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Was Hänschen nicht lernt ...

22.02.2012

Der Hans und das Lernen oder der Lanz und die Neurose des Profiles ... oder sind Ihnen noch nicht die kleinen Schwingungen des Abehebens ala Guttenberg aufgefallen. Es sind die Nebensätze wie dieser, der immer öfter bei diesem Milchbubi der Medien fällt: "Mein Banker".

Was will uns der Autor damit sagen oder will er gar nichts sagen und direkt und unvermittelt eine grosses Hallojulia an die Redaktion des Stern TV senden ... Na da haben sich die empathischen Damen und Herren aber so richtig etwas in der Abfolge des schlechten Geschmackes einfallen lassen ... Haben Sie denn am gestrigen Abend die Sendung gesehen?

Dort war unter anderem ein Ehepaar zu Gast, welches ihre zu Früh geborenen Zwillinge kurze Zeit nach dem ersten Atemzug verloren haben und nein, ich habe an dem Moderator nun nichts zu mäckeln aber an der Abfolge der Berichte. Stellen Sie sich bitte vor, dass da LIVE im Studio ein verwaistes Elternpaar sitzt, ehrlich und emotional unter Tränen von dem zurück gelegten Weg der Trauer erzählen und unmittelbar nach Abschluß dieses Beitrages erfolgt die bahnbrechende Webcam aus dem Zoo von der erfreulichen Geburt der Giraffe ... merken Sie es auch oder bin nur ich da ein bischen mehr Touchie?

Das ist das Gleiche wie das Surfen nach dem Tsunamie auf dem Hochwasser ... ich kann es nicht ändern aber ich habe keine Zeit ... die Pflicht ruft und ich habe heute einen Termin über den ich noch sehr ausführlich berichten werde in ca. 24 Stunden der MET ... doch Sie wissen was die MET ist ... Nein, es ist nicht die Metropolende Oper in den Staaten ... es ist die UTC, nach der sich alle Mannen auf der Welt richten müssen und wenn Sie oder ich mich auch auf den Kopf stellen, wir kommen aus der Zeitmühle nicht heraus. Womit wir sogleich bei der Frage sind, warum es überhaupt einer Uhr bedarf in unserem Leben. Kuh und Co ist es doch auch so etwas von Schnuppe, was die Uhr da schlägt ... Hauptsache die Milch kommt aus dem Euter in die Tüte ...