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Mittwoch, 24. September 2014

Miete für den Strand ...

24.09.2014

Unfassbar finde ich das und die Städte und Gemeinden finden es wahrscheinlich eher FASSBAR, denn wieder einmal haben die innovativen Schröpfer der Nation einen Weg gefunden, um dem dummen Volk in die Tasche zu greifen und das was bei den Damen und Herren aus dem Taschendieben-Milieu unter Strafe gestellt ist, wird hier auch noch durch die Justiz legitimiert ...



Armes Deutschland, arme Nordsee, denn dieses Geschenk der Natur an uns ALLE miteinander soll nun mit einer Gebühr belegt werden. Nein, der Blick auf das Meer wird in der Zukunft nicht mehr ohne Kosten möglich sein, denn die Gerichte der Narretei und Wegelagerei haben auch noch bestättigt bzw. erlaubt das da die Dörfer vor den Stränden die Strandläufer abkassieren dürfen. Dann fehlt ja jetzt nur noch die Maut für alle Tretboote und bitte vergessen Sie liebe Richter des Raubes doch nicht die bösen Mannen mit den Drachen und den Sonnensegeln und was es da noch so alles an Aktivitäten und Hobbys gibt, die man da an den Stränden verrichten kann ...

Mensch, die Natur gehört doch uns allen und mit welchem Recht masst man sich da eigentlich die alleinige Herrschaft über diese an?

Ja, ich finde das die Regularien und Gebühren wahrlich in die unermessliche Volksverarmung führen und das naive Volk schaut in aller seeligen Ruhe zu, wie da da ein jeder von uns atmenden Bürgern verkohlt wird. Eben, Sie lachen ein jedes Mal, wenn ich da an die Erhebung der Methangas-Steuer erinnere bzw. auf diese aufmerksam mache aber ich wette mit Ihnen, dass es wirklich nur noch eine Frage der Zeit sein wird bis da die ersten Gebühren-Bescheide zu den täglichen kleinen Winden auch bei Ihnen in den Briefkasten flattern ...



Ach was denn, die Grossen dürfen natürlich weiterhin die Luft verschmutzen und uns die Luft zur gesunden Atmung nehmen und überhaupt was regen Sie sich denn darüber auf, dass da für die Nutzung einer Bohrinsel im Meer keine Miete gezahlt werden muss und zwar selbst dann nicht, wenn da ein klitze und somit kleines LECK an der Bohrinsel für das kollektive Sterben der Fische verantwortlich ist ... Was für eine verkehrte Welt ist das eigentlich, in der wir alle mit den irrsinnigsten Gesetzen leben müssen?

Es ist wahrlich an der Zeit, dass da die Nicole J. in den Reichstag einzieht, damit endlich wieder die aus den Fugen geratene Welt wieder in die Neuverfugung gerät. Wie, Sie bezweifeln das ich aus dieser entarteten Nation eine lebenswerte erschaffe?

Also, dann werde ich Sie mal sehr zügig von ihrem "das kann ich auch oder die kann das schon gar nicht" Ross herunter holen, denn wenn ich da erst meine Zelte neben der Angela Merkel aufgeschlagen haben, denn ich vertrete nicht die Meinung das es nur einen Gott geben kann und betrachte mich durchaus als adäquaten Team-Player, solange alle miteinander einfach nur das tun, was ich WILL ... 

Nein, ganz ehrlich und ohne den dummen Humor aus der Gebühren-Kiste aber wohin werden denn die Entwicklungen in diesem Land auf die Dauer führen ... entweder wird die braune Brut an Stimmen gewinnen oder wir gehören zu den neuen Ländern der 3. Welt und werden in der Zukunft durch die Misereor und Caritas gefüttert ... und glauben Sie mir, wir sind näher an diesem unerwünschten Szenario der Verarmung, als die Dirndl in den Festwiesen-Zelten in München glauben und wenn da erst der Liter Bier 30 Euro kostet, dann werden auch die Damen und Herren der Dauerkirmes begreifen, dass da mächtig etwas aus dem Ruder der Titanic geraten ist.



