Tatsächlich betrachte ich meine Stimme als Waffe, denn es
gibt doch nichts das schöner ist, als der monologe Austausch mit einer
Homepage. Überhaupt bietet einem die Erfindung des PC eine Menge des
Sprengstoffes. Wissen Sie was mich immer an den Rand bringt? Dieses Schriften einbetten... das kennen Sie nicht? Ich auch nicht?
Auf jeden Fall machen mich die Druckereien wahnsinnig
damit, denn so wirklich verstehe ich diesen Schwachsinn mit der Schrift im Bett
nicht. Und wen ich bedenke,
dass es eigentlich nur ein Knopfdruck sein soll, dann verstehe ich nicht, warum
das die Dienstleister nicht für einen übernehmen.
Sehen Sie, da haben wir es wieder, dieses leidige Thema mit
dem Dienst am Kunden. Nur beschäftigt mich eigentlich etwas ganz anderes... es
verschwinden immer noch und jeden Tag in dieser Welt Menschen, die nie wieder
auftauchen. Jetzt rede ich nicht von den Fällen, wo den vermissten etwas
zugestoßen ist und deren Corpus irgendwann im Plastiksack oder mit dem
Schirmständer am Fuß wieder auftaucht. Nein, ich rede von denen, die Zigaretten holen gehen und
einfach den Weg zurück nicht finden. Warum machen Menschen das?
Ich meine, wenn doch der Brad Pitt die Nase vom heimischen
Kindergarten gestrichen voll hat und lieber wieder das Nachtleben auskosten
möchte... ohne den Geruch von Kinderpopo-Creme und dem Bäuerchen am Revers,
dann könnte der das doch einfach sagen und sich vom Acker machen. Aber dieses auf Nimmerwiedersehen abhauen und die Bagage
zurück lassen... schon feige und sehr egoistisch. Wie ich darauf komme?
Weil doch in dieser Sekunde eine Dame im Fernseher sitzt,
deren Mann sich einfach vom Acker gemacht hat und diese nun nicht weiß, ob er
schon die Radischen von unten anschaut oder mit der neuen Flamme unter Palmen
liegt. Und so etwas passiert tatsächlich 100.000 Mal in diesem Land
pro Jahr...
Na da kann man ja froh sein, wenn man die Liebste zum
Einkauf schickt und diese tatsächlich mit den zwanzig Einkaufstüten, denn vier
Kästen Bier und der Reinigungswäsche unter dem Arm wieder im Pascha-Heim
auftaucht... Es ist aber wahrscheinlich auch häufig eine Art des
ADHS-Syndromes, dass sich Leute verpissen, damit endlich mal wieder
wahrgenommen wird, dass das Gegenüber auch noch eine andere Funktion hat, als
die Kohlen ranzuschleppen und das Essen zuzubereiten. Und ich bin mir sicher, wenn ich in den vermissten Fällen
mal recherchieren würde, da würde ich ganz schöne Sachen an das Tageslicht
befördern... von wegen, ich weiß gar nicht warum mein Mann jetzt den
Zigaretten-Automat in Cuba bedient... und wenn man dann auf den Zahn fühlt....
dann wurde seit Jahren nicht mehr gepimpert und nur noch der Alltag und der
schnöde Mammon gelebt und dann wird sich gewundert, wenn man in den
Strohwitwen-Status katapultiert wird...
Was ist denn mit der Welle der Spendenbereitschaft? Ist diese noch immer bei Ihnen ungebrochen?
Spenden für Haiti sind ja MEGA-IN und jeder Künstler baut
diese Samariter - Nummer irgendwo in sein Programm oder in seine PR ein. Wenn das doch alle machen, dann ist doch eigentlich auch
nichts dagegen einzuwenden, wenn ich auch einen Spendenaufruf für Thahiti
starte, oder? Da will ich nämlich unbedingt mal hin und ich verspreche
Ihnen auch, dass ich Bildmaterial mitbringe, wenn da in der Zeit meines
Aufenthaltes irgendein ein Tsunamie an die Tür klopft oder die Erde ein Signal
sendet.
