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Dienstag, 19. Juni 2012

Madonna Tour 2012 ...

19.06.2012

Das glaube ich ja nicht ... Madonna möchte bei ihrem Besuch zur Tournee hier im Land immer frische pinke Rosen auf dem Zimmer haben ... na das ist es ja nicht was ich da so aussergewöhnlich finde, sondern die Tatsache das bei diesen die Stiele auf exakt 14,2345678 cm zugeschnitten werden müssen ...

Na das werde ich in der nächsten Woche einmal mit ihr ausdiskutieren, wenn ich sie in Berlin in unserem gemeinsamen Hotel zum Frühstück antreffen werde und selbstverständlich werde ich ihr Statement dazu hier verkünden. Jetzt erklären Sie mir aber doch bitte einmal, warum da so viele Stars und Sternchen solche absurden Anwandlungen an den Tag legen?

Bei JLo muss zum Beispiel immer das ganze Zimmer erst in der weissen Farbe gestrichen werden und wenn Bill Clinton in das Adlon reist, dann müssen alle Zigarren aus dem Hotel verschwinden ... Wird man eigentlich ab einem bestimmten Grad der Bekanntheit derat seltsam, weil man nicht mehr den normalen Weg auf das stille Örtchen antreten kann ohne Gefahr zu laufen, dass da ein Teleobjektiv aus dem Abwasserkanal schaut oder möchte man einfach nur das Gefühl haben, dass sich die ganze Welt um einen selber dreht ... Ach ja, die Sterne und deren Macken und da lobt man sich doch einen Iggy Poppopoo ... der nur eine NYT an einem jeden neuen Tag bevorzugt ...



Ist die Kate denn jetzt schwanger oder war das nur eine Finte der Medien?

Wobei ich Ihnen noch nicht einmal mehr genau sagen kann, wo und wann ich diese Meldung vernommen habe und daher könnte es auch sein, dass ich das nur geträumt habe ... Ja was denn, ich darf das wo ich jetzt stramm auf die 50 Jahre zugehe und soll ich Ihnen jetzt einmal erzählen, was an dem Älterwerden so wunderbar ist ...

Es ist doch so das man zwischen 12 - 18 Jahre auf dem Buckel nur als unfertiger Quarck durch das Leben marschiert und sich das Leben in der Zeit berechtigterweise nur um die Freunde und das nächste Treffen dreht und nach der Schule und auf dem Weg in das Studium oder die Ausbildung ist doch schlagartig "Schluß mit dem Peter Lustig". Dann heißt es die Ärmel hoch und Adieu du schönes unbefangenes Leben. Aber wenn diese Etappen des verordneten Lebenslaufes hinter einem liegen und man endlich den Sattel gefunden hat, in dem das eigene Gesäß mollig & warm sitzt, dann fängt doch erst das wahre Leben an. Obwohl, dass zum Beispiel finde ich extrem ungerecht von den Machern der Evolution und Schöpfung, diese begrenzte Lebenszeit, denn wenn man endlich seinen Platz gefunden hat und sich in dem Alter befindet, wo eigentlich das Genießen der Lorbeeren stattfinden sollte, dann öffnet sich der Himmel und der helle Schein bittet einen zu einer verdammt langen Reise in andere Sphären. Da lobe ich mir ja die Demenz, denn dann bekommt man wenigstens den eigenen Verfall nicht mit und man vergisst zum Glück all die schönen Dinge, die einen da im Normalfall am Leben hängen lassen würden.

Doch, die Natur regelt die Dinge schon für uns und daher lässt ja auch das Sehvermögen im Alter nach. Wie, Sie dachten das der grüne Star eine Geissel der Menschheit ist und das Sie damit für den Strassenverkehr untauglich sind. Ja, für den Strassenverkehr mag das ja durchaus im einen oder anderen Fall zutreffen aber für den Verkehr innerhalb der geschlossenen Ortschaft auf ihren 50 - 100 qm des Lebensraumes können so manche Alterserscheinungen durchaus dienlich sein. Von wegen, wenn die Augen schlapp machen dann müssen Sie sich das Gegenüber auch nicht mehr mit dem Klosterfrau-Melissengeist schöntrinken. Auch die vielen Falten und kleinen Dellen an den Beinen verschwinden im Nebel der Linse und vor allem erlangen Sie im immer höheren Alter den Freischein der Kindheit zurück. Sozusagen von der Windel in die Windel und da kann man dann doch eigentlich nicht meckern, wenn man wieder die Narrenfreiheit für sich gepachtet hat ...