Und dabei fing dieser junge und frische Tag doch relativ entspannt in den sehr frühen Stunden ... und zwar vor dem frühen Vogel, der da immer die dicksten Würmer pickt ... an und mein Ziel war es zu Beginn mich nur mit den erfreulichen Sachen zu beschäftigen, denn der Vatikan hat erstmalig einen pädophilen Bischof des Kindesmissbrauch überführt und auch vor den Richter gebracht ... ja, der Papst Franziskus kehrt wahrlich mit einem sehr gesunden und gerechten Besen und das zeigt doch auch, dass tatsächlich ein moderner Wandel in der katholischen Kirche stattfindet und da denkt man dann doch tatsächlich darüber nach, ob man den ganzen Müll der Vorgänger des Franziskus einfach mal unter den grossen roten Teppich kehrt, um der Reform in dieser Institution auch eine echte Chance zu geben ... sozusagen, ob man da als verlorenes Schaf mal wieder an Weihnachten in die Kirche geht, um da den 5 Euro-Schein gegen 5 Euro des Hartgeldes einzutauschen?

Ach was, dass ist kein Diebstahl, wenn man da das Geld für die Parkuhr in der Kollekte wechselt und der dort Oben ist viel toleranter, als die Abgesandten auf Erden und überhaupt, das Teilen beginnt doch nicht nur mit Märchen um den heiligen St. Martin, der da immerhin seinen Mantel mit einem frierenden Mann geteilt haben will ... natürlich mit einem Mann, denn eine Frau hätte sich doch gar nicht so erniedrigt und um eine milde Gabe gebettelt, wenn diese nicht wenigstens zu einer osteuropäischen Drückerkolone gehören würde ... freuen Sie sich denn nicht auch schon wieder auf die Zeit, wenn die Füssgängerzonen in der Weihnachtszeit mit den Panflöten und den inszenierten Bettlern besetzt werden?



Oh ja, ich finde das diese Saison-Bettel-Gestalten zu dem Weihnachtsfest als fester Bestandteil gehören, wie der gestohlene Weihnachtsbaum bei unseren osteuropäischen Mitbürgern das tut. Och, finden Sie das das ein Vorurteil ist oder lesen auch Sie die Statistik der Kriminologie die da besagt das die meisten ... und nicht nur ein kleiner Prozent-Anteil ... wie da immer die Freiheitskämpfer der Menschenrechtsorganisationen und der Imigration behaupten ... von unseren Brüdern und Schwestern aus den östlichen Nationen verübt wird. Überhaupt, was soll das eigentlich liebe Freunde des schnellen Euros aus der Nacht, dass Ihr uns hier immer die schönsten und schnellsten Autos klaut?

Es ist doch so, ... die harte Ausübung von Gewalt und die meisten Eigentuns-Delikte  gehen nun mal nicht auf die Konten der eigenen Bürger, sondern unser Land empfängt dank der fehlenden Grenzbäume einen jeden Mann mit der Strumpfhose über dem Kopf und mit der Knarre in der Tasche, mit weit geöffneten Fenstern und Türen ... Auch so eine Geschichte ... in den Ghettos, Townships und in der Bronx müssen Sie überhaupt kein Schloss in der Haustür haben, weil man sich dort untereinander nicht beklaut aber in jedem Kuhdorf um mich herum gehört die Kette und das 8-fach-Pilzkopf-Schloss zum Standart der Hartz4-Wohnung? 



 

 

Dienstag, 29. Oktober 2013

TOWNSHIPS verso Geissen´s

29.10.2013
 
Diskriminierung ... ein ganz grosses Thema in vielen Bereichen des Lebens und wer da denkt das ihn das nicht betrifft, der sollte sich doch einfach hin und wieder in die Schuhe des Gegenübers begeben und dann dem Erstaunen dessen frönen ...
 
