SEITENAUFRUFE

#FIRE

04.08.2018

Nichts aber auch NICHTS ist so dramatisch, wie zu der steten Sonneneinstrahlung ohne Pause die erhöhte Brandgefahr ... eine furchtbare Vorstellung ist es sich vorzustellen vor den extremen zerstörenden Flammen fliehen zu müssen ... ach hören Sie doch auf, es ist ein Elend, wenn man sein Hab und Gut nicht mitnehmen darf ... und damit meine ich nicht die ersetzbaren Möbel, sondern die unwiederbringlichen Fotos aus den vergangenen Tagen und die alten Erbsachen, welche schon 2 Weltkriege überstanden haben und dann ihr Dasein verlieren, weil die Feuerwalze über diese rollt ... 

Es gibt einfach tragische Dinge, die man selber nicht erleben möchte und über die man auch tunlichst nicht grübeln sollte, denn sonst ist das Leben ja eine unerträgliche Veranstaltung ... und eigentlich reichen zum Gefühl der Selbstjustiz schon die täglichen Nachrichten, wie diese Meldung aus dieser Woche ... in #KLEVE hat ein 20-jähriger ... dessen Identität hoffentlich dem Rest der Welt nicht unverschlossen bleibt ... seinen Cockerspaniel mit mehreren Stichen versucht zu töten und Passanten haben diesen Vorgang beobachtet und die Polizei gerufen ... diese haben den Typen dann dabei angetroffen, als dieser seinen schwer verletzten Hund gerade in einem Erdloch verscharren wollte ... die Polizei hat diesen dann vom seinem Leid befreit und ihn erschossen ... natürlich den Hund, denn alles andere wäre doch viel zu wenig an Regress ... ja, ich will diesen Mann treffen und ja, ich will mit ihm so um die 2 Minuten alleine sein und ja, ich gehe dafür auch hinter die schwedischen Gardinen in der Folge ... 

Nein, ich will es nicht ertragen und auch will ich niemals derartig abstumpfen ... das mir solche Geschichten egal sind ... mich wirft ja schon der Tier-Transport zum ortsansässigen Schlachthof aus der Bahn, wenn dieser vor mir her fährt oder an mir vorbei, während ich genussvoll in das Wurstbrot beiße ... natürlich ist das nicht ehrlich, wenn man nicht auf das Fleisch verzichten will aber die Tatsache der Schlachtung verdrängt aber es sind doch irgend wie auch immer 2 Paar der Schuh ... 

#DOPPELMORALISTEN-POETRY

DAS LEID DER TIERE UND MENSCHEN MAN WILL NICHT ERTRAGEN; DOCH AUF DIE STRASSE GEHEN UND MEUTERN MAN WILL AUCH NICHT WAGEN;

NATÜRLICH IST DER MENSCH DER MEISTER DER VERDRÄNGENDEN GEDANKEN; WEISST NUR ZU GERNE DES NACHBARN FEHLERQUOTE IN DIE SCHRANKEN;

DENN NOCH IMMER ES IST LEICHTER ZU SEHEN DEN DRECK UNTER DES NACHBARN MATTE; DIE EIGENE SEELE EBEN DANN DOCH EHER AUS DER UNREFLEKTIERTEN WATTE;

WIE MUTET DENN AN DER SCHWARZARBEITER BEI DEM MAN VOM FINANZAMT IM GARTEN; WENN DIESE IM DIENST SORGEN FÜR SO MANCHE EXISTENZIELL AUSGEHOBENE GRUBE MIT DEM BEAMTEN SPATEN;

ODER DER MANN ODER DIE FRAU DIE DA SOLLEN SORGEN FÜR DIE ORDNUNG UND DEN EINHALT VOM GELTEN RECHT IN DIESEM LAND; JENE DIE IN DER FREIEN ZEIT PHILOSOPHIEREN MIT DEM JOINT IN DER HAND;

WIR MENSCHEN SIND NUN EINMAL DIE SPEZIES DER VERDRÄNGENDEN MAGIE; ALLE ANDEREN SIND VOLLER FEHLER NUR MAN SELBER BITTE SEHR NIE;

DABEI DER KRITISCHE BLICK AUF DAS EIGENE TUN MAG DURCHAUS HELFEN DEM BLINDEN GEIST; DENN DIE MEISTEN KONSEQUENZEN ENTSTEHEN DURCH DAS EIGENE FALSCHE HANDELN DOCH MEIST;

IMMER WIEDER ES WIRD GEBEN DIE UNFEHLBAREN WISSER DES BESSER; JENE DIE NUR ZU GERNE LIEFERN IM DEN ANDEREN AN DAS EIGENS GEÖFFNETE MESSER;

AUCH SIND IMMER DEREN GESCHICHTEN DIE SCHLIMMSTEN MIT DEN NACHHALTIGEN DINGEN; DEREN SEIN WILL OHNE DRAMA EINFACH NICHT GELINGEN;

DABEI ES IST SO EINFACH ZU STEHEN ZU SICH SELBER UND SEINEM HANDELN; DENN WER WILL SCHON IN DES ANDEREN SCHUHEN WANDELN;

DIE SONNE SCHEINT UND DIE LAUNE SINKT IMMER MEHR RAUS AUS DEM IMMER BLAUEN HIMMEL; BEI DEM LIEBEN GOTT ICH SCHWÖRE DER PETRUS WIRD SPÄTER DURCH MICH VERLIEREN SEINEN PIMMEL;

UND WENN ICH SCHON BIN BEI DEM VERTEILEN DER GERECHTEN STRAFEN; DER ZWANZIG JAHRE ALTE HUNDE BESITZER AUS KLEVE WIRD SICH WÜNSCHEN DAS WIR UNS NIEMALS TRAFEN ...