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Sonntag, 27. April 2014

No ...

Also, liebe Leser...fliegen Sie noch am heutigen Tag wohin immer  Sie auch wollen, damit die Statistik erfüllt wird und ich wieder ganz entspannt in die Lüfte steigen kann.
Obwohl, entspannt in die Luft gehen, ist schon ein schwieriges Unterfangen...wenn man einmal mit dem Auto die Niederlande bereist. In den letzten Tagen waren wir mehrfach bei unseren direkten Nachbarn im Käsetulpenland aber was diese Nation vereint, ist das konsequente Nicht-Autofahren-Können. Mir ist es ein Rätsel, warum eine ganze Nation über die gleiche Unfähigkeit verfügt, ein Fahrzeug zu lenken?



 
Am schlimmsten ist es auf den Autobahnen, wenn der Winter ausbricht und die holländischen Flachlandtiroler in die Berge wollen. Jetzt kann man natürlich zu deren Verteidigung anführen, dass die Holländer im Umgang mit dem Schnee und den Bergen nicht so geübt sind, weil diese nur selten über große Scheemassen im Lande verfügen und keine Berge haben aber dann fahre ich doch auch mit dem Zug in den Wintersport. Achten Sie bitte auf den Autobahnen einmal auf das Fahrfehlverhalten der gelben Nummernschilder!
Wenn Sie mit zweihundert Sachen auf der linken Spur reisen und auf der rechten Spur eine Gardison der niederländischen Dauercamper auf reisen ist, dann gehen Sie bitte sofort in die Eisen, denn Sie können ganz sicher sein, dass Einer aus der Wohnwagen-Karawane ohne Blinker mit sechzig Sachen ausbricht, wenn Sie gerade im Tiefflug heran geschossen kommen.
Und diese Situation kann man durchaus als ausgesprochen "Unschön" bezeichnen! Und wenn Sie diese alltägliche Situation überlebt haben, dann wagen Sie bei dem Überholen des Patatfahrers doch einen Blick in dessen Autoscheibe. Garantiert sitzt dort der Kaaskopp und hat von dem Vollbremsmanöver und Ihrer gerade vereitelten Massenkarambolage nichts mitbekommen, weil er gerade sein Kopje Koffee zu sich nimmt und mit dem Verschließen der Thermoskanne auf dem Schoß beschäftigt ist und wenn Sie dann mit dem begleitenden Hupkonzert und dem erhobenen bösen Finger an diesem mit Ihrer "Schockleichenblässe" vorbei rauschen, dann rechnen Sie mit dessen Unverständnis, weil er sich seines Handelns garnicht bewußt ist. Lange Zeit habe ich mich gefragt, warum die Königin-Beatrix-Fraktion das extreme Schleichtempo auf der linken Spur bevorzugen und wissen Sie, warum die das machen?



 
Weil in deren Land nur einhundertunddreißig Stundenkilometer gefahren werden darf und das erklärt auch, warum diese dann mit der nicht vorhandenen Geschwindigkeitsbegrenzung hier im Land nicht klar kommen. Jetzt gehöre ich zu den Autofahrern, die sich nach dem Überleben der Kaaskoppkoffeedrankfraktionaktion ein wenig Luft verschaffen und dieses dem lieben Nachbarn auch mitteilen wollen und so habe ich mir angewöhnt, mein Seitenfenster immer eine Handbreit während der rasanten Fahrt geöffnet zu lassen, damit ich in Sekundenschnelle den bösen Mittelfinger blitzen lassen kann...!
Obwohl ich nicht ausschliessen möchte, dass mir auch schon einmal ein Fahrfehler unterläuft aber das ist doch mehr als selten und in aller Regel betrifft es die Rettungsfahrzeuge oder unsere Freunde und Helfer. Aber es liegt auch nicht wirklich an meiner uneingeschränkten Fahrkunst, sondern an meiner Vorliebe für das sehr laute Musik hören während der Fahrt. Natürlich schaue ich schon das eine oder andere Mal in den Rückspiegel aber immer habe ich das Pech, dass gerade in dem Bruchteil einer Sekunde ich dieses nicht mache und dann nicht das "Tatütata" höre. In der Dunkelheit geht das ja noch, weil die heranrauschenden Krankenwagen dann Penetrant die Lichthupe einsetzen und ich dieses natürlich unmittelbar bemerke, wenn sie fast in meinem Kofferraum mitfahren oder ich mich wundere, warum meine Fahrerkabine TAGHELL beleuchtet wird aber am Tag ist das mitunter schon ein schwieriges Unterfangen. Dann sehe ich das aufflackernde Fernlicht nicht unbedingt und es ist auch schon vorgekommen, dass ich den Sanitätern im Tatütata den Vogel gezeigt habe, weil diese mich von der rechten Seite überholt haben. Das darf man doch garnicht, oder...ich meine diese von der rechten Seite überholen? 
Na ja, irgendwie komme ich dann doch mit einem blauen Auge davon aber ich mache das ja auch nicht gerne... die Rettungsfahrzeuge behindern und so! Es gibt aber auch in unseren Reihen einige Spezialisten, die wohl zu der Zeit den Führerschein gemacht haben, als man lediglich in das Auto stieg und ein paar Runden fuhr und dann die Papiere überreicht bekam. Und mit diesen über die Jahrzehnte langen Fahranfängern muss man sich dann ebenfalls herumschlagen.