 
 
Nein, natürlich weiss ich das Sie nicht in der Lage sein werden ihre Hautfarbe über Nacht zu wechseln und auch werden Sie wohl kaum eine Ambitionierung verspüren, da die Kleider und Mützen der Olivia Jones tragen zu wollen aber das meine ich auch nicht, sondern das Aussterben der Toleranz und vor allem die damit verbundenen Repressalien, denn um die himmelschreiende Ungerechtigkeit zu erkennen, müssen Sie einfach nur sagen was Sie denken und schon vereinen sich Mutter Konflikt und Gevater Ausgrenzung und wie ich darauf komme fragen Sie sich?
 
Eigentlich habe ich nur auf einem X-beliebigen Kanal eine Reportage über die Müllsammler in Manila gesehen und ja ich gebe zu, auch ich habe dieses immer mit einer gewissen Verachtung und dem damit verbundenen Ekel betrachtet ... die Betonung liegt auf "ich habe", denn der gesunde Mensch mit Hirn und Herz dürfte seine Vorurteile zu diesen Menschen ebenfalls über Bord geworfen haben, denn die Not kann jeden betreffen und stellen Sie sich nur vor wir hätten hier nicht nur in den letzten 2 Tagen die 100 - 140 km/h des Windes um die Ohren gepustet bekommen, sondern diese Sache hätte sich zu vielen windigen Hosen entwickelt und wir sässen alle da inmitten zerstörter Häuser und vor allem der zerstörten Natur?
 
 
 
Sage ich doch, wir thronen gegen den hungernden und armen Rest in der Welt auf dem Elfenbeinturm des Wohlstands und dessen ist man sich leider nur viel zu selten bewusst. Nein, ich will nicht wissen, ob da die Adams Family ala Geissen´s jetzt für 4 Monate nach Miami zieht und auch ist es mir egal, ob nun der Rolls Royce und der Bentley am Zoll in den Staaten feststeckt, weil da die Mutter der neureichen Kompanie 100 Paar Pumps in den Kofferraum der Karren gepackt hat, um da ja nur zu jedem Anlass das richtige Schuhwerk für die Produktion der Hühneraugen zu gewährleisten ... ich kann dieses wegsehen und so tun als ob die Welt in der allerbesten Ordnung ist, nicht mehr ertragen und ja, es ekelt mich den Blick in die Armenviertel zu machen, wenn Sekunden zuvor der "JET-SET" aus der Karibik zurück gekehrt ist ...
 
Von wegen, wir leisten einen Beitrag zu dieser Thematik und den Teufel werde ich tun und Ihnen da klitzeklein und in aller profilneurotischen Breite wie die BAMBI´s darlegen, was wir in diesem Jahr an sinnvoller Unterstützung planen, denn schenken kommt nicht von Eigenwerbung bzw. Eigen-PR wie die heiligen Burdas etc., sondern aus dem, was scheinbar einem Elternpaar aus Frankreich völlig verloren gegangen ist, denn tatsächlich wurde in einem KFZ dort ein 12 - 14 Monate altes Mädchen im Kofferraum gefunden und der Vater der "schrecklich netten Familie" hat angegeben nichts von diesem gewusst zu haben ... also die Mutter des Kindes habe diese ganz alleine 1 Jahr im Kofferraum des Wagens aufbewahrt ... oder sollte man sagen ... gelagert?
 
 
 
Es gibt einfach Geschichten, die will man einfach nicht glauben und noch immer wirken solche Geschichten nach, wenn ich von diesen höre ... aber wieso driffte ich denn wieder so ab ... eigentlich wollte ich mich doch den völlig verarmten und scheinbar hoffnungslosen Lebewesen auf den Philippinen widmen, denn mir war nicht bewusst, dass diese den Müll nach Essensresten aus den Restaurants absuchen, um da wenigstens hin und wieder in den "Genuss" von weggeworfenem Fleisch zu kommen ... So ging es mir auch, erst drehte sich mir der Magen bei dieser Vorstellung aber in der Folge wurde mir bewusst, dass wir mit einem verdammten Hochmut durch das Leben wandeln und achtlos Lebensmittel entsorgen und uns bei dem abgelaufenen Yoghurt auch nicht nur den Hauch eines Gedanken darüber machen, dass noch immer ein grosser Teil auf dieser Welt hungert und am echten Existenzminimum lebt ...
 
