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Mittwoch, 9. April 2014

Schande ...

09.04.2014
 
Es gibt Dinge, die gibt es nicht ... und diese sind alles andere als der lustige Bosniak, denn es haben unbekannte Bildungsfremde die Grabstätte eines Kindes geschändet ... das heisst im klaren Text und mit unfassbaren Worten, dass es tatsächlich Personen gibt, denen nicht einmal die letzte Ruhe heilig ist und dazu muss man wahrlich kein Heiliger sein, um ein X-beliebiges Grab mit dem Prädikat "Vandalismus" zu belegen ...
 


 
 
Nein, ich verstehe das nicht und noch weniger geht in meinen explodierenden Kopf, warum nicht immer häufiger Gräber geschändet werden bzw. von diesen bis zur Giesskanne alles gestohlen wird, was da nicht an einer überdimensionierten Kette hängt.
 
Ja, ich habe da meine ganz eigene These, denn der Friedhof in unserem Ort wird schon sehr gerne von Dieben heimgesucht und wenn Sie mich fragen, dann sind das nicht irgend welche dunklen Gestalten, sondern die Gärtner auf den Friedhöfen, die da als Einzige den ungebremsten Zugang mit dem fahrbaren Untersatz haben. Ach was denn, es wird doch hinter der hervor gehaltenen Hand erzählt, dass sich die grünen Daumen mit den Pick-Up´s sehr gerne die Rosinen aus dem Gruft-Design heraus picken und diese auf ihren Ladeflächen genn Heimat fahren.
 


 
 
Und wehe dem, Sie halten das für den blanken Mummpitz oder Schickedanz ... Sie kennen doch sicherlich auch den neusten Trend zu den Plattengräbern und der damit verbundenen Sehnsucht doch etwas auf das satte Grün entgegen der Friedhofs-Verordnung zu stellen ...
 
Doch, dass ist so ... man darf eigentlich nichts auf die unsagbar schlichten Platten oder das Grün daneben etwas an Deko stellen und immer öfter gelüstet es die Hinterbliebenen aber nach dem Aufstellen eines kleinen Engels oder einer Blume, gleich welcher Art und Form ... und was wäre ein Land der Korinthenkacker, wenn es nicht auch da eine Gesetzmässigkeit geben würde. In Fakten heisst das, dass nur an den Totengedenktagen dort mal das eine oder andere Produkt der Blumenzüchter oder gar eine Kerze aufgestellt werden darf. Natürlich ist ein Plattengrab die günstigere Variante, um da unter die Erde zu kommen und den Nachfahren die dauerhafte Grabpflege zu ersparen aber mal ganz unter uns munteren Trabanten ... das ist doch nicht der wahre Jakob, wenn man da nur mit einer Platte auf dem Schädel bedacht wird und sich wirklich keiner mehr um das Unkraut an der Nase kümmert?
 
Och ja, dass wäre natürlich auch noch eine Möglichkeit, dass Sie und ich zumindest nach dem Tode noch eine Funktion besetzen ... nur finde ich das rein aus ästhetischen Gesichtspunkten nicht so klasse, wenn wir da alle nur mit den Beinen und dem Unterleib eingebuddelt werden, um in der Folge die Grabpflege selber zu leisten und bitte verschonen Sie alle anders Denkenden ... als einen Ricky Martin oder George Michael ... doch bitte mit der glorrifizierenden Idee des Rumpfes eingraben und nur das Gesäss ala "Alle meine Entchen ... Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höhe" heraus schauen zu lassen, damit man noch seine Dienste als Fahrradständer oder Blumenvase verrichten kann ...
 
 
 
Nein, dass ist wahrlich unanständig und vor allem stellen Sie sich nur vor, welche Gestalten sich dann mit dem Einsetzen der Dunkelheit auf den Friedhöfen tummeln würden. Nix da, keinen einzigen Zombie sehen Sie dann aber den einen oder anderen Hugh Grant oder George Clooney würde man sicherlich an so manchem Gesäss zum befriedigen der Gelüste vorfinden ... könnte ich mir vorstellen aber eine Gewissheit habe auch ich nicht und wenn Sie denken warum ich diesen Satz noch hinten dranhänge ...
 
Sie wissen doch diese Geschichten mit den Klagen gegen alles und jeden, der da böse Dinge behauptet und diese nicht belegen kann. Also meiner Meinung nach würden sich da sehr viele unbefriedigte Kadetten auf den Friedhöfen einfinden, um dem blanken Popo ohne Wiederworte für sich in Anspruch nehmen ... 