Doch, dass Altern hat aus meiner Sicht mehr Vorteile als Nachteile und solange die Tena-Lady in der Zukunft dicht hält oder es diese Schnabeltassen bei Starbucks gibt, ist meine Welt in der völligen Ordnung. OK, sollte ich allerdings irgendwann einmal damit beginnen meine Umwelt damit zu terrorisieren, dass die Blumenstiele exakt auf 2,234567 cm zugeschnitten werden müssen oder muss da gar vor jedem Kaffeeklatsch das Wohnzimmer des Gastgebers in der weissen Farbe gestrichen werden, dann dürfen Sie mir ruhig das Kissen auf das Gesicht legen ... das habe ich sogar in meine Patientenverfügung so eintragen lassen. Wie, Sie haben keine Verfügung über sich selber verfasst und überlassen die Abwicklung dem Zufall?

Na dann wünsche ich Ihnen viel Freude für den Fall der Fälle, dass da ihr Oberstübchen keine klaren Ansagen mehr machen kann, denn wenn Sie Pech haben sollten, dann enden Ihre Tage in einer Form, die Sie sich in den schlimmsten Albträumen hätten nicht ausmalen können. So geht das nicht, man muss eine Dinge selber regeln, wenn man später nicht auf der 08/15 Pritsche vor sich hin vegetieren möchte. Ja, machen Sie eine Patientenverfügung, damit da nicht alles um ihr zukünftiges Totenbett schleicht, was da eigentlich garnicht dahin gehört. Sie glauben ja nicht welche Geister da geweckt werden, wenn da keine klare Bestimmung von Ihnen vorliegt und da lohnt es dann auch im Nachklang nicht, wenn Sie da den Lauten mit der Harfe in der Hand machen. Stellen Sie sich doch bitte vor, dass da eventuell ein völlig Fremder ihre Dinge regelt, weil Sie keinen Vormund bestimmt haben und weil darauf hin der Staat Ihnen einen fremden Vormund vor die immer kälter werdende Nase setzt. Von wegen, wenn Sie da erst mit der Demenz und dem dreifachen Ober- und Unterschenkelhalsarmbruch auf dem Gummilaken liegen, dann nutzt Ihnen ihre Sturrheit des Lebens auch nicht mehr viel. Oder wollen Sie später nur einmal am Tag mit ihrem wunden Gesäß gedreht werden und möchten Sie das Ihr Hab & Gut an die Pflegeeinrichtung oder den Pflegedienst verschenkt wird?



Sehen Sie, dass will natürlich keiner und natürlich möchten auch Sie nicht ein paar Stunden länger als es Ihnen und ihrer seit Lebenszeit mit dem Oil of Olaf gepflegten Teint nutzt, in der vollgemachten Windel liegen und Lapaloma singen. Sie halten das für einen schlechten Scherz oder gar die Apokalypse des No-Go ... wann waren Sie denn zum letzten Mal in einem Pflegeheim?

Aha, so sieht die nackte Realität also aus, wenn da die lieben Verwandten Sie im Geiste schon längst begraben haben und eigentlich nur noch darauf hoffen, dass nicht alles Geld in die Pflege geflossen ist. Machen Sie doch einen Deal, solange die Rübe noch aktiv ist und Sie klar sehen können. Es bekommt nur der, der auch etwas tut und damit meine ich nicht den monatlichen Besuch an dem Sonntag, wo weder ein Trödelmarkt, Public-Viewing oder eine Kirmes stattfindet und so die Mischpoke nicht weiss, wie diese den Tag herum bekommt.

