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Dienstag, 10. Juni 2014

Pistorius ...

10.06.2014
 
No, No, No ... so haben wir aber nicht gewettet allerliebster Petrus ... erst schwächst Du alle Inhaber des Herzschrittmacher´s mit der Affenhitze und dann bläst Du uns zum dank der ausgesprochenen Wetter-Toleranz auch noch die gesamte Umwelt um die Ohren ... hey Du Flachpfeife, auch der lapidare Sturm hat sein Regelwerk und diese besagt das nur der vom Blitz getroffen werden darf, der entweder mit dem WENDLER verwandt ist oder gar eine Natascha Ochsenknecht im Stammbaum vereint hat. Egal, es hat auf jeden Fall sehr stark gestürmt und wie bei jedem Schauspiel der meteorologischen Art, gibt es auch dieses Mal einige Todesfälle in dieser Nation zu beklagen und wissen Sie was mich an diesen Meldungen so verdammt sauer macht?

 
 
Wusste ich es doch, auch Sie wissen das man bei einem Gewitter niemals einen Baum als Schutzschild gegen die extremen Voltzahlen aus dem Himmel verwendet. Ein Albtraum muss das sein, wenn da gerade die Welt noch in der Dose der Pandora gewesen ist. Na was denn, wenn es stürmt und es potz und blitz am Himmel macht, dann gibt es doch das sturmerprobte Regelwerk der Kindheit ... man geht nicht unter einen Baum, wenn sich der Himmel entlädt und noch weniger fährt man durch diverse Baumalleen ... jedes Mal und bei jedem Unwetter ist es das Gleiche und es kommen Menschen zu tode, weil diese den Schutz vor dem Unwetter unter den Bäumen suchen und wenn es sich bei den Opfern um Individuen unterhalb der Teenie-Grenze handelt, dann macht das ja vielleicht noch einen unsinnigen Sinn aber das immer wieder die unbelehrbaren Erwachsenen es nicht kapieren?
 
Nix da, dass ist kein Gerücht ... es werden mehr zukünftige Steaks auf vier Hufen vom Blitz getroffen, als in der staatlichen Lotterie Millionäre produziert werden. Eben, die dummen Kühe ala Wiesn - Dirndl haben zwar rein optisch das grössere Gehirn aber was nutzt es dem Tier, wenn da einige Synapsen nicht miteinander fusionieren ... obwohl, wieso steht es mir eigentlich zu da die Lebewesen der Fleischproduktion in den fladigen Dreck zu ziehen ... wer weiss denn schon was tatsächlich in einem Nutztier vorgeht und hören Sie doch auf ... natürlich empfinden alle Tiere dieser Welt einen Schmerz und auch gehören die meisten Kreaturen doch zu den Spezies der empathiefähigen Gattungen. Nein, ein Tier tötet nicht aus der puren Freude wie so mancher zweibeinige Idiot und ich sage Ihnen das weder Sie noch ich auch nur jemals exakt eine Übersetzung der Muh-Rufe haben möchten, wenn da wieder ein Viehtransporter an einem vorbei fährt ...


 
Lassen wir das Thema besser, denn sonst ereifer ich mich wieder und verschmähe bei der nächsten Grill-Saison mein Rumpsteak ala Medium, welches da extra für die kulinarische Befriedigung faktisch um die ganze Welt gereist ist ... das argentinische Fleisch ist leider dann doch das Beste und zum Glück werden die Rinder ja nicht durch die Welt geflogen, sondern als gekühltes Produkt in das Land eingeflogen. So und jetzt kümmern wir uns mal um die lapidare Geschichte einer Drüsenentfernung ... genauer gesagt die Eliminierung der Schilddrüse, welche da wohl ihren Namen in den Zeiten der Schildbürger-Streiche erhalten hat ... hätte man mir im Vorfeld gesagt, welches Drama die Entfernung dieses relativ kleinen Organ´s nach sich zieht ... ich hätte alles wachsen lassen und mir wäre es total egal gewesen, wenn das bescheidene Wachstum die Grösse meines Kopfes überschritten hätte ...
 
