Wenn Sie einmal dort sein sollten, dann antworten Sie doch auf diese Fragen einmal mit Fuck You oder ähnlichem Vokabular aus dem Dictionary der Übersetzung ... Ja, dann bekommen Sie sehr schnell ein Zimmer im Staatsgefängnis zugewiesen und dann können Sie sich ... wenn Sie großes Glück haben sollten, ja mit Paris Hilton oder Lindsay Lohan die Zelle teilen ...

Wie kam ich denn jetzt auf diesen Kladeradatsch ... ach ja, die amerikanische Inszenierung des wirtschaftlichen Untergangs. Und dabei hatte ich mich schon derart auf die D-Mark gefreut ... und vor allem den echten Umtausch der Pinunsen ... nix da mit 1:1, sondern so, wie man uns das seit Jahren vorgegaukelt hat ... nein, ich habe den Beweis schon mehrfach geliefert und als Beweis reicht ja wohl der 400 EUR-Job ... der da zu den DM-Zeiten 400 DM hieß. Sehen Sie, so schnell kann man die guttenbergschen Litaneien entlarven, wenn man denn die grauen Zellen bedient. Was sagen Sie denn zu der Lüge um Amy Winehouse ... das diese wohl ganz schlicht und ergreifend an Herzversagen gestorben sein soll?

Also bis Dato dachte ich ja immer, dass der Vater der Amy es nur gut mit ihr meinte, wenn da nicht dieser kleine Film dazwischen gekommen wäre ... Ja, Amys Vater hatte selber eine Reportage über sich als Vater des Superstars filmen lassen und da wird einem schon sehr schnell klar, warum da nur noch die Droge als Notnagel herhalten musste. Nein, der fährt schon lange nicht mehr das Taxi, sondern hat sein Leben auf die Vermarktung seiner Tochter eingeschossen und wie das geendet ist, wissen wir ja nun alle seit der letzten Woche. Wissen Sie was ich ja glaube ... das da ein naher Verwandter der Spears-Family mit im Boot saß, der dann ebenfalls die Tochter mit verheizt hat. Angeblich soll der Vater ja sogar hin  und wieder die Drogen selber eingekauft haben und wissen Sie ... eigentlich können die sich alle an die Nase fassen, denn wenn das meine Tochter gewesen wäre, dann hätte ich diese Zwangseinweisen lassen. Das geht doch nicht sagen Sie?

Von wegen, man kann jeden in die Klappsmühle befördern und entmündigen oder waren Sie noch niemals in einem Pflegeheim. Das ist ja auch so eine Sache ... da fällt mir doch noch die Geschichte in diesem noblen Haus in München ein, wo ich eine vor zwei Jahren eine Lesung gegeben habe und wo mich danach eine Dame ansprach, die da von ihrem Leid erzählte. Diese hatte an einem See bis vor ein paar Wochen gelebt und nur weil die Bälger an die Kohle wollten, haben diese über den Anwalt eine Entmündigung erwirkt. Und dabei war die alles andere als der klassische Gehwägelchen-Fahrer und wie diese uns berichtete, hatte sie auch bis zu dem Tag der Zwangseinweisung dem Leben in Saus und Braus gefrönt und war mit ihrem Porsche über die Bahn geflitzt. Man wollte es gar nicht glauben, bis die Lösung in einem kleinen entscheidenen Detail auf den Tisch gepackt wurde. Und jetzt passen Sie alle miteinander sehr gut auf, wenn Sie Kinder haben sollten und Ihnen da für ihre Liebsten ein Studium in Richtung der guttenbergschen Juristerei vorschweben sollte. Die Bälger der Dame hatten Jura studiert und vorzugsweise bearbeiteten diese das Erbrecht ... na klingelt es bei Ihnen?

Sollten also Ihre Monster mit dem Wunsch nach dem Jurastudium und dem Schwerpunkt des Erbrechtes auf Sie zukommen, so sollten Sie sich einen Rechtsverdreher suchen, der die Kids noch vor dem Studienbeginn enterbt ... Und am morgigen Tag des kalten Sommers erzähle ich Ihnen dann wieder eine Geschichte aus der Mischpokenwelt der Erben ... Oh ja, dass wird ein Freudenschmaus ...

01.08.2011

Und ich dachte immer, dass sich die grauen Zellen im Schlaf erholen würden, wenn man anstelle von CSI oder Criminal Intend einmal auf den klassischen Heimatfilm zurück greifen würde ...

