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Samstag, 28. April 2012

MR. OBAMA - HELLOOOOOO ...

28.04.2012

Jaaaa, ich habe am gestrigen Tag ein Interview mit Bullshido zu dem aktuellen Urteil und der Zahlung von 12.000 EUR via Prepaid-Handy führen können. Selbstverständlich will ich auch Ihnen dieses nicht vorenthalten ...


Das will ich auch ... Lindsay Lohan ist zum Dinner bei Mr. Obama eingeladen und das will ich auch. Wie kommt man denn an eine Einladung zum Essen bei dem Präsidenten der USA?

Jajaja, ich weiss, der lädt nicht willkürlich einen jeden ein aber ich bin doch nun wahrlich nicht ein jeder auf diesem kleinen Erdball. Also werde ich jetzt einen Offenen Brief an den ersten Mann in den Staaten verfassen ... was sagen Sie, geht das so oder sollte da noch einmal der zu Guttenberg darüber lesen ...


Egal, dass Ding schicke ich jetzt genau so heraus, wie ich es Ihnen hier präsentiere:

Hallödilö Mr. President von the United States,

am heutigen Day habe ich in den News gereadet, dass Lindsay Lohan by you zum Essen geladen worden ist. Möchtest you nicht die rosa Runde um eine Person machen bigger, denn I want so sehr a dinner in the Weisses Haus and wenn I würde get a Einladung, than I würde machen big Sprünge bis unter the Decke.

For das Dinner wäre I sogar bereit, the kleines Schwarze aus the Schrank zu holen, damit we are können machen alle together ganz feine Photos for die Weisses Haus. And für die Talk an der Tafel will I ebenso sorgen, damit we are uns alle nicht langweilen. I have da eine Idee, wie wir can verkaufen the Liberty ganz fast on Ebay or noch better, we verlosen Libby in Austria, weil there is das erlaubt Lose als Privacymen zu verkaufen. Oh Mr. Obama, dass will be das Grösste in my life, when I darf sit einmal on Deinem Tisch and wenn I am schon mal there, please Mr. President, can I werfe einen Look in the Oral-Office, wer Mr. Clinton hatte the Event with Monica Lewinsky. No, I don´t like Zigarren and Du must mir auch nicht mein schwarzes Kleid dreckig machen. I verspreche, that I bleibe ganz artig and mache höchstens ein wenig fun with Lindsay in the Oral Office.

No, I have keine ansteckende Krankheit and derzeit habe I auch keinen Herpes on the Lippe ... wenn you verstehst, what I meine? Auch have I vor vielen Years überstanden this little Entartungen in my Dickdarm and der Doktor hat alles entfernt, so that I nicht komme an einen Termin durch one Organisation, die only macht Termine for Sterbenskranke. I am a Kämpfer and I wäre so proud, wenn ich one time in my life könnte sit zwischen you and Lindsay. You sagst die ganze time, that we can das and know ist es an Ihnen mir die Einladung zu schicken. I am very spontan und when I have the Einladung hier I will buchen the Flug to the White House. Or vielleicht is es auch möglich, the Spaceshuttle noch einmal über Germany kreisen zu lassen and than I will like Nils Holgersen fliegen auf dem Dach von the Space-Shuttle?

YES YOU CAN ... Mr. President

Viele Grüße und a lot of Dank schon now für die Einladung und ich sage now schon zu.

Greetings aus dem wonderfull verregneten fucking Germany, the Land ohne Future

Nicole J. Küppers

Das wäre doch gelacht, wenn ich da nicht auch mit an die lange Tafel darf und sollen wir wetten, dass ich irgend wann einmal an dieser Tafel im weissen Haus sitzen werde?

Sie glauben das nicht ... na da wäre ich mir aber nicht so sicher, denn ich habe da gute Kontakte zu dem Bill, seit ich auch mit Zigarren aus Kuba einen florierenden Handel betreibe. Sie wissen doch, in der heutigen Zeit geht nicht über die guten Kontakte und wenn Sie denken, dass Sie ohne die Wirtschaft der Vettern besser durch das Leben kommen, dann viel Spass auch weiterhin auf ihrer Couch in der Wohnung der Wohnungsbaugesellschaften mit der monatlichen Zahlung aus dem Staatssack auf dem Konto. Na was denn, nur wer sich bewegt erreicht auch etwas ... man muss nur seinen persönlichen Businessplan verfolgen und sich durch nichts und niemanden von seiner Idee abbringen lassen. Ach hören Sie doch auf, der Computer ist schon erfunden und da macht es überhaupt keinen Sinn dem Bill Gates oder dem Herrn Apple nachzueifern.