Denkste, da ist nicht nur der Hormonhaushalt aus dem Ruder, da explodiert so ziemlich jede Regung des Körpers, denn wussten Sie was dieses bescheidene Organ da alles im Körper regelt. Den Kalziumhaushalt ... ja ... den Magnesiumhaushalt ... ja ... die Hormone ... ja ... das Herz- und Kreislaufsystem ... ja ... die Muskeln bzw. die kotraktion derer, denn ich sage Ihnen, wenn Sie dieses Organ noch besitzen und sich da oder in der Nähe dessen einige wilde Gewächse versammeln und auf ihren Schluckmechanismus drücken und zu dem noch die streuende Gefahr in sich birgt ... lassen Sie alles an dem Fleck, an dem es sich befindet, denn Ihr Leben ist nach der Entfernung der völlig unterschätzten Innerei nicht mehr das Gleiche. Nein, ich kann es nicht mehr hören, dass es bis zu einem Jahr dauern soll, bis der Körper die Medikamente richtig erkennt und seiner Bestimmung zuführt und auch will ich nicht wissen, ob die entfernte Drüse bzw. die Reste dieser da zicken, weil die grosse organische Schwester fehlt ... ich will wieder den Urzustand zurück und vor allem möchte ich das die Verkrampfung diverser Muskelstränge zu sofort beendet wird ... denn sonst lasse ich mir via Spenderdatei das entnommene Organ wieder einsetzen und dabei ist mir total egal was und wie schnell es darin wächst und wuchert ...



Von den Leiden des jungen Werther zu den tiefen Abgründen der Evolutions-Produkte ... denn an irgend einem dieser letzten Tage habe ich ein missglücktes Interview mit dem Dauerabo der Botox-Fraktion gesehen ... Melanie Griffith ... meine Herren, was ist das nur für eine Zicke ... keine Fragen zum Ehemann, keine Fragen zum Alter, keine Fragen zum Leben überhaupt ... wozu dann ein Interview und da empfindet man die kleinen unamüsanten Kommentare eines Karl Lagerfeld doch lapidar ... Mannometer, was war der nur für ein Moppel, bevor dieser zum neuen Topmodell der Welthunger-Hilfe geworden ist ... angeblich soll es ja an der Pepsi-Light liegen, dass dessen Pfunde schneller geflohen sind, als seine vierbeinige Errungenschaft. Doch, doch, doch, der Stubentiger des KL soll schon mehrfach versucht haben sich aus den Fängen des weisshaarigen Zopfes zu befreien und die allerbösesten Zungen behaupten ja auch das der Karl seine "Muschi" Pupette als Partnerersatz missbraucht ...



Nein, ich habe diese Pressekonferenz aus Berchdesgaden nicht verstanden ... Höhlenunglück ... 200 Helfer vor Ort ... in 1000 Meter der Tiefe ... und ein (1) schwerverletzter Höhlenforscher ... noch einmal zum mitschreiben ... 1 die Zahl wiederhole ich auch gerne mehrfach ... 1 ... und diesem eilen 200 Mannen zur Hilfe?

Wird es da in der Grube nicht gewaltig eng und jetzt kommen Sie mir nur nicht mit diesem Unsensibel-Quatsch und konzentrieren sich doch bitte auf die Verhältnismässigkeit der Mittel. Na kommen Sie, wenn da in anderen Nationen ganze Mienen einstürzen und Hunderte aus der Bergsteiger-Innung alles andere als das legendäre "GLÜCK AUF" singen, dann werden doch auch nicht die Rettungskräfte aus drei Nationen aktiviert und wenn Sie mich fragen würden, was Sie in diesem Fall tunlichst vermeiden sollten, dann ist das der gleiche mondäne Rummel wie um diesen Knaben ... der da vor einigen Jahren in der Sendung "wetten dass" mit seinen Sprungfedern vor das Auto seines Vaters gesprungen ist und der seit diesem Tag im Rollstuhl sitzt. Ach kommen Sie, den Behindertenbonus mal ganz weit weggeschoben aber wieviele Menschen gibt es mit jedem neuen Tag die unverschuldet in den Rollstuhl wandern ... also eben nicht aufgrund der totalitären Selbstüberschätzung ala Pistorius ... Pistorius ... sitzt dieser noch in der Psychiatrie oder schon in der Todeszelle in Afrika?