 
Besonders erwähnen möchte ich die Sonntagsfahrer, diese mit Hut auf und den fehlenden Nackenstützen im Ford Taunus. Ganz gefährliche Zeitgenossen sind das, sage ich Ihnen! Das sind nämlich die Bauern aus unserem Staat, die nur am Sonntag das Auto aus der Garage bewegen, um zum Kaffee in die Nachbarstadt zu reisen. Und wenn Jans & Katrina dann mit dem alten Mercedes auf die Bahn geraten, sind sogar die Holländer in großer Not.
Weil diese grauen Panther noch langsamer fahren als die Holländer und die Abstände des nachvollgenden Verkehrs im Rückspiegel nicht einschätzen oder durch den grauen Star garnicht sehen können. Diese erkennen auch nicht mehr Ihren Stinkefinger und das Hören Ihres Hupkonzertes wird über das Hörgerät nicht wahrgenommen. Nicht selten hört man von diesen auch etwas im Verkehrsfunk, Vorzugsweise dann, wenn es um einen Falschfahrer geht!
Wie oft wurden schon die Seniorenkampfdackel aus dem Gegenverkehr gezogen, weil diese die AUSFAHRT aufgefahren sind und so eine Menge der Freude auf den Autobahnen verbreiten. Und wenn Sie dann auch noch das gleiche Reiseziel haben und diese Jans & Katrinas aussteigen sehen, wünschen Sie sich die Einführung der Zwangseuthanasie, weil der Jans erst einmal sich selber und dann die Katrina aus dem Wagen schleppen muss. Das dauert Stunden und wünschen Sie sich in diesem Moment, dass die Beiden nicht an Ihrem Nebentisch im Kaffeehaus plaziert werden, weil Sie dann Ihren Kaffeegenuss abhaken können. Nicht nur das die Schwerhörigkeit der Beiden Sie zwingen werden wird, an deren spannenden Gespräch über die Windeln und Gehfrei´s teilzunehmen bringt Sie an den Rand des Wahnsinns, sondern auch das Essverhalten der dritten Zähne wird Ihnen das fehlende, zusammen-gelaufene Wasser im Mund bescherren.
Wenn Sie im Begriff sind, solch einer Situation ausgesetzt zu werden, dann tun Sie mir und sich den Gefallen und fahren einfach noch ein bischen weiter zu einer anderen Gastronomie. Sie können ansonsten nämlich sicher sein, dass Sie zur selben Zeit wie Jans & Katrina abreisen und dann viel Spass auf der Sonntagsfahrt über die Landstrasse zur Autobahn mit den grauen Panthern!
Was muss ich da gerade Lesen: 40 % der Ostdeutschen sind Ausländerfeindlich? Und was sollen wir Westdeutschen dazu sagen? Man hat uns doch auch nicht gefragt, ob wir mit dem Mauerfall einverstanden sind, oder? Hört dieser Schwachsinn denn niemals auf oder saßen dort im Osten schon immer die "braunen Vögel"?
Wenn sich das in den neuen Bundesländern ausbreitet, dann können wir ja an den alten Grenzverlauf wieder ein paar Steine aus dem Baumarkt liefern lassen und alles ist wieder bei dem "Alten"...Ei verpüps nochämal, gänsefileisch die Mäuer wieder höchziehn...?
Eine weitere Meldung ist aus dem Bereich der Medizin. Einem Mann wurden die Arme von einem Verstorbenen angenäht und er kann jetzt schon wieder die Finger bewegen. Sensationell, was die Dr. Frankensteins der heutigen Zeit schon alles können!
Nur frage ich mich den ganzen Morgen was passiert, wenn man das Pech hat die Arme von einem "Langfinger" zu bekommen? Wird man dann zu einem unkontrollierten Dieb oder was passiert, wenn die Arme einem Dauerporno-Onanierer gehörten? Das sind Fragen, die mich wirklich bewegen und wie ist das Gefühl für den Betroffenen... mit dem menschlichen Ersatzteil? Ob man das auf die Reihe bekommt, wenn nach solch einer OP die fremden Männerhände einen zum pinkeln begleiten...können diese Patienten dann Schwul werden? Oder stellen Sie sich bitte einmal vor, dass man Ihnen Hände des anderen Geschlechtes annäht. Dann stehen Sie als Mann ziemlich Dumm da, wenn die Hände anfangen, dass OB einzuführen...? Kann man sich die Hände bzw. Arme denn aussuchen oder wird dem Sesselpupser vom Amt auch der starke Arm des Bauarbeiters angenäht...dann kommt es doch sicherlich sehr schnell zu psychischen Störungen, wenn die Hände des Arbeiters mehr schaffen wollen, als der Kopf des Beamten bereit ist zu tun, oder?
Sollte ich einmal in diese Situation kommen, so will ich die Arme von Mike Tyson oder einem der Klitschko-Brüder, dann würde ich sehr gerne einmal im Leben dem "dummen August der Elfen"  begegnen...was meinen Sie...  ob der sich freuen würde?
 