Nein, natürlich kann man das Rad nicht jeden Tag auf das Neue erfinden aber das soll auch nicht heissen, dass man die Hände in den Schoß legt und dort Dinge tut, die nur die Waschmaschine oder das Taschentuch auf den Plan rufen, meine Damen und Herren. Das ist ja auch so eine Sache die sich wie ein roter Faden durch die Evolution zieht, Männer machen einfach mehr Dreck, als wir Frauen und das fängt doch bei der Schweinerei da vor dem pornografischen Bildschirm schon an. Na was denn, wir verteilen die Produkte der Sauereien doch auch nicht überall im luftleeren Raum, sondern lassen alles ganz still und unspektakulär fließen, was da den Weg aus der Lust sucht ...

Nix da, für Ihre Kopfkinos bin ich ja nun nicht verantwortlich, sondern Sie ganz alleine. Aber was wären wir ohne Phantasie und das, was diese da schon mal gerne mit uns macht. Womit wir wieder bei meinem absoluten Lieblingsthema wären, denn was wäre das Leben nur mit der Last und ohne die Lust. Eine verdammt arme Welt wäre das und geben Sie es zu, auch Sie denken jeden Tag an die Dinge, die da so unendlich viel Freude bereiten ... wenn diese nur nicht immer so anstrengend wären ...

Doch, man ist platt nach dem erotischen Supergau und da ist doch der Muskelkater in den Lenden noch das reine Honigschlecken, gegen diese blutleere Müdigkeit im Kopf. Warum ist das eigentlich so, dass man so extrem Müde ist nach dem ... Na Sie wissen schon und auch wenn ich das hier sehr gerne in der epischen Breite darlegen würde ... das fällt dann in die Liste des Index, wenn ich Ihnen da erzählen würde, was sich in meinem Kopf absspielt, wenn ich an die schönste Nebensache ... sagte ich soeben Nebensache ... Nein, die Hauptsache für alle Dinge des Lebens ist das Spiel mit den weichen Teilen ... dicht gefolgt von dem was der Volksmund da Arbeit nennt und wenn das bei Ihnen exakt anders herum ist, dann sollten Sie ihren Sexualpartner oder Ihr Leben überdenken ... nur so als kleiner Tipp von der weisen alten Frau hier an den Tasten ...

Montag, 30. Januar 2012

Deutsch hat mich auch geholfen ...

30.01.2012

"Dann sach die Tante doch mal woran du komms ..." ist es nicht wunderbar, wie die deutsche Sprache immer mehr ein neues Konstrukt von Vokalen und Lauten wird. Holymoly, dass ist ja ein wunder das nicht mittlerweile auch bei Behörden und Ämtern in einer Art des Kauderweltsches gesprochen wird. Na gut, wir leben ein wenig ländlich und da gehört das Dorfplatt zum guten Ton ... Watt und Datt wird einem sozusagen in die Slangwiege gelegt aber nehmen wir doch mal die Slogans der Banken: Wir machen den Weg frei ... Heisst das nicht eigentlich: Wir machen den Weg für Sie frei?

Schön war doch auch immer dieser Spott der Bausparkasse ... auf diese Steine können Sie bauen ... oder "wem gehört die Fahrrad auf die Flur". Geiz in der Sprache ist nun wahrlich nicht geil und wo eigentlich der Händler uns nur klar machen will, dass man bei ihm nur die 300% des Aufschlages bezahlen muss anstatt der 500% bei dem Mitbewerber, werden wir immer mehr zu neuen Fällen für die Logopadiepraxen. Wer spricht denn in der heutigen Zeit noch das astreine Deutsch, frage ich Sie?