Sehen Sie, es ist ruhig um den Mann mit den Sprungfedern geworden und schon fast mutet es lächerlich an, mit welchen Argumenten da versucht wird einen Mörder in die Freiheit zu entlassen. Na warten wir es ab ... der dort Oben wird es schon richten oder gilt nicht Afrika als eine der Malaria-Hochburgen ...







 
 
 
 
 
 
 

Freitag, 28. Februar 2014

Kim Kardischian und die Wiener Würstchen ...

28.02.2014
 
Entzückend ist das ... aber warum ist das so ... folgende Situation ... Kind rennt voller geballter Lebensfreude durch die Welt oder in diesem speziellen Fall auf dem schlichten und noch unergreifenderen Bürgersteig mit angeschlossenem Fahrradweg. Doch, Sie kennen die Situation, wenn die Mutti oder der Vati mit dem fahrunsicheren Nachwuchs im Schlepp auf der asphaltierten Piste unterwegs sind und treusorgend hinter diesem herlaufen. Und wie es immer ist, bevor der imaginäre Meister vom Himmel fällt und es erlaubt auf der regulären Strasse mit dem Drahtesel zu fahren ...
 
Reicht es jetzt an Spannungsbogen oder soll ich noch etwas dazu gestalten, damit wir uns über Pommern nach Paris annähern ... Kidn fährt mit Rad vorweg, Eltern latschen hinterher und wie sollte es anders sein, als nach nur wenigen Metern die beräderte Brut in das Trudeln gerät und mitsamt dem Fahrrad zu Boden geht ... und wenn Sie jetzt als qualifizierte Laien-Pädagogen denken, dass da auch nur ein Hauch der elterlichen Empathie angezeigt wurde ... denkste ... "hab ich es Dir nicht gesagt, Du sollst nicht so nah am Bordstein entlang fahren" ...
 
Halloooo, liebe Eltern der nichtvorhandenen Erziehungspädagogik ... glauben Sie das man als Kind da extra mit dem Fahrrad auf den knallharten Asphalt fällt, um da endlich die nässende Schürfwunde und die kaputten Jeans sein Eigen zu nennen?
 


 
 
Das ist doch wohl die immer wieder zu beobachtende Krönung ... da verletzen sich Kinder oder machen schlicht un ergreifend AUA und die zu beuafsichtigenden Personen und wahren Übeltäter der Verletzung riskieren auch noch eine dicke Lippe oder verpassem dem ach so geliebten Kind wohlmöglich auch noch einen Klapps auf den Po, weil dieses gestürzt ist?
 
Nix da, dass ist garantiert kein Einzelfall, denn mir ist dieses Vorgehen bestimmt schon mehr als 100 ganze Male begegnet und bei jedem Mal, wenn ich der Zeuge einer solchen Fehlleistung der Erziehung geworden bin, wurde immer meine ausgestreckte Hand in der Tasche zur geballten Faust. Obwohl, noch schöner finde ich ja auch die Beobachtung der Eltern, die da zu den übervorsichtigen gehören und die eigentlich die Katastrophen der Kindheit nur mit dem überproportionalen Angstsyndrom herauf beschwören. "Pass doch auf" oder dieses "OOOOhhhh, ich kann da gar nicht hinsehen" oder dieses "Pass auf, sonst fällst Du da herunter" ... Das ist doch faktisch ein Fallen mit Ansage, denn ist es nicht so, dass die beklopptesten Sachen immer denen passieren, die da die Hyperhyper-Mütter und Väter sind und die den Kindern schon mit der Geburt das Gesetz des Murphy mit in die Wiege legen. Jajaja, ich weiss, ich habe keine Kinder und verdammt noch einmal, dass ist auch gut so, denn in meinen Lebensplan hätten diese nicht so richtig gepasst ... oder nur dann, wenn diese schon als 18-jährige Abiturienten hinzu gekommen wären ...
 