Freitag, 29. März 2013

Frohe Ostern den gefrorenen Eiern ...

29.03.2013
 
Soll das etwa lustig sein, dieses Drama da in der freien Natur oder kommt in diesem Jahr tatsächlich der Weihnachtsmann und bringt die Eier um die Ecke ...
 
Holymoly, da wird doch nicht nur der südchinesische Hund im Wok verrückt, sondern auch die Menschheit in der schneegebeutelten EU. Was soll das denn bitte schön, Du alter Mann mit der Wettermacht in seinen Händen ... im Volksmund wird dieser Knabe ja auch gerne Mal "Petrus" genannt aber seinem Namen macht dieser ja nun wahrlich keine Ehre. Der gehört über das linke und rechte Knie gelegt und wenn der sich weiter deratig daneben benimmt, dann sollte sich der andere Kollege mit dem langen Gewand mal um diesen kümmern ...
 
Exakt, ich meine den Sensemann, der da auf kurze oder lange Zeit bei jedem von uns einmal an die Tür klopfen wird und einem die Einladung zum dauerhaften Ausflug in das Nirvana überreicht. Das ist auch so eine Geschichte, wann immer ich einen Leichenwagen erblicke, denn irgend wie kann man sich doch nicht vorstellen, dass man auch selber mal der horizontale Passagier dieser munteren in schwarz gekleideten Truppe sein wird?
 
 
 
Na kommen Sie, die Zeit für das Verdrängen haben wir alle nicht und ob Sie es nun wollen oder nicht aber wenn Sie da nicht zufällig mit einem A 380 einen unfreiwilligen Zwischenstopp über dem Atlantik einlegen und somit in den günstigeren Genuss einer Seebestattung kommen, dann werden auch Sie wie ich einmal in diesen langgezogenen Kombi´s um die Häuser ziehen. Gibt es darin eigentlich auch Musik und wenn ja, muss es dann unbedingt der WDR 4 - Sender sein ... denn bei dem Lauschen dieser Programme werde ich immer ein wenig ungehalten und das liegt nicht an dem "Das bisschen Haushalt, ist doch gar nicht schlimm, sagt mein Mann" oder gar an diesem "Mama, Du sollst doch nicht um Deinen Jungen weinen ...". Nein, ich bin noch nicht in diesem Demenz bedrohlichen Alter und auch sehe ich mich bis Dato weder in der karrierten Wolldecke im Rollstuhl, geschweige denn mit einer Schnabeltasse auf dem Nachttisch.
 
 
 
Denken Sie das nicht auch häufig, wenn Sie da die älteren Semester mit den Romika-Schuhen und dem Gehwagen sehen, dass Sie tief in sich drinnnen hoffen, dass dieser Teil des Lebens an Ihnen vorbei huscht oder kennen Sie dieses Jungdenken ... ja, in meinem Kopf bin ich noch immer der unangepasste Teenie und wenn mich da einer fragt, ob ich mich so alt fühle, wie mein Personalausweis behauptet, dann sage ich NEIN, denn ich werde niemals im Leben der Fan von Volksmusik und auch stehe ich nicht auf das Gedudel von Quetschkommode & Co.
 
 
 
Im Leben nicht, es kommt kein Rollstuhl mit der Pfanne im Sitz in meine Hütte und auch die Sache mit dem Pflegedienst können Sie da für das Erste getrost knicken. Ja, ich stehe zu meinem Alter und auch liegt mir jede Art des Jugendwahn-Anfluges ala Tusse fern aber mein Kopf bleibt der aufmüpfige und alles denkende Körperteil und daran ändert weder der KGB oder gar die für mich bestellte Fremdenlegion etwas ... denn ich bin, was ich bin und vor allem bin ich auch exakt das, was ich sein will ... und zwar mit der Pflege für jeden Feind und jeden Freund ... auch wenn diese gerade meinen Neidfaktor mächtig auf die Probe stellen, denn wo die sich alle befinden, laufen die Damen und Herren wahrlich nicht mit den Moon-Boots an den Füssen am Strand entlang ... an dieser Stelle meine allerliebsten Grüße nach Asien, Japan und Afrika ... wo immerhin noch Verlass auf die Peking-Ente und die Temperaturen ist ...
 