Schade eigentlich, wo ich doch diesen Quatsch in der Grammatik mit dem Plusquamperfekt und dem Präservativ so geliebt habe. Aber fragen Sie doch in der heutigen Zeit einmal eines der Kids um Sie herum, ob diese wissen was die dritte Form des lapidaren Wortes "gehen" ist. Na mich müssen Sie doch da nicht fragen, ich habe diese ganzen Informationen direkt nach dem Abi verdrängt, wenn diese überhaupt jemals einen festen Platz in den grauen Zellen hatten. Überhaupt hat man von dem Lehrstoff der sagen wir mal schlappen 20 Jahre des Lebens doch vielleicht nur ein Zwölftel jemals anwenden können und da fragt man sich doch so langsam, ob es nicht an der Zeit für Reformen im Bildungswesen ist. Nein, natürlich sind die Walldorfsalatschulen nicht das A und O der Ausbildung aber so ganz verkehrt liegen die mit ihrem Grund-gedanken doch auch nícht, wenn diese nur das fördern, dass das Gegenüber auch in der Lage ist zu verarbeiten. Wozu muss man denn als Bäcker wissen, was eine Funktionsgleichung ist und was zum Teufel bringt mich da im Leben weiter, wenn ich weiss wie ein Kuhauge funktioniert oder wie dieses gar von Innen aussieht?

Sehen Sie und genau das war immer das Problem in meinem Leben ... diese Uneinsichtigkeit über bestimmte Dinge im Lehrplan, die mein Kopf einfach nicht wissen wollte. Mir ist es doch so etwas von egal, wieviel PS ein Auto hat oder welche Zulieferer für welches Teil in der Karre verantwortlich sind. Die Kiste muss fahren und fertig ist die Geschichte ... oder wozu muss ich wissen, was da der Zwerg aus Frankreich alles auf dem Feld vor ein paar 100 Jahren veranstaltet hat, wenn doch dieser sich schon längst die Radischen von Unten anschaut?

Oh ja, dieser Geschichtsunterricht mit all seinen "spannenden" Geschichten über die Aufstände und deren Ergebnisse und wieso unsere Flagge die munteren Farben trägt und wer da in 1900 welches Drama veranstaltet hat. Das beisst sich mit meiner Lebensphilosphie, denn für mich gibt es nur das hier und jetzt und nicht das Gestern oder den Morgen. Es kommt doch sowieso immer ganz anderes, als man denkt und da bringen doch diese ganzen Bewältigungen nichts aber auch gar nichts und da kann man den Reich-Rachnicki auch von mir aus jeden Tag in den Reichstag setzen ... aber ändern wird es die Geschichte nicht und vergessen ... Mensch, in der heutigen Zeit lebt schon die 4. Generation nach dem Holocaust und die können doch nun wahrlich nichts dazu, was den vielen Menschen da unter dem Gasmann aus Wien wiederfahren ist. Warum hält denn der Kritiker nicht eine Ansprache in Österreich, wo doch da scheinbar noch sehr viele Anhänger dieses Gedankengutes weilen?

Doch, es ärgert mich das wir ständig mit dieser Geschichte konfrontiert werden und bis auf die paar vakuumierten Hirne mit den Glatzen in diesem Land ... und die paar Buschenschaften und andere Studentenverbindungen weiss doch ein jeder, dass der Hass niemals das Mittel der ersten Wahl sein sollte, oder?

Egal, die Schulzeit ist vorbei und jeder Tag ist ein neuer Tag um das zu ändern, was man nicht möchte. Und ich sage Ihnen das Sie besser fahren, wenn sie den gestrigen Tag unter dem abgehakten verbuchen und über den morgigen Tag erst nachdenken, wenn dieser da ist. Man weiss doch niemals was einen im hier und jetzt erwartet und da sollte man sich doch nicht unnötig mit den Dingen beschäftigen, die da eventuell auf einen zukommen können. Weder Sie noch ich wissen doch in dieser Sekunde, welche Nachricht da in einer Stunde über die DPA verbreitet wird und wer weiss, vielleicht ist in der nächsten Stunde auch schon der Iran auf die Idee gekommen eine Atombombe zu zünden ... man weiss es doch nicht und das ist doch auch gut so ... denn es gibt einem doch eigentlich eine ungeheure Freiheit in seinem Kopf, wenn man nur für den Moment lebt. Mir ist es doch so etwas von Schnuppe, dass vor zwei Tagen die Dschungelkönigin gekürt wurde und das wir in dieser Woche bis mit zu -20 Grad auf dem Thermometer zu rechnen haben. Man ändert doch sowieso nichts am Wetter, geschweige denn an der Regierung bzw. dem Bundespräsidenten, der da nachweislich nicht den korrekten Weg gegangen ist ... und das nicht nur bei seinen Vetternwirtschaften und den ganzen Schnorrer-geschichten, denn dieser sitzt noch immer in der durch den Staat beheizten Bude im Schlossgarten und macht so, als hätte es das Gestern der Skandale nicht gegeben ... und was lernen wir daraus?
Genau, lebe wie ein Guttenberg, benimm dich wie ein Wulff und klage wie ein Reich-Rachnikki und schon fährst Du in der Staatslimousine durch die Lande ...


