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Freitag, 11. Dezember 2015

#FUN-POETRY

11.12.2015

Man wünscht es ja keinem ... oder vielleicht doch dem einen oder anderen Zeitgenossen ... diese Fahrt in dem Fahrzeug, welches da die blauen Lichter auf dem Dach beheimatet und in welchem man in aller Regel liegend transportiert wird ... Mensch, Sie sitzen aber heute mächtig auf der hauseigenen Leitung ... natürlich meine ich die Ambulanz oder den Peter-Wagen oder das Tatü-Tata-Auto ... und wenn man dann erst liegend durch die Region gefahren wird, dann ist unter Garantie nur wenige Minuten zuvor etwas geschehen. Ja, es kann die Pumpe sein oder auch der Ast vom Baum, der da ungebremst den Weg auf unseren Kopf angetreten hat ... auf jeden Fall gehören diese PKW zu unserem Leben, wie das selbstverständliche Atmen und das Tatü-Tata dient ja nicht nur der Aufmerksamkeit ... Oh Gott, wissen Sie wie viele Mal es mir schon passiert ist das ich die Sirene nicht gehört habe und so sicher schon für so manche Verzögerung auf dem Weg zu einem Krankenhaus gesorgt habe ...



Ach was denn, mal ist es die Oldie-Parade aus den 90 er Jahren, mal sind es die Christmas Hits aus der Liste. Musik ist erfunden worden, um diese laut zu hören und mal ehrlich aber selbst ein "Ave Maria" oder "Hoch vom Himmel komme ich her" wirkt nicht mit dem gebremsten Dezibel-Schaum. Es muss nun einmal Bum-Bum machen und erst dann wenn ich das Geräusch meines Scheibenwischers in Kombination mit dem Blinker nicht mehr höre, erst dann hat die Lala in meinem Auto den Wohlfühl-Level erreicht ... sehen Sie und das ist auch der Grund, warum ich hin und wieder nicht in der Lage bin mich an dem Bilden einer Gasse zu beteiligen ... ich höre es nicht ...

Aber bevor wir uns in epischer Breite über meine Ohren unterhalten, machen wir uns doch erst einmal Gedanken zu den Parkplätzen diverser Verbrauchermärkte, denn nicht selten versehen die Geizkragen der Dienstleister ihre Parkplätze mit Schranken ... exakt, man fährt an diese heran und drückt aus dem Fenster hinaus auf einen Knopf, um dann ein Ticket zu erhalten. Tja, und wie sieht das aus wenn da das Tatü-Tata vor der Barrikade steht ... wie vor wenigen Sekunden hier im Dorf ... und wenn dann die Technik nicht das erfüllt, zu dem diese angelegt wurde?

Ja, vor der Schranke eines großen Marktes für den billigen Rummel stand ein Notarzt-Krankenwagen vor der verschlossenen Schranke ... das war ein Fest für die Gaffer und eine noch größere Freude für den, der da wahrscheinlich an der Kasse im Koma gelegen hat ... das macht Spass, dieses erfinden der Szenarien oder spielen sich in ihrem Blut leeren Kopf keine Kopfkinos ab, wenn sie ein blaues Licht erblicken?

Ach kommen Sie, so ein wenig beherbergen Sie doch auch das Schaulust-Gen in ihrem Helix und was wäre denn diese Welt ohne die geifernden Zuschauer, welche am liebsten die Begleitperson im Krankenwagen spielen würden. Ja, es gibt sie, es gibt diese tratschenden Gestalten, welche sich am Elend des Anderen aufgeilen ...



#AMBULANCE-POETRY

DAS HORN GEBLASEN DIE LICHTER ANGESTECKT; NICHT SELTEN AUF DER BARE DER KANDIDAT VERRECKT;

SAUERSTOFF UND CO HÄNGEN VON DER DECKE UND AN DER WAND; AUCH DIE FAHRER DER KAROSSE IMMER EIN WENIG ANGESPANNT;

WAS IST PASSIERT UND WIE VIELE GILT ES ZU RETTEN; DEN TRANSPORTIERT MAN IM LIEGEN UND WAS MACHT MAN MIT DEN FETTEN;

EIN KNOCHENJOB IST DIESER UND DIE ANBLICKE NICHT SELTEN AUS DER FAMILIE VOM MEISTER FIESER;

HIER EIN BEIN DA DER KOPF; MAN HAT VIEL ZU TUN MIT BLUT UND DEM TROPF;

UND WENN DA ERST ERKLINGT DAS HORN DES MARTIN AUF DEM DACH DER KISTE; DANN GEHT ES HINAUS AUF DIE RETTENDE RENNPISTE;

AM TAG UND IN DER NACHT DIE SANITÄTER SIND ZUR STELLE; IMMER IN EILE UND IMMER ANGEZOGEN IN ALLER SCHNELLE;

HELFEN JEDEM OB SCHWARZ ODER WEISS; MÜSSEN SICH ANHÖREN VON MANCHEM DEN GRÖSSTEN SCHEISS;

