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Sonntag, 27. April 2014

No ...

Also, liebe Leser...fliegen Sie noch am heutigen Tag wohin immer  Sie auch wollen, damit die Statistik erfüllt wird und ich wieder ganz entspannt in die Lüfte steigen kann.
Obwohl, entspannt in die Luft gehen, ist schon ein schwieriges Unterfangen...wenn man einmal mit dem Auto die Niederlande bereist. In den letzten Tagen waren wir mehrfach bei unseren direkten Nachbarn im Käsetulpenland aber was diese Nation vereint, ist das konsequente Nicht-Autofahren-Können. Mir ist es ein Rätsel, warum eine ganze Nation über die gleiche Unfähigkeit verfügt, ein Fahrzeug zu lenken?



 
Am schlimmsten ist es auf den Autobahnen, wenn der Winter ausbricht und die holländischen Flachlandtiroler in die Berge wollen. Jetzt kann man natürlich zu deren Verteidigung anführen, dass die Holländer im Umgang mit dem Schnee und den Bergen nicht so geübt sind, weil diese nur selten über große Scheemassen im Lande verfügen und keine Berge haben aber dann fahre ich doch auch mit dem Zug in den Wintersport. Achten Sie bitte auf den Autobahnen einmal auf das Fahrfehlverhalten der gelben Nummernschilder!
Wenn Sie mit zweihundert Sachen auf der linken Spur reisen und auf der rechten Spur eine Gardison der niederländischen Dauercamper auf reisen ist, dann gehen Sie bitte sofort in die Eisen, denn Sie können ganz sicher sein, dass Einer aus der Wohnwagen-Karawane ohne Blinker mit sechzig Sachen ausbricht, wenn Sie gerade im Tiefflug heran geschossen kommen.
Und diese Situation kann man durchaus als ausgesprochen "Unschön" bezeichnen! Und wenn Sie diese alltägliche Situation überlebt haben, dann wagen Sie bei dem Überholen des Patatfahrers doch einen Blick in dessen Autoscheibe. Garantiert sitzt dort der Kaaskopp und hat von dem Vollbremsmanöver und Ihrer gerade vereitelten Massenkarambolage nichts mitbekommen, weil er gerade sein Kopje Koffee zu sich nimmt und mit dem Verschließen der Thermoskanne auf dem Schoß beschäftigt ist und wenn Sie dann mit dem begleitenden Hupkonzert und dem erhobenen bösen Finger an diesem mit Ihrer "Schockleichenblässe" vorbei rauschen, dann rechnen Sie mit dessen Unverständnis, weil er sich seines Handelns garnicht bewußt ist. Lange Zeit habe ich mich gefragt, warum die Königin-Beatrix-Fraktion das extreme Schleichtempo auf der linken Spur bevorzugen und wissen Sie, warum die das machen?



 
Weil in deren Land nur einhundertunddreißig Stundenkilometer gefahren werden darf und das erklärt auch, warum diese dann mit der nicht vorhandenen Geschwindigkeitsbegrenzung hier im Land nicht klar kommen. Jetzt gehöre ich zu den Autofahrern, die sich nach dem Überleben der Kaaskoppkoffeedrankfraktionaktion ein wenig Luft verschaffen und dieses dem lieben Nachbarn auch mitteilen wollen und so habe ich mir angewöhnt, mein Seitenfenster immer eine Handbreit während der rasanten Fahrt geöffnet zu lassen, damit ich in Sekundenschnelle den bösen Mittelfinger blitzen lassen kann...!
Obwohl ich nicht ausschliessen möchte, dass mir auch schon einmal ein Fahrfehler unterläuft aber das ist doch mehr als selten und in aller Regel betrifft es die Rettungsfahrzeuge oder unsere Freunde und Helfer. Aber es liegt auch nicht wirklich an meiner uneingeschränkten Fahrkunst, sondern an meiner Vorliebe für das sehr laute Musik hören während der Fahrt. Natürlich schaue ich schon das eine oder andere Mal in den Rückspiegel aber immer habe ich das Pech, dass gerade in dem Bruchteil einer Sekunde ich dieses nicht mache und dann nicht das "Tatütata" höre. In der Dunkelheit geht das ja noch, weil die heranrauschenden Krankenwagen dann Penetrant die Lichthupe einsetzen und ich dieses natürlich unmittelbar bemerke, wenn sie fast in meinem Kofferraum mitfahren oder ich mich wundere, warum meine Fahrerkabine TAGHELL beleuchtet wird aber am Tag ist das mitunter schon ein schwieriges Unterfangen. Dann sehe ich das aufflackernde Fernlicht nicht unbedingt und es ist auch schon vorgekommen, dass ich den Sanitätern im Tatütata den Vogel gezeigt habe, weil diese mich von der rechten Seite überholt haben. Das darf man doch garnicht, oder...ich meine diese von der rechten Seite überholen? 
Na ja, irgendwie komme ich dann doch mit einem blauen Auge davon aber ich mache das ja auch nicht gerne... die Rettungsfahrzeuge behindern und so! Es gibt aber auch in unseren Reihen einige Spezialisten, die wohl zu der Zeit den Führerschein gemacht haben, als man lediglich in das Auto stieg und ein paar Runden fuhr und dann die Papiere überreicht bekam. Und mit diesen über die Jahrzehnte langen Fahranfängern muss man sich dann ebenfalls herumschlagen.