29.01.2012

Sie ist es ... das kühle Blonde aus dem Norden hat den Thron unter dem gepuschten Popo. Brigitte Nilson ist die Königin der Kochrunde von den Kochprofis. Na so gross ist der Unterschied doch nun auch nicht ...


Nein, natürlich habe ich das Dschungelcamp nicht geschaut aber auch núr deshalb, weil der Lothar Matthäus nicht teilgenommen hat. Zumal ja irgend wie diese Geschichte mit dem Futtern wie bei Muttern auch langsam einen langen Bart bekommt. Wäre es nicht spannender gewesen, wenn man die Hoden von Arnold Schwarzenegger dort auf dem Teller gereicht hätte, Frau Shriver?
Nach dem jetzt also die ganze Nation weiss, dass da trotz Annabolika und anderen Tunerpillen dann doch nicht die Gonaden des Terminators geschrumpft sind, können wir uns doch endlich wieder auf die gewagte Reise durch RTL begeben. Kommen denn diese Kochprofis auch auf RTL ... Oder wo sehe ich diese 3 Gestalten immer? Das ist ja das zweiklassengesellschaftliche Kontrastprogramm zu der Kochsendung mit dem Lanz und seinen Damen und Herren der Töpfe.


Nix da, ich kann den Lanz auch nicht so ganz als Moderator für bahre Münzel nehmen aber die Smutjes am Herd ... bis auf diesen unlustigen Kaspar der V-Abteilung sind die doch ganz patente Kerlchen. So zwischendurch mogelt sich da zwar auch schon einmal ein Exot unter die Sterneriege aber seit dem Abgang von dieser Wienerin kann man die Sendung doch ganz gut ertragen. Die hat ja vielleicht damals dem Kerner immer schöne Augen gemacht und mein Bauchgefühl sagt mir, dass da eine Sympathie auf beiden Seiten bestanden hat ... wie gesagt, nur mein Bauch flüstert mir dieses immer mal wieder. Ach was, zwischen Schuhbeck und der kleinen Steuerparadisköchin läuft doch nichts. Die verstehen sich einfach nur gut und auch die Polenta aus Hamburg erfrischt doch immer wieder mit ihrem spitzen Humor. Ja, und auf den Lafer lasse ich schon mal gar nichts kommen, denn dieser ist doch der wahre Stern am Himmel der Köche, wenn dieser mit seinem Helikopter in die Küche fliegt. Wissen Sie, so dumm ist auch bei der ständigen Verkehrslage auf unseren Autobahnen ein Heli nicht, denn dann muss man nicht an der immer gleichen Stelle in der Nase bohren oder zum hundertsten Male das Auto von Innen mit dem Cockpitspray bearbeiten ...

Das ist doch nicht mehr normal, diese Baustellen und die ewigen Staus auf den Bahnen und wenn Sie jemals in einem fremden Land auf der Strasse unterwegs waren ... wenn wir jetzt einmal das Chaos in Indien und China aussen vorlassen. Aber es will mir ja keiner glauben, dass das Problem einzig und alleine bei den vielen Truckern liegt und Sie können mir sagen was Sie wollen aber es werden doch immer mehr dieser 3,5 - 7 Tonner. Und ich dachte das die Spritpreise denen endlich den Garaus machen aber scheinbar werden die Transportunternehmer von den Ölmultis subventioniert. Quatsch sagen Sie, na dann erklären Sie mir doch bitte einmal wie sich das rechnen soll, wenn die dicken Brummer genau das Gleiche für den Sprit zahlen müssten, wie Sie und ich es müssen?