 

Samstag, 18. Januar 2014

WIR TRAUERN UM BELLA

18.01.2014 ... Nachtrag zum 17.01.2014
 
Die Tage kommen und gehen ... und eh wir uns versehen, sind die Jahre verflogen und die Jugend erloschen, so manches Rückrad gebrochen, lasst an diesem Tag die Trommeln dieser Welt schweigen, um denen die nicht mehr sind zu zeigen, dass die Stille ist nicht das Schlechte, sondern das Schicksal nur selten ist das Gerechte.
 
Lehret das Lieben und sehen all dessen, was man möchte eigentlich schnell vergessen, denn die Tage ohne Gnade, lassen immer wieder einen tragen zum Grabe. Ob nun Tier oder Mensch ist tot, es gibt eben nicht für alles in der Welt ein Verbot. Zu verstehen das Leid was man gesehen, zu lassen jene Geliebten gehen, man wird es niemals verstehen, warum die Bösen bleiben und die Guten müssen gehen.
 
Man selber beginnt mit dem grübeln, nach so viel Scheiss, wer will es einem verübeln, nicht zu hadern und sich zu ziehen an den Haaren aus der trüben Suppe, nicht zu funktionieren wie des Schreiners Puppe, sich einzulassen auf die Dramen an einem jeden neuen Tag, sich nicht zu stellen die unbeantwortete Frag, es gibt nicht die Lösung für einen jeden, und verdammt, man muss nicht nur vergeben. Akzeptiere das was da immer kommt auf dich zu, sonst man findet niemals die wahre Ruh.
 
An dieser Stelle und das muss so sein, baue ich den Verlust von vor einem Tag mit ein. Eine Familie hat viele Gesichter und Gestalten, wer mag da schon die Wertigkeit eines jeden verwalten, für uns war es das kleine Püppi an jedem Tag, und nein ich will nicht akzeptieren die Sache mit dem Hundegrab, denn das Wesen hatte wahrlich niemals etwas böses getan, und so schiebe ich die Sache des gestrigen Tages auf einen virulenten und versagenden Satan.
 
Sollte ich jemals begegnen dem Herr dieser Dinge, ich würde ihm verpassen gewaltige Flecken am Auge und nicht weniger blaue Ringe, denn zu nehmen das jüngste Glied aus den Ketten, welche da flehte um sie zu retten, mit der Last zu leben das man hätte es vielleicht hätte ändern müssen, das alleinige Kämpfen in dem stationären Zwinger, zu achten auf die Regel das man als Halter nicht bleiben darf bei dem erkrankten Ringer. Nicht zu wissen in welchem Leid es steckte, als es da jämmerlich vereckte ...
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WIR TRAUERN UM BELLA

Es gibt Menschen für die ein Hund etwas ist, um dessen Verlust man wahrlich nicht weint. Wir haben unsere Bella vor 3 Jahren als Welpen zu uns geholt und verdammt noch einmal ... es war für uns nicht einfach nur ein 2,3 kg kleines weisses Bündel an Leben, sondern sie war für uns wie unser jüngstes Kind, welches durch seine viel zu klein geratene Statur vom Anfang bis zum heutigen Ende das Baby geblieben ist. Müssig zu fragen, warum da ein so kleiner Hund innerhalb von 2 Tagen aus dem Nichts verstirbt und eigentlich ist es uns auch völlig egal, was unsere Kleine hat sterben lassen, denn mit dem heutigen Tag weiss ich, dass die 17 nicht meine Glückszahl ist und das der, der auch ganz offensichtlich beschlossen hat das dieses Wesen nicht älter als 3 Jahre werden darf, ein riesen grosser Arsch sein muss!

Ja, wir trauern
 



 

Dienstag, 26. November 2013

NACHRUF für eine echte PERLE

26.11.2013
 
Ein jeder beherrscht dieses Spiel oder macht sich zumindest hin und wieder die notwendigen Gedanken darüber ...
 
Was wird wohl sein, wenn da der Sensemann die letzte Stunde einläutet und man ohne Handy und Table in den Abgrund steigt ... Macht Ihnen dieser Gedanke etwa grosse Angst oder geht es dabei gar nicht um den Akt der Versenkung in der Holzkiste oder von mir aus auch das Feuer, welches da aus einem den kleinen Ascheberg zaubert und einen somit in einen Zustand der sehr sturmanfälligen Materie befördert?
 
Nein, mich haut das sowieso nicht aus den Latschen, dass aus mir vielleicht eines Tages einfach nur ein Grashalm wird oder ich gar als sehr ausgiebiges Mahl den fusslosen Tieren dienen werde. Von wegen liebe Angehörige, wagen Sie es nur nicht mich in einen der Brennöfen zu schieben, um da ja die Kohle für die anständige Grabstätte zu sparen oder sogar ohne die Grabpflege davon zu kommen. Mensch, was soll denn der Zauber und das ewige hadern mit dem dem paar Mal des Giessens ... ist denn die Pflege einer Ruhestätte nicht auch die 25-jährige letzte Ehre die man einem lieben Verstorbenen erweisen kann ...
 