Also, liebe Leser und all jene, die nicht wissen woher sie
die nächste Spendenquittung bekommen sollen:
Spenden Sie für THAHITI... Konto-Nr.: 1000 20000 BLZ 428 000 00 ... die Verlegerin in der Urlaubsnot ... bevor aus den
dehydrierungs Kopfschmerzen und der Unterzuckerung ein ausgewachsener
Schlaganfall wird... Spendenquittung
garantiert!
Stören Sie eigentlich meine vielen Rechtschreibfehler oder
das Layout meiner Homepage? Nicht wirklich, oder?
Jetzt muss ich mir doch immer wieder anhören, dass diese
Page nicht wirkt, als sei sie von einem Profi gemacht worden. Aber das stimmt so nicht, denn der Profi sitzt in diesem
Moment an den Tasten und schreibt zu Ihnen. Jetzt mal ganz unter uns... mir ist es doch wurscht, wenn
denn Lesern die Augen geblendet werden, von meinem erlesenen Pink... denn
immerhin wähle ich einen großen Schrifttyp und das ermöglicht auch dem grauen
Star den Einblick in mein Leben... und das der anderen Promis. Wann ist man eigentlich ein Promi? Wenn man einen Porno dreht und diesen 100000mal verkauft
oder wenn der Gang zum Bäcker gemieden wird, damit man nicht immer diese
nervigen Autogrammanfragen hat? Ja, wann ist man denn nun Prominent?
Also, meine Homepage haben jetzt über eine viertel Millionen
von Ihnen gelesen... ist doch so, oder... oder sind 380.000 nicht ein Viertel
der Million. Nix da, der pinke Stuhl hat 160.000 mal den Klick erreicht aber die ursprüngliche pavoni1.de liegt in der Statistik bei Weitem höher ... Es ist doch zum Mäuse melken, wenn ich jetzt ein Bill Gates
wäre, dann könnte ich ja diese Millionenfrage aus der Portobitekasse
schütteln...
Egal, auf jeden Fall ist doch der ei Promi, der erkannt
wird. So wie der Papst oder der Pitt der Jolie. Das muss ja grausam sein, wenn
ich mir vorstelle, dass Fans und Reporter vor der Haustür herum lungern, um
endlich ein Bild zu erhaschen oder das wahre Morgen-Gesicht zu erblicken. Ja, genau dieses... mit den Falten vom Kopfkissen auf der
Wange und mit der Delle in den Haaren am Hinterkopf.
Wenn ich mir vorstelle, dass mir einmal so etwas blühen
wird, denn ich bin ja scheinbar auf dem besten Weg dahin, wenn der Zauber so
weiter geht... dann weiß ich schon zum jetzigen Zeitpunkt, dass ich ein
zickiger Promi sein werde. Mich nervt es nämlich ungeheur, wenn einer länger als eine
Sekunde hinter mir herläuft, geschweige denn mich anquatscht, wenn ich keine
Lust dazu habe oder ich Ihn oder Sie zum Erbrechen finde. Nein, ich bin nun
wirklich kein Small-Talker und schon gar kein Speichellecker. Das kann ich
nicht und das zu Kreuze kriechen, habe ich auch niemals gelernt.
Aber was ich an Talent mitbringe, kann sich schon sehen
lassen. Mein Durchhaltevermögen ist unbestechlich, meine Disziplin enorm und
meine ehrliche und große Klappe die beste Eigenschaft meiner Person. Daher werde ich auch niemals zu einem Opfer, sondern ich
strahle durch meinen Neandertalergang eine einmalige und unausgesprochene
Autorität aus... oder sehen Sie das anders?
Ja nun, ich lass mir halt die Butter nicht von der Stulle nehmen
und wenn mir etwas gegen die Hutschnur geht, so halte ich nicht lange Zeit
hinter dem Berg damit. Natürlich macht man sich damit nicht nur Freunde aber dafür
trennt sich die Spreu auch schneller vom Weizen... Sehen Sie und das ist auch der Grund, warum ich diese
Homepage gestartet habe, denn Sie nehmen so jeden Tag ein Stück weit an meinen
Synapsenverkettungen teil und ich führe in aller Stille meine Monologe. So ein Monolog ist doch die beste Form der Kommunikation,
weil ich mir so die Kommentare vom Leib halte und wenn dann doch mal ein Echo
von dem einen oder anderen Promi hier eintrifft... was soll es?