Erst einmal lassen Sie die Truppe der Erberei in regelmäßigen kurzen intervalen antreten und zwar schwebt mir da so der 24 Stundenrythmus vor und zwar immer mit einem anderen leckeren Backwerk der Konditorinnung unter dem vollgepackten Arm mit den aktuellen Tageszeitungen. Nix da, gewaschen und die Windel gewechselt wird innerhalb der Blutsverwandtschaft und da soll nur keiner auf den Trichter kommen, da einen X-beliebigen weissen Kasack an meinen Allerwertesten zu lassen. Auch für die kleinen Dinge des Lebens habe ich mir da ein paar kleine Stolpersteine ausgedacht, nur für den Fall das sich da das Engagement nach zehn Jahren verflüchtigen sollte ... denn da ich ein leidenschaftlicher Musikfan aller Genres bin, erwarte ich natürlich auch den einen oder anderen Konzertbesuch in diversen Stadien und auch liebe ich ja so hin und wieder einmal die kleine Fahrt an den Drive-In-Schaltern vorbei ... na, wer die Erbtante liebt hat doch wohl kein Problem damit, so einmal die Woche das Bett vom Tantchen an den Schalter für die Big-Mäcs vorbeizuschieben, oder?



Nein, ich meine nicht vorbei hetzen, sondern das gemächliche Schieben mit dem ausschweifenden Blick auf das Sortiment der Juniortüten. Ach ja, liebe Mac Donalds ... was ist eigentlich mit der Erfindung der Seniorentüten ... ein paar gebissfreudige Kroketten und eine Frikadelle ohne Brötchen ... selbstverständlich als Püree und als Spielzeug vielleicht eine Schnabeltasse von Coca-Cola oder ein paar lustige Strohhalme für die 3 Mahlzeiten am Tag. Und bevor ich es vergesse ... an einem jeden Tag des Jahres möchte ich einen Strauss mit na sagen wir einmal 100 pinken Rosen ... mit den auf exakt 14,123456 cm Stielen unterhalb des Blütenkopfes ...

Freitag, 4. November 2011

Die Kochprofis und andere Spekulatius ...

05.10.2011

Die Kochprofis ... kennen Sie diese drei Herren aus dem Abendland herum um den Herd?

Also wenn Sie mich fragen, dann würde ich persönlich bei keinem der drei Gestalten gerne zu Tisch kommen, denn da läuft man doch Gefahr, dass man da das eine oder andere Ziegenbarthaar in der Suppe findet.

Nein im Ernst, nehmen Sie diese Truppe ín dem rostigen Gefährt ERNST?

Jaja, ich weiss, keiner macht sich selber und wenn da zwei nuscheln, dann kann man zumindest noch den 3ten im Kochtopf verstehen aber wenn doch dieser noch Grüner hinter den Ohren ist, als die plagiative Stoiber-Tochter ... Überhaupt werden wir doch von der Kochflut derart terrorisiert, dass man den Sender ab 21:00 Uhr tunlichst nicht mehr von n-TV auf andere Kanäle wechseln sollte. Das ist doch so, wenn da wieder der Smutje über den Bildschirm flimmert, dass man dann schon immer sein Tagespensum an Kohlenhydraten & den vielen anderen Leckereien hinter sich haben sollte. aber wenn da bei der Lanze im ZDF inmitten der freitäglichen Nacht der Schuhbeck oder der Lafer kocht, dann machen sich bei mir die Punkte der Weight Watchers schlicht und ergreifend vom Acker und mein Bauch fängt an, diese unangenehmen Bewegungen des unerträglichen Hungers an das Ding da unter der Schädeldecke zu funken. Natürlich wird man bei den privaten Sendern immerhin noch freundlichst darauf hingewiesen ... in der Werbung, dass zuviel Cholesterin im Blut nur damit verhindert wird, wenn man den Kühlschrank geschlossen hält, um nicht schneller in die Petersilie oder nennen wir es doch einfach Gras beissen zu müssen. Aber bitte ... erklären Sie mir doch einmal, warum die Möhre nicht nach Snickers schmeckt und warum es kein Wasser mit dem Geschmack der Colas gibt. Immer wieder das gleiche Thema werden Sie jetzt denken aber ganz unter uns. Man will doch überhaupt kein gesundes Volk, denn dann würden doch die Pharmariesen als Nächste bei Angela Merkel an der Tür kratzen ...