 
 
Frohe Ostern Euch allen und denkt bitte daran, dass kleine Mitbringsel bekanntlich der Freundschaft einen ungeahnten Schub in Sachen Freundschaft zur Folge haben können. Nein, ich will kein Rolex-Fake und auch keine Gucci-Handtasche aus der Guttenbergschen-Plagiats-Näherei und auch vermisse ich weder einen Elektroartikel oder gar das neuste Handy aus der I-Phone-Litanie. Bloß nicht und wehe dem ihr bringt mir diese winkende Katze mit ...

Freitag, 20. Juli 2012

Offener Brief an die Niederlande ...

19. & 20.07.2012

Nein, nein, nein und nochmalig NEIN ... es liegt nicht an mir oder meinem fehlenden Arbeitseifer das da am gestrigen Tage die Seiten leer geblieben sind ... verdammt noch einmal, entweder liegt es an den seltsamen Magnetfeldern oder an dem bevorstehenden Weltuntergang ...

Aus irgend einem mir nicht erschliessenden Grund will dieses Wlan einfach mit seiner Arbeit nicht beginnen und wahrscheinlich ist es auch mehr als müßig darüber zu spekulieren, warum dieses so ist aber der Fakt ist doch der, dass die Welt und scheinbar die Natur völlig aus dem Takt sind. Nix da, ich werde mich zu dem Wetter dieses letzten Jahres unseres Daseins nicht mehr äussern, denn es fällt mir auch nichts mehr zu dem Chaos da Draussen ein. Der Petrus hat ja wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank, dass der da unaufhörlich diesen Terror vor der Himmelspforte lostritt. Ach ja, was ist das nur für ein bescheidenes Jahr in diesem Jahr. Also ich für meinen Teil kann mir nicht helfen aber ich kann einfach nicht an den bevorstehenden Untergang dieses Planeten glauben.

Nein, dass hat auch nichts mit der menschlichen Gabe des Verdrängens zu tun, sondern ich glaube einfach weder an diesen Inka oder Milka - Humbug, geschweige denn an die Glaskugel des Nostradamus, denn wann und wie die Erde den Abgang machen wird, entscheiden doch wohl eher all die Syrer und jene Kadetten, die da einfach nicht in Frieden leben wollen. Und warten Sie es nur ab, in nicht allzu ferner Zukunft wird der erste Geisteskranke den Knopf für den Start der zweiten Atombombe drücken. Na was denn, so ein Absurdum ist doch diese Vorstellung nun wahrlich nicht und vor allem sollte man sich einmal Gedanken dazu machen, welche Torfköpfe da alles über nukleare Waffen verfügen. Sie müssen nur nicht dem Glauben erliegen, dass da nur die klugen Köpfe über solche Waffen verfügen, denn leider ist es ja nun auch amtlich, dass die Herren einen niedrigeren IQ haben und wer zündet in aller Regel die Waffen und ist für den Streit am Nachbarzaun verantwortlich?



Glauben Sie denn etwa an die Weissagungen diverser Propheten, die da besagen das Sie und ich sich über die Stromerhöhung im nächsten Jahr garantiert keine Sorgen mehr machen müssen?

Fatal ist ja nur die Sache, wenn Sie denn da tatsächlich an den Weltuntergang am 21.12.2012 glauben sollten ... was Sie denn dann nur machen, wenn Sie alles Hab und Gut auf den Kopf gehauen haben als gäbe es eben den besagten nächsten Morgen nicht und dann man Ihnen der Inka oder eben Nostradamus einen Strich durch die Rechnung, weil dieser sich ... wie es mir so oft passiert ... im Datum vertan hat?

Sehen Sie, dann stehen Sie da nämlich mit dem angenähten Hals vor dem Bahnhof mit den geklauten Koffern. In der heutigen Zeit weiss doch ein jeder, dass das Einzige was wirklich noch verlässlich ist, nur der Steuerbescheid und die Preiserhöhung diverser Güter ist. Ansonsten können Sie doch im Zeitalter von Bites und Megabites alles andere verlässliche getrost vergessen. Wer ist denn in diesen Tagen noch wirklich und ehrlich verlässlich, können Sie mir das einmal sagen ... ausser mir natürlich, denn so langsam bekomme ich den Eindruck, dass nur noch ich die alten Tugenden pflege?