Sicher, Paris Hilton fand meinen Kommentar zu der
großangelegten Adoptionserie der Beverly-Hills-Hunde nicht so Klasse, vor allem
wohl deshalb, weil ich sie gefragt habe, wo denn die zwanzig Tinkerbell-Hundis
abgeblieben sind.
Die Paris hat nämlich in den USA ein neues Gebäck auf den
Markt gebracht und diese kleinen Törtchen heißen wie einer ihrer Hunde:
Tinkerbell!
Als ich davon gelesen habe, wurde mir Angst und Bange und
darum habe ich ihr eine Mail über Twitter zukommen lassen, wo ich mein bedauern
zu den Verlusten der Hunde äußer und sie frage, ob es nicht ein normales
Mehlerzeugnis auch getan hätte?
Ja muss die Gute denn gleich die Hundis in den Ofen
schieben?
Sie antwortete mir darauf, dass die Hunde für den Ofen zu
klein seien aber sie sich überlegen würde, vielleicht ein paar
Reimchen-Sandalen aus dem Schoßhündchen fertigen zu lassen.
Da soll mal einer sagen, dass die Paris keinen Humor hat.
Meiner Meinung nach ist das blonde "Dummchen" die
amerikanische Antwort auf Verona Pooth.
Nein, Frau Pooth, jetzt nicht gleich den Winkeladvokaten
einschalten... ich meine das sehr nett, auch wenn das jetzt gerade ganz anders
rüber kommt.
So, kennen Sie auch dieses Phänomen des "falschen
Wortes"?
Wissen Sie wie oft ich in die Situation komme, dass ich
eigentlich etwas ganz nettes sagen will aber genau die Tür erwische, die der
unharmonische Ausgang bedeutet?
Da kann ich nun doch wirklich nicht dazu, wenn die Leute
einen immer falsch verstehen wollen.
Nein, manchmal meine ich natürlich auch was ich sage, wenn
ich da so an JUUP! und Laufsteggefolge denke oder wenn ich mich über LOODDAR
Matthäus äußere... oder über den Elfenprinz der nigerianischen Schlagringe...
Die wollen doch in die Presse, sonst würden die sich doch
ganz still in die Ecke hocken und die Klappe halten.
Wobei ja der Elfenprinz nicht gerade der Mann der vielen
Worte ist... und der JUUP! kann ja wegen des Mega-Liftings die Lippen garnicht
mehr schließen... mein Gott, da fällt mir doch gerade wieder die Ohoven ein.
Gibt es diese Karpfen-Tochter noch?
Ja, genau die... welche immer vor dem Sylvester-Fest um ihr
Leben bangt... Sie wissen doch...Sylvester = Karpfen in Pfanne.
Die hat doch damals steif und fest behauptet, dass ihre
ballonförmigen Lippen das Ergebnis und Geschenk unseres Schöpfers sind.
Und seit wann ist Dr. Frankenstein unser Schöpfer?
Könnten Sie sich vorstellen, dass Sie sich feriwillig zum
Reifenhändler begeben und zwei Hälften ordern, um diese dann unter die Lippen
zu verpflanzen?
Dinge gibt es, die gibt es garnicht. Und wenn die Tanten
dann mit den Veilchen unter dem Auge gesichtet werden, dann war es wieder der
Elfenprinz...
Nein, nein, mir können die Damen des roten Teppichsyndromes
nichts vormachen und da kann die Sharon Stone mir auch nicht mehr erzählen,
dass ihr junges Aussehen an der gelebten Askese liegt.
Jetzt warte ich ja nur noch darauf, wann die Forscher nun
hingegehen und dem ersten Menschen die Gesichtshaut eines Schweines
implantieren.
Wobei, der Welfenprinz hat da schon eine gewisse
Ähnlichkeit, wenn ich da so an die Steckdosenoptik in der Mitte seines
Gesichtes denke...
Hatte der Arnold Schwarzenegger eigentlich auch damals den
Michelinmann implantieren lassen... zu der Zeit, als der noch mit Hanteln
spielte und nicht als Oberhaupt der Kalifornier fungierte.
Der hat ja schon ganz schön krasse Ansichten, was so die
Toleranz und so betrifft... der hat doch selber auch mal irgendeiner Wahlkampfhelferin
unter den Rock gelangt oder nicht?