Und ich sage Ihnen, all diese Dinge sind nur eine Folge der immer grösser werdenden Respektklosigkeit in der Welt, denn wer die Grundregeln der Menschheit nicht beherzt und auch nicht in der Lage ist über seinen intoleranten Schatten zu springen, der hat in der Gesellschaft doch schneller verloren, als sich die Kugeln der Lottozahlen drehen können ...
 
 

Freitag, 15. Februar 2013

Flashmob gegen Airlines ...

15.02.2013
 
Na da haben wir aber Glück gehabt ... bis jetzt, denn der aktuelle Meteorit ist ja im Ural zu Boden gegangen und da warten wir doch jetzt in der frohen Erwartung auf den anderen flinken Himmelskörper, der da am heutigen Abend wohl verdächtig nah an unserem Planeten vorbei rauschen wird ...
 
 
 
Und ich dachte immer das die Gefahr nicht aus dem Millieu der Raumschiff Enterprise zu erwarten ist, sondern aus dem Umfeld um einen selber herum. Na da habe ich mich ja auch mächtig in die Nesseln gesetzt, als ich am gestrigen Tag da verkündet habe, dass der Pristorius wohl ein blinder Paralympiker sei ...
 
Nix BLIND und auch nicht taub, sondern dem fehlen nur die Unterschenkel und seit diesem Drama rennt dieser auf zwei Rennprothesen durch die Arena. Und auch war der kleine Valentinstags-Zwischenfall nicht in den Staaten, sondern in der Stadt mit den meisten Opfern der Gewalt in Südafrika. Johannesburg war der Tatort und nicht die Galapagos-Inseln oder gar Hawai der Schauplatz dieses Querschlägers. Ja, dass ist ja mal ein Ding, denn der hat die Freundin dann doch wohl nicht versehentlich erschossen, weil dieser glaubte das sie neuerdings als Einbrecher fungiert, sondern angeblich soll es in deren Haus wohl öfter mal ziemlich lautes Theater gegeben haben und bezeichnend finde ich ja auch, dass da zufällig auch vor den Schüssen in diverse zum Tode führende Regionen auch ziemliches Gezeter in den vier Pristorius-Wänden zu vernehmen war. Von wegen, da soll mal einer sagen, dass ein Mann ohne Unterschenkel nichts auf die Beine stellen kann aber wenn ich die Freundin von diesem Knaben gewesen wäre, dann hätte ich dem aber mächtig auf die Sprungfedern getreten ...
 
 
 
Egal, auf den einen oder anderen Toten mehr in der südafrikanischen Statistik kommt es doch nun auch nicht mehr an, mögen Sie vielleicht denken aber das ist ja exakt die Geschichte, warum der Hase in diesem Land auf die Dauer im Pfeffer liegt. Warum kommen solche Städte in Sachen Gewalt eigentlich niemals zur Ruhe?
 
Ach kommen Sie ... gerade Johannesburg liegt im Gewalt-Ranking ganz weit Oben und in der Stadt werden im Jahr mehr Menschen getötet, als in Brasilien und da muss man sich doch fragen, ob das eventuell mit der vielen Korruption der Regierung und den immer grösser werdenden Town-Ships zu tun hat? Waren Sie schon einmal dort?
 
 
 
Doch, ich war schon mehrfach dort und ich erzähle Ihnen keinen vom Hottehü, wenn ich da behaupte das es dort mehr Arme als Reiche gibt und das die Fahrt vom Flughafen bis zum Hotel über eine halbe Stunde vorbei an den Ghettos der Farbigen vorbei führt ... hatte ich da gerade das Hottehü im Programm ... und das ausgerechnet wo inzwischen Black Beauty nicht mehr über den Bildschirm flackert, sondern überwiegend dessen Bestandteile in der Lasagne zu finden sind. Holymoly, da möchte ich doch gar nicht wissen, was die Lebensmittel-Industrie da noch so alles mit da herein packen ... Ist es nicht wundervoll, wenn Sie mit dem Verzehr von Fleischprodukten sogleich die handelsübliche Hausapotheke mit verspeisen?
 