 
Besonders erwähnen möchte ich die Sonntagsfahrer, diese mit Hut auf und den fehlenden Nackenstützen im Ford Taunus. Ganz gefährliche Zeitgenossen sind das, sage ich Ihnen! Das sind nämlich die Bauern aus unserem Staat, die nur am Sonntag das Auto aus der Garage bewegen, um zum Kaffee in die Nachbarstadt zu reisen. Und wenn Jans & Katrina dann mit dem alten Mercedes auf die Bahn geraten, sind sogar die Holländer in großer Not.
Weil diese grauen Panther noch langsamer fahren als die Holländer und die Abstände des nachvollgenden Verkehrs im Rückspiegel nicht einschätzen oder durch den grauen Star garnicht sehen können. Diese erkennen auch nicht mehr Ihren Stinkefinger und das Hören Ihres Hupkonzertes wird über das Hörgerät nicht wahrgenommen. Nicht selten hört man von diesen auch etwas im Verkehrsfunk, Vorzugsweise dann, wenn es um einen Falschfahrer geht!
Wie oft wurden schon die Seniorenkampfdackel aus dem Gegenverkehr gezogen, weil diese die AUSFAHRT aufgefahren sind und so eine Menge der Freude auf den Autobahnen verbreiten. Und wenn Sie dann auch noch das gleiche Reiseziel haben und diese Jans & Katrinas aussteigen sehen, wünschen Sie sich die Einführung der Zwangseuthanasie, weil der Jans erst einmal sich selber und dann die Katrina aus dem Wagen schleppen muss. Das dauert Stunden und wünschen Sie sich in diesem Moment, dass die Beiden nicht an Ihrem Nebentisch im Kaffeehaus plaziert werden, weil Sie dann Ihren Kaffeegenuss abhaken können. Nicht nur das die Schwerhörigkeit der Beiden Sie zwingen werden wird, an deren spannenden Gespräch über die Windeln und Gehfrei´s teilzunehmen bringt Sie an den Rand des Wahnsinns, sondern auch das Essverhalten der dritten Zähne wird Ihnen das fehlende, zusammen-gelaufene Wasser im Mund bescherren.
Wenn Sie im Begriff sind, solch einer Situation ausgesetzt zu werden, dann tun Sie mir und sich den Gefallen und fahren einfach noch ein bischen weiter zu einer anderen Gastronomie. Sie können ansonsten nämlich sicher sein, dass Sie zur selben Zeit wie Jans & Katrina abreisen und dann viel Spass auf der Sonntagsfahrt über die Landstrasse zur Autobahn mit den grauen Panthern!
Was muss ich da gerade Lesen: 40 % der Ostdeutschen sind Ausländerfeindlich? Und was sollen wir Westdeutschen dazu sagen? Man hat uns doch auch nicht gefragt, ob wir mit dem Mauerfall einverstanden sind, oder? Hört dieser Schwachsinn denn niemals auf oder saßen dort im Osten schon immer die "braunen Vögel"?
Wenn sich das in den neuen Bundesländern ausbreitet, dann können wir ja an den alten Grenzverlauf wieder ein paar Steine aus dem Baumarkt liefern lassen und alles ist wieder bei dem "Alten"...Ei verpüps nochämal, gänsefileisch die Mäuer wieder höchziehn...?
Eine weitere Meldung ist aus dem Bereich der Medizin. Einem Mann wurden die Arme von einem Verstorbenen angenäht und er kann jetzt schon wieder die Finger bewegen. Sensationell, was die Dr. Frankensteins der heutigen Zeit schon alles können!
Nur frage ich mich den ganzen Morgen was passiert, wenn man das Pech hat die Arme von einem "Langfinger" zu bekommen? Wird man dann zu einem unkontrollierten Dieb oder was passiert, wenn die Arme einem Dauerporno-Onanierer gehörten? Das sind Fragen, die mich wirklich bewegen und wie ist das Gefühl für den Betroffenen... mit dem menschlichen Ersatzteil? Ob man das auf die Reihe bekommt, wenn nach solch einer OP die fremden Männerhände einen zum pinkeln begleiten...können diese Patienten dann Schwul werden? Oder stellen Sie sich bitte einmal vor, dass man Ihnen Hände des anderen Geschlechtes annäht. Dann stehen Sie als Mann ziemlich Dumm da, wenn die Hände anfangen, dass OB einzuführen...? Kann man sich die Hände bzw. Arme denn aussuchen oder wird dem Sesselpupser vom Amt auch der starke Arm des Bauarbeiters angenäht...dann kommt es doch sicherlich sehr schnell zu psychischen Störungen, wenn die Hände des Arbeiters mehr schaffen wollen, als der Kopf des Beamten bereit ist zu tun, oder?
Sollte ich einmal in diese Situation kommen, so will ich die Arme von Mike Tyson oder einem der Klitschko-Brüder, dann würde ich sehr gerne einmal im Leben dem "dummen August der Elfen"  begegnen...was meinen Sie...  ob der sich freuen würde?
 

Freitag, 20. Juli 2012

Offener Brief an die Niederlande ...

19. & 20.07.2012

Nein, nein, nein und nochmalig NEIN ... es liegt nicht an mir oder meinem fehlenden Arbeitseifer das da am gestrigen Tage die Seiten leer geblieben sind ... verdammt noch einmal, entweder liegt es an den seltsamen Magnetfeldern oder an dem bevorstehenden Weltuntergang ...

Aus irgend einem mir nicht erschliessenden Grund will dieses Wlan einfach mit seiner Arbeit nicht beginnen und wahrscheinlich ist es auch mehr als müßig darüber zu spekulieren, warum dieses so ist aber der Fakt ist doch der, dass die Welt und scheinbar die Natur völlig aus dem Takt sind. Nix da, ich werde mich zu dem Wetter dieses letzten Jahres unseres Daseins nicht mehr äussern, denn es fällt mir auch nichts mehr zu dem Chaos da Draussen ein. Der Petrus hat ja wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank, dass der da unaufhörlich diesen Terror vor der Himmelspforte lostritt. Ach ja, was ist das nur für ein bescheidenes Jahr in diesem Jahr. Also ich für meinen Teil kann mir nicht helfen aber ich kann einfach nicht an den bevorstehenden Untergang dieses Planeten glauben.

Nein, dass hat auch nichts mit der menschlichen Gabe des Verdrängens zu tun, sondern ich glaube einfach weder an diesen Inka oder Milka - Humbug, geschweige denn an die Glaskugel des Nostradamus, denn wann und wie die Erde den Abgang machen wird, entscheiden doch wohl eher all die Syrer und jene Kadetten, die da einfach nicht in Frieden leben wollen. Und warten Sie es nur ab, in nicht allzu ferner Zukunft wird der erste Geisteskranke den Knopf für den Start der zweiten Atombombe drücken. Na was denn, so ein Absurdum ist doch diese Vorstellung nun wahrlich nicht und vor allem sollte man sich einmal Gedanken dazu machen, welche Torfköpfe da alles über nukleare Waffen verfügen. Sie müssen nur nicht dem Glauben erliegen, dass da nur die klugen Köpfe über solche Waffen verfügen, denn leider ist es ja nun auch amtlich, dass die Herren einen niedrigeren IQ haben und wer zündet in aller Regel die Waffen und ist für den Streit am Nachbarzaun verantwortlich?