SELBST DEN RETTERN SCHLÄGT NICHT SELTEN ENTGEGEN AM TATORT DIE AGGRESSION; HABT IHR ETWA VERGESSEN WAS DA GEHÖRT ZUM GUTEN GESELLSCHAFTLICHEN TON;

EINE SCHANDE SIND DIE ÜBERGRIFFE FÜR DIE RETTER IN DER NOT; DROHT DIESEN IN MANCHEN LÄNDERN BEI DER HILFE SOGAR DER TOD;

EIN HOCH AUF ALLE FAHRER UND BEGLEITER DER UNSCHÖNEN TRANSPORTE; HABT VERDIENT GANZ SICHER DIE SCHMACKHAFTE BUTTERCREME-TORTE;

WENN ES EUCH NICHT WÜRDE GEBEN; ES WÄREN VIEL MEHR DIE DA HÄTTEN SCHON VERLOREN IHR LEBEN;

DAHER BEHANDELT DIE GUTEN MIT DEM NOTWENDIGEN RESPEKT; WER WEISS DENN SCHON WANN DIESE HALTEN DAS EIGENE GESICHT BEDECKT;

TATÜ-TATA- DER KRANKENWAGEN IST IMMER SCHNELL DA; NUR WENN DIE SCHRANKE AM ALDI NICHT SPIELT MIT DANN WIRD DER SCHLIMMSTE FALL WOHL WAHR;

DAHER IHR RÜPEL DER GIER UND GESCHLOSSENE PLÄTZE; NICHT NUR DER KUNDE VERDIENT DAS PRÄDIKAT - AUCH DER MANN DER RETTUNG - DENN WIR ALLE SIND DES SUPERMARKT SCHÄTZE




Dienstag, 18. August 2015

#Zwiebelbutter

19.08.2015

Das ist ja ekelig ... Sie oder in diesem Fall meine Person, bestellen sich bei ihrem Bäcker des Vertrauens ein schlicht und nicht weniger ergreifendes Brötchen mit Käse ... ohne das Gemüse und die Remouladen-Sauce darauf, denn ein jeder der schon einmal ein derartiges Brötchen im Auto verspeist hat ... weiß um die Wirkung von Salat-Garnitur und eben besagter Sauce auf den Sitzen in einem PKW ...

Mal ehrlich, liebe Teig- und Käse-Innung des TO-GO ... Ihr wollt die Kundschaft doch verärgern, mit dem überschwänglichen Belegen der kleinen Backwaren. Kommen Sie, haben Sie jemals zuvor ein reichlich garniertes und verziertes Brötchen an einer Raststätte geordert und mit in den PKW genommen, um dieses während der Fahrt zu verspeisen?

Das sage ich doch, nicht nur das man eine Maulsperre erhält, man sieht danach auch aus, als hätte man die Nacht zwischen den zwei Brötchen-Hälften verbracht. Die Remoulade und vor allem die hauchdünne Tomaten-Scheibe, hat garantiert mindestens einmal die eigene Bluse aufgesucht und Gurke und mindestens 1/3 des Salatblattes, haben die meiste Zeit auf dem Schoss oder auf dem Autositz zugebracht. Das ist Terror und wenn dann noch die Dame der Theke die Semmel mit dem Zwiebel-Mett-Messer aufgeschnitten hat, dann verfügt das gekaufte Produkt auch noch über dieses ungeliebte Zwiebel-Aroma ... ja, ich hasse das und richtig dramatisch wird es erst, wenn das Aroma der Knolle auf das Aroma von Nutella trifft. Man, dass schmeckt zum Erbrechen und verdammt noch einmal, wann verzichten die Deppen denn endlich auf diese fies dekorierten Salat-Arrangements auf dem einfachen Brötchen?

Ja, ich will den Quetscher zurück, dieses Brötchen mit dem Mohrenkopf dazwischen und verdammt Ihr Menschenrechtler, ich kenne die Schaumköpfe mit dem Schokoladenüberzug seit meiner Kindheit als Mohrenkopf und da ist auch kein Anti-Pegida-Anhänger auf die diskriminierende Palme gegangen. Oh man, dieses hätte ich ja fast vergessen ... den Waffelbruch und die Leckmuschel ... und dann dieser Lutsch-Kegel, welcher als Stiel immer ein Motiv hatte ... überhaupt, wo ist die TANTE EMMA geblieben und damit meine ich nun wahrlich nicht die Alice Schwarzer ...



