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Samstag, 9. November 2013

Hugh Hefner ...

09.11.2013
 
Bezahlen in Naturalien ... na das kann ja heiter werden, wenn das jemals wieder in dieser Nation die Regel werden sollte, denn ich sage Ihnen, wenn ich da an den so manchen Autoschrauber oder andere Blaumänner denke ... bunte Bälle, bunte Bälle, bunte Bälle ...
 
Obwohl es ja eine Menge Damen und Herren auf diesem Planeten gibt, die für Geld alles tun und sogar dafür in den sauren Hugh Hefner - Apfel beissen. Wussten Sie eigentlich das der Sex mit diesem nur eine knappe Minute dauern soll und wenn man das dann durch die mietfreie Zeit der blonden Bunnys teilt, dann ist der Stundenlohn in etwa von der gleichen Höhe, wie die Stunde mit einem Mann aus der Gas, Wasser- und ... Innung. Sie wissen schon, die Blaumänner mit der demenziösen Materialverknappung, denn kennen Sie auch nur einen Blaumann, der nicht mindestens einmalig zur Werkstatt fahren muss, um mindestens einen Schraubenschlüssel oder die Rohrzange zu holen?
 


 
 
Ja, von den Krankenkassen der Handwerks-Innung ist das unvollständige Arbeitsmaterial als offizielle Berufskrankheit der Klemper anerkannt und auch das grundsätzliche Anreisen mit mindestens 2 Mannen ... einer der die Werkzeuge angibt und der andere zum zusehen ... gerne genommen für den Zweck der Spanner-Tätigkeit werden dann auch für schlappe 25 Euro die Stunde die Lehrlinge und Praktikanten. Aber was soll es, der Tag scheint relativ schön zu werden und das Schwarzsehen und Miesmachen kann ja inzwischen ein jeder und dab wird es doch die allerhöchste Zeit das die altersbedingte Integration der Verzweifelung weicht ...
 


 
 
Windgeschwindigkeiten über 300 km/h auf den Philippinen ... und wieder Verletzte und Tote in der Region und warum ist das so ... was denken Sie warum exakt auch immer noch die armen Länder derartig von der Natur gebeutelt werden?
 
Doch, doch, dass ist eine nicht vorhersehbare Katastrophe und auch wenn da in regelmässigen Intervallen die Dächer von den Hütten geweht werden aber einen Orkan mit der Stärke hat man noch niemals seit der Erfassung des Wetters erlebt. Wirklich nicht oder wird da einfach nur ein bisschen PR so kurze Zeit vor dem alljährlichen Spendenmarathon betrieben? In der heutigen Zeit ist doch alles möglich und vor allem alles erklärbar und eigentlich ist man doch bei all den täglichen Meldungen über Stürme, Feuer etc. schon abgestumpft oder haut sie das noch vom Hocker, wenn da wieder einmal in der Südsee der evolutionäre Weltuntergang betrieben wird ...
 
Na was denn, so ticken doch scheinbar 95% der Bevölkerung oder wie erklären Sie sich, dass die Menschheit immer oberflächlicher und gleichgültiger wird und nur noch ein verschwindend kleiner Teil der Menschheit zur Empathie fähig ist?
 
Wie sind Sie denn an diesem Tag drauf ... ist die Stimmung so LALA oder springen Sie schon den ganzen Morgen durch die Bude oder gehören Sie zu den notorischen Schwarzsehern und sind nicht in der Lage auch nur ein einziges schönes Ding zu bennen und wenn es die Freue über den fehlenden Regen oder die reduzierte Packung Toilettenpapier bei íhrem Händler ist?
 


 
 
Ganz, ganz ehrlich, dieses Miesepetrige geht mir so etwas von auf die Kirsche und Erdbeere, wenn da jeder Satz mit einer negativen Pointe endet und man stets darum bemüht ist sich nicht davon die Laune verderben zu lassen ...
 
Nix da, wenn ich knötter, dann habe ich entweder Hunger oder mir ist einer derartig auf den Keks gegangen ... ein sehr gutes Stichwort wie ich finde ... der Umgang von Kidis mit der erwachsenen Welt, denn am gestrigen Abend erreichte mich ein Anruf einer scheinbar jungen Xanthippe, die da tatsächlich an einem Freitagabend um 20:00 Uhr eine Frage an den Verlag hatte. Ja, exakt das habe ich auch gedacht, wenn diese auch in der näheren Umgebung meines Events gewesen wäre, dann würde diese sich in der Zukunft den Friseur sparen können oder macht es Sinn, wenn man da mit "einem Kopf kürzer" den Figaro besucht?
 
Von wegen, Sie hätten bei einer derartig pampigen Tante wahrscheinlich gleich das Jugendamt oder das Erziehungs-Camp eingeschaltet aber das ist es ja, was mir da so verflixt auf den Keks geht bei der Nachfolgegeneration ... kein Benehmen, eine grosse Klappe und dann auch noch Fordern ... und das ganze an einem Freitagábend und wenn ich Ihnen jetzt unter Umgehung des Datenschutzes auch noch den Namen dieser unterbelichteten Unverschämtheit nennen würde, dann wäre Ihr Kommentar wahrscheinlich "soso, der Name ist also Programm" ... Nix da, das ist ein Schimpfwort aber doch kein Name ...
 
 

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Harakiri am Einkaufswagen ...