Glauben Sie denn etwa an die Weissagungen diverser Propheten, die da besagen das Sie und ich sich über die Stromerhöhung im nächsten Jahr garantiert keine Sorgen mehr machen müssen?

Fatal ist ja nur die Sache, wenn Sie denn da tatsächlich an den Weltuntergang am 21.12.2012 glauben sollten ... was Sie denn dann nur machen, wenn Sie alles Hab und Gut auf den Kopf gehauen haben als gäbe es eben den besagten nächsten Morgen nicht und dann man Ihnen der Inka oder eben Nostradamus einen Strich durch die Rechnung, weil dieser sich ... wie es mir so oft passiert ... im Datum vertan hat?

Sehen Sie, dann stehen Sie da nämlich mit dem angenähten Hals vor dem Bahnhof mit den geklauten Koffern. In der heutigen Zeit weiss doch ein jeder, dass das Einzige was wirklich noch verlässlich ist, nur der Steuerbescheid und die Preiserhöhung diverser Güter ist. Ansonsten können Sie doch im Zeitalter von Bites und Megabites alles andere verlässliche getrost vergessen. Wer ist denn in diesen Tagen noch wirklich und ehrlich verlässlich, können Sie mir das einmal sagen ... ausser mir natürlich, denn so langsam bekomme ich den Eindruck, dass nur noch ich die alten Tugenden pflege?

Natürlich weiss ich auch das zumindest dann noch alles funktioniert, wenn irgend einer etwas von einem will, denn dann scheint es diese Oberflächlichkeit wohl nicht zu geben und da fällt mir doch sogleich eine Geschichte ein, die mich in diesen Tagen fast stündlich auf die Palme bringt und ich dann über 50 Minuten in der Stunde damit beschäftigt bin von dieser herunter zu klettern. Und das jetzt schon seit mehr als einer Woche, denn ich kann Ihnen nur einen Rat in diesen Zeiten geben ... verleihen Sie nichts ... und da habe ich jetzt nicht den Herrn Liedke oder die Frau Heß im Auge ... sondern den Knilch, der sich da hat vor einem Jahr einen fahrbaren Untersatz von mir geliehen. Jetzt weiss ein jeder der mich kennt, dass ich meine Sachen schon ziemlich pingelig pflege und demzufolge ist es so, dass wenn jemand etwas von mir bekommt, dass dieses in einem astreinen Zustand auf seinen Weg geht. Jetzt gibt es ja bekanntlich viele Varianten des Leihens und sicherlich sind da auch einige Kadetten unter Ihnen die sich alles vergüten lassen, was diese da so tun ... aber dazu zähle ich nicht und daher habe ich weder eine Leihgebühr oder gar verlangt, dass da die Versicherungsprämie übernommen wird. Einfach nur so, wie das unter Freunden üblich ist, wenn da einer in der Not und der andere über den Notnagel verfügt.

So weit, so gut ... das Jahr ist um und nicht nur das ich da mindestens 3-mailg an die Tür klopfen musste, um das Gefährt zurück zu bekommen erzeugte meinen ersten nichtsahnenden Unmut, sondern die wahre Freude auf meiner Seite kam erst auf, als ich das ehemalige Glanzstück wieder zurück bekommen habe bzw. dieses selber abholen musste ... Von wegen, wenn ich die Person gewesen wäre, die da Kostenlos über 365 Tage hätte etwas ausgeliehen, was da in einem Top-Zustand gewesen ist, dann hätte mein Gegenüber dieses aber in EXAKT dem gleichen Zustand zurück bekommen.

Jajaja, ich weiss, ich gehöre da zu den Dinos in der Menschheit aber ich kann nichts dagegen machen, denn ich bin so geprägt und erzogen worden. Bevor Sie jetzt rätseln und nicht verstehen, warum ich da ständig auf der Pflanze mit den Nüssen hocke ... das Gefährt war angerostet ... OK, es war nur Flugrost und die Praktikanten der letzten Woche haben den Tag des Polierens ja auch mehr oder minder genossen ... aber das die Kiste nur über einen Kickstarter zu zünden ist und weder der automatische Anlasser, geschweige denn das der Tank funktioniert ... oder was könnte sonst der Grund gewesen sein, dass ich mein eigenes Gefährt nach über einem Jahr ohne den gefüllten Tank oder die funktionierende Zündung abholen muss ... ja, sehen Sie, da würden Sie auch mehr Zeit auf der Palme als am Boden verbringen. So macht man das einfach nicht und was lehrt mich das an diesem trügerischen Tag im Juli 2012?

Eben, der Undank ist noch immer der Welten Lohn und daran wird sich wohl nichts mehr ändern, geschweige denn das da noch solche Benimm-Dinos nach mir den Erdball bevölkern ... ja, verdammt, ich bin sauer und zwar nicht nur ein bischen, sondern schon ein bischen mehr ... und das doch wohl mit Recht, oder was würden Sie sagen?

Von den kleinen Katastrophen aus der Welt der Nicoletta nun zu einer Geschichte die ich derartig absurd finde, dass ich diese nicht glauben würde, wenn ich sie nicht mit eigenen Augen gesehen hätte. Wieder einmal betrifft es die Gestalten aus dem Land mit der wahrscheinlich längsten Praline der Welt ... Nicole, was soll der Quatsch jetzt ... ist es nicht furchtbar wie einen die Werbung ganz unterschwellig manipuliert ... die längste Praline ... Holymoly, dass schreit doch sehr nach der beginnenden Demenz ... also nicht der längsten Praline der Welt, sondern der längsten Fahrschulen der Welt. Wie, Sie wussten nicht das in den Niederlanden der Führerschein bzw. das Machen dessen so um ein Jahr dauert?