#Gedicht für Tante Emma

Die legendäre Tante für immer fort, keiner weiß an welchem unbekannten Ort,

haben geliebt die Semmel mit dem braunen Kopf des Quetschen, nicht zu vergessen das Schießen mit dem Fletschen,

es gab die Blätter für 10 Pfennig zum Essen, nicht die Milchschnitte und die Candy-Pizza ... die kann man doch getrost vergessen,

ja, auch die Milch wurde in den Kanne gekühlt nach Hause gebracht, viele Minuten man an der Kasse hat verbracht,

da war nichts mit dem Einpacken in Fließband-Schnelle, da stand man mit der eingepackten Tüte lange Zeit am Tresen, auf exakt der selben Stelle,

hier die Scheibe Wurst oder den Lutscher für die Kleinen, haben vergessen alle Supermarkt-Betreiber die eigene Jugend ... sollte man meinen,

will wieder haben die alten Zeiten der Muße und des langsamen Treiben, will der Verkäuferin die neue Hose wieder zeigen,

wie schön waren die kleinen und großen Tragödien der Nachbarschaft und Sippe, damals bekam man auch nur hin und wieder einen auf die große Lippe,

und Völker mischen und machen auf große EU und Gemeinschaft mit einer Kasse, dass gab es nicht, denn es galten die Regeln der eigenen Rasse,

viel hat sich geändert und sicher nicht zum Guten, denn selbst die Mutti backt nicht mehr selber den Stuten,

alles ist Fast und vor allem das Food, tut nicht unseren Figuren so gut, ein kleiner Schimmer der Hoffnung jedoch bleibt, denn egal wie es auch kommt, es hat alles nur seine begrenzte Zeit,

und deshalb wird es am Ende doch wieder so sein, wie wir es alle vermisst haben, als wir waren nicht mehr klein,

denn die Moral von vielen Geschichten, es bewegen immer jene den Rückschritt, die da viel zu gerne dichten,

In diesem Sinn grüßt die Tante Emma der vergangenen Zukunft, denn zurück zu den Wurzeln, ist nicht gegen jede Vernunft ...






Freitag, 27. März 2015

#LUFTHANSA

27.03.2015

Oh Oh ... Oh Oh ... Oh Oh ... da wird es nicht besser über den Wolken, wenn da in der Zukunft der erste Vorsteher der Trolly-Dolly´s das Ruder im Flieger übernehmen soll ...

Wegen des Flugzeugabsturzes der #GERMANWINGS versucht man jetzt selbstverständlich nach Lösungen zu suchen, um einem weiteren Suizid eines Co-Piloten vorzubeugen, denn so wie sich die Sache darstellt, hatte diese wohl gewartet bis der Kapitän zum verrichten seiner Notdurft das Cockpit verlässt, um dann die Tür von Innen zu verriegeln und 150 Menschen mit in den unerwünschten Tod zu reißen. Und damit man in der Zukunft solche Szenarien nur aus dem Geschichtsbuch des Jahres 2015 kennt, denkt man jetzt über das Ausmerzen dieser Sicherheitslücke nach ... und das in Zeiten, wo die Menschheit mit immer weniger Geld, immer mehr dafür haben will?

Es ist doch so, der GEIZ IST GEIL ... wer bezahlt denn noch den verdienten Lohn für das was da andere Menschen leisten und vor allem, was spricht denn dagegen die globale Völkerwanderung zu den Ferien ein wenig zu unterbinden, in dem man die Preise pro Flug und Passagier festlegt, die man tatsächlich benötigt, um auch noch ein Unternehmen mit schwarzen Zahlen zu sein? Nein, die Welt ist keine bessere geworden, nur weil wir binnen weniger Stunden einmal um diesen Planeten fliegen können und verdammt noch einmal, warum denkt man konsequent mal um und dreht das Rad der Zeit zurück und verlagert das muntere Treiben der Reiselust auf Ross und Kutsche oder wie in den guten alten Tagen mit der Jole und dem Segel darauf? 



Nix da, dass klingt gar nicht so absurd, denn woher kommt denn "bitte sehr" das Ozonloch und das Ebola-Virus in diesem Land? Wenn wir alle wieder mit unseren 4 Buchstaben auf dem Popo sitzen bleiben würden oder zumindest nur so weit reisen würden, wie die kleinen Füsse tragen, dann hätten wir auch das Problem mit der Immigration nicht und überhaupt, es würde auch endlich die Stille in den südländischen und osteuropäischen Ballermann-Hochburgen einkehren, denn inzwischen weiß doch ein jedes Kind das der Alkohol noch niemals die Lösung auch nur eines einzigen Problemes gewesen ist ...   

So, und jetzt zu den Fakten, wenn also in der Zukunft der Purser ... also der erste Mann der Cabin-Crew der Ersatz für Kapitän oder Co-Pilot sein soll, dann werden diese aber doch bitte auch am Steuer-Knüppel ausgebildet ... und vor allem auch nach dieser Qualifikation bezahlt, denn wieso kommt man erst jetzt auf die Idee? Mussten die Damen und Herren aus dem Cockpit denn sonst niemals auf die Toilette und wenn überhaupt ... Hallooo Herr Spohr ... ich habe die Lösung ... ich habe die endgültige Lösung, wie man sicher dafür Sorge tragen kann, dass das Cockpit ununterbrochen besetzt ist ... KATHEDER ... ein Katheder für jedes Crew-Mitglied ...  


#BAUERNPROTESTE ERWÜNSCHT

 ENDLICH; JA ENDLICH GESCHIEHT ETWAS IN DIESEM LAND UND IN DIESEM FALL ETWAS AUSDRÜCKLICH ERFREULICHES; DENN DIE BAUERNSCHAFT GEHT AUF DIE S...