 
 
Na was denn, ich kann doch nichts dazu, dass ich partout keine Windeln wechseln kann, weil mir dabei schlecht wird und ich sowieso nicht auf die Dinge aus der Welt der Fäkalien kann. Von mir aus schieben Sie das doch ruhig auf eine Störung der analen Phase in der Kindheit nach Freud aber es ändert nichts daran, dass mein Zäpfchen im Hals den Alarm ausruft, wenn da eine befüllte Windel in der Nähe schlummert und auf meine olfaktorischen Sinne trifft. Das ist die gleiche Geschichte, wenn ich mir teilweise die Gäste des Wiener Opernballs ansehen muss und ja, ich kann die Kim Kardigan oder Karajan oder Kardishan schon verstehen, dass die mit der langen Fleppe da in der Loge des Mörtel-Mannes gesessen hat, denn man bekommt doch das kalte Grauen, wenn man den Mausi-Lugner erblickt oder gar auf einmal einen Oliver Pocher hinter sich weiss. Da ist doch schlagartig der Schluss des lustigen Seins ... jetzt muss ich aber auch gestehen, dass ich schon gerne mal in einer spektakulären Robe da über den roten Teppich schreiten würde, wenn mir der Guido-Maria oder die Donna Karan da eine zur Verfügung stellen würden, die vielleicht aus einem Beinkleid, einem Sakko und einem weissen Hemd besteht ...
 
Sie merken schon, so richtig geflasht hat mich der Wiener Opernball nicht ausser der Tatsache, dass der Kofi Anan anwesend war und somit die Spur des sinnvollen Hauchs eines Balls versprüht hat ... 
 


 
 
27.02.2014
 
Servus, Gruezie und Halloooo ... Kamelle ... es ist so weit, die Damen sind aus dem Hause und die Herren der Schöpfung müssen den heutigen Tag mit dem Babysitten verbringen ... Ja, da sind wir dabei das ist Prima ... Viva Colonia ...
 
Nix da, ich rede nicht von dem Einmarsch der Russen in die Ukraine, auch wenn ich der Frau Tchechenkokowatny ... oder wie immer die gerade entlassene Politikerin da auch heisst ... den grandiosen Rat gebe, schneller als die Concorde fliegen konnte das Land zu verlassen, denn der Vladimir steht faktisch schon vor der Tür und will herein in die gute Stube der Aufständischen. Sagte ich es doch, der Knabe hat die Hosen gestrichen voll und was denken Sie was da erst los ist, wenn die Russen in die Ukraine einmarschieren?
 


 
 
Und das alles erleben wir an den tollen Tagen auf dem westlichen Teil der Erdkugel und verdammt noch einmal aber ich bin schon ziemlich froh das ich hier und nicht dort lebe, denn sonst hätte ich schon längst ein Date mit Madonna ala Pussy Riot gehabt, wo doch der russische Führer ein ganz grosser Fan von "der pinke Stuhl" ist. Erst am gestrigen Tag wurde ich noch gefragt, ob ich denn noch immer über den Herrn Putin schreiben würde oder ob mir die Drohung des letzten Jahres die Lust daran verdorben hat?
 
Von wegen, ich werde erst dann den Mund schliessen, wenn auch der letzte Atemzug aus diesem entwichen ist und das kann dauern, auch wenn jetzt die EU beschlossen hat die Zigarettenschachteln mit Horrorbildern aus der Pathologie zu bestücken. Ach kommen Sie, ein echter Raucher lässt sich doch nicht schrecken und wenn überhaupt, dann bitte auch eine Abbildung der Säuferleber auf den Bierflaschen und auf dem Wodka das aufgeweichte Hirn eines Quartalsäufers. Jaaaa, und wenn denn dann schon, dann bitte auch einen Aufkleber auf ein jedes Stück Schweinefleisch, denn dieses verursacht ja nachweislich Gicht und da wollen wir erst gar nicht von den drohenden Tumoren der Neuzeit sprechen ... soso, Sie denken also das unsere Dauertelefoniererei gar keine Nebenwirkungen hat und das die Strahlung aus den Teilen im Nirvana verschwindet, noch bevor diese die für das Gehör zuständigen Zellen erreicht hat. Na bitte, diese Geschichte hätte ich ja fast vergessen ... die fiesen Kopfverletzungen die man durch das Tragen eines Helms verursachen kann und jaaaaa, die Aufkleber für die Maiskolbe zum Grillabend ... alles Gen manipuliertes Gemüse, was wohl auch dafür zuständig sein soll, wenn da der Vati eine grössere Körbchengrösse benötigt, als die C-Mutter ...
 