Natürlich weiss ich auch das zumindest dann noch alles funktioniert, wenn irgend einer etwas von einem will, denn dann scheint es diese Oberflächlichkeit wohl nicht zu geben und da fällt mir doch sogleich eine Geschichte ein, die mich in diesen Tagen fast stündlich auf die Palme bringt und ich dann über 50 Minuten in der Stunde damit beschäftigt bin von dieser herunter zu klettern. Und das jetzt schon seit mehr als einer Woche, denn ich kann Ihnen nur einen Rat in diesen Zeiten geben ... verleihen Sie nichts ... und da habe ich jetzt nicht den Herrn Liedke oder die Frau Heß im Auge ... sondern den Knilch, der sich da hat vor einem Jahr einen fahrbaren Untersatz von mir geliehen. Jetzt weiss ein jeder der mich kennt, dass ich meine Sachen schon ziemlich pingelig pflege und demzufolge ist es so, dass wenn jemand etwas von mir bekommt, dass dieses in einem astreinen Zustand auf seinen Weg geht. Jetzt gibt es ja bekanntlich viele Varianten des Leihens und sicherlich sind da auch einige Kadetten unter Ihnen die sich alles vergüten lassen, was diese da so tun ... aber dazu zähle ich nicht und daher habe ich weder eine Leihgebühr oder gar verlangt, dass da die Versicherungsprämie übernommen wird. Einfach nur so, wie das unter Freunden üblich ist, wenn da einer in der Not und der andere über den Notnagel verfügt.

So weit, so gut ... das Jahr ist um und nicht nur das ich da mindestens 3-mailg an die Tür klopfen musste, um das Gefährt zurück zu bekommen erzeugte meinen ersten nichtsahnenden Unmut, sondern die wahre Freude auf meiner Seite kam erst auf, als ich das ehemalige Glanzstück wieder zurück bekommen habe bzw. dieses selber abholen musste ... Von wegen, wenn ich die Person gewesen wäre, die da Kostenlos über 365 Tage hätte etwas ausgeliehen, was da in einem Top-Zustand gewesen ist, dann hätte mein Gegenüber dieses aber in EXAKT dem gleichen Zustand zurück bekommen.

Jajaja, ich weiss, ich gehöre da zu den Dinos in der Menschheit aber ich kann nichts dagegen machen, denn ich bin so geprägt und erzogen worden. Bevor Sie jetzt rätseln und nicht verstehen, warum ich da ständig auf der Pflanze mit den Nüssen hocke ... das Gefährt war angerostet ... OK, es war nur Flugrost und die Praktikanten der letzten Woche haben den Tag des Polierens ja auch mehr oder minder genossen ... aber das die Kiste nur über einen Kickstarter zu zünden ist und weder der automatische Anlasser, geschweige denn das der Tank funktioniert ... oder was könnte sonst der Grund gewesen sein, dass ich mein eigenes Gefährt nach über einem Jahr ohne den gefüllten Tank oder die funktionierende Zündung abholen muss ... ja, sehen Sie, da würden Sie auch mehr Zeit auf der Palme als am Boden verbringen. So macht man das einfach nicht und was lehrt mich das an diesem trügerischen Tag im Juli 2012?

Eben, der Undank ist noch immer der Welten Lohn und daran wird sich wohl nichts mehr ändern, geschweige denn das da noch solche Benimm-Dinos nach mir den Erdball bevölkern ... ja, verdammt, ich bin sauer und zwar nicht nur ein bischen, sondern schon ein bischen mehr ... und das doch wohl mit Recht, oder was würden Sie sagen?

Von den kleinen Katastrophen aus der Welt der Nicoletta nun zu einer Geschichte die ich derartig absurd finde, dass ich diese nicht glauben würde, wenn ich sie nicht mit eigenen Augen gesehen hätte. Wieder einmal betrifft es die Gestalten aus dem Land mit der wahrscheinlich längsten Praline der Welt ... Nicole, was soll der Quatsch jetzt ... ist es nicht furchtbar wie einen die Werbung ganz unterschwellig manipuliert ... die längste Praline ... Holymoly, dass schreit doch sehr nach der beginnenden Demenz ... also nicht der längsten Praline der Welt, sondern der längsten Fahrschulen der Welt. Wie, Sie wussten nicht das in den Niederlanden der Führerschein bzw. das Machen dessen so um ein Jahr dauert?

Von wegen, dass ist nicht wie in Hollywood wo man einmal mit dem Fahrlehrer auf der Rückbank um den Block fährt und schon gehört man zur Innung der motorisierten Amis. Nein, im Land von Beatrix, Willem und Alexander dauert der Kladeradatsch um die Papiere ein Jahr und da sie im Land der genmanipulierten Tomaten auch niemals erlernen, dass ein Gaspedal auch tatsächlich bis zum Anschlag gedrückt werden darf ... by the way ... gibt es eigentlich überhaupt einen niederländischen Autobauer?