10.10.2013
 
Ein Strafbefehl gegen einen PROTZ-Bischof ... na welchen Lebensstil hat dieser denn verfolgt, dass er diesen kongenialen Beinamen bekommen hat?
 
Ist der etwa mit dem Riva-Boot bis zum Petersplatz gerudert oder hat dieser gar seine Wochenendausflüge zusammen mit der "Haushlatshilfe" mit dem Helikopter absolviert ... Nur was zeigen uns solche Meldungen?
 
Eben, die katholischen Glaubensbrüder kommen einfach nicht zur Ruhe und da denkt man das die schwarzen Schafe endlich begriffen haben, wo der vatikanische Hammer hängt, nach dem da reihenweise die Missbrauchsfälle innerhalb der Kirche aufgeflogen sind und im Ansatz aufatmete, als es da hiess es würde einen neuen Papst geben, der den verfahrenen erzkatholischen Karren aus dem Sumpf zieht und dann wieder so etwas ...
 
Dabei habe ich doch schon immer die Auffassung vertreten, dass sich gewisse Dinge niemals ändern und das es auch eine konservative Kirche nicht schaffen wird, da die Reformen durchzusetzen, solange nicht alle gemeinsam am Glockenstrang ziehen. Klingglöckchen, klingellingeling ... die Kutten sind und waren niemals mein Ding ...
 
Der neue Michelle Nachwuchs hat das Licht erblickt ... Hunziker-Trussardi natürlich und während der Storch noch um all die Sylvies und van der Vaart´s kreist und wahrscheinlich überlegt, welchem Gesäß er da den ersten Biss versetzt, hat die spätgebärende Italo-Moderatorin ihr zweites kleines Bündel auf die Welt befördert ...
 
Na Mahlzeit, ich könnte mir schönere Länder vorstellen, als da im Berlusconi-Land das Licht der korrupten Welt zu erblicken und da hat es doch die Ex von ...
 
Oh nein Nicoletta, lass das, sonst schreibst Du dich wieder um den Kopf mitsamt dem Kragen aber Sie müssen doch auch zugeben, dass so ein bisschen Geläster bisweilen ausgesprochen heilend sein kann, solange man die hohe Kunst des gut implizierten Tratsches beherrscht. Ja, man muss schon wissen wo man die Nadel ansetzt und vor allem will auch der Stichling gut platziert werden, wenn man da seine Fäden spinnt ...
 
Womit wir sogleich das Thema des Tages zu unser allem machen ... es ist der Welt-Hunde-Tag und nicht einer dieser Hundstage, wo man am liebsten den Tag schon am frühen Morgen enden lassen würde. Jetzt sagen Sie nur noch, dass Sie eine andauernde und verlässliche Frohnatur sind, die da wie das hypnotisierte Kicherkanninchen aus Königswinter durch das Leben gehen ... ala Mann und Frau aus Asien. Wie finden Sie eigentlich dieses oberflächliche Dauergrinsen bei unseren Brüder und Schwestern aus dem Grossraum Asien´s?
 


 
 
Na kommen Sie, spucken Sie es schon aus ... es nervt doch, wenn man an jeder Tür den Kopf versenken muss oder gar nur nicht die Hand zum Grusse entgegen strecken darf ... wie sollen denn sonst die Grippewellen zustande kommen, wenn man auf jegliche Art der Körperlichkeit entsagt. Doch zum Glück gibt es ja für die Verbreitung von Viren und Bakterien die Einkaufswagen der Supermärkte ... Haben Sie sich auch nur jemals Gedanken zu diesen fahrbaren Einkaufstüten gemacht und damit meine ich im Speziellen die Griff an diesen?
 


 
 
Und, klingelt es bei Ihnen jetzt in dieser Zehntelsekunde auch und machen sich sogleich die ersten Herpesblasen auf der Lippe bemerkbar ... Ist das nicht wirklich eine der ekeligsten Geschichte seit dem Ausbruch der Cholera? Überlegen Sie doch bitte sehr genau, an welchen Stellen und Körperöffnungen da wohl die Hände des Einkaufswagen-Nachfolgers gewesen sein könnten ...
 
Sage ich doch, die meisten Herren waschen sich weder vor noch nach dem Gepinkel die Hände, sondern in aller Regel bei dem pinkeln ... Und das ist erst der Anfang allen Übels, denn Sie und ich möchten gar nicht wissen, ob da vielleicht Sekunden vor dem Griff an den Wagen vielleicht noch das eine oder andere Mümmesschen in der Nase klebte oder ob da Mutter unmittelbar vor dem Einkauf noch das OB gewechselt hat.
 


 
 
Ja was denn, fairerweise gilt die Sache mit der Hygiene nicht nur für den Mann, sondern glauben Sie mir, es gibt auch eine ganze Menge Frauen, die da erst in der Nase bohren, dann den Tampon wechseln und vielleicht noch den Überschuss der akuten Magen-Darm-Erkrankung von der Klobrille gewischt haben und denken Sie nur nicht, dass das immer mit den guten Gummihandschuhen der Latexfabrikation geschieht ... Und wenn wir uns jetzt auch noch vorstellen, dass da eventuell auch noch Minuten vor dem Kauf von Rinderhack und Kuchen-Fertigteig auch noch SEX stattgefunden haben könnte ... bunte Bälle, bunte Bälle, bunte Bälle ...
 