 
 
 
Kennen Sie das, auf einmal ist die Welt eine andere und alles um Sie herum verändert sich und fängt an das Oberwasser zu erlangen. Zumindest erliegen diese dem trügerischen Glauben, denn in einem jeden Jahr in den letzten 10 Jahren hat sich etwas derartig geändert, dass man nur noch mit den Ohren schlackern kann. Ach was denn, diese Wulff-Litanei des gestrigen Abends dürfen Sie auch getrost wieder vergessen, denn ich bewege mich nicht innerhalb der Politik, sondern bewege mich in der Wirtschaft und dort im Speziellen im Handelswesen. Sagen Sie mir doch bitte, welcher der Wirtschaftsweisen denn da stark an der Demenzgrenze schlummert oder woher nehmen die klugen Forscher des Kaufverhaltens immer die Erkenntnis, dass die Kaufkraft wieder auf der Höhe ist und das die Kadetten wieder in Konsumlaune sind?
 
Nein, dass ist eine Lüge oder eine künstlich erzeugte Euphorie, denn egal ob in Düsseldorf, Köln oder der Pfalz aber der Handel stöhnt unter der Last der fehlenden Einkäufer und die einzige Branche die sich in diesen Zeiten noch die goldene Nase verdient, sind alle Arten der Handwerker, denn deren unverschämte Löhne sorgen dafür, dass dem kleinen Mann die Kohle für den Kaufrausch fehlt. Hallooooo, Ihr Verdi´s und alle anderen Freiheitskämpfer und Ausbeuter der arbeitsscheuenden Meuterei ... Ihr seid es, die für die vielen Pleiten der Händler verantwortlich sind, denn wenn man Euch in der Bude hat, dann ist der Rest des Lohnes aus dem Fenster geflogen ...
 
 

Dienstag, 19. Juni 2012

Madonna Tour 2012 ...

19.06.2012

Das glaube ich ja nicht ... Madonna möchte bei ihrem Besuch zur Tournee hier im Land immer frische pinke Rosen auf dem Zimmer haben ... na das ist es ja nicht was ich da so aussergewöhnlich finde, sondern die Tatsache das bei diesen die Stiele auf exakt 14,2345678 cm zugeschnitten werden müssen ...

Na das werde ich in der nächsten Woche einmal mit ihr ausdiskutieren, wenn ich sie in Berlin in unserem gemeinsamen Hotel zum Frühstück antreffen werde und selbstverständlich werde ich ihr Statement dazu hier verkünden. Jetzt erklären Sie mir aber doch bitte einmal, warum da so viele Stars und Sternchen solche absurden Anwandlungen an den Tag legen?

Bei JLo muss zum Beispiel immer das ganze Zimmer erst in der weissen Farbe gestrichen werden und wenn Bill Clinton in das Adlon reist, dann müssen alle Zigarren aus dem Hotel verschwinden ... Wird man eigentlich ab einem bestimmten Grad der Bekanntheit derat seltsam, weil man nicht mehr den normalen Weg auf das stille Örtchen antreten kann ohne Gefahr zu laufen, dass da ein Teleobjektiv aus dem Abwasserkanal schaut oder möchte man einfach nur das Gefühl haben, dass sich die ganze Welt um einen selber dreht ... Ach ja, die Sterne und deren Macken und da lobt man sich doch einen Iggy Poppopoo ... der nur eine NYT an einem jeden neuen Tag bevorzugt ...



Ist die Kate denn jetzt schwanger oder war das nur eine Finte der Medien?

Wobei ich Ihnen noch nicht einmal mehr genau sagen kann, wo und wann ich diese Meldung vernommen habe und daher könnte es auch sein, dass ich das nur geträumt habe ... Ja was denn, ich darf das wo ich jetzt stramm auf die 50 Jahre zugehe und soll ich Ihnen jetzt einmal erzählen, was an dem Älterwerden so wunderbar ist ...