 
 
Na was regen Sie sich denn da auf ... früher oder später kommt doch sowieso die Chemotherapie in unser aller Körper und warum dann nicht schon im Vorfeld da die Mittel gegen Parkinson, Thrombose & Co in die Königsberger Klopse mit einarbeiten. Und ich habe mich schon in der letzten Zeit massiv gewundert, warum ich immer wieder dieses Verlangen nach dem überspringen diverser Hürden habe, wo ich doch sonst tunlichst jeden Gang vermeide, weil der liebe Gott mir ja auch nicht ab der Geburt da die Hornhaut unter den Fusssohlen verpasst hat ...
 
Ist Ihnen das noch niemals durch den Kopf gegangen, dass wir vielleicht gar nicht zum Laufen auf allen Vieren ausgestattet sind und nur entgegen der Natur den aufrechten Gang erlernen müssen. Na mich hätte es nicht gestört, wenn wir da alle miteinander auf Augenhöhe krabbeln würden, denn das würde doch lediglich den Gang zum Schuster sparen aber dafür den Weg zum Flicken-Schneider ebnen ... wenn man denn da den lieben langen Tag nur über den Asphalt krabbeln würde ...
 
 
 
Ja, ich habe eine Idee für eine kollektive Veranstaltung ... wie nennen die das noch, wenn sich da auf der ganzen Welt die Menschen an einem bestimmten Zeitpunkt zusammen tun, um da gegen etwas zu protestieren oder um auf einen Missstand aufmerksam zu machen ... nein, ich komme gerade nicht auf dieses englische Wort aber das ist jetzt in der allergrössten Mode. Denken Sie doch nur an die öffentlichen Facebook-Partys, die da nicht selten die Polizei auf den Plan rufen, weil da auf einmal und ganz unvermittelt 2000 junge Leute in dem Kinderzimmer ihrer 14-jährigen Tochter eine Party feiern möchten. Also ich rufe dazu auf, dass sich alle Inhaber eines Flugtickets jetzt nicht mehr pünktlich zum Abflug an den Flughäfen dieses Landes einfinden mögen, sondern alle geschlossen den gelben Schein aus der Tasche ziehen, um da gebuchte Ticket erstattet zu bekommen ...
 
Sie verstehen nur Airport und Kofferklauen ... na schon wieder streiken da irgend welche Mitarbeiter der Fliegerei und wenn wir die vergangenen 12 Monate einmal revue passieren lassen, dann sind die inzwischen mehr am Boden, als in der Luft und das kann doch so nicht weiter gehen. Es mag ja durchaus sein das es da Missstände in Sachen der Bezahlung gibt aber doch nicht immer zu Lasten der Passagiere. Ja, dass nervt und daher sollten wir als deren Kunden und Könige doch einfach einmal den Spiess umdrehen und die Flieger leer lassen ... so als kleinen Denkzettel zum Anstossen der grauen Zellen, oder?
 
 

Sonntag, 2. September 2012

Capetown und die verschluckten Schränke ...

01. oder 02.09.2012
 
Ola ... die Costa del Sol steht in Flammen und das alles nur deshalb, weil da wieder einmal ein paar Spekulanten mehr Bauland in der küstennahen Umgebung erschaffen wollen ...
 
Mensch Meier, die haben doch den Küstenstreifen sowieso schon zubetoniert und da kann man ja schon fast von Glück reden, wenn da mal die eine oder andere Bauruine das Opfer eines Feuers wird. Von wegen, ich rede nicht von den verkohlten Leichen die als Folge da aufgefunden werden, sondern ich rede einzig und alleine davon, dass schon so manchen Zeitgenossen das gezielt gelegte Feuer in der Knippe kernsaniert hat. Natürlich gibt es hin und wieder solche Zwischenfälle auch hier am Ort und nur selten werden die Drahtzieher nicht gefasst aber es reicht bei solchen Aktionen auch völlig aus, was da dann im Ort über die einen oder anderen Gesundungs-Pyromanen gemunkelt wird ...
 
Sind denn jetzt diese Pussy Riot wieder auf den freien Füssen in diesem unfreien Land des grossen Putin, der ja in Wahrheit nicht einmal über den Kopf von unserer Angela spucken kann?
 