 

Dienstag, 16. August 2011

Pressemitteilung: Die große Lüge der Bestellerliste

                                                                            Bocholt, 16.08.2011
LA FAMILIA DA PRINTA ...

oder die große Lüge der (Spiegel)-nden Bestseller

Seit einigen Wochen werde ich von der "Deutschen Bank" mit E-Mails bombadiert in denen es heißt, dass mein Konto bei denen inaktiv sei und dringenst meine Daten überprüft werden müssten ...
Jeder kennt Sie, jeder glaubt ihr aber nur wenige Literaturbegeisterte wissen, was sich tasächlich hinter dieser Liste verbirgt: Die Bestsellerliste des Spiegel.

In jeder Branche gibt es ein sogenanntes Ranking oder eine Liste der bestverkauften Artikel und nur sehr selten werden diese vom Verbraucher hinterfragt. Ist Ihnen denn noch nie zuvor der Gedanke gekommen, dass alleine der Begriff Bestseller schon ihr Einkaufsverhalten manipuliert und das nicht zwingend der meistverkaufte literarische Artikel des Landes in Ihre Einkaufstüte wandert, sondern in Wahrheit ein künstlich hochstilisiertes Buch, dass dem hohen Anspruch der honorigen Literatur keinesfalls oder nur bedingt genügt?

In diesem Land werden Bestseller fast ausschließlich von den immer gleichen Verlagen produziert und eigentlich müssten doch auch Sie als Leser dieser publizierten Liste stutzen, dass die immer gleichen Verlage die ersten Plätze der Bestsellerliste des Spiegel anführen. In der BRD gibt es ca. 3000 Verlage und auf der Frankfurter Buchmesse werden alleine 350.000 Neuerscheinungen jedes Jahr den Besuchern auf der größten Messe der Literatur vorgestellt und da mutet es bisweilen doch sehr fraglich an, dass die großen Literaten und die verkaufsstarken Bücher nur aus den immer gleichen Verlagshäusern kommen sollen?

Wussten Sie denn schon, dass es in diesem Land ein Remissionsrecht für den Buchhandel gibt, dass dem Händler auch nach ein oder zwei Jahren ermöglicht, die nicht verkauften aber bezahlten Bücher wieder an die Verlage (natürlich gegen die Erstattung des vollen Kaufpreises) zurück zu senden und dieser Sachverhalt auch den Garant für die plagiativ anmutetende Bestsellerliste darstellt?

Zwar werden nach der Veröffentlichung eines Buches diese durch die Barsortimente (als Barsortimente werden im Buchhandel Unternehmen bezeichnet, welche die vertraglich an sie gebundenen Buchhändler auf eigene Rechnung und in eigenem Namen beliefern) bei den Verlagen bestellt und auch bezahlt aber über die wahren Verkaufszahlen die sich aus dem Remissionsrecht ergeben, herrscht bis Dato das große Schweigen.

Laut Media-Controll wurde alleine das Buch "Feuchtgebiete" von Frau Roche 1,3 Millionen mal verkauft aber das besagt noch lange nicht, dass dieses Geld auch tasächlich in die Kasse des Verlages geflossen ist, denn keine Statistik erfasst die Rückgabe der Bücher aus den Buchhandlungen oder den Barsortimenten an den Verlag. Und so mag zwar durchaus die große Anzahl der Bücher geordert worden sein aber wieviele der sogenannten Bestseller am Ende ein Dasein in den Ramschregalen der Supermärkte fristen, weil diese an die Verlage zurück gesendet wurden, vermag nur der Verleger des vermeintlichen Bestsellers zu wissen.

Haben Sie sich denn auch noch niemals die Frage gestellt, warum die immer gleichen namenhaften Verlage die Präsentationstische in den Buchhandelsketten belegen und warum Sie unweigerlich zu den Büchern greifen über die Sie faktisch bei dem Betreten einer Buchhandelskette stolpern?

Nein, "die gute Literatur des Landes" wird nicht auf den 1A-Lage-Tischen der Buchhandlung präsentiert wird, sondern die Position und Präsentation einzelner Bücher und Autoren liegt an dem Betrag,  den die großen Verlage bereit sind für die Pole-Position in den Buchhandlungen zu bezahlen. Schon sehr lange ist den Insidern der Branche bekannt, dass nur der Verlag die besten Plätze im Buchhandel belegt, der eine honorige Miete dafür zahlt oder sich am Werbeetat der Buchhandelsketten beteiligt. Und dieses seit Jahrzehnten andauernde höchst manipulative Konstrukt der "LA FAMILIA DA PRINTA" stellt jeden kleinen Verlag, mit noch kleinerem Werbeetat, unabdingbar in den dauerhaften literarischen Schatten.