Denkste, da geht man scheinbar unentspannter in den Schlaf, als das man sich die Apokalypsen nach den wahren Begebenheiten anschaut. Ja, dass habe ich immer gesagt, dass ich mich erst dann zum alten Eisen zähle, wenn mein Fuss beginnt bei dem Musikantenstdl mitzuwippen. Da sieht man wieder einmal, dass man doch schneller auf dem Altengleis einfährt, als einem vielleicht lieb ist. Natürlich brauche ich noch kein Gehwägelchen und auch das Verrichten der kleinen und großen Geschäfte geht noch ohne den fahrbaren Untersatz, geschweige denn ohne die Bettpfanne aber so hier und da fängt es jetzt schon an zu zippen und quietschen. Auch fange ich schon jetzt an, mit noch weniger Schlaf durch den Tag zu kommen und ob ich es wahrhaben will oder nicht ... aber die Brille die ich sonst im Rahmen einer freiwilligen Dekoaktion auf der Nase hatte, wird wohl mehr und mehr zur Pflicht. Und wenn der Tag mit Aua und dem Griff neben die elektrische Zahnbürste startet, dann weiß man das man schon Ausschau nach den ersten Sanitätshäusern halten darf. Wissen Sie was mir in diesem Zusammenhang aufgefallen ist?

Noch kein einziger Hersteller von Rollstuhl mit Nachttopf & Co hat es bis Dato geschafft, die Dinger einmal ein wenig aufzupeppen. Ist das nicht ein Drama, wo doch sicherlich nicht alle Menschen dieser Welt auf dieses schlichte Weiss stehen. Alleine schon die Tatsache, wenn man an das Bett gefesselt sein sollte, macht einen doch traurig ... jaja, ausser man gehört in den Club des Vergessens und hat das große Glück die Demenz mit auf der Krankenkarte zu beheimaten. Aber so ist es ja eher selten und da habe ich mir überlegt, wie ich denn wohl da liegen möchte, wenn der Körper zum Zwangsliegen ruft ... Möchten Sie meine Ideen einmal sehen?
Ja, dann geht es jetzt mit mir zusammen auf die Reise durch die Welt der revolutionären Sanitätshäuser mit ihren Produkten ...


Nein, dass meine ich weder mit Zynismus, noch möchte ich mich da über die Situation der Betroffenen lustig machen ... jetzt mal ganz im Ernst ... Warum sind die Orte der Heilung oder des Endlaufes so triste Räume?

Gehen Sie doch einmal in ein Altenheim oder in ein X-beliebiges Hospital. Da wird man doch schon depressiv, wenn man durch die Pforte tritt. Und da sollen die Menschen dann in der gelbweiss gestreiften Globuswäsche genesen oder dann immer diese Kreuze mit dem Palmzweig daran. Halloooo, das Kreuz läßt einen nicht entspannen, sondern das bringt mich und meinen Herzrhytmus aus dem Takt. Schon vergessen, dass dort der pädophilen Zirkel beheimatet ist ...

Überhaupt, wenn man schon an das Liegen kommt ... warum auch immer ... dann weiss man doch schon in dem Moment wenn man mit dem Blaulicht in die Einrichtung fährt, dass das Leben eigentlich ab dem Zeitpunkt in den Händen anderer liegt und das man nicht mit 100 km/h durch die 30er Zone gefahren wurde, weil da zufällig Michael Schumacher für die Sendung " Verstehen Sie Spass" bei den Dreharbeiten ist. Und wenn man eigentlich schon durch den Körper zu Boden geworfen wird, dann will man doch keine Verstärkung der Situation durch das Ambiente einer Leichenhalle. Mensch, jedes Produkt in dieser Welt wird überarbeitet und es gibt doch noch immer den spektralen Farbkreis ... also meine Damen und Herren der Pflegeeinrichtungen. Ladet Euch doch einmal ein paar Graffiti-Künstler ein oder von mir aus darf es in den Altenheimen auch der Lüftelmaler sein, der da eine Putte in einem pinken Lendenschurz an die Decke zaubert. Gerne bin ich auch bereit, meine kleinen POP-ART´s zur Verfügung zu stellen, damit da endlich die richtige Heilstimmung in die Flure einzieht. Natürlich haben sich zwar schon ganz wagemutige Leiter immerhin in einem blassen Gelbton mit einer Nuance in das harte Weiss versucht aber das reicht doch bei Weitem nicht ... Farbe heißt das Zauberwort der Selbstheilungskräfte und warum ertönt da eigentlich an den Samstagabenden nur die Messe aus der hauseigenen Kapelle und die sterbenskranken dürfen schon dem vielleicht letzten Gottesdienst auf Erden lauschen. Schon einmal etwas von der Chill-Out-Lounge gehört oder den sanften Klängen von Nirvana ... oder wahlweise Amy? Wollen die sich denn die Pflege verkürzen oder warum verfrachtet man die Patienten in derartige Atmosphären?