Wenn ja, dann sollten diese vielleicht so langsam einmal damit beginnen den Kick-Down in die Wagen einzubauen, denn für welche Nation wäre dieser kleine Knopf nicht angebrachter, als für jene ...


Es war nämlich so, dass ich an einem verregneten Tag vor ca. 48 Stunden den Weg zu unseren Nachbarn angetreten habe, um dort diverse Sachen für das Büro einzukaufen. Doch, doch, die Büroartikel sind dort wirklich günstiger und in keinem Laden dieses Landes finde ich diese Art der Reinigungsmittel ... Sie wissen schon diese bösen Mittel, die hier im Land der grüne Umweltengel eliminiert hat, weil diese da angeblich nicht so gut mit Scholle, Seelachs & Co harmonieren würden ...

Also ... gesagt und demzufolge dann auch getan habe ich da den Weg in die Tulpennation angetreten und während ich da so gemütlich mit 190 Sachen auf der 3-spurigen freien Bahn meine Kreise ziehe, erblicke ich in der Ferne auf der freien linken Bahn ... soll heissen, dass tatsächlich nur zwei Fahrzeuge auf der ganz rechten Spur fuhren und ansonsten herrschte die gähnende Leere ... Ach ja, Sie haben es sich schon gedacht, dass da scheinbar nicht nur ein dringender Bedarf an Kick-Down-Knöpfen unter dem Gaspedal besteht, sondern auch zwingend eine Reform in der Akkustiker-Innung von Nöten wäre ...

Wie sich später heraus stellte, hätte mir alleine schon der Hut auf der Ablage signalisieren müssen, dass da der erste Fahrschüler der Nation am Steuer sitzt ... Sie verstehen, der allererste Schüler seit Einführung des Führerscheins. Opa Jans oder Piet hatte also auch für sich die linke Spur mit seinen schlappen 70 km/h entdeckt und da ich schon ahnte das dieser wahrscheinlich meine Lichthuppe aus der Ferne nicht erblicken wird untermauerte ich mein Anliegen zusätzlich mit dem Betätigen der Hupe. Aber was machen Sie, wenn da weder die Augen noch die Ohren der Inspektion unterzogen worden sind und Sie dann diesen Anflug des Nostradamus erleben der ihnen da leise in das Ohr flüstert, dass das gelbe Kennzeichen nicht an die Seite gehen wird?

Genau, und das war dann auch die einzige Alternative, um nicht schon vorzeitig mit der Harfe unter dem Arm auf der Wolke 7 zu hocken. Nur hätten Sie denn auch nur den Hauch einer Ahnung gehabt, dass der Opi dann scheinbar doch aus der Ferne hat etwas blinken sehen aber da seine Reaktionsfähigkeit ebenfalls die gleiche Verzögerung aufwies, wie der Beitritt der Türkei zur EU ... das kann man doch nicht erahnen und so kam es wie es kommen musste.

Denn in der Sekunde wo ich auf die rechte Spur gewechselt habe, um den fahrenden Hut auf der Ablage zu überholen bzw. um zu vermeiden, dass ich meine Reise in seinem Kofferraum mit der Harfe in der Hand fortsetzen muss, tat dieser exakt das Gleiche und zwar wie es sich für einen pflichtbewussten Niederländer gehört ohne das Betätigen des wahrscheinlich auch nicht vorhandenen Blinkerhebels. Ja, ich sage Ihnen, da kommt mit fast 200 Sachen auf dem Tacho die wahre Freude auf und immerhin weiss ich jetzt seit dem schnelldurchlaufenden Film meines Lebens, wer mir da damals derartig im Kindergarten gestunken hat ...

Natürlich ist die Sache gut ausgegangen, denn sonst würden Sie ja diese Zeilen nicht lesen aber nachhaltig hat mich meine Vollbremsung auf dem Grünstreifen dann doch derartig beeindruckt, dass ich mich faktisch genötigt sehe unseren Nachbarn da einen offenen Brief zukommen zu lassen ...



Liefje Niederlandjes ant all die andere Köppjes mit die gelbe Schildjen an die Auto,

et is so, datt wiej heben in unser Land nok keen Verbot för die snelle Fahren van die Brommbromms ant die andere Dingetjes mit die Räder darunter. Also mutt Du okk geben Gas, wenn die Blinkiblinki-Mann mit die snelle Auto da kommt van Achtern oder Du mutt machen die Fliege in die Tulpenfelder, denn bie uns in datt Land and bie unsere Brummbrumms wei hebben ein Knöpken under die Pedal mit da wie können so schnell fahren, wenn die Käsemann mal nicht kommt an die Seite oder in die Klumpen. Und wenn da die Mann mit die weisse Schilderkes kommt van die andere Kante, dann hat die Mannetje mit die Klorolle auf die Ablage to bleiben auf sinne Spur oder julie mutt greifen na die Hebel an die Lenkrad, watt da okk macht Blinki-Blinki.