Von wegen, dass ist nicht wie in Hollywood wo man einmal mit dem Fahrlehrer auf der Rückbank um den Block fährt und schon gehört man zur Innung der motorisierten Amis. Nein, im Land von Beatrix, Willem und Alexander dauert der Kladeradatsch um die Papiere ein Jahr und da sie im Land der genmanipulierten Tomaten auch niemals erlernen, dass ein Gaspedal auch tatsächlich bis zum Anschlag gedrückt werden darf ... by the way ... gibt es eigentlich überhaupt einen niederländischen Autobauer?

Wenn ja, dann sollten diese vielleicht so langsam einmal damit beginnen den Kick-Down in die Wagen einzubauen, denn für welche Nation wäre dieser kleine Knopf nicht angebrachter, als für jene ...


Es war nämlich so, dass ich an einem verregneten Tag vor ca. 48 Stunden den Weg zu unseren Nachbarn angetreten habe, um dort diverse Sachen für das Büro einzukaufen. Doch, doch, die Büroartikel sind dort wirklich günstiger und in keinem Laden dieses Landes finde ich diese Art der Reinigungsmittel ... Sie wissen schon diese bösen Mittel, die hier im Land der grüne Umweltengel eliminiert hat, weil diese da angeblich nicht so gut mit Scholle, Seelachs & Co harmonieren würden ...

Also ... gesagt und demzufolge dann auch getan habe ich da den Weg in die Tulpennation angetreten und während ich da so gemütlich mit 190 Sachen auf der 3-spurigen freien Bahn meine Kreise ziehe, erblicke ich in der Ferne auf der freien linken Bahn ... soll heissen, dass tatsächlich nur zwei Fahrzeuge auf der ganz rechten Spur fuhren und ansonsten herrschte die gähnende Leere ... Ach ja, Sie haben es sich schon gedacht, dass da scheinbar nicht nur ein dringender Bedarf an Kick-Down-Knöpfen unter dem Gaspedal besteht, sondern auch zwingend eine Reform in der Akkustiker-Innung von Nöten wäre ...

Wie sich später heraus stellte, hätte mir alleine schon der Hut auf der Ablage signalisieren müssen, dass da der erste Fahrschüler der Nation am Steuer sitzt ... Sie verstehen, der allererste Schüler seit Einführung des Führerscheins. Opa Jans oder Piet hatte also auch für sich die linke Spur mit seinen schlappen 70 km/h entdeckt und da ich schon ahnte das dieser wahrscheinlich meine Lichthuppe aus der Ferne nicht erblicken wird untermauerte ich mein Anliegen zusätzlich mit dem Betätigen der Hupe. Aber was machen Sie, wenn da weder die Augen noch die Ohren der Inspektion unterzogen worden sind und Sie dann diesen Anflug des Nostradamus erleben der ihnen da leise in das Ohr flüstert, dass das gelbe Kennzeichen nicht an die Seite gehen wird?

Genau, und das war dann auch die einzige Alternative, um nicht schon vorzeitig mit der Harfe unter dem Arm auf der Wolke 7 zu hocken. Nur hätten Sie denn auch nur den Hauch einer Ahnung gehabt, dass der Opi dann scheinbar doch aus der Ferne hat etwas blinken sehen aber da seine Reaktionsfähigkeit ebenfalls die gleiche Verzögerung aufwies, wie der Beitritt der Türkei zur EU ... das kann man doch nicht erahnen und so kam es wie es kommen musste.

Denn in der Sekunde wo ich auf die rechte Spur gewechselt habe, um den fahrenden Hut auf der Ablage zu überholen bzw. um zu vermeiden, dass ich meine Reise in seinem Kofferraum mit der Harfe in der Hand fortsetzen muss, tat dieser exakt das Gleiche und zwar wie es sich für einen pflichtbewussten Niederländer gehört ohne das Betätigen des wahrscheinlich auch nicht vorhandenen Blinkerhebels. Ja, ich sage Ihnen, da kommt mit fast 200 Sachen auf dem Tacho die wahre Freude auf und immerhin weiss ich jetzt seit dem schnelldurchlaufenden Film meines Lebens, wer mir da damals derartig im Kindergarten gestunken hat ...

Natürlich ist die Sache gut ausgegangen, denn sonst würden Sie ja diese Zeilen nicht lesen aber nachhaltig hat mich meine Vollbremsung auf dem Grünstreifen dann doch derartig beeindruckt, dass ich mich faktisch genötigt sehe unseren Nachbarn da einen offenen Brief zukommen zu lassen ...



Liefje Niederlandjes ant all die andere Köppjes mit die gelbe Schildjen an die Auto,

et is so, datt wiej heben in unser Land nok keen Verbot för die snelle Fahren van die Brommbromms ant die andere Dingetjes mit die Räder darunter. Also mutt Du okk geben Gas, wenn die Blinkiblinki-Mann mit die snelle Auto da kommt van Achtern oder Du mutt machen die Fliege in die Tulpenfelder, denn bie uns in datt Land and bie unsere Brummbrumms wei hebben ein Knöpken under die Pedal mit da wie können so schnell fahren, wenn die Käsemann mal nicht kommt an die Seite oder in die Klumpen. Und wenn da die Mann mit die weisse Schilderkes kommt van die andere Kante, dann hat die Mannetje mit die Klorolle auf die Ablage to bleiben auf sinne Spur oder julie mutt greifen na die Hebel an die Lenkrad, watt da okk macht Blinki-Blinki.

Aber julie kann niet einfach so mal wesselen die Spur, wann da van Hinten kommt die Tante van die Vettel oder die Schumacher-Brüder. Meine Liefjes uit die Land van die Tulpen, die Tomatjes and die Heineken Bier ... warum bleift Du niet einfach allene in die eigen Land and wann Du meinst da Du wills kommen na Duitsland, dann mak doch den Trip mit die Kartjes van die Bimmelbahn oder nimm die Fietse und fahr mit die Fahrrad na die Land wo die Führerschein is gemakt in die Schule för die Autos ant niet för die Schippjes.