Schauen Sie sich doch bitte einmal bei vollem Bewusstsein diese Gehwägelchen an ... jaja, die gibt es auch in dunklem Rot oder dunklem Blau ... haben Sie denn schon einmal einen goldenen oder gepunkteten gesehen. Männo, wenn ich Alt sein sollte, dann will ich einen flippigen Rollator und von wegen auch das rollende Klöchen aus Edelstahl mit dem depressiven Sitz in diesem fiesen Blau ... der soll PINK sein und ich will auch nicht diesen hässlichen Karren für die Transfusion hinter mir herziehen. Den ganzen Kladeradatsch kann man doch an dem Stuhl befestigen und wenn die Götter in den weissen Kitteln mir die frohe Botschaft verkünden sollten, dass sich die Anschaffung einer 14-tägigen Fernsehzeitung für mich nicht mehr lohnen sollte, dann soll das auch ruhig ein jeder wissen. Also her mit den Flügeln an meinem Rollstuhl ...


Jajajaja ... werden Sie sagen, die hat doch eine Macke ... von mir aus habe ich das aber ich werde gerne mit Ihnen einen Testlauf durchführen bzw. könnte man doch einmal in den Krankenhäusern anfragen, ob diese nicht ein wenig der Stilberatung durch mich zulassen würden und dann könnte man das doch einmal auf einer Station so erproben ... und die anderen Abteilungen läßt man so, wie sie leider sind. Und dann wollen wir doch einmal sehen, auf welchen Stationen die meisten Abgänge mit dem Laufzettel am Zeh zu verbuchen sind. Sollen wir wetten, dass da auf einmal ein riesiger Ansturm auf die Villa Kunterbunt - Station herrschen wird und das die Leute anfangen werden, als Hypochonder in das Krankenhaus einziehen zu wollen ...?

Warum überhaupt sind OP-Kittel nur in Weiss, Grün oder Hellblau zu beziehen? Warum? Warum gibt es für die Kinderstationen nicht die OP-Haube mit den Hasenohren oder das Stetoskop mit kleinen Phosphoraufklebern, die dann in der abgedunkelten Intensivstation ein wenig Licht in das Dunkel bringen ... und warum muten die Kaffeeterien immer wie die Kantine in Santa Fu an ... kann man da kein kalt-warmes Buffet aufbauen und am Sonntag zum Brunch für alle Patienten laden. Mensch, dann würden doch auch sicherlich mehr Menschen eher wieder aus den Federn kommen, anstatt als Alternativprogramm immer nur um den künstlichen Teich mit den drei Holzenten laufen zu müssen. Wo bleibt der halbgeheilte Tanztee am Nachmittag oder die Scrabblerunde für die Rollstuhlfahrer ...



Mannmannmann, was würde ich nur alles verändern, wenn man mich nur einmal lassen würde ...

Donnerstag, 21. April 2011

Ursula von der Leyen & Kadetten ...

Doch, ich mag Frau von der Leyen ... aber das Bildungspaket für die Hartzer-Roller ist wohl ein Schuß in den Ofen ...

Hätte ich Ihnen doch schon vorher sagen können, denn Sie glauben doch nicht wirklich, dass der Kadett, der da am Tag bis in die Puppen im Bett liegt, zwar keine Lust auf Arbeit hat aber total aus dem Häuschen ist, wenn ihm ein Kurs bei der VHS angeboten wird? Gerade wurde doch auch die Zahl der Sperren veröffentlicht, also jene Hartzer, die weder Bock auf einen 1 EUR-Job hatten, noch es für nötig befunden haben, sich bei den Ämtern zu melden ... das waren doch fast eine Million, die da den Hintern nicht hochbekommen ...

Sie merken schon, dass bleibt nach wie vor mein Thema, diese Sauger der Staatskassen. Ist ja auch kein Wunder, denn welcher Erwachsnen normale Mensch hat denn schon die Möglichkeit, dass Vater des Staates die Kinder, die Wohnung und die anderen Akafitkes bezahlt? Ich bin mir auch sicher, dass Sie und ich hinten herüber fallen würden, wenn die echten Zahlen der Nutznießer einmal auf den Tisch kämen. Dann hätten wir hier sehr schnell brasilianische Verhältnisse, dass ist doch wohl klar ...