Stellen Sie sich doch vor, dass die Forschung das Gen der Erkrankung in das Nirvana befördern könnte und das jeder Mensch zwar nur eine bestimmte Laufleistung hat - genau, wie der Duarcell-Hase - und dann wenn die Batterie zu Ende ist, dann gibt es kein Aufstöhnen oder einen langen Leidensweg, sondern es ist einfach von jetzt auf gleich das Ende im Gelände. Das lohnt sich doch gar nicht in dieser Welt, denn dann bräuchte man weder die immer mehr werdenden Tierversuche, geschweige denn das man noch ein Produkt aus der Pharmawelt benötigen würde. Überlegen Sie doch bitte einmal, wieviele Arbeitslose diese Welt dann auf einen Schlag mehr hätte. Keine Krankenhäuser mehr, keine Krankenkassen, keine Pflegedienste, keine Altenheime, keine Rollstühle mehr und schon gar nicht diese Trollies, die mittlerweile sogar jene fahren, die da eigentlich noch ganz gut zu Fuss sind wenn es darum geht, sich in der Schlange am Gemüsestand vorzudrängeln. Wäre das nicht wunderbar ...

Ach ja, man wird doch wohl noch träumen dürfen und wenn man bedenkt, dass jetzt schon in ein paar Wochen wieder die Tage der Träume in das Haus stehen, sofern Sie nicht beabsichtigen Ihrer Frau einen Kochtopf oder dem Gatten eine Krawatte zu schenken ... Jaaaaaaa, Weihnachten steht vor der Tür, auch wenn man das bei den derzeitigen subtropischen Temperaturen nicht glauben mag aber ehe Sie und ich mich versehen, geht den Städten wieder das Streusalz aus und wir schlittern wieder mit den Sommerreifen unter der Achse durch die Natur. Und dann kommt wieder das grosse Fressen, wo an drei Tagen hintereinander der Herd nicht zur Ruhe kommt und selbst die Kalorientabelle in den Urlaub fährt. Und wissen Sie was ... in diesem Jahr mache ich das alles einmal ganz anders, denn ich beabsichtige eigene Plätzchen zu backen ...

Nix da aus der Tüte und glauben Sie doch nur nicht, dass ich mir da so nuschelnde Kochprofis in die Hütte hole ... nein, das Zauberwort heisst das gute alte Backbuch und jetzt wo ich so gerade darüber nachdenke und hier an den Tasten sitze ... schaue ich doch einfach mal hier bei google nach, was es da so an Rezepten gibt ... Moment liebe Leser ... aha ... 500 gr Mehl ... 4 Eier ... Puderzucker ... Eischnee ... Vanilleschote ... abgeriebene Zitronenschale ... Rum ... 1 Paket Quarck ... 1 Würfel Hefe ... 1 Prise Salz ... Gelatine ... gemahlene Mandeln ... 1 Tasse Milch ... 4 Esslöffel Wasser ...

Wo gibt es die besten Plätzchen zu kaufen ...

Die sind doch nicht mehr bei sich ... ich will doch nicht bis Heiligabend backen, sondern so auf die Schnelle zur Bombe des Hüftgoldes geraten ... gibt es denn kein Rezept ala rein in die Schüssel und umrühren und fertig? Alleine schon das Organisieren der Zutaten wird wohl eine Woche in Anspruch nehmen und wo bitte bekommt man denn in diesem Land noch ungespritzte Zitronen ... ach hören Sie doch auf, da wo die Zitronen wachsen, dann wohnt doch auch der Mann der da den Pfeffer anbaut. Das ist auch so ein Lieblingsthema von mir ... diese Biogeschichten und Höfe. Da stehen die Ländereien entweder direkt an der Hauptstrasse oder die Nachbarbauern versprühen in aller Seelenruhe die Pestizide oder die Gülle. Zeigen Sie mir doch bitte den ort auf dieser überbevölkerten Welt, wo es keine Umweltgifte oder sonstige kleine Zutaten gibt?  Sehen Sie, seit Tschernobyl und Japan gibt es auf diesem Globus keine einzige unbelastete Region und wenn ich es mir so recht überlege, dann tut es in diesem Jahr doch auch wie in jedem Jahr das leckere Gebäck aus den Ketten des Konsums. Dem Spekulatius ist es doch am Ende egal, in welchem Magen er landet und Sie glauben doch nicht wirklich, dass es in den Produktionsstätten ... welche in früheren Jahren Backstuben genannt wurden ... unsauberer ist, als bei Oma Käthe auf dem Küchentisch. Und was glauben Sie wo die Damen und Herren in den heimischen Gefilden überall vor der Backarie mit ihren Fingern sind, bevor diese den Teig kneten ... Wird Sauerkraut nicht auch mit den Füssen getreten, bevor er in die Dose kommt Herr Mildessa?