Bedankt meine Dames ant Herres ant wenn wei uns mal wieder mutten begegnen uff die Straat, dann do mir einen Gefallen ... mak dich von die Acker und datt meine ikk niet weil ikk die Niederlandjes niet leiden kann, sondern weil ikk niet Lust habe in die nahe Zukunft zu spielen mit die Harfe oder mit die Feuer ...


Sonntag, 12. Juni 2011

Die Macher ... der anonymen Alkoholiker-Statistik

Oh mein Gott, wir haben ja schon 2011 ... und das fällt mir natürlich im Besonderen in das Auge, wo ich doch 1966 geboren bin und mich jetzt an der Stelle des Lebens befinde, wo ich mich als Teenie in diesem Leben nicht sehen konnte ...

Das hatten Sie doch auch, dieses Gefühl das alle Gestalten um Sie herum die Älter als 40 waren, als alte Säcke galten, oder?

Noch sehr gut kann ich mich an diese Zeit erinnern, denn als ich ein noch junges Pflänzchen war, da war schon alles über 30 auf dem Weg zum Bestatter ... Überhaupt war ich ein "echter Sonnenschein" als Jugendliche. Ich war nämlich ein Punk und zwar mit allem, was so dazu gehörte. Spitze Stiefel, abrasierte Haare, schwarze Kluft und ... nein, nein, wir waren gepflegte Punks, die jeden Tag die Irokesenschnitte unter der Dusche gewaschen haben und unsere Zelle hing an den Wochenenden im Ratinger Hof ab. Man, was waren das noch Zeiten, als wir im Hofgarten die Apperetifs aus den Magnum-Pennerglück-Kartonagen zu uns genommen haben und von wegen wir kamen aus dem Millieu?

Nix da, es waren alles die Kids aus den Haushalten der Geschäftsleute und bei weitem war da kein Hartz4-Klientel unter uns. Es ging uns einfach nur das Tragen der College-Schuhe ... mit den Fransen darauf ... auf den allseits beliebten Keks. Auch fanden wir den lästigen Gang zur Schule völlig daneben und die angepasste Gesellschaft war uns zuwider. Gut, dass wir damit nicht auf offene Ohren bei den Obrigkeiten in den heimischen 4 Wänden stießen, läßt sich doch wohl nachvollziehen ...

Ja, ich muss gestehen, dass ich mich als die Folge des erfolgreichen Eisprunges nicht so gerne im Stambaum gehabt hätte aber das Leben nach dem Spaß in den Federn ist nun einmal kein Wunschkonzert ... sagten weise Leute einmal. Und wenn man dann so ein Propper-Meiche wie mich hat, dann kann man schon etwas erleben. Auf jeden Fall war kein Abschnitt meines Lebens von der gähnenden Langeweile geprägt und wenn Sie mich fragen würden, was ich noch nicht erlebt habe, dann fällt mir nur der Flug zum Mond ein ...

Ja, ich habe wirklich alles erlebt und Sie glauben nicht, was für ein Revoltierer ich war ... Mir ging so ziemlich alles was in Regularien verpackt war auf den Geist und Regeln waren schließlich dazu da, um diese zu brechen. Nein, auf der kriminellen Ebene war ich nicht aktiv und auch Diebstähle gehören nicht in meinen Lebenslauf. Gewalt ...? ... na nicht die körperliche Gewalt aber die verbalen Ergüße meiner Person hatten in etwa die gleiche Schlagkraft, wie ein Baseballschläger ... Und wehe dem, dass mir eine Nase nicht passte ... Dann konnte ich durchaus sehr ausgeklügelte Strategien entwickeln, um diese Person zu mobben.

Erstaunlich ist doch auch die Tatsache, dass viele meiner Kollegen aus der Zeit ganz normalen Berufen nachgehen und eine Vielzahl der Cliquenmitglieder hat sogar das Studium beendet und der Rest ... Santa Fu!

Ist doch ein guter Schnitt, wenn ich das so bedenke und nur weil da ein paar der Gestalten die Kurve in die Normalität nicht gefunden haben, kann man ja nun nicht von einem schlechten Umgang sprechen, oder?

Drogen ... ja, hat es reichlich gegeben aber das war noch niemals meine Welt, denn ich bin ein Kontrollfreak und der Kontrollverlust durch chemisches Zeug war noch nie meine Leidenschaft. Vielleicht aber hatte ich auch nur zuviel Schiss vor den Konsequenzen, wenn man sich da das weisse Puder in die Nase schlug oder den Joint in den Kopf pustete. Nein, dass war nicht meine Welt und noch immer bin nich hier im Dorf erstaunt, wieviele aus der pubertären Phase nicht den Absprung geschafft haben. Ob Sie es glauben oder nicht aber in diesem 80.000 Seelendorf muss es eine echte Kokaintruppe geben, die auf den Feten den weissen Stoff aus dem die kurzlebigen Träume sind, den Gästen anbieten. Was denn sonst, na klar sind das die Kinder der 3. Generation, die jetzt das Erbe der Urgroßeltern durch den Kamin jagen und außer dem Dauerfeiern nichts auf die Kette kriegen. Die stehen dann so alle paar Wochen mal in den bunten Dorfblättern und lassen sich feiern, weil die wieder einmal mit 102 Schlägen des Golfball auf dem 9-Loch-Platz eingestielt haben oder weil deren Firmen ... bzw. die Firmen der besagten 3. Generation wieder eine neue Ruine aus dem Boden stampft oder weil in den Hallen der enteigneten Juden ein Party mit den Loosern dieser Stadt gefeiert wurde. Doch, doch, solche Lokalitäten haben Sie auch in ihrem Dorf und wenn es nicht die Pinte an der Ecke ist, dann schimpft sich diese jetzt Weinladen.

Ich sage Ihnen, dass sind die wahren Treffpunkte derer, die das ganze Leben im Rausch verbringen und alle einen Sponsoren an der Backe haben ... Waren Sie schon einmal in solch einer Kaschemme der Weinfässer auf zwei Beinen?