Charlie Sheen hat seinen Prozess verloren ... der hatte geklagt, wer er die Auffassung vertreten hat, dass nur er der richtige Mann für das Großziehen der lieben Kleinen ist ... wussten Sie denn, dass die Gattin auch nicht nur das Schminkpuder im Tigel hat, sondern auch andere Stoffe ins Gesicht impliziert bzw. in die Nase? Also sind die beiden Junkies ... na wunderbar, dann ist das doch der richtige Ort, um die Folgegeneration für den Drogenhandel aufzuziehen. Nein, ich kann mit Drogen nichts anfangen und ich muss gestehen, dass ich das noch nie konnte. Mir sind diese Leute zuwider und wenn ich schon höre, dass hier am Ort die "elitären" Kreise der elementaren Unterbelichtung regelmäßige Konsumenten des weissen Schnee´s sein sollen, dann wundert mich auch gar nichts mehr. Jetzt weiß ich auch endlich, warum die sich so TOLL finden, denn Koks wirkt ja wie der Gebrauch einer Hämorrhoiden-Creme ... es zieht die Blutgefäße zusammen und zwar vor allem im Gehirn ... na so ein großer Unterschied ist das doch auch zwischen den oberen und unteren Regionen häufig gar nicht ... bei den Gesichtern und wie sagten wir in den Kindertagen schon so gerne ... der Arsch gehört in die Hose ...

Es gibt wirklich einige Anblicke auch sicherlich an Ihrem Ort, wo dieser Rat echtes Gold wert sein könnte, oder?

Es sei denn, Sie gehören nicht zu den Ästheten und haben auch am Nachmittag noch die Delle in den Haaren aus der Nacht zuvor. Mich hat vor kurzer Zeit ja verblüfft, dass scheinbar nicht jeder Kadett eine tägliche Dusche vornimmt und da wundert es doch überhaupt nicht, dass sich viele Leute nicht riechen können. 

Sind Sie denn auch in Facebook ... da wird doch am heutigen Tag der Mr. Obama interviewt und ich muss sagen, ich finde das endlich einmal eine adäquate Alternative zum regulären Fernsehen. Wenn das Schule macht, dann kann man doch auch die teuren Produktionskosten für den nebeligen Musikantenstadel sparen und nicht jeder wird genötigt, diese Dauersendung des Samstagabend zu ertragen ... Auch dafür wird nämlich die GEZ verwendet aber was gibt es eigentlich noch im TV für das junge Volk? Wann haben Sie denn das letzte Mal ein Konzert mit Pink oder anderen Pop-Stars bei den Programmen des öffentlichen Rechtes gesehen. Es ist doch kurzsichtig zu glauben, dass wir, wenn wir dann den Altersquerschnitt der stadeligen Zuschauer erreicht haben, Florian Goldeisen hören und sehen wollen ... 

Da sehen wir es wieder, diese Generation ist überaltet ... nicht das ich etwas gegen die Alten habe aber verdammt ... uns gibt es doch auch noch!

Überhaupt ist doch das Kulturangebot oder die Landschaft der Kneipen nur auf die runterhängenden Jeans und die Romika-Schuhe ausgelegt. Die dazwischen, also zwischen Petting und Impotenz werden völlig vergessen. Als wenn es die 40-50-jährigen gar nicht gibt. Sind die denn auch keine Zielgruppe für die Modemacher und Aida-Schiffstouren. Gab es eigentlich schon jemals eine Drogenrazzia auf einem Clubschiff? Nein, ganz im Ernst, es gibt doch diese Boote mit den Ravern und Partymachern. Sie glauben doch nicht wirklich, dass die das Barccadi-Feeling nur durch die frische Seeluft bekommen? Als ich ein kleines Mädchen war, da gab es Shit und Speed ... aber in der heutigen Zeit nehmen die Pepp ... ich kenne das Zeug nicht aber es muss wohl so etwas ähnliches wie Kokain sein ... Halloooo und das nehmen die Kidis der heutigen Zeit. Uns wurde berichtet, dass man davon Herzrasen und Wahnvorstellungen bekäme ... das würde auch erklären, warum immer mehr Jugendliche ausrasten und die Leute "klatschen". Unser Volkssport waren in der Jugend Brennball, Knickern und Gummitwist aber die Blagen der Neuzeit bevorzugen die gewaltvollen Spiele der Gewalt, ob nun auf dem virtuellen Wege oder im wahren Leben ... Aber das die solche harten Drogen einschmeissen und nicht wissen, was da drin ist in den Pillen ... Und dabei fing der ganze Mist doch mit den Red-Bullern und Alco-Pops an. Nein, in der heutigen Zeit reicht nicht mehr das Radler, sondern es dominiert der Schrei nach dem Kick ... Diesen hatten wir ja früher durch die Leckmuschel oder die Ahoi-Brause und damit waren wir doch zufrieden ...

#BAUERNPROTESTE ERWÜNSCHT

 ENDLICH; JA ENDLICH GESCHIEHT ETWAS IN DIESEM LAND UND IN DIESEM FALL ETWAS AUSDRÜCKLICH ERFREULICHES; DENN DIE BAUERNSCHAFT GEHT AUF DIE S...