Wie in jedem Bereich des Handels, gibt es auch selbstverständlich in der Welt der Literatur die Handelsvertreter der Branche, die "die neusten literarischen Ergüsse" diverser Autoren den Buchhändlern präsentieren. Denn was nutzt einem Verlag das Verlegen von Büchern neuer Autoren, wenn die Händler diese nicht angeboten bekommen oder gar zur Kenntnis nehmen. Und so herrscht dort der große Kampf um den "Good-Will" der verschwindent geringen Anzahl an renomierten Buchhandelsvertretern im Land und wenn Sie glauben, dass Sie da einen Fuss in die eingeschworene Tür des Handels bekommen können, auch wenn sie schon 50 oder mehr Bücher aller Genres und jeder Qualität verlegt haben, dann ist das der unabdingbare Glaube an den Weihnachtsmann. Zumal die großen Buchhandelsketten die kleinen Verlage und deren Arbeit schon dadurch im Keim ersticken, dass diese weder deren Bücher in den Verkausregalen beheimaten, noch überhaupt ein Interesse an der Literatur der kleinen Verlage zu bekunden, die nicht bereit sind oder deren Werbeetat es nicht ermöglicht, für die Verkaufsfläche zu bezahlen. Mit einer Chancengleichheit für Verlage oder gar einem "fairen Handel" hat diese Vorgehensweise nun wahrlich nichts zu tun.

Daher sollten Sie als begeisterter Leser und Kunde der Buchhandelsketten vielleicht eimal mehr dazu übergehen, die Bücher direkt bei den kleinen und nicht so bekannten Verlagen zu bestellen, um auch tatsächlich die gesamte Vielfalt der Literaturwelt ohne die manipulierte Welt der Liste dieses Landes zu entdecken.


Nicole J. Küppers / Design Pavoni° Verlag    

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So, so liebe Damen und Herren der Deutschen Bank ... wenn es sich denn tatsächlich um die echte Bank der Banken handeln sollte. Sind denn bei der Deutschen Bank nicht sowieso alle Konten der Kunden inaktiv, seit der Krise der Kohlen?

Was mich aber am meisten an diesen Mails erstaunt ist die Tatsache, dass ich bei diesem Unternehmen der Peanuts überhaupt kein Konto besitze und mich auch in der Zukunft hüten werde, eines dort zu eröffnen. Natürlich reizt es mich der Sache auf den Grund zu gehen und die Drahtzieher dieser Mailflut zur Strecke zu bringen aber derzeit bin ich mit den Melango´s beschäftigt ... Sie erinnern sich an diesen Pseudo-Ost-Import des Mauerfalls?

Jetzt bekam ich schon wieder eine Rechnung von diesen über einen ganz anderen Mitgliedsbeitrag. Na ich kann Ihnen gar nicht sagen wie ich mich auf den Prozess gegen dieses Unternehmen freue und vor allem werden doch sicherlich auch die vielen Geschädigten sich freuen, wenn diese erst einmal die ganze Kohle an die Opfer des Netzes zurück zahlen müssen ... aber dazu später mehr, denn ich muss jetzt endlich meine Aufmerksamkeit diesem Charlie Sheen widmen. Genau, dass ist der bis Dato der Einzig überlebende Junkie in der Glamourglitzerwelt, jetzt wo die Moss endlich keinen Messie mehr hat, der zum Frühstück erst einmal eine Näschen voller Koks benötigt und wo die Amy verstorben ist, sind da nicht mehr so viele skandalträchtigen Sternchen am Himmel ...

Tja was halten Sie denn von der kongenialen Idee, die Mauer wieder da hin zu setzen, wo sie doch so lange Zeit gestanden hat?

Ist es nicht seit dem Wegfall dieses Wunderwerkes der Maurerinnung viel zu trist in dieser Stadt Berlin, wo nur der Bürgermeister eine schillernde Figur darstellt und hin und wieder einmal der eine oder andere Star aus Übersee ... natürlich behaupten all jene die dort leben, dass dort die Nacht pulsiert und das dort das wahre Leben der BRD stattfindet ... aber die meinen damit wohl kaum den Siemensdamm und wie diese ganzen illustren Stadtteile der internationalen Vielfalt heißen. Na in welcher Stadt der BRD gibt es denn noch die echte Bronx, wenn nicht in Berlin und wo wird sonst derart viel Geld für das Land ausgegeben, als in Berlin ... denn immerhin sitzen dort alle politischen Macher der Nation und wenn wir die Kosten für alle Besucher der sanitären Einrichtungen im Reichstag einmal zusammen rechnen würden, dann käme da eine ganz schöne runde Summe zusammen ...

Jetzt finde ich ja wohl, dass eine Frau Merkel für ihre Stunden der Arbeit und die große Verantwortung dahinter extrem unterbezahlt ist. Ach hören Sie doch auf, Sie wollen doch den Job der Kanzlerin gar nicht machen ... schon alleine dann nicht, wenn ihr Biorythmus seit Jahren auf Hartz4 eingestellt ist. Da ist dann nichts mit dem Liegen in den Federn bis in die Puppen und von wegen "keinen Bock auf Arbeit" ... Da muss man flexibel sein und wenn das Frühstücksei noch gestern in Berlin gestanden hat, dann kann das durchaus auch am nächsten Tag in Moskau oder New York stehen. Und da möchte ich Sie einmal sehen, wenn Sie das 3-Wetter-Taft daheim vergessen haben oder von einem Termin zum nächsten hetzen müssen. Geschweige denn die steten Zeitverschiebungen und die nur sehr selten existiernden Wochenenden. Da würden Sie als Verdis & Co auf dem Zahnfleisch gehen und die 35 Stunden in den Wochen der Arbeit würden Sie überhaupt nicht kennen.