04.10.2011

Na aber dann mal zügig ran an den Mann ... ich habe seit dem gestrigen Abend eine Lösung für Babs Becker ... wie wäre es denn jetzt einmal zur Klappe der Dritten auf dem Standesamt mit Lenny Kravitz?

Oder ist das schon ein alter Hut und nur wir haben noch nichts von dieser Liason mitbekommen. Jaja, ich weiss, Sie interessiert das Leben der Ex-Becker so sehr, wie der Sack Reis in China ... wenn er denn dann zu Boden geht. Daher wechsel ich das Thema um Sie einmal zu unterrichten über die Dinge, die hier in unserem Ort so stattfinden, wenn die Stechuhr abgelaufen ist und die Mannen dem Konsum von Bier & Co fröhnen. Hier ist ein Mann in einem Billiard-Cafe erstochen worden. Na logisch werden Sie sagen, was denn sonst, wo doch da so viele Kö´s herum liegen aber da muss ich Sie enttäuschen, denn hier wurde mit dem Messer und nicht mit dem Stock zugestochen. Na gut, ich weiss, Sie leben in einer Großstadt und da gehört das zum täglichen Bedarf, wie das Luft holen aber hier am Ort stehen die 80.000 Kadetten auf dem Kopf, denn so oft rückt hier ja nun nicht das Morddezernat an. Geschweige denn das hier die Aa regelmäßig von Polizeitauchern abgesucht wird ...

Demzufolge ist auch das Interesse der Bevölkerung an der Aufklärung der Tat dementsprechend gross. Fakt ist der, dass wohl ein Bocholter mit dem türkischen Pass am Abend vor dem tatortbedingten Einsatz in dieser Gastronomie war und dort wohl wegen des schlechten Benehmens aus dem Lokal geflogen ist ... natürlich mit einem Hausverbot in der Tasche. Nur gibt es leider immer mehr Menschen in dieser Welt, die eine Absage an die eigene Person nicht akzeptieren und so kehrte der unerwünschte Gast am Folgeabend zurück in die Billiard-Anlage und hatte sogleich noch ein paar Freunde mit im Gepäck und zerlegte unmittelbar nach dem eintreten das Mobiliar und griff alles in der Kneipe an, was sich dort bewegte ... so steht es zumindest geschrieben in unseren Gefilden. Das Ende vom Lied ist auf jeden Fall das Ende, dass häufig die Menschen mit Zivilcourage ereilt, denn ein Iraner der dem Wirt zur Hilfe eilen wollte, wurde darauf hin von dem Haupttäter erstochen ...

So, und jetzt kommen Sie in das Spiel ... was würden Sie denn machen, wenn Sie sich zum Kindergeburtstag in der Ronald-Mc-Donald-Ecke befinden und auf einmal der liebe Clown zu einem ES wird?

Genau, ich würde mir auch alle Dinge schnappen, die da in der greifbaren Nähe sind und da hätte dann bei mir in der Zeitung gestanden, dass ein Idiot mit Bic-Mäc und Co überwältigt worden ist. Wie, Sie sagen das geht nicht?

Also, dann spielen wir einmal das Szenario durch ... es ist 14:30 Uhr in der besagten Ecke der guten Laune bei den Mäces. Dem lieben Ronald Mc Donald entgleiten seltsam nach dem Genuss der Chicken Wings und dem Smarties-Softeis die Gesichtszüge und aus dem ehemaligen lustigen Gesellen wird auf einmal der verborgene Hulk. Soll heißen, mittlerweile steht nicht mehr der bunte Clown vor mir, sondern ein grünes HB-Männlein, dass da droht eine Mäcesschlacht anzurichten. Na da greift man doch erst einmal nach den bunten Strohalmen und steckt ihm diese in die Nase und Ohren ... Hallooo, vielleicht sitzen auch Kinder hier am Schirm ... nix da ... von wegen mit den Strohhalmen in den Augen ...

Ronald hat also binnen der ersten Zehntelsekunde die Nase und Ohren voll und während dieser versucht sich von den plastischen Teilen zu befreien, kippe ich ihm den wundervollen warmen Kakao in den Schritt und verziere sein Gesicht mit dem guten HEINZ von den Bürgern. Jaja, die Gurkenscheiben packe ich dann auf die Augen. Jede einzelne Pommes stecke ich in alle noch auffindbaren ungefüllten Körperöffnungen und werde dann den leckeren Weight-Watchers-Salat bzw. deren Marinade im Kollektiv in seine Stiefel packen ...