Ohoh, dann ist einen Segen dieser Kelch an Ihnen vorbei gegangen aber Sie haben ja mich, die Ihnen da einen Einblick verschaffen kann. Also, dass ist so:

Dunkler Gastraum, viele Schwätzer an den Tischen, dann singt mal das eine oder andere Sternchen der Volksmusik ein Heimatlied und zu jeder geschlagenen Stunde plöppt der nächste Korken bzw. heute sind das ja nur noch blecherne Drehverschlüsse. Natürlich sind die royalen Penner für das Sterben der Korkeiche verantwortlich, wenn ich schon alleine an die Weintrinker des Kreuzbundes denke. Zurück zu einem normalen Abend des alkoholisierten Wahnsinns in einem Dorf.

In aller Regel ist der Wirt sein bester Kunde und die Gemeinde um diesen herum zieht nach ... alle haben sehr viele kleine Äderchen auf den Wangen und nur der Erfindung der Camouflage ist es zu verdanken, dass man das bei den Tussen nicht sieht. Nein, Damen passt einfach nicht zu diesem Klientel ... Tussen ist besser oder sagen wir doch die wandelnden Piccolos ... Ja, dass passt. Also, die Spritbacken treffen sich am Tag hier in einem Cafe das als die Noblesse der Stadt verstanden wird ...

Holymoly, ja, an dem enormen Selbstbewusstsein durch die fehlende Realitätsprüfung hat sich leider noch immer nichts geändert aber das ist ja auch der Grund, warum der Mensch von Welt auch einen riesigen Bogen um diesen Ort der guten Promille-Laune macht. Es fällt einfach weniger auf, wenn man den alkoholischen Muss-Tagesbedarf in einem Nussbecher mit viel Likör darin zu sich nimmt. Egal, wann immer Sie diesen Ort auch im Vorbeigehen erblicken ... es sitzen immer die gleichen Köppe der Bedeutung des Sackes Reis in China auf den billigen Plätzen ... und wenn Sie sich den Spaß zum Besuch des gesellschaftlichen Gruselkabinetts an einem Samstag des Mittags antun, dann haben Sie sogleich den gesamten Pulk der städtischen Mischpoke auf einem Fleck ... liebe Talibans, ist das nicht ein guter Tipp?

Da sitzen diese dann und wollen sehen und gesehen werden ... Moment, ich will die doch gar nicht sehen aber vom Parkplatz zu meiner Hausbank muss ich da immer vorbei und ich sage Ihnen, dass ist wirklich ein Event. Vielleicht sollte ich der Stadt einmal vorschlagen, diesen Treffpunkt des Scheins & Seins in den Stadtführer aufzunehmen, um der Jugend der Neuzeit die abschreckenden Beispiele der Gesellschaft zu präsentieren. Wobei sich dafür natürlich noch besser diese Weinhandlungen anbieten, wo Mischpoke & Co´s den Feierabend nach dem unnötigen Nichtstun genießt. Da war ich auch eigentlich im Geiste vor Ort ... also das Trallala der Heimatmelodien hatten wir schon und die Blechkorken der 1/4 Stunde hatte ich auch schon aber spannend und lustig wird es ja erst so richtig, wenn der Abend weiter schreitet und die Reben die vernebelten Birnen durchlaufen. Dann sind das nämlich alles die MACHER, die Macher der erneuten Staatsverschuldungen und der erhöhten Mitgliederzahl der anonymen Alkoholiker. Da werden dann die Witze aus den 80ern und 90ern zum 1000 Mal zum Besten gegeben und die Spitzen dieser alten Bärte können Sie dann auf den schmuddeligen Toiletten der "Stargastronomie" besichtigen.

Jetzt fällt es mir schwer, die Dialoge der "Low-Society" wieder zu geben aber ich versuche es an Hand eines fiktiven Gespräches zur späten Stunde im dörflichen Weinfass:

Peter


Kalle


Kalle: Hör ma, hasse denn schon auch die neue Kollektion gesehen ... lal,lal
Peter: Watt denn für ne neue Kollektion ... lal,lal
Kalle: Wieee, weisseeseee nich, datt wir jetz auch inne Dingens machen...?
Peter: Watt is deeen Dingens ...lal,lal?
Kalle: Na bisse doof ... die Dingens mit die Geträller von ne Volksmusik ...
Peter: Ole´ Ol´e Ol´´eee wir sind die Champigons Ol´e ... meinse datt Liedken?
Kalle: Bisse .... (Rülps) doof, nä die Blagen haben doch datt sinngen entdeckt und trällern so geeeeiiiil wie ikke...
Peter: Watt, Kalle, Du kanns singen ... so richtig mit Mikro und 10 Watt-Box ... lal,lal
Kalle: Na klar ... hör mal zu ... Wenn Ei weck ab in se Morning-leit und das Sönneken meine Augen streiffffffft ... dann is datt ein Lowely Day.
Peter: Nä ... sach bloß, datt hass Du gesungen ...
Kalle: Ja watt denks Du denn ... denn Text, den Gesang und die Melodieeee hat ein schwatter Kopp gemacht aber der echte Star am dunklen Himmel bin ikke.
Peter: Wer ist denn Ikke ... is datt der Mann von Tina Törner?
Kalle: Ikke bin Ikke Du Dummkopp ...
Peter: Warte mal, datt kapier ikke jetzt nich ... ich brauch noch einnnneeeeeen Viertel oder Käthe, gib mir mal die Pulle an den Tischeeeee ... also Du biste der Ikke und der schwatte Mann in einer Pesrooonn.
Kalle: Datt heißt Persoooon und Ikke bin der Star inne Welt und du hier in Deiner Kaschemme.
Peter: Datt kapier ich nich, Du biss Ikke, der schwatte Kopp, das Blage mit der Volksmusik und der Star inne Welt? Willse mir datt jetz und hier damit saaaageeeeen?
Kalle: Genaauuuu, Du kann auch gerne ein Konzert hier Veranstalten mit de Blagen und mich als Ikkebana ...
Peter: Datt würdse für mich machen, wo ikke doch schon immer dein bester Freund waaaaaaaaaaaaaar ...
Kalle: Na klar, watt denks du denn, datt mache ikke und wenn ich dann alle von mine Freunde einlade, dann kannse auch wieder zehn Fässer an einm Abend verkloppen ... so wie die alle saug´fen ...
Peter: Datt mach ich doch glatt und meeeiiiin Enkel oder der vonne Käthe hat auch noch so´nne Fisher-Price-Karaokeee - Dinger in deeer Kahammer ...
Kalle: Ja siehssse und datt ist der Tach der Geburt von dem nueeeennn Robbiiiiiie Williaaaaams ...
Peter: Nä watt ich doch für ein Glück vandage habe und datt alles nur, weil wir die besstteeennn Kumpels unter der Säufersonne sind ... sach mal, kannse denn nich auch ein bischen ... na du weiss schon ... dieses weisse Puuuulver mitbringen ...
Kalle: Peteeeer datt freut mich jetz aber datt Du auch ein bisken von dem teuren Pulver inne ee Nase zieeeeeheeen wills ... darauf trinkeeeeen wir noch zehn Gläser ...
Peter: Wieso weises Pulver inne Nase ... bisse bekloppt, näääää ich meine datt weisse Pulver watt auch der Arnold Schwanzenegger immer auf diue Hände klatscht, wenn der die Hanteln oder Weibeeeeer stämmt?
Kalle: Meinst Du Schwaaaachkooop etwa Kreide?
Peter: Ja watt denn, findse nich datt Deine Stimme einnnn bisken mit Kreide geölt werden sollte  ...
Kalle: Hast Du se noch alle, meine Stimme ölen ...
Peter: Weisse watt, wir machen ganz watt anderes .. Du singst datt Märchen vonn denn 7 Ziegen und dem bösen Wolf ...
Kalle: Warum ziehse denn jetzt meine Familie da mit reieeen ... Du biss wohl besoffen watt ... 7 Ziegen ... gleich gibich dir 7 Ziegen ... datt sind nur 6 Ziegen ... watte mal, datt erzähle ich jetz weiter ... Du hasse doch nich mehr alle ..
Peter: Menscchhhh Kalle, datt hasse in den falschen KKoppp gekriecht ... Hals gekrieccchht ... ich meine doch die Ziegen aus dem Märchen ...
Kalle: Datt kammm jetz nicht aber so rüber ... ach weisse watt, schiess doch der Hund auf datt Geträller und so wieter ... hol noch mal bnneee Pulle auf Deine Kosten und dann isset wieder gut ... mein bester Kumpel der Weinfässeeer und Korken aus BVlllllech ...
Und wieder einmal endet das Märchen vom großen Star unter dem Mantel der blechernen Korken ...
Klicken Sie doch mal auf den folgenden Link ... so singt eine, wenn diese die Tage und Abende nicht an den Theken dieser Welt abhängt ...


Mittwoch, 8. Juni 2011

Die Autobahnen & die Niederländer ...

Da sieht man einmal, wo uns die Kürzungen der Krankenkassen noch hinführen werden ... die Menschenrechtsorganisation hat einen Bericht aus Nordkorea vorgelegt, in dem es die medizinischen Zustände in dieser Diktatur beschreibt.
Dort wird aufgrund der Sparmaßnahmen und nicht vorhandenen Medikamenten und hier im Speziellen auf Narkosemittel verzichtet. Da wird dann der Blinddarm in einer 1 1/2 stündigen OP ohne den Holzhammer vollzogen und dort werden auch Amputationen ohne Schmerzmittel geschweige denn mit einer Narkose vollzogen.
Tja und woran liegt das? Na wenn man den weissen Kitteln keine Zigaretten oder anderes Korruptionsgut auf den OP-Tisch knallt, dann bleibt der Arznei-schrank zu. Gut, jetzt ist Nordkorea ja sowieso das Land, wo nur wenige Informationen zu uns dringen und Mr. JOjo haut wohl lieber die Kohle für Atomwaffen auf den Kopf, als an das eigene Volk zu denken aber das gibt es doch nicht nur in Nordkorea ...
In Afrika werden immer noch aus einer Tradition die Mädchen beschnitten und das Neuste was ich gesehen habe, ist das "Flachbügeln" der Brust in der Pupertät, was angeblich vor sexuellen Übergriffen und anderen diversen Taten schützen soll ...?
Nur dieses Mal handelt es sich nicht um einen Scherz, sondern das machen die Mütter mit einem Stein, den sie in das Feuer legen und dann mit einer Pappe hinausnehmen ... "weil sich MUMMI doch die Finger nicht verbrennen möchte" aber dem Töchterlein damit die Brust ver-brennen?
Sie können mir sagen was Sie wollen aber die Rituale und Traditionen in den unterentwickelten Ländern haben doch etwas mit Bildung zu tun. Es gibt auch große Anfeinder der Organisation die eigentlich Waris Dirie alias "die Wüstenblume" in das Leben gerufen hat. Diese Organisation leitet wohl ganz offensichtlich ein Werbebüro und die Kritiker haben wohl Zweifel an der "uneigennützigen" Tätigkeit. Genau bin ich da nicht im Thema aber zumindest gehe ich der Sache auf den Grund. Jetzt hat mir sowohl der Chefe der einen Organisation, als auch der Chefe der Gegenbewegung geschrieben und wem soll ich jetzt glauben?
Wissen Sie, auch wenn ein Unternehmen hinter einer Organisation steht, heißt das noch lange nicht, dass die das nur aus PR-Zwecken machen oder sehe ich das Falsch?
Meine Idee ist ja auch jene, die Kids in diesem Land nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Schreiben zu motivieren. Natürlich kann ich da den Wunsch nach Umsatz der Werke die wir verlegen nicht von der Hand weisen aber darum aggiere ich ja auch unter meinem Namen und verstecke mich nicht hinter einem Dachverband oder so?