Nein, dieses ist nicht die Werbeseite der CDU oder SPD oder wie die ganzen Kumpels der nationalen Untergangsparteien auch heißen mögen, dieses ist ein Aufruf an die Gewerkschaften, die doch sonst zu allem und jedem Ding der Arbeitswelt und Rechte der armen Arbeitsbienen der 35 Stunden-Woche etwas zu sagen haben. Sehen wir es doch einmal ganz realistisch ... eine Friseuse verdient in der Regel so um die 1200 - 1400 EUR im Monat ... das heißt für den Geber des täglichen Brotes ca. 2000 EUR an Kosten für die Arbeitskraft, oder?

Jetzt nageln Sie sich doch selber und nicht mich darauf fest, ob das jetzt 2001 EUR oder 1999 EUR sind ... dieses sind nur Pie mal Daumen-Werte, die sich einfach leichter rechnen lassen. Wann fangen die Damen und Herren der Rundbürsten in aller Regel mit dem Aufdrehen der Haare an ... so um 8:00 oder in den Haarketten der Fillialbetriebe sogar um 9:00 Uhr. So, jetzt leben wir bisweilen eher in einem ländlichen, als in einem großstädtischen Flair und was sagt uns das?

Genau, hier machen die Geschäfte auch gerne noch in der Mittagszeit ein Päuschen ... gerne genommen sind da die Zeiten zwischen 13:00  - 14:30 Uhr. Dann hat also der Figaro um 1 am Mittag als Kettenkamm 5 Stunden hinter sich, wenn der Milchbrei oder die Fastfood-Schmankerl auf dem Plan stehen. Nach dem Päuschen geht es dann weiter bis 18:00 Uhr ... oder vielleicht bei den Arbeitstieren der Innung bis 18:30 Uhr. Was macht das jetzt an den 5 Tagen in der Woche ... halloooo, der Montag ist seit Generationen der Hochfeiertag der Kapperinnung. Na ... was macht das denn?

Also gut, dann stelle ich diese Rechnung einmal auf:

5 Tage die Woche ... 8 - 13:00 = 5 Stunden ... Pause so 1 bis 1 1/2 Stunden und dann das Ende des Schnibbelns um 18 oder 18:30 Uhr ... macht also so 9 Stunden am Tag, oder?

Und jetzt kommt die Aufstellung der Männer der Bierflaschen und Kellen dazu ... 5 Tage Woche ... na gut, die viele Schwarzarbeit neben der regulären Tätigkeit lassen wir jetzt mal schön aussen vor ... 5 Tage ... beginn des Kellenschwunges um 7 in der Früh ... wenn pünktlich um 16:00 Uhr die Kelle aus der Hand fällt und das Leergut zur Tanke gebracht wird. Abziehen müssen wir auch da die 1/2 Stunde zum Frühstück und die Stunde des Mittags für die Pommes Rot/Weiss mit der Currywurst ... Da kommen wir dann auf so sagen wir einmal 7 1/2 Stunden pro Tag an 5 Tagen in der Woche ... HAAAALLTTT ... lassen die nicht am Freitag schon ab Mittag die Kellen aus der Hand fallen ... wegen der 35 Stunden Geschichte?

Und was verdienen die Herren auf dem Bau in der Stunde ... alo unter mindestens 2000 EUR Cash im Monat auf der geschwielten Kralle gehen die doch gar nicht nach Hause ...

Bemerken Sie auch den dramatischen Unterschied in der Bezahlung?

So und jetzt kommt Angie auf den Plan ... aufstehen um 6:00 in der Früh ... um 8:00 die ersten Termine offizieller oder inoffizieller Art, dann in das Auto oder wahlweise in den Hubschrabschrab ... die Frisur sitzt ... raus aus dem Flivatüt zur Eröffnung des ersten Deutschen Bierkannenwerkes, dann wieder in den Flieger und zurück zum Hubschrab ... und dann mit der Escorte zum Reichstag wegen der Anwesenheitsliste und so weiter. Von dort aus zum Essen mit den wichtigen und unwichtigen Vertretern diverser Länder oder Institutionen, dann vielleicht zwischen Tür und Angel(a) einen kurzen Besuch auf dem stillen Örtchen und weiter geht es in die Boing, weil da am anderen Ende der Welt gerade wieder die Pleite in das Haus steht oder ein Tsunamie die Bevölkerung unfreiwillig in die Fluten schickt. Von dort aus direkt weiter aus den 20° der Staaten oder woher auch immer in das feuchtwarme Klima der 40° und noch in der Luft und auf dem Weg dahin findet der Kleiderwechsel statt. Ein bischen blauben Lidstrich auf die übermüdeten Augen und schon geht es im Schweinsgalopp auf die Bahn zum Abendessen mit dem Gevater der Bettelstunden. Nach dem nun wieder die Zusage für die eine oder andere Million "der Aufsteh- und Setzen wir uns doch einfach wieder hin-Hilfe" gegeben wurde, geht es wieder in den Flieger, weil der Gatte via SMS ein Foto der Gattin angefordert hat, weil dieser schon gar nicht mehr weiß, wie diese aussieht ... usw. und sofort.

Und was verdient so eine Kanzlerin mit der lockeren 80 Stunden-Woche ... na sagen wir mal 15.000 EUR aber davon ist noch nicht der Friseur und der Stylingberater bezahlt ... Und jetzt gehen Sie doch einmal hin und bestellen sich einen Mann vom Bau mit dem abgebrochenen Abschluss der Hilfsschule so 80 Stunden in der Woche ... da bestelle ich mir doch lieber die Kanzlerin zum Häuslebau ...