Sehen Sie, dass würde nicht funktionieren und wir hätten überall auf der Welt wieder ausschlisslich die Kühe auf den Hängern, die durch die reine Muskelkraft betrieben würden. Nein, nicht alle Dinge der Neuzeit sind eine Bereicherung und so ein wenig wünscht man sich ja doch die Zeit vor der Dampfmaschine zurück. Das war zu der Zeit einfach ein reelleres Leben und wenn da die Füsse lahm und der Buckel rund war, dann wurde untereinander geholfen. Glaube ich zumindest und natürlich weiss ich, dass jede Sache auch ihre zwei Seiten hat aber wäre es nicht schön, wenn um 24:00 Uhr des heutigen Tages ein Gesetz in Kraft treten würde, dass die Fahrt von diesen tonnenschweren Kolossen auf den Autobahnen verbieten würde?


Überhaupt setzen doch die schwerlastigen Gefährte dem Asphalt am meisten zu und da müsste doch eigentlich der Strassenbau sich leicht von den Transportern und deren Unternehmungen finanzieren lassen. Nix da, nicht die geknebelten Subunternehmer müssen zur Kasse gebeten werden, sondern nur jene die sich damit brüsten, dass diese 1000 Fahrer für sich fahren lassen. Oh ja, einen auf die dicke Hose machen das können die einfachen Fahrbetriebe sehr gut, denn diese bedienen dich der vierräderigen Leiharbeiter ... soll heissen, dass die Fahrer und deren Fahrzeuge völlig auf sich alleine gestellt sind, wenn der TÜV an die rostige Fahrertür klopft aber die Dienste schreiben sich dann die Unternehmen auf die Fahne, die diese hin und wieder für sich fahren lassen. Viele könnte ich da mit dem Namen benennen aber Sie wissen doch das ich das gar nicht muss, weil der da Oben das schon in die richtige Bahn lenken wird ... womit wir sogleich bei den Anzeigen der letzten Seite eines Lokalteiles sind. Nein, nicht hier am Ort, sondern ich bin gestern über überregionale Todesanzeigen gestolpert. Lesen Sie doch bitte einmal die Texte mit Bewusstsein und dann fragen Sie sich, mit welchem Spruch Sie sich am Besten identifizieren können. Gerne genommen ist ja das "plötzlich und unerwartet" ... dicht gefolgt vom "nach kurzer schwerer Krankheit" und dem "für uns alle unfassbar" ... Und jetzt wo ich mir dazu einmal die notwendigen Gedanken der Nichtverdrängung mache habe ich mir überlegt, dass ich mir meinen Spruch selber kreiere, bevor es andere tun. Obwohl, wenn ich doch gerade dabei bin, dann könnte ich doch auch meinen Nachruf selber gestalten, denn die Angehörigen haben doch so wieso immer genug an den Backen, wenn man den einmaligen Gang in die Kiste antritt. 

Nein, ich überlasse nichts dem Zufall oder der guten Laune der Natur ... also wie könnte dieser elementare Schrieb denn aussehen?
Bloß nicht diese kleinen Totenheftchen, die man nach der Trauerfeier und dem Fell versaufen immer in den Mülleimern findet und kommen Sie mir ja nicht mit diesem Schaufelgedöne am Grab ... links die Blumen und rechts die Schüppe ... das ist ja wie der Engel und der Teufel im Verbund. Und wehe dem die legen da Tannenzweige auf die Grabstelle, ich hasse Tannenzweige und bitte, bitte erspart mir dieses Gesäusel von der CD in der Totenhalle. Wenn da schon einer singen soll, dann will ich den Lenny Krawitz auf der Empore in der Totenhalle stehen haben ... natürlich soll der dieses "I want to get away ... I want to fly away ... yeah, yeah, yeah" singen und dann nicht diese Flut an Kränzen für viel Kohle, denn diese können Sie auch gleich in die Grünabfalltonne werfen, wenn es um die 30° im Schatten sein sollte. Was für ein Wahnsinn das doch immer ist, wenn man so diesen teuren zukünftigen Grünabfall da so liegen sieht. Na gut, gegen einen 4 Meter hohen Orleander in sanftem Fuchsiaton hätte ich nur wenig einzuwenden und auch gegen die vier unechten Buxbaumkugeln in jeder Ecke der Grabstelle gibt es nicht einzuwenden ... ganz zu schweigen von dem weissen Kies der das Grab bedecken soll, damit man nicht jeden zweiten Tag zur Stätte der Stille reisen muss, um das Unkraut zu zupfen oder gar die Blumen zu gießen. Haben Sie denn noch gar keinen Einzigen im ortsansäßigen Garten liegen?