Jetzt habe ich doch in YOUTUBE mittlerweile 160 Videos in unseren "pavoni2008-Kanal" eingestellt und wissen Sie welche Manipulation mir da aufgefallen ist?
Genau, die Videos der ersten Stunde bzw. deren Besucherzähler hörte im letzten Jahr bei 400 Besuchern einfach auf zu zählen. Und auch die Besucher über die weitergeleiteten Videos werden nicht erfasst. Ist das etwa so ähnlich wie mit den Bestsellern hier im Lande?
Wo nur die Bücher der großen Verlage gezählt werden ... und wann ist ein Buch überhaupt ein Bestseller? Ab 10 verkauften Exemplaren des Großen oder bei 100.000 der neuen Verlage?
Sakratiundkruziefixnochamal ... müssen die denn alle am selben Tag losfahren?
Es ist schon ein Phänomen, dass es zwar immer Gaffer gibt aber nur sehr selten Helfer. Ach sehen Sie, da hätte ich doch fast die Nadel bzw. den Faden verloren ... wegen Düsseldorf am heutigen Tag ...
Also die sind doch bescheuert, diese Nation mit dem Wohnwagen am Gesäß ab der Geburt. Genau, die Rudi Carells des Nordens, jene mit den gelben Nummernschildern mit den drei schwarzen Punkten darauf. Es ist doch kein Vorurteil, sondern die können einfach nicht mit dem Auto fahren. Zweimal bin ich in die Eisen gegangen, weil Willem und Maxima meinten ohne das Betätigen des Blinkerhebels in meine Fahrspur einzudringen und ungefähr fünfzig Mal war die linke Spur durch die selben Kadetten blockiert, weil mit Tempo 80,5 km/h der LKW mit 80,4 km/h überholt werden musste.
Sie glauben doch nicht im Ernst, dass die das kapieren, wenn man denen nach der Vollbremsung den Mittelfinger entgegen streckt. Die dachten das sei ein "großes Hallo" zum zweiten Platz bei der WM. Auf jeden Fall habe ich auf der Hinfahrt schon 1 1/2 Std. gebraucht ... unter normalen Bedingungen ... also an den Käskopp freien Tagen reise ich die Strecke in einer halben Stunde. Aber richtig BUNT wurde es auf der Rückreise ... jaaaaa ... 2 1/4 Std. habe ich für die lächerlichen Kilometer benötigt aber da waren es nicht die Kaasköppe, sondern die Kennzeichen mit den drei Buchstaben aus den neuen Bundesländern. Die haben sich noch immer nicht an die West-Fahrzeuge gewöhnt und glauben, dass unter dem Hintern immer noch die Pappe des Trabis ist. Ich bin schon ein guter Autofahrer, auch wenn ich jetzt gerade wieder ein Foto geschickt bekommen habe aber das war nur die Fahrt nach Berlin schuld. Mein Gott, was blendete da die Sonne und daher habe ich die Blitze auch nicht sehen können ...

Wann werden denn eigentlich endlich einmal keine Baustellen auf der Bahn sein. Den Supergau haben die sich ja an diesem Wochenende geleistet. Ja, am ersten Ferienwochende ... dem Wochenende im Jahr, wo über 500 Kilometer des Staus erwartet werden, sperren die eine Autoabahn, um dort ein Volksfest zu feieren und damit ein paar ganz Bekloppte da bei 40° Grad im Schatten ihre Runden mit dem Fahrrad oder den Rollstühlen drehen können. Sind die noch ganz dicht oder ist das eine Folge des heissen Sommers. Auch die vielen Baustellen derzeit ... das ist doch kein Zufall, dass die gerade in der Hauptreisezeit des Jahres die Teer-decken aufreissen. Haben die zuviel Geld oder was soll die ewige Buddlei. Und Sie sollten erst einmal unsere Brüder im Osten der Republik besuchen ...
Dort sind die ganzen schönen neuen Teerdecken aus der Solidaritätskasse schon Sanierungsbedürftig. Nach nur ein paar Jahren und wen wundert es. Die Bahnen haben doch die Typen gemacht, die auch vorher die Strassen in der DDR gebaut haben und ob die es wahrhaben wollen oder nicht ... die haben keine Ahnung von der westlichen Strassendecke ...
Aber es kommt ja weiterhin Geld aus der Solikasse in die Länder der ehemaligen Mauer. Wenn Sie mich fragen, dürfte man ruhig den einen oder anderen Stein wieder hochziehen und mit dieser Meinung stehe ich wohl nicht alleine da, nicht wahr, liebe Leser?
Wenn ich das schon höre ... alle Menschen werden Brüder ... wie denn, wenn die Wurzeln so unterschiedlich sind. Wir hatten ab der Geburt Bananen und wir mussten nicht zwanzig Jahre auf einen Smart oder KA warten. Wir hatten auch keine Stasi und keinen Bauernstaat. Auch wenn ich mich manches Mal als Landpomeranze sehe, wenn ich in eine echte Großstadt in den Staaten komme. Was ich dort besonders genieße, sind die fünfspurigen Autobahnen ... da fährt der Holländer ganz links und der Deutsche ganz rechts. Und in der Mitte die Unentschlossenen. Das gebe ich Ihnen einmal als kleinen Tipp. Sollten Sie in einen Stau fahren, dann fahren sie am Besten in der Mitte. Denn die linke Spur besetzen immer, ja, immer die grauen Panther und die Wohnwagen oder Wahlweise die Trucks. Nur in der Mitte rollt der Strom immer, denn in aller Regel passieren Unfälle auf der linken Spur und auf der rechten stehen immer die Unfallfahrzeuge. Dafür gibt es auch eine logische Erklärung ... 
Wenn Sie auf der Überholspur fahren und sich plötzlich etwas einstellen sollte, was Sie dem Himmel ein Stück näher bringen könnte, dann werden Sie aus einem reinen Impuls des Überlebens das Lenkrad von der Leitplanke wegreissen. Darum sterben auch häufiger die Beifahrer, als die Fahrer. Leuchtet doch ein, oder?



#BAUERNPROTESTE ERWÜNSCHT

 ENDLICH; JA ENDLICH GESCHIEHT ETWAS IN DIESEM LAND UND IN DIESEM FALL ETWAS AUSDRÜCKLICH ERFREULICHES; DENN DIE BAUERNSCHAFT GEHT AUF DIE S...