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Fishing for Compliments ...

09.12.2013
 
Sind wir doch mal ganz ganz ehrlich ... wie oft an einem jeden Tag wächst denn Ihnen die Pinocchio-Nase?
 
Na kommen Sie, wie oft passiert es Ihnen das Sie nicht das sagen, was Sie tatsächlich denken und wo Sie mit Abstand am Besten beraten sind, wenn Sie die eine oder andere Sache einfach aussparen oder umgehen ...
 
Eben, es ist ja nicht so das man zwingend den Baron von Münchhausen mimen möchte, sondern die Situation in der man sich befindet nötigt einen dazu. Und diese tut es besonders gerne im Rahmen von optischen Eindrücken ... so ala Shopping-Queen mit dem Guido-Maria Kretschmer ... Mein lieber Schwan, da wird doch nicht wahrlich aus jeder Ente das herrschaftliche und entzückende Federvieh mit dem langen Hals und jetzt frage ich Sie, wenn da Ihr Gegenüber ... und in dem Fall ist es völlig egal, ob es sich dabei um das Liebste handelt oder eine X-beliebige Person der Oberfläche ... wahrlich aussieht wie das unpointierte Märchen vom hässlichen Entlein, dann darf doch ein jeder auch gerne mal einen auf die kleine Holzpuppe mit der langen Nase machen oder würden Sie der grossen Tochter vom Boris Becker stupide in das Gesicht sagen, dass leider die Märchenfee für sie das gute Ende vergessen hat?
 
Jajaja, ich weiss, die kleine Becker hat sich nicht selber gemacht und ganz offensichtlich hat es auch ihr Vater nicht so richtig gemacht ... Sie bedenken die langatmige Geschichte mit dem Samenraub ... aber sei es drum, die Gene des Erzeugers aus dem Mund haben sich in dem Fall leider stärker durchgesetzt, als man es seinem ärgsten Feind wünschen würde aber deshalb würde man es dem Teenie aus der Familie der Chicken-Legs doch nicht in das Gesicht sagen, oder?
 
Überhaupt empfinde ich den Umgang mit der Ehrlichkeit bisweilen verdammt schwierig, denn es ist ja nicht so das man da zwingend dem Himmel sein Blau entzieht, weil man das Grau so liebt, sondern es unterliegt der Taktik-Höflichkeits-Strategie, wenn man nicht sagt, was man tatsächlich denkt. Stellen Sie sich doch bitte als angehender Lehrling oder Angestellter vor, dass ihr zukünftiger Vorgesetzter das gleiche Glück hatte wie Mrs. Becker JR. und Sie nun bei dem betreten des Raumes zwingend dazu angehalten sind, das Gegenüber zu bauchpinseln, um das Fishing for Compliments zu vermeiden ... da ist doch der erste Satz dann garantiert der, dass Ihnen die Brille sagenhaft gefällt oder das Sie sich schon immer gefragt haben, wie denn wohl die Luft dort Oben ist ... :) ...
 


 
 
Ja, Sie und ich kennen doch alle noch die kleinen Hänsel- und Gretelleien aus den frühen Tagen ... entweder hatte man die fette Kuh in der Schulbank sitzen oder die Dumpfbacke oder gar der Asi gehörte in den unerwünschten Dunstkreis und geben Sie es zu aber auch Sie haben den einen oder anderen gemobbt oder waren selber das Opfer der kleinen Attacken, die einen dann mindestens bis in das fertige Teenager-Alter begleitet haben.
 
Nix da, ich habe die kleinen Stachel gut verarbeitet und wenn ich am heutigen Tag auf das schaue, was ich da leiste und an welchem Punkt des Lebens all jene stehen, die da den Mund immer so voll genommen haben, weil deren Anlitz in der Jugend nicht im Ansatz versprach, was da mit Mitte 40 folgen sollte ... Oh ja, ich liebe diese imaginären Klassentreffen, wo man den ehemaligen Sunnyboy und angehechelten Jugendschwarm aller Mädels mit der Glatze und dem Bierbauch erblickt und sich dann immer wieder selber auf die Schulter klopft, weil dieser Kelch zum Glück an einem vorrüber gegangen ist ...
 
Oliver Procher hat eine neue Flamme und sein Tennisarm damit wohl für das Erste ein Ende ... Ja, der Oli hat sich eine Dame aus der Tenniswelt geangelt und was soll ich sagen aber scheinbar ist diese wohl locker 2 Köpfe grösser und somit dürfte sich die Sache mit dem Tennisarm doch nicht erledigt haben ... Wo ist denn Ihre schmutzige Phantasie an diesem Tag ... wenn die Lipinskylolita da an die weichen Teil möchte, dann muss entweder der Oli auf den Hocker oder die Lipi aus die Knie ... und das ist doch keine schöne Sache oder stehen Sie auf diese devoten Spielchen, wo entweder immer die Füsse oder der Kopf bei dem Akt in den Hintergrund geraten ... Bunte Bälle, bunte Bälle, bunte Bälle ...
 


 
 
Nein, ich will auch nicht die arme Maus sein, die da aus dem Hinterhalt den sexuellen Aktivitäten zusehen muss ... zumindest nicht im Fall Procher, denn es eilt ihm ja der Ruf vorraus, dass die meisten Damen gar nicht bemerkt haben, wenn dieser sich mit ihnen vergnügt hat ... jajaja, immer diese leidige Geschichte mit der Anatomie und dessen, was diese bereit ist abzugeben oder im Fall Procher einzusparen und jetzt kommen Sie mir nur nicht mit dem Grössenmärchen um die verlogene Ecke, denn wenn da nichts oder nur sehr wenig seine Freude bekundet, dann ist das so wie mit dem kleinen Biedermeierstrauss und dem Helikopter mit den 1000 Rosen darin, welche dann in einem bestimmten Geissen-Moment auf die Erde fallen ...
 


 
 
Die Geissen ... diese Mischung aus Familie Flodder, den Bundys und der Adams Family ... eine wahrlich bescheidene Soap, denn geben Sie es zu aber der Zauber des Sendeprofils ist verflogen und was ich zu Beginn als durchaus amüsante Entspannung am Abend empfunden habe, kristallisiert sich immer mehr zu einer materialistischen "Tiere suchen ein Zuhause - Soap". Das ist doch totlangeweilig, da jeden Mittag pünktlich um 13:00 Uhr bei einem X-beliebigen Gastronom einzulaufen ... dann danach zum Shoppen oder dem Wasserski zu dackeln, um dann am Abend wieder den Koffer zu packen, um wieder einmal den Standort zu wechseln. Verdammt, wissen die eigentlich was diese ihren Kids mit der steten Unruhe antun und vor allem, was soll denn mal aus denen werden, wenn da ein Börsencrash den Elfenbeinturm zum Einsturz bringt ...