Es ist doch so das man zwischen 12 - 18 Jahre auf dem Buckel nur als unfertiger Quarck durch das Leben marschiert und sich das Leben in der Zeit berechtigterweise nur um die Freunde und das nächste Treffen dreht und nach der Schule und auf dem Weg in das Studium oder die Ausbildung ist doch schlagartig "Schluß mit dem Peter Lustig". Dann heißt es die Ärmel hoch und Adieu du schönes unbefangenes Leben. Aber wenn diese Etappen des verordneten Lebenslaufes hinter einem liegen und man endlich den Sattel gefunden hat, in dem das eigene Gesäß mollig & warm sitzt, dann fängt doch erst das wahre Leben an. Obwohl, dass zum Beispiel finde ich extrem ungerecht von den Machern der Evolution und Schöpfung, diese begrenzte Lebenszeit, denn wenn man endlich seinen Platz gefunden hat und sich in dem Alter befindet, wo eigentlich das Genießen der Lorbeeren stattfinden sollte, dann öffnet sich der Himmel und der helle Schein bittet einen zu einer verdammt langen Reise in andere Sphären. Da lobe ich mir ja die Demenz, denn dann bekommt man wenigstens den eigenen Verfall nicht mit und man vergisst zum Glück all die schönen Dinge, die einen da im Normalfall am Leben hängen lassen würden.

Doch, die Natur regelt die Dinge schon für uns und daher lässt ja auch das Sehvermögen im Alter nach. Wie, Sie dachten das der grüne Star eine Geissel der Menschheit ist und das Sie damit für den Strassenverkehr untauglich sind. Ja, für den Strassenverkehr mag das ja durchaus im einen oder anderen Fall zutreffen aber für den Verkehr innerhalb der geschlossenen Ortschaft auf ihren 50 - 100 qm des Lebensraumes können so manche Alterserscheinungen durchaus dienlich sein. Von wegen, wenn die Augen schlapp machen dann müssen Sie sich das Gegenüber auch nicht mehr mit dem Klosterfrau-Melissengeist schöntrinken. Auch die vielen Falten und kleinen Dellen an den Beinen verschwinden im Nebel der Linse und vor allem erlangen Sie im immer höheren Alter den Freischein der Kindheit zurück. Sozusagen von der Windel in die Windel und da kann man dann doch eigentlich nicht meckern, wenn man wieder die Narrenfreiheit für sich gepachtet hat ...

Doch, dass Altern hat aus meiner Sicht mehr Vorteile als Nachteile und solange die Tena-Lady in der Zukunft dicht hält oder es diese Schnabeltassen bei Starbucks gibt, ist meine Welt in der völligen Ordnung. OK, sollte ich allerdings irgendwann einmal damit beginnen meine Umwelt damit zu terrorisieren, dass die Blumenstiele exakt auf 2,234567 cm zugeschnitten werden müssen oder muss da gar vor jedem Kaffeeklatsch das Wohnzimmer des Gastgebers in der weissen Farbe gestrichen werden, dann dürfen Sie mir ruhig das Kissen auf das Gesicht legen ... das habe ich sogar in meine Patientenverfügung so eintragen lassen. Wie, Sie haben keine Verfügung über sich selber verfasst und überlassen die Abwicklung dem Zufall?

Na dann wünsche ich Ihnen viel Freude für den Fall der Fälle, dass da ihr Oberstübchen keine klaren Ansagen mehr machen kann, denn wenn Sie Pech haben sollten, dann enden Ihre Tage in einer Form, die Sie sich in den schlimmsten Albträumen hätten nicht ausmalen können. So geht das nicht, man muss eine Dinge selber regeln, wenn man später nicht auf der 08/15 Pritsche vor sich hin vegetieren möchte. Ja, machen Sie eine Patientenverfügung, damit da nicht alles um ihr zukünftiges Totenbett schleicht, was da eigentlich garnicht dahin gehört. Sie glauben ja nicht welche Geister da geweckt werden, wenn da keine klare Bestimmung von Ihnen vorliegt und da lohnt es dann auch im Nachklang nicht, wenn Sie da den Lauten mit der Harfe in der Hand machen. Stellen Sie sich doch bitte vor, dass da eventuell ein völlig Fremder ihre Dinge regelt, weil Sie keinen Vormund bestimmt haben und weil darauf hin der Staat Ihnen einen fremden Vormund vor die immer kälter werdende Nase setzt. Von wegen, wenn Sie da erst mit der Demenz und dem dreifachen Ober- und Unterschenkelhalsarmbruch auf dem Gummilaken liegen, dann nutzt Ihnen ihre Sturrheit des Lebens auch nicht mehr viel. Oder wollen Sie später nur einmal am Tag mit ihrem wunden Gesäß gedreht werden und möchten Sie das Ihr Hab & Gut an die Pflegeeinrichtung oder den Pflegedienst verschenkt wird?