Sehen Sie, so geht es doch auch im Umgang mit den bösen Gestalten dieser Welt und wenn Sie mich fragen, dann war diese Gewalt nicht einfach nur die Rache für den vorabendlichen Rausschmiss, sondern vielleicht schleicht sich ja sogar schon in ein 80.000 Seelendorf die Geschichte mit den Schutzgeldern ein ... Ja, ein netter Mann hat uns am heutigen Tag erzählt, dass sich Rasputins Nachfahren wohl gerne sogar hier am Ort auf den Weg machen, um Dönner & Co zu belagern ... Glauben Sie das denn tatsächlich, dass sogar hier die bösen Männer durch die Geschäfte ziehen und sich den Lebensunterhalt von den braven Bürgern finanzieren lassen.

Ach wenn Sie mich so fragen, dann ist das doch eigentlich gar kein Unterschied zu diesem Land im Allgemeinen. Hier ziehen doch auch die GEZ, der Fiskus, die Heizanbieter, die telekomschen Telefonanbieter, die Banken etc. um die Häuser, um sich den fabrizierten Kladeradatsch finanzieren zu lassen ...

Donnerstag, 1. September 2011

Ackermann & die Viehzucht ...

01.09.2011

Ackermann meldet sich zu Wort ... genau jener Banker, der immer diese Weisheiten in die Welt versendet. Nein, er erwartet keine Rezession und er rechnet auch nicht mit einem Absturz in der deutschen Konjunktur???

Ist dieser Herr Ackermann nicht auch im Vorstand dieser "Erfolgsbank" ... genau, der Deutschen Bank ... und waren diese nicht eigentlich die Auslöser diversester Krisen in diesem Land?

Sie sehen, die Banken bzw. deren Vorstände haben nichts dazu gelernt und da können wir uns doch nach wie vor über die Einführung einer neuen Währung in der Zukunft freuen. Hamstern Sie denn derzeit schon die Goldreserven oder gehören Sie zu jenen Kadetten, die alles an Gold aus den Schmuckkästen und alten Zahngläsern der Großeltern zusammen kratzen und dieses in die bare Münze umwandeln lassen?

Mensch, die Goldankäufer sprießen ja wie die Pilze aus dem Boden und da fragt man sich doch allen Ernstes, wann denn wieder die Esel aus den Stellen gestohlen werden, weil so mancher auch noch neben dem Märchen des Herrn Ackermann an das Märchen vom Grautier glaubt, dass sich da reckt und streckt und schon fallen die Goldmünzen aus dem Allerwertesten ... Auf jedenfall scheint das ein schwunghafter Handel zu sein und so mancher Zeitgenosse hält wohl den Handel mit dem Edelmetall für die schnelle Mark. Nur wie in allen Branchen der Nation gibt es natürlich auch dort jede Menge schwarze Schafe, wenn man der Sendung glauben darf, die mir da an meinen Linsen vorbei rauschte. Aber ist es nicht in allen Bereichen der Lebens so, dass es immer Gestalten gibt, die sich an dem anderen bereichern möchte ... Wenn ich da an den Mieter denke, der für seine Mietkürzung vor den Kadi gezogen ist, weil der Nachbar in der Nebenwohnung ein Raucher ist und er sich dadurch massiv belästigt und gefährdet sah.

Wissen Sie was, ich beginne dieses Land und seine Leute doch immer weniger zu schätzen, denn immer wieder werden Gruppierungen aus der Gesellschaft heraus gepickt und dann massiv angefeindet. Sie können nehmen dem Gebäude eines Pharmariesen stehen oder gar neben einem Kohleofen oder dem allseits beliebten Grill und denoch werden sie von der Seite angeschaut, wenn sie dem Nikotinkonsum frönen. Was soll diese künstlich hochstilisierte Hetzjagd gegen die Raucher eigentlich?