Was ist denn jetzt eigentlich aus den EHEC-Gurken geworden ... 



Sind die etwa von jetzt auf gleich alle in die Konserven gewandert oder wo sind diese hin?

Ist es nicht ein Phänomen, dass ganz Europa den Notstand in der Gurken- und Sprossenwelt ausruft und man dann wie aus dem Nichts von Gurke Ehec, Vogel Grippe und Rinder Wahn nichts mehr hört?

Na wo laufen Sie denn, es kann doch nicht sein das nur einer da ein paar Fäkalien in Spanien an der Hand hatte und seit der nun doch den Seifenspender und das fließende Wasser für sich entdeckt hat, ist die Kuh der Viren und Bakterien vom Eis ... Das glauben doch wohl Sie genauso wenig, wie ich es tue, oder?

Also, woher kommen diese bösen Lebensmittel und vor allem wer setzt diese in die Welt? War das vielleicht auch in der reinen Wahrheit und nichts als der Wahrheit der Angriff der genmanipulierten Killergurke und war die Gefiedergrippe das Echo der Hühner aus den immer und immer wieder noch tolerierten Legebatterien auf der Welt ... und war der Rinderwahn, im Volksmund auch BSE genannt nur der Nackenschlag für die Damen und Herren an den Geräten der Bolzenschußmaschinen ...

Und haben Sie sich niemals gefragt, warum dieses Darmbakterium auf den Darm und nicht auf die Birne gegangen ist ... Jetzt mal eine ganz andere These ... überall auf der Welt wird doch gegen die Abholzung der Wälder gekämpft aber was hebt solche Machenschafften der Natur-Bewegungen aus den Angeln?

Genau, eine Tragödie die den Abbau und damit verbundenen Raubbau an der Natur rechtfertigt ... oder gehören Sie zu denen in der Welt, die sich lieber den Popo mit dem Blatt der Eiche säubern, als mit dem gut chlorgebleichten 4-lagigen aus dem Hause der Lidlaldis & Schleckers?

Sehen Sie, in dem Moment wo der Muskel in den unteren hinteren Regionen die Meuterei anzettelt und den großen Marsch der Attacke ausruft, ist Ihnen und auch mir das Waldsterben doch so etwas von egal und ich möchte darauf wetten, dass auch Sie in der Situation sofort eine Petition für die Steigerung der Abholzung aller Wälder dieser Welt unterschreiben würden ...

Sonntag, 29. Mai 2011

Schützenfeste und andere Vögel ...

Sagenhaft, welche Meldungen man so am Tag lesen muss ... Vettel hat Pole ... Was will uns die Welt der Medien damit sagen?

Jetzt musste ich natürlich erst einmal der Sache auf den Grund gehen ... Wer oder Was ist VETTEL?

Wie ich dann bei meiner Recherche erfahren habe, handelt es sich dabei wohl um einen Rennfahrer ... Ähäääää. Und wofür um alles in der Welt benötigt der einen Polen???

Fahren die denn neuerdings ohne Räder über die Pisten mit den 8er-Schleifen oder was? Doch, doch, Sie kennen auch dieses Vorurteile gegen die polnischen Bürger ... von wegen, es ist ein Gerücht, wenn da jemand behauptet, dass die Poen nicht in den Himmel kommen ... Sehen Sie nur zu jedem Abend in den Sternenhimmel und wenn Sie den "großen Wagen" bestaunen, dann werden auch Sie feststellen, dass dieser schon keine Räder mehr hat .... Hahaha !!!

Woher kommen eigentlich diese Spezifizierungen diverser Kulturen auf diesem Planeten. Ich bin der Frage einmal nachgegangen und kam zu der glorreichen Erkenntnis, dass es auch über uns Vorurteile in anderen Nationen gibt. Denken wir nur an Frankreich und England ... noch immer hält man uns dort die Geschichten von vor über 70 Jahren unter die Nase oder warum erlebt man dort so häufig die Anfeindungen ala Nazi etc.. Andere Länder, andere Sitten heißt es doch auch. Wenn Sie hier im Land einen Handwerker aquirieren, dann kommt dieser in aller Regel an dem Tag zu der Stunde, die da vereinbart wurde. Machen Sie das Gleiche in den südlicheren Ländern, ist Ihre Waschmaschine oder der Stromanschluß schneller repariert, wenn Sie sich via E-bay das "Do it yourself-Handbuch" bestellen.

Fahren Sie mit dem eigenen PKW in Richtung Osten ... hinter der Grenze, dann sollten Sie dieses nur dann machen, wenn Sie keine wichtigen Sachen im Pkw beheimaten. Nein, dass ist kein Vorurteil, sondern die haben in Polen, Russland & Co einfach eine enorm hohe Diebstahlrate. Das ist auch wohl der Grund, warum jene so einen schlechten Ruf in der Versicherungsbranche genießen.

Die Asiaten neigen zu dem Kicherkannin-Dauerlächeln. Das machen die nicht, weil die Sie so superklasse finden, sondern weil die irgenwann einmal ein findiger PR-Reiseprofi das Land als jenes des Dauerlächelns angepriesen hat. Und machen Sie sich doch die Mühe, ein paar Brocken des Vokabulars zu übersetzen, wenn Sie so herzlich in einem Laden empfangen werden. Sehen Sie, es wird auch zu den bösen Worten und Bezeichnungen für jeden Touristen gelächelt ...