Aber julie kann niet einfach so mal wesselen die Spur, wann da van Hinten kommt die Tante van die Vettel oder die Schumacher-Brüder. Meine Liefjes uit die Land van die Tulpen, die Tomatjes and die Heineken Bier ... warum bleift Du niet einfach allene in die eigen Land and wann Du meinst da Du wills kommen na Duitsland, dann mak doch den Trip mit die Kartjes van die Bimmelbahn oder nimm die Fietse und fahr mit die Fahrrad na die Land wo die Führerschein is gemakt in die Schule för die Autos ant niet för die Schippjes.

Bedankt meine Dames ant Herres ant wenn wei uns mal wieder mutten begegnen uff die Straat, dann do mir einen Gefallen ... mak dich von die Acker und datt meine ikk niet weil ikk die Niederlandjes niet leiden kann, sondern weil ikk niet Lust habe in die nahe Zukunft zu spielen mit die Harfe oder mit die Feuer ...


Dienstag, 17. Juli 2012

Das Hofprotokoll und andere Nöte ...

17.07.2012

Julius hat Geburtstag ... Happy Birthday to you ... natürlich weiss ich das Sie Julius nicht kennen aber es reicht doch völlig aus, wenn ich diesen kleinen Mann kenne ...

Überhaupt kennen wir doch in Wahrheit die Menschen sowieso nicht richtig über die wir jeden Tag etwas in der Presse lesen oder in den Medien sehen. Oder glauben Sie das Sie die Victoria und den Daniel kennen, wenn diese da zum Geburtstag den Gang unter die Gemeinde antreten und das wir aus der Aufstellung der Familie bei dem Gruppenfoto die private Krise ablesen können?

Wobei, der Carl-Gustav stand ganz schön weit weg von der Silvia und egal wie ich den Fernseher auch gedreht oder geschüttelt habe, die haben sich keines Blickes gewürdigt. Ob da jetzt schon die vorgezogenen Eisheiligen ausgebrochen sind ... na was denn, wenn ich die Silvia sein müsste, dann hätte ich dem Göttergatten aber eine verdammt eindrucksstarke Szene hingelegt, weil dieser so dumm gewesen ist und sich hat bei seiner Excursion in das Rotlichtmillieu hat erwischen lassen. Es wird ja auch gemunkelt, dass der Carl wohl nicht so ganz der Hellste sein soll und da verstehe ich nicht, warum sein Hofmann ... oder haben nur die Damen die leibeigenen Hofdamen und die Herren sind bei der Morgentoilette sich selber überlassen?

Warum ist das eigentlich so, dass da nur die Damen von den Damen am Hofe belagert werden während die Herren sich in aller Ruhe amüsieren können, ohne das da einer den Daumen auf das Treiben hält? Ganz ehrlich, ich möchte mit den gekrönten Häuptern nicht tauschen, denn da wird ja jeder Gang in einem Protokoll vermerkt und wissen Sie was sich da sogleich bei mir für eine Frage stellt?

Wenn solche Veranstaltungen wie z. Bsp. das Thronjubiläum von Lisbeth II oder eine Hochzeit in das Haus steht, gibt es dann feste Zeiten in dem Hofprotokoll für den Gang zur Toilette?


Na was denn, jeder Mensch ob nun mit rotem oder blauem Blut gesegnet oder verflucht hat doch seine natürlichen Bedürfnisse und ein jeder von uns hat doch da seinen ganz eigenen Biorythmus ... es gibt doch in dem Zusammenhang die seltsamsten Typen, wie jene die da mit dem Glimmstengel auf das Klo verschwinden, um die Darmbewegung zu animieren. Andere wiederum nehmen je nach Bedarf die Bunte oder die FAZ mit auf den stillen Thron, wobei ich da nicht so ganz ausschliessen möchte, dass man damit durchaus in Ermangelung des Papieres diese Hürde mit den Zeitungen überwinden kann. Vor allem dann wenn da wieder die gleichen Leute darin stehen und man dem Klatschblatt somit einen Sinn gibt.

Ach hören Sie doch auf, jeder kennt doch diese Not, wenn da das Toilettenpapier nur noch ein Blatt an der Papphülse hängen hat und jetzt tun Sie doch nur nicht so, als wäre Ihnen das noch niemals passiert, weil Sie ein überkorrekter Mensch sind, welcher vor dem Antritt auf den Thron solche Sachverhalte kontrolliert. Hatten Sie denn noch niemals die absolute Not in der absoluten Sekunde des Lebens, wenn da alles andere sichtbar ist nur kein stilles Örtchen?