Vor allem wen man bedenkt, dass jetzt nicht nur die Raucher immer mehr Regularien unterworfen werden und so zu einem devoten Bürger degradiert werden, sondern auch den Damen und Herren der Trinkfreudigkeit spuckt der Stadt jetzt in die legale Drogensuppe, denn wer denkt das er die gepflegte Kegeltour mit der Bahn startet, um die Umwelt zu schonen und die Truppe im Gepäck die Kümmerlinge & Spritz zum Anheizen der Stimmung mit sich führen und natürlich auch trinken dürfen ... auch für jene weht jetzt der Wind aus der diktatorischen Richtung. Was darf man denn als "freier" Bürger in diesem Land überhaupt noch?

Feiern bis zum Abwinken ... da machen die Nachbarn nicht mit, ohne Helm bei 30° imaginären Grad in diesem Sommer mit dem Roller fahren, ein Haus nach den eigenen Wünschen bauen ... aber doch nur so weit, wie es die Ämter und deren Besetzer auf den Bürostühlen zulassen. Also wenn Sie es nicht wahrhaben wollen, dass immer mehr Dinge des eigenen Lebens durch die Gesetzgeber geregelt werden, dann kann ich Ihnen hinter ihrer rosaroten Brille auch nicht helfen. Und da bringt es uns auch nicht viel, wenn da die Elfer der Nationalmannschaft auf dem Rasen das "Einigkeit und Recht und FREIHEIT" singen ...

Nun gut, ich habe Sie jetzt mehrfach auf die Missstände in diesem Land aufmerksam gemacht und wer nicht hören will, der muss seit Millionen von Jahren am Ende doch das Fühlen erlernen und zwar ob die Freibadsaison nun endet oder nicht. Was für eine Pleite das doch in diesem Jahr für die Betreiber der Freibäder ist und wenn ich solch ein Betreiber wäre oder zumindest in einem solchen arbeiten würde, dann würde ich einmal über die Anschaffung von vielen kleinen Tauchsiedern nachdenken und eventuell über den Bau einer künstlichen Sonnenkuppel, so wie man es in den Legebatterien macht.

Das ist ja auch so eine Sache mit den Bädern und Anlagen des gemeinsamen Urinaustausches ... ja was denn, würden Sie denn freiwillig in eine Badewanne mit Hunderten eintauchen, wenn Sie doch gar nicht wissen ob diese sich auch jeden Tag den Popo abputzen und noch schlimmeres. Nein, ich war und bin kein Freund der öffentlichen Badeanstalten, denn ich tue mich schwer in ein Wasser einzutauchen, wo auch Grete Weiser & Onkel Dagobert das Gesäß reinsetzen. Kennen Sie jene Schwimmer, die immer das Wasser in den Mund inhalieren und dieses dann wieder an die Gemeinschaft ... natürlich mit dem persönlichen Schmand der Zähne angereichert ... wieder an die schwimmende Gemeinde zurück geben ... Oder all jene Badekappen, die da gepflegt ihre Bahnen zieht und hinter sich immer diesen Bubbelaufgang haben. Das soll sich ja Aerophagie nennen, dieser methangasartige Auftrieb der nicht zwingend duftfreien Auftriebe. Und wissen Sie denn wieviele der Gestalten im Becken noch vor ein paar Stunden über Magenkrämpfe und deren braune Folge geklagt haben? Ganz zu schweigen von denen, die die öffentlichen Badeanstalten als Ersatz für die heimische Badewanne betrachten ... und Sie glauben doch nicht wirklich, dass da jeder Badeanzug oder jede Badehose der regelmäßigen Behandlung durch den Kochwaschgang unterzogen wird, oder?

Sehen Sie, jetzt sehen Sie das auch mit ganz anderen Augen und wenn man bedenkt das nur der Einsatz von pulverisiertem Domestos es überhaupt möglich macht, dass das Wasser nicht exakt so aussieht, wie es aussehen würde, wenn diese Mittel der Pharmaindustrie nicht zum Einsatz kämen ... Gott lobe mir meine eigene Badewanne und vor allem kann ich da vom Beckenrand springen soviel ich will und wenn sich da die Wanne zu einem Whirlpool entwickelt, dann kenne ich wenigstens den Verursacher der Methanattacke ...


#BAUERNPROTESTE ERWÜNSCHT

 ENDLICH; JA ENDLICH GESCHIEHT ETWAS IN DIESEM LAND UND IN DIESEM FALL ETWAS AUSDRÜCKLICH ERFREULICHES; DENN DIE BAUERNSCHAFT GEHT AUF DIE S...