Womit ich bei dem eigentlichen Thema dieses Tages bin und Sie darauf hinweisen möchte, dass dieses die wahrscheinlich persönlichsten Worte in meinem literarischen Leben sind ...
 
IN EIGENER SACHE:
 
Kennen Sie diese stillen und bescheidenen Menschen, die Sie durch das Leben geleiten, Ihnen die unliebsamen Dinge der Haushaltsführung abnehmen und deren Handeln immer von der allergrössten Loyalität geprägt ist?
 
Die niemals auf die Idee kommen würden die eigene Person gar in den Vordergrund zu rücken, deren Hände durch die jahrzehntelange Schaffenskraft verkrümmt sind und deren einzige Freude nu diese war einfach dazuzugehören und den Faden an die jüngeren Generationen nicht zu verlieren. Die mit grösstem Fleiss und niemals mit einem Murren das Leben mit Würde und Stolz gemeistert haben, deren Anwesenheit unabdingbar ein Bestandteil des eigenen Lebens mal weniger oder mehr gewesen ist.
 
Ja, ich meine diese echten leisen PERLEN innerhalb eines Haushalts, die niemals als Bedienstete gesehen worden sind und deren kleine Zeichen wie der liegengelassene Staublappen oder die vergessene Sprühflasche einem so vertraut gewesen ist, dass man ab jetzt vergebens nach dieser suchen wird. Nein, zu keinem Zeitpunkt hatte man das Gefühl einen Diener zu haben und nein, diese Position wurde ihr auch nicht gerecht, denn vielmehr war sie ein Mitglied der Familie, des Vertrauens und der Hilfe, welche man immer anfordern konnte und der niemals etwas zu viel gewesen ist.
 
Eine Dame der alten Schule war Sie und ja, Sie war eine Dame ... nein, Sie war eine Lady, deren Person in den frühen Kindertagen vor dem 2. Weltkrieg völlig verkannt worden ist und die sich durch ihre überaus fürsorgliche Art in unser aller Herzen graviert hat.
 
Es gibt einfach nicht die Worte, die exakt diesen Menschen beschreiben, bei dem man dachte das man diesen bis zu seinem Lebensende in seinem Umfeld haben wird und der die sowohl "für uns gut war", als auch für unsere vierbeinigen Freunde im Haus. Schnell war die Seelenverwandtschaft der spanischen Seele auf vier Pfoten aus der Tötungsstation und der Perle klar und zu einem unabdingbaren Ritual gehörte die stürmische Begrüssung der beiden.
 
Niemals hat SIE etwas für sich eingefordert und jedes Angbot der Freizeit war mit einem Kampf verbunden, denn sie dachte das wir dann alle miteinander das Chaos nicht beherrschen würden ... und Sie hatte recht, denn durch ihren TOD vor zwei Tagen am Sonntag dem 24.11.2013 hat sie uns in ein emotionales Chaos befördert, denn wir sind sehr sehr traurig über den Verlust dieses Menschen und wenn unsere Hundis der Sprache mächtig wären, würden auch diese es laut bekunden. Nein, es ist keine Floskel und ich meine es so, wie es aus dem tiefsten Herzen empfunden wird:
 
Liebe Perle, Sie waren uns der Anker im privaten Bereich und haben uns den Rücken frei gehalten und standen immer zur Stelle, wenn wir oder unsere Vierbeiner sie brauchten.
 
Niemals haben Sie uns das Gefühl gegeben, dass wir ein unorganisierter und unstrukturierter Haufen wären, wenn Sie nicht die Dinge im Hintergrund geregelt hätten ... und dieses wohlgemerkt Jahrzehnte nach dem Ruhestand und dieses nur aus der engen Verbundenheit zu der Familie. Wir verlieren eine echte Freundin, Begleiterin, einen wundervollen und wahrlich toleranten Menschen aus unserer Mitte und wir senden Ihnen hier uns an dieser Stelle alle miteinander einen liebevollen Gruss und der gesicherten Erkenntnis, dass man Sie niemals ersetzen kann ...
 
Nicole J. & Patricia, Jack, Angelina, Bella, Churchill, Sandra, Lisa, Renata, Pamela, Sabine, Dominik

#BAUERNPROTESTE ERWÜNSCHT

 ENDLICH; JA ENDLICH GESCHIEHT ETWAS IN DIESEM LAND UND IN DIESEM FALL ETWAS AUSDRÜCKLICH ERFREULICHES; DENN DIE BAUERNSCHAFT GEHT AUF DIE S...