Da kehrt dann aber das wahre Leiden des jungen oder alten Werther in das unglückseelige Leben ein und ich sage Ihnen in solchen Momenten vergesse ich sowohl das Vater- als auch das Mutter- und Geschwisterland. Und in aller Regel wird man von den Kapriolen des Darmes genau dann überrascht, wenn man diese benötigt wie das so beliebte Loch im Kopf.

Oh ja, noch sehr gut erinnere ich mich in diesem Zusammenhang an einen Ausflug nach Köln zu der Autorin Inés Hölter oder für die Amerikaner unter Ihnen HOELTER ... Fragen Sie mich nicht mehr nach dem Grund des Meetings aber es gab einen nur wenn ich Ihnen jetzt den Verlauf dieses Tages schildere, dann werden auch Sie verstehen das dieser unter ferner liefen verschwunden ist.

Das war nämlich so, dass wir uns erst zusammen gesetzt haben, um eben ... zu besprechen und nach der Arbeit folgt in aller Regel das Vergnügen und so verständigten wir uns auf einen kleinen Snack bei dem Thai. Thai, hallo ... nix da mit Kinderporno und so weiter ... Thailand ... die Kochkünste der Menschen aus der Südsee. Schön scharf sollte es sein und nicht so fettig, weil man doch auf die Figur achten muss. Also wurde das Chicken min Thai und die gebratenen Nudeln mit dem Sambal erwählt und in der Folge auch verspeist. Man quatschte über dieses und jenes und trank dazu eine gepflegte Coca-Cola. Von wegen, die echte Coca Cola muss es sein, denn diese Pepsi bekommen ich einfach nicht herunter. Egal, es geht um die fundamentalen Dinge des Lebens und die damit verbundene Notlage, in die einen der eigene Körper katapultieren kann, wenn dieser den Eindruck hat dieses zu tun. Thai ... lecker gegessen und sich dann nach einer Stunde zum Abend hin verabschiedet ...

Ab in das Auto und auf in die Heimatgefilde ... doch wie gesagt, wenn da nicht der eigene Körper auch schlagartig zum eigenen Feind werden könnte, dann wäre das Leben doch um so viele Erlebnisse ärmer. Bis Düsseldorf war meine Welt noch sehr heile aber am Kreuz Breitscheid bemerkte ich das erste Gegrummel ... Sie kennen diese "Rumpel die Pumpel, nach draussen will der Kumpel". Sofort stellte ich die Heizung des Autos auf die höchste Stufe und stellte die Düsen mit der wohlwollenden Wärme in Richtung Bauch. Na so um die drei bis vier Minuten ließ sich das Ganze dann auch für den Moment beruhigen aber als es dann langsam aber Zielgerichtet auf Duisburg zuging und ich zu meinem Entsetzen dann auch noch feststellen musste, dass ich in einen Stau inmitten einer Baustelle ohne einen Standstreifen eingefahren war, da erlebte ich bzw. mein Auto dann mit mir zusammen das wahre Grauen der Naturgewalten mit dem Hauch Thailands darin. Na was denn, wenn Sie in einer Baustelle in einem Stau stehen und weder rechts noch links einen Baum oder Strauch erblicken, der Standstreifen elimiert ist und die nächste Raststätte in 20 Kilometern angekündigt ist, dann kommen aber auch Sie in das Grübeln der absoluten Ausweglosigkeit ...

Die Düsen zeigten mittlerweile die Durchschnitttemperatur von 35° an und alles beten und Kerzen anstecken half in diesem Moment nicht, um den eigenen Körper und dessen Treiben milde zu stimmen und so kam es, wie es dann auch tatsächlich gekommen ist ... Nein, Sie wollen nicht wirklich in der vollen epischen Breite die Szenarien aus dem PKW mit dem Kennzeichen BOR- ... 7 ... wissen, oder?

Das vergessen Sie bitte ganz schnell wieder, es wurde nicht in die Sitze gemacht und auch war sonst der PKW in einem astreinen Zustand, wenn man von der kleinen Geruchsbelästigung einmal absieht. Immerhin hatte ich zufällig noch so einen ortsansäßigen Report für die Mülltonne im Auto und so bekam dieses Käseblatt endlich einmal einen wahren Sinn, denn diese funktionierte ich zu einem Tablett für den Fahrersitz um und ich sage Ihnen, egal was für ein Shit da auch drin steht aber die Papierqulität ist nicht zu verachten. Vor allem die Undurchlässigkeit ist alles andere als von schlechten Eltern ...

#BAUERNPROTESTE ERWÜNSCHT

 ENDLICH; JA ENDLICH GESCHIEHT ETWAS IN DIESEM LAND UND IN DIESEM FALL ETWAS AUSDRÜCKLICH ERFREULICHES; DENN DIE BAUERNSCHAFT GEHT AUF DIE S...