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#Diner en blanc

20.06.2015

Ganz in WEISS, mit einem Blumenstrauss oder schlicht und ergreifend mit der weißen Taucherbrille und den dazu passenden Taucherflossen werden wir alle miteinander wohl das DINNER EN BLANC in unserem Dorf absolvieren. Ja, solche Veranstaltungen sind partout nichts für Pessimisten und wer da kurzfristig via AMAZON nicht mehr an die weißen Regen-Capes kommt, der kann zur Not auch die weißen Müllsäcke aus dem ALDI ohne Henkel nehmen ... nur so als Wink mit dem überdimensionierten Zaunpfahl des Petrus ...



Oh mein Gott, warum hast Du die Party-Gemeinde nur derartig in der Jahresmitte verlassen und das so knappe 2 Tage vor dem offiziellen Sommerbeginn. Das ist ja zum Mäuse melken, dass die Sonne sich immer nur in kurzen Intervallen blicken lässt und sind wir doch ehrlich liebe Apokalypse-Now-Fans aber in unser aller Kindertagen schien die Sonne mehr, als zu dieser Zeit wo alle im Rahmen eines kulinarischen Flash-Mob die Gläser klingen lassen möchten. Schluss, Aus, Vorbei du schöner Mai, wir sollten uns alle endlich auf die Suche nach diesem Boot vom Noah machen, denn ich sage Ihnen, wenn Sie da erst im Champagner-Kühler die große Reise über den blauen Planeten antreten, dann werden Sie an alles mögliche denken nur nicht an die weißen Klamotten zum weißen Dinner. 

Och finden Sie, nein, nicht doch, so schlimm ist das doch gar nicht, wenn man bei 7 Grad Celsius als Nicht-Alkoholiker an der frischen Luft hockt, denn es hätte schlimmer kommen können, wenn man der Meldung aus einem Düsseldorfer Biergarten trauen darf ... ja, endlich hat ein Betreiber einer Gastronomie den erklärten Raum für Erwachsene erfunden. Keine Kinder und keine Hunde will der Gastronom mehr in seinem Garten wissen und jetzt mal ehrlich und zwar darf ich das sagen ... nein, ich habe keine Kinder aber 3 Hunde und glauben Sie mir, dass ist faktisch wie das Leben mit 3 Kindern. Niemals, nein wir schleppen unsere Hunde niemals mit in ein Restaurant oder zu einer Party, denn es ist ein Trend, dass jeder inzwischen seinen Vierbeiner mit zu jeder Katzen-Kirmes schleppt und noch schlimmer empfinde ich die schreienden Knirpse, wenn diese dann auch noch ständig vor dem eigenen Tisch stehen und einen mit einem wahrlich der Bildung fernen Gesichtsausdruck anstarren ... Holymoly, ich finde das eine bahnbrechende Erfindung, dieses Kinder-Verbot in den Biergärten vor allem deshalb, weil einen dann weder ein Vater noch eine Mutter anzicken kann, weil man da eben nicht die E-Zigarette seiner Lunge zuführt ... die Freiluft-Zentren sind für die Erwachsenen und nicht für die Kidis und ja, ich bleibe dabei ... eine kongeniale Geschichte ist das und vor allem fühle ich mich dann sogar mal wieder berufen in solch ein Ding zu gehen ... YES, WE CAN