Übrigens, Sie sollten nicht glauben, dass das Land der Windmühlen und Käseräder den Deutschen total nett findet, denn dort werden Sie auch sehr häufig auf Ablehnung und die kleinen Nickelligkeiten stoßen, die einem den Tag versüßen. Da ist so ein generationsübergreifender Kampf zwischen diesen Nachbarn, den man eigentlich gar nicht genau erklären kann aber er ist da. Ja was denn, fragen Sie mich doch nicht warum das so ist ... fragen Sie doch einen Joopie Heesters und die anderen Kadetten der 3. und 4. Reiche ...



Themawechsel: Ich kann Ihnen versichern, dass es dem da Oben mächtig stinkt, mit dieser bescheuerten Gurkennummer der malagaischen Bakterien ...


Jaaaaa, ich habe einen besonderen Draht zu dem Mann im weissen Gewand, denn dieser hatte doch irgendwann einmal beschlossen, dass jede Generation seine eigene GEISSEL haben wird und wissen Sie auch warum sich in unserer Zeit so dramatisch häuft mit den Geisseln & Co?
Weil es ja nicht nur die eine Generation gibt, sondern auch die geklonte, die insiminierte und die abgetriebene. Macht also Summasumarum schon vier Generationen. Jetzt wollen wir doch einmal für den holländischen Gemüsehändler in die Bräsche springen.
Nein, der ist für den hohen Wasserverbrauch auf den stillen Orten nicht verantwortlich, denn das holländische Gemüse der Genmanipulierung versorgt nur die Nationen mit ein paar zusätzlichen Körperteilen ala Tschernobyl. Die bösen Gurken, die da entweder in Malaga oder in Hamburg auf den Boden gefallen sind, sind doch ganz sicher nicht der Auslöser der neuen Windelgeneration, sondern ist Ihnen schon aufgefallen, dass ein Land auf der europäischen Karte völlig unbeeindruckt von diesem Bakterium vor sich hinlebt. Genau, bis Dato gibt es noch keinen Fall aus der Türkei. Warum eigentlich nicht, wo doch die Hälfte der Bevölkerung dieses Landes hier in der BRD lebt?
Sie wissen es nicht ... ich weiß auch nicht, warum dieses Bakterium genau vor der türkischen Grenze gestoppt hat aber wundern tut es mich schon, wo doch in jedem Döner mit Soße mindestens eine Gurkenscheibe darin verarbeitet wurde ... Nein, Sie brauchen mir jetzt nicht die braune Kappe überzustülpen, denn die habe ich nur bedingt auf, wenn Sie es unbedingt so sehen wollen. Nein, ich habe einfach ein Problem mit fremden Kulturen, wenn mir diese ihre Sicht auf den westlichen Lebensstil aufoktroyieren wollen. Da stößt dann jede Nation auf dieser Welt an meine freiheitliche Grenze und das gilt für alle Länder und deren Bewohner, die unsere Demokratie und die Gleichberechtigung auf den Kopf stellen wollen. Jetzt gibt es ja einen Segen schon in einigen Ländern das Burkaverbot für die Schulen etc. und das ist GUT so, denn solche unsinnigen Dinge denken sich nur Männer aus. Auch stoße ich mit den Nationen aneinander, wo der Wert einer Frau oder eines Mädchens in Ziegen oder Kühen errechnet wird. Womit wir sogleich wieder bei dem grausamen Thema der Beschneidung der jungen Mädchen sind ... Da fällt mir ein, dass wir auch auf dem CSD auf dieses blutige Ritual aufmerksam machen werden ... René Heymann und die Organisation um Waries Dirie werden wir an diesem Tag bewerben und gerade arbeiten wir an einem Konzept ... Dazu an einem späteren Termin mehr ... denn ich driffte ab. Eigentlich tue ich das jeden Tag, wenn ich die Augen aufschlage und als erste Tat die Zeitung ergreife, um mich wieder runterziehen zu lassen. Ist Ihnen denn auch schon aufgefallen, dass in den Printmedien keine schönen Nachrichten mehr stehen?

Sehen wir jetzt mal von den Meldungen der Kanninzüchter und den Schützenfesten ab ... wobei, jetzt beginnt doch wieder die Saison, wo die sich alle in Uniformen packen und einen auf Schießgewehr machen. Natürlich geht es dabei nicht um den Holzvogel auf der Stange ... was für ein Blödsinn ... dieses Knallen auf den Pinocchio-Vogel, wo doch jede Sekunde wenigstens ein Vogel den Schützenfestplatz kreuzt. Und dann diese Regimente und da gibt es sogar den 1. Offizier und den 2. Arsch in Reih und Glied ... Doch, doch, die nehmen das richtig Wichtig und von wegen ohne Hut und Stock da mitmarschieren. Das hat immer ein Nachspiel ala Kaserne Coesfeld zur Folge, wenn da der Popo nicht geputzt und die Fingernägel noch dreckig sind. Dann heißt es 20 Bier in einer Minute, statt in den üblichen 10 Minuten.

Haben Sie schon einmal an einer dieser gesponserten Veranstaltungen des Kreuzbundes teilgenommen?