Irgendwie bin ich da zur Zeit nicht auf der informativen Höhe und wenn mich nicht alles täuscht, dann geht es so manchem Zeitgenossen wie mir?
Also, wir fassen zusammen, die Pussy´s haben auf dem Altar einer orthodoxen Kirche getanzt und das alleine war der Grund für die 2 Jahre Sibirien. Und das alles nur, weil sich da ein paar lange Bärte beleidigt gefühlt haben. Habe ich das da richtig verstanden, weil ein paar Muselmänner mit dem Talar ein Problem mit dem neuen Zeitalter der Demokratie und dem Liberalismus haben?
 
Ja, auch in einem 80.000 Seelendorf vergessen die grossen Elefantenköpfe nicht die klitzekleinen Details der Vergangenheit und daher sollte man sich immer sehr genau überlegen, mit wem man da auf Tuchfühlung geht und bei wem man besser beraten ist, wenn man die Strassenseite wechselt ... Aber es ist Sonntag und die Sonne scheint und da wollen wir uns doch nicht mit dem Müll einer Gesellschaft beschäftigen, wenn dieser sowieso den gleichen Stellenwert hat, wie der immer wieder beliebte Sack Reis in China, wenn er denn da umfällt. Da fällt mir ein, was machen denn wohl die Mannen in Peking, wo doch gerade Angela Merkel dort kurzzeitig ihren Schlafsack ausgepackt hat?
 
Ja, unclever ist unsere Kanzlerin nun wahrlich nicht, denn wenn man ein einigermaßen gut funktionierendes Gehirn hat, dann weiss man um die wirtschaftliche Rolle der Asiaten für den Globus. Von wegen ... das ist alles andere als ein Entwicklungsland und ob Sie es nun hören oder glauben möchten aber China ist uns um viele Längen in so manchem überlegen.
 
Ach hören Sie doch auf, die kennen doch den Uncle Bens überhaupt nicht und denen ist es doch total egal, ob da der Reis klebt oder locker aus der Tüte kommt. Immerhin weiss ich jetzt endlich, warum bis auf die niedlichen 300 Kilogramm-Ringer der Rest der Nation relativ Klein und nur selten an Übergewicht leidet. Der Reis entwässert doch den Körper, ganz zu schweigen von dieser Brühe, die da jeden Morgen auf dem Frühstückstisch als Start in den Tag verabreicht wird. Und was ist die Folge, wenn da der knurrende Magen den Tag bereitet?
 

Eben, die notorisch schlechte Laune und wenn Sie mich nach Peking verfrachten würden und ich als Starter in den Tag mit einem Süppchen begrüsst würde, dann wäre aber Holland so etwas von in der grossen Not. Ach was, mir ist doch schon lange egal was da die Leute über mich denken und was diese da alles in der Welt verzapfen ... die Sorgen doch nicht für die Ernährung meiner Mitarbeiter oder leisten sonst etwas von Wert für diese Gesellschaft.
 
Da lobe ich mir doch die Vorzeigeleute aus dem klassischen Hagebaumarkt, die alle immer über die weltbeste Laune verfügen und schon an der Nase erkennen, welche Schraube da bei dem einen oder anderen gelockert ist und dringenst nach einem Ersatz schreit. Ja, wir sind alle Fans des Hagebau´s und dabei ist es nicht so, dass ich für die Zeilen jetzt einen Strandkorb in den Garten gestellt bekommen ... oder?

Jetzt ganz im Ernst und August ... es gibt Geschäfte wo man gerne hingeht und es gibt Läden die man auch in 1000 Jahren nicht besuchen möchte. Und nicht selten liegt es an denen, die da drinnen die Ware anpreisen. Kommen Sie, es gibt schon sehr unsympathische Gestalten, wo man denen am Liebsten die ganze Ladeneinrichtung auf den Kopf stellen möchte, um dann letztendlich zu entscheiden, dass man doch nicht das passende gefunden hat ... Oh ja, da erinnere ich mich sogleich an eine süsse Geschichte aus dem Ausland im letzten Frühjahr ...
 