Na dann klatschen Sie am Besten hundertmalig vor Freude in die Hände, denn ich sage Ihnen, auch eine Grabstelle kann bisweilen terroristische Züge haben, wenn sich diese unter einem grossen Kastanienbaum befindet. Das ganze Jahr werden Sie von diesem Monument der Natur auf Trab gehalten und wenn Sie denken das Sie nun endlich auch das letzte braune Blatt der 7 Millionen Stücke erwischt haben, dann fängt dieses Ding auch schon wieder an zu blühen. Und diese klebrigen Blüten bekommen Sie weder aus den Beeten, geschweige denn von den Steinen herunter. Da stellt sich mir sogleich die Frage, warum man denn nicht einfach die ganzen Terrorpflanzen gegen unechte Polypflanzen austauscht? Denen die da liegen ist es doch so etwas von egal, ob da nun das Grün aus der Retorte oder aus der Baumschule kommt. Was glauben Sie was man da an Wasserkosten und Gärtnerrechnungen spart, wenn man einen künstlichen Friedhof erschafft. Auch ist ja der Plastiktanne das Waldsterben so etwas von egal und da habe ich auch sogleich eine Eingebung, wer denn da mit wem zusammen arbeitet. Haben die Friedhofsgärtner eigentlich eine Vetternwirtschaft mit den BEWlern ...

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Silvester steht vor der Tür ... Bumm

28.12.2011

So und jetzt wird die Katze aus dem Sack gelassen ... am heutigen Tag wurde in der Presse veröffentlicht, was den Bürger in 2012 alles so erwartet ... und was wollen uns die Autoren damit sagen?

Eben, Sie sollen die kleinen Euros in der Tasche lassen und keine Böller kaufen, um die bösen Sauerland-Geister auszutreiben. Ist das nicht der Hohn auf Socken, dass man den OB von Duisburg trotz einer Volksabstimmung in Form einer Unterschriftenkampagne nicht aus dem Amt befördern konnte ... und das alles nur deshalb, weil der gnädige Herr Sauerland sich seine staatlichen Subventionen erhalten will. Sagen Sie mal, wo leben wir denn, wenn da ein jeder moralisch abgesägter Amtsträger einfach auf seinem Pösteken verharren kann und das Volk nur zuschauen darf, wie dieser sich die von uns befüllten Taschen voll schaufelt ...

Mensch, und dabei wollte ich doch ganz entspannt in das nächste Jahr dackeln und mich nur noch mässig über die bekloppten Mannen in Berlin ärgern, die uns jeden Tag auf das Neue zeigen, für wie DUMM diese das Volk halten. Da sind die guten Vorsätze schon vor dem grossen Bummbumm dahin ... aber ich sage Ihnen ... jetzt erst recht werde ich knallen und bumsen, dass sich die Balken biegen und der Untergrund mächtig in die Schieflage gerät. Nein, nein meine beste Hälfte, in diesem Jahr muss nicht die Sprengung der Garage vereitelt werden ... Sie erinnern sich an die Beinahekatastrophe hier am Ort ... genauer gesagt hier in der Garage, wo die Autos parken und neben diesen im letzten Jahr ein zweites Hiroshima vereitelt wurde und ich wahrscheinlich zum neuen Osama erkoren worden wäre?


Na was denn, jetzt tun Sie mal nicht so, als wenn Ihnen etwas deratiges noch niemals passiert ist ...? Das war nämlich so ... im letzten Jahr, also 2010 Jahre nach der Geburt des kleinen Mannes aus der Krippe:

Wie in jedem Jahr hatte ich mir ein kleines Depot an Böllern und Raketen angelegt und damit diese auch bis zum pulverirsierten Supergau dunkel und trocken gelagert werden konnten, hatte ich mir in der Garage etwas Platz verschafft. Die kleinen Bummbumms lagen also wohl behütet auf ihrem Platz neben den Fahrzeugen. Das dann irgendein Esel hin geht und die Reservekannister unmittelbar daneben platziert, weil dieser bisweilen unter dem Anflug einer Amnesie gelitten hat ... ja was denn, Sie vergessen doch manches Mal sicher auch die Eier bei Tante Emma ... Egal, also ich hatte die Schwarzpulverschwefel-Dinger nicht mehr auf dem Schirm und war mir nicht bewusst, dass sich unter der Abdeckung dessen auf das ich meine Böller gelegt hatte ... sowohl die Kannister für den Rasenmäher, als auch die Gasflasche für den Grill befanden. Jetzt kann ich ja nun einmal gar nichts dazu, wenn ausgerechnet am heiligen Abend das Birnchen vom Rückscheinwerfer des Autos den Geist aufgibt und mich zu einer ungewollten Reparatur zwingt. Und was macht ein anständiger Arbeiter bei eben jener Tätigkeit?

Genau, die Birne in die Rechte und die Fluppe in die Linke. Da wir aber solche deutschen Fahrzeuge haben, wo man schon ein Navi zum Einbau einer klitzekleinen Birne benötigt und meine Reizschwelle zu dem wegen der unnötigen Verzögerung auch ein wenig nieder angesiedelt war, neigte ich zu einem erhöhten Konsum des wundervollen Nervenlungengiftes. Soll heissen, dass mich Mercedes in den Ausnahmezustand meiner Befindung katapultiert hatte und ich also völlig angenervt versucht habe ... mit mittlerweile zwei Zigaretten im Anschlag ... Nix da, ich rauche nicht Stereo aber ich hatte die eine Kippe auf der Kartonage hinter mir vergessen. Genau, jener Kartonage mit den vielen kleinen Böllern darin und unwissentlich dem grossem Bumm darunter ... Sie erinnern sich an die Gasflasche und den Benzinkannister?

Auf einmal roch es auf jeden Fall nach verkokeltem Papier hinter mir und obwohl ich mir den Wulff suchte, konnte ich die Quelle der Rauchzeichen nicht ausmachen. Ach hören Sie doch auf, so schnell brennt sich doch sonst auch nicht nicht die kleine Glut der Kippen durch einen Karton. Aber wie gesagt, wenn denn dann, dann auch richtig. Nein, ich schreibe hier nicht mit den Zehen und zum Glück ist ja dann noch alles glimpflich abgelaufen, nach dem ich die Glut innerhalb des Kartons mit den vielen Böllern, Raketen, der Gasflasche und dem Benzinkannister entdeckt hatte. Heisst es nicht auch immer, dass nichts so heiss gegessen wird, wie es denn aus dem Topf kommt ...

Holymoly, auf jeden Fall gelobe ich Besserung und in diesem Jahr werde ich nun alle Sachen des ballernden Glücks in meinem Kofferraum lagern ... damit da auch ja nichts passieren kann ... Moment ... wo sitzt eigentlich der Tank bei meinem Auto ...

Ok, das finde ich wohl noch heraus aber auf jeden Fall muss ich jetzt meine literarische Litanei schliessen, denn ich muss die Böller für 2012 noch kaufen. In diesem Jahr habe ich mir überlegt, dass ich mir dieses Flaschen aufgestelle erspare und auf die Super-Trouper-Boxen zurück greifen werde. Diese wo alles in einer Kanone darin ist und wo man nur eine Schnur anzünden muss und dann 90 Sekunden den knallenden Supergau zu erfahren. Nur werde ich nicht einfach eine Box auf den Rasen stellen, sondern ich habe mir überlegt, dass man doch bestimmt auch vier Feuerwerksboxen übereinander stellen kann und diese mit dem Docht einer getöteten Kerze super verbinden kann. Das erspart auch dieses gefährliche Gerenne zu den nicht gezündeten Feuerwerkskörpern ... Sagen Sie doch einmal ... nur für den Fall der Fälle ... was kostet eigentlich so ein Einsatz der Feuerwehr?

 

#BAUERNPROTESTE ERWÜNSCHT

 ENDLICH; JA ENDLICH GESCHIEHT ETWAS IN DIESEM LAND UND IN DIESEM FALL ETWAS AUSDRÜCKLICH ERFREULICHES; DENN DIE BAUERNSCHAFT GEHT AUF DIE S...