Sehen Sie, dass will natürlich keiner und natürlich möchten auch Sie nicht ein paar Stunden länger als es Ihnen und ihrer seit Lebenszeit mit dem Oil of Olaf gepflegten Teint nutzt, in der vollgemachten Windel liegen und Lapaloma singen. Sie halten das für einen schlechten Scherz oder gar die Apokalypse des No-Go ... wann waren Sie denn zum letzten Mal in einem Pflegeheim?

Aha, so sieht die nackte Realität also aus, wenn da die lieben Verwandten Sie im Geiste schon längst begraben haben und eigentlich nur noch darauf hoffen, dass nicht alles Geld in die Pflege geflossen ist. Machen Sie doch einen Deal, solange die Rübe noch aktiv ist und Sie klar sehen können. Es bekommt nur der, der auch etwas tut und damit meine ich nicht den monatlichen Besuch an dem Sonntag, wo weder ein Trödelmarkt, Public-Viewing oder eine Kirmes stattfindet und so die Mischpoke nicht weiss, wie diese den Tag herum bekommt.

Erst einmal lassen Sie die Truppe der Erberei in regelmäßigen kurzen intervalen antreten und zwar schwebt mir da so der 24 Stundenrythmus vor und zwar immer mit einem anderen leckeren Backwerk der Konditorinnung unter dem vollgepackten Arm mit den aktuellen Tageszeitungen. Nix da, gewaschen und die Windel gewechselt wird innerhalb der Blutsverwandtschaft und da soll nur keiner auf den Trichter kommen, da einen X-beliebigen weissen Kasack an meinen Allerwertesten zu lassen. Auch für die kleinen Dinge des Lebens habe ich mir da ein paar kleine Stolpersteine ausgedacht, nur für den Fall das sich da das Engagement nach zehn Jahren verflüchtigen sollte ... denn da ich ein leidenschaftlicher Musikfan aller Genres bin, erwarte ich natürlich auch den einen oder anderen Konzertbesuch in diversen Stadien und auch liebe ich ja so hin und wieder einmal die kleine Fahrt an den Drive-In-Schaltern vorbei ... na, wer die Erbtante liebt hat doch wohl kein Problem damit, so einmal die Woche das Bett vom Tantchen an den Schalter für die Big-Mäcs vorbeizuschieben, oder?



Nein, ich meine nicht vorbei hetzen, sondern das gemächliche Schieben mit dem ausschweifenden Blick auf das Sortiment der Juniortüten. Ach ja, liebe Mac Donalds ... was ist eigentlich mit der Erfindung der Seniorentüten ... ein paar gebissfreudige Kroketten und eine Frikadelle ohne Brötchen ... selbstverständlich als Püree und als Spielzeug vielleicht eine Schnabeltasse von Coca-Cola oder ein paar lustige Strohhalme für die 3 Mahlzeiten am Tag. Und bevor ich es vergesse ... an einem jeden Tag des Jahres möchte ich einen Strauss mit na sagen wir einmal 100 pinken Rosen ... mit den auf exakt 14,123456 cm Stielen unterhalb des Blütenkopfes ...

#BAUERNPROTESTE ERWÜNSCHT

 ENDLICH; JA ENDLICH GESCHIEHT ETWAS IN DIESEM LAND UND IN DIESEM FALL ETWAS AUSDRÜCKLICH ERFREULICHES; DENN DIE BAUERNSCHAFT GEHT AUF DIE S...