Den Kreuzbund kennen Sie doch ... die haben doch auch diese Gruppe der anoymen Alkis und wenn Sie mich fragen, dann ist doch der Marsch der festlichen Truppe ein Aufmarsch der bekennenden Suchtkranken. Erst gestern hörte ich wieder die Kapelle RUMtata mit den grünen Mannen, die hier um die Häuser zogen. Am Sonntagmorgen um 8:00 Uhr ... und wehe dem ich würde zur gleichen Zeit den Rasenmäher anschmeißen ... aber dann wäre was los ...

Die dackelten also unter musikalischer Begleitung zur Stange des Holzvogels aber bevor der erste Schuß vom "Präsidenten" der Holzvögel getätigt wird, wird erst einmal ein wenig Zielwasser getrunken. Sozusagen haben die dann schon 0,5 Promille des reinen Alkohols im Blut, bevor auch nur ein Holzspan zu Boden geht. Jetzt würde es ja wenig Sinn machen, wenn die alle auf einmal mit dem Luftgewehr auf die Atrappe ballern würden oder haben Sie Erfahrungen mit 300 Schrottflinten und dem Pinocchio-Vogel?
Also treten die schön der Reihe nach an und damit auch ein jeder weiß, wann er denn zu ballern hat, bekommen die diese Bändchen um das Handgelenk. Diese nennt man im Volksmund auch Schieß(budenfigur)nummern und wenn dann die eigene Nummer durch das Mikro aufgerufen wird ... "nächster Schütze ist die Nummer 007-alias Schützenbruder Jacob", dann darf MANN endlich an das Gewehr. Zu Beginn der Veranstaltung halten natürlich alle auf den Vogel, weil dann die Gefahr noch sehr gering ist, dass der Holzverschnitt von der Stange springt, weil ihm das Geballer auf den Keks geht aber je später der Vormittag, umso verhaltener die Mannen an der Flinte. Denn so ein KÖNIGdasein kostet natürlich auch ein paar Flocken und da trennt sich dann doch auffällig schnell "die Spreu vom Weizen" und man erkennt, wer mit dem neusten Leasing-BMW unterwegs ist. Das ist ja auch so eine Sache, diese dicken Hosen mit den schmalen Beuteln ... kennen Sie auch jene Gestalten, die immer einen auf Welle machen aber mit denen Sie im Leben nicht ihren gesicherten Hartz4-Kontoauszug tauschen würden?

Das finde ich hier am Ort so wunderbar, diese Kadetten der Selbstinszenierungen, die da zwar auf jedem Feste der Schützen in der ersten Reihe sitzen aber schon bestimmt einmal in ihrem Leben die Poleposition bei dem Richter für den Eid der Offenbarung geleistet haben. Was glauben Sie wieviele von den Gestalten in diversen "Lowsociety-Clubs" eigentlich gar keine Kohle für die Schießmarke haben aber nur für die Show dort ihr Stelldichein geben. Holymoly, ich könnte Ihnen da Dinge aus dem Kasten der Näherinnen erzählen, dass Sie sich freiwillig als Vogel melden würden ...

Ohja, warum nicht an diesem trüben Tag einmal lästern ... Ohja, ich liebe es ... Fangen wir doch mal mit den "alten" Familien in diesem Dorf an. Zu Zeiten Adolfs saßen die ganz vorne auf der SS-Bank und wie es sich gehörte, natürlich auch auf der schützenhaften Bierbank. Vielleicht ist das auch der Grund, warum in manchem Verein der Schießer noch immer die alte Nationalhymne gesungen wird ... Das glauben Sie nicht? Dann lade ich Sie einmal zu einem verzapften Streich hier am Ort ein und da können Sie sich mit Ihren eigenen Ohren von dem Text aus dem Reich der Dritten überzeugen. Jaja, so ist es in einem Dorf der Moralisten mit dem doppelten Boden ...


Oder jene Gestalten, die ein Leben lang nur die Kohle der Vorgeneration auf den Kopf hauen ... Davon gibt es hier mehr als Sie sich vorstellen können. Jetzt kennt man ja als Dorfpomeranze jede Gestalt in einem 80.000 Seelendorf und ich kann Ihnen sagen, da bekommt man die Entwicklung des Einzelnen ab der Geburt mit. Da weiß man, welcher Vater in frühen Zeiten die Bälger oder wahlweise die Gattin verprügelt hat und wo der Kuckuck schon mehrfach die Beute vom Fernsehtisch für den Plasmabildschirm geschnappt hat. Auch kennt man die Historie der familären Umgebung und weiß schon lange Zeit vor dem Betroffenen, mit wem wer und wann den nächsten Klüngel hat. Ein  Dorf eben ... Oh mein Gott, jetzt höre ich schon wieder die Kapelle des angekündigten Komatrinkens ... Schade, dass ich Ihnen keinen eindruck von diesem Event der guten Laube via Webcam übermitteln kann aber es ist mir einfach zu blöde, mich an die Straße zu stellen, um die Mannen zu filmen...

#BAUERNPROTESTE ERWÜNSCHT

 ENDLICH; JA ENDLICH GESCHIEHT ETWAS IN DIESEM LAND UND IN DIESEM FALL ETWAS AUSDRÜCKLICH ERFREULICHES; DENN DIE BAUERNSCHAFT GEHT AUF DIE S...