Sagen wir mal das es in einem Land gewesen ist, wo der weisse Mann mehr Schaden als Nutzen geleistet hat und daher kann man ja durchaus die Ablehnung nachvollziehen. Nein, ich war nicht der Auslöser aber ich war der stille Beobachter dieses dienstleistungs unfreundlichen Szenarios.
 
Ein Schuhgeschäft in Kapstadt ... drei dunkelhäutige Schmalrehe an der Kasse, die eine erzählt, die anderen 2 lauschen den Ausführungen ... ein Dream-Team an Kunden betritt den Laden ... Man sucht sich 3 Paar der angebotenen Stöckel oder von mir aus auch Ballerinas aus und bittet das quatschende Trio höflichst um den Gang zum Lager, um die passende Größe zu holen. Sage ich doch ... die normalste Sache der Welt in einem Ladenlokal ...
 
Madga mit der verschluckten Kommode unter dem Rock ... soll heissen, dass die locker auch als Brauerei-Pferd bei der Wies´n 2012 hätte durchgehen können ... trottelte also nach hinten im schildkrötischen Schweinsgalopp, holte drei Kartons und schmiss diese vor der Kundin auf den Boden mit den klangvollen Worten "pleasure".
 
Sodele ... und was sich dann ereignete, hat selbst mir die Kinnlade auf die Knie produziert. Madame packte also alle 3 Paar der Frauenglückes aus, wobei diese jeden Karton in eine andere Ecke des Ladens warf. Dann holte sie die kleinen Pausenfüller der Pumps heraus. Doch, doch, Sie kennen auch diese Papierknäuel in den neuen Schuhen, die die Latschen in der Form halten sollen. Diese kleinen Zellulose-Scheisserchen schmiss diese dann in Richtung der Kasse, ein Zellulose-Duo landete im Regal und das Letzte faktisch an der Ladentür. Dann stand Madame nach der Verwüstung des Ladens auf und verließ diesen ... ohne die Schuhe auch nur im Ansatz anprobiert zu haben ... mit den Worten: "Pleasure" ...

Ja, lange Zeit habe ich gegrübelt, was wohl zu diesem absoluten Aussetzer geführt hat und da es wahrscheinlich wohl nicht einen rassistischen Hintergrund hatte und auch sonst keine fremdenfeinlichen Ansätze zu erkennen waren ... aber ich habe die Lösung gefunden: Es geht um den Dienst am Kunden und ich sage Ihnen, dass man da so manches Schauermärchen an die Ohren bekommt, wenn man sich mit diesem Thema auseinandersetzt. Kennen Sie die scheinheilige münsterländische Art oder gar diese Dinge, dass Sie einen Blumenladen mit einem Gebinde auf dem Arm betreten und dann vom Inhaber der Ladens verwiesen werden, nur weil Sie noch ein paar Blumen der anderen Art kaufen möchten?
 
Sehen Sie und das sind dann die Geschichten, die einem von den unzufriedenen Kunden zugetragen werden und die in der Folge nur einem Zweck dienen. Sage ich doch, auch eine IHK-Zeitung mit der Insolvenz-Rubrik will ständig befüllt werden und wenn man sich nicht auf das Leben und Leben lassen versteht und ständig hinter dem Rücken der Anderen agiert und dann noch so dämlich ist und diese kleinen Dinge die Runde machen, dann muss man in der Folge doch auch nicht jammern, wenn man dar zum Hauptakteur der nächsten IHK-Ausgabe wird. Wissen Sie liebe Damen, die da solche Dinge erlebt haben ... der dort Oben regelt das auf die Dauer ganz von alleine und wenn nicht, dann machen Sie es doch so wie ich: "Was stört es die Eiche, wenn sich die Sau daran reibt ..."
 

#BAUERNPROTESTE ERWÜNSCHT

 ENDLICH; JA ENDLICH GESCHIEHT ETWAS IN DIESEM LAND UND IN DIESEM FALL ETWAS AUSDRÜCKLICH ERFREULICHES; DENN DIE BAUERNSCHAFT GEHT AUF DIE S...