Montag, 13. Dezember 2010

Der dümmste Bauer ...

"Es ist nicht leicht aber leicht hat es einen" ...
Kennen Sie diese Weisheiten aus Omí´s Fundus auch noch. Oder "Draussen ist es kälter, als Nachts" und "die dümmsten Bauern, haben die dicksten Kartoffeln" ...
Ist es nicht ein Phänomen, dass solche alten Bauernregeln, niemals an Aktualität verlieren und sich auf viele Dinge des täglichen Lebens anwenden lassen. Als Kind versteht man diese Weisheiten ja nicht zwingend und wenn man hört, dass der dümste Bauer, die dicksten Kartoffeln hat, glaubt man doch an riesige Löcher in den Strümpfen. Na, haben Sie denn die Löcher in den Socken nicht Kartoffel genannt?
Es gibt derart viele Bezeichnungen für bestimmte Dinge, die zwar in der Sache keinen Sinn ergeben aber die jeder mit etwas assoziiert. Was fällt Ihnen denn nicht alles zu Kohle ein ... Sehen Sie, der Grill, der Ofen und die Knippe. Aber noch schöner sind diese "Dreher" ... so wie "Dralle Hei" oder "Merbsen & Öhren" und auch die "Titte Schnoast" ist gerne genommen ... Ist es nichjt wunderbar, wenn sich in den Perfektionismus die kleinen menschlichen Fehler durch die Hintertür einschleichen und man Minuten überlegt, wie das denn wohl eigentlich heißen sollte. Noch sehr gut kann ich mich an eine Anzeige in der Dorfzeitung erinnern, in der Flu-genten angeboten wurden und ich einfach nicht darauf kam, was denn wohl Flu-genten sind ...
Oder wenn man die Zeitung nur in der Überschallgeschwindigkeit überfliegt ... was ich eigentlich immer mache, denn ich lese die Zeitung von hinten nach vorne ... soll heißen, erst schaue ich in den Lokalteil und studiere Gewissenhaft die Todesanzeigen. Ach hören Sie doch auf, dass machen Sie doch auch ... das liegt in der Natur des Menschen und ist eigentlich auch garnicht verwerflich, wenn man z.Bsp. ein Einfamilienhaus sucht oder zufällig noch ein paar Aussenstände hat, die noch nicht bezahlt wurden ...
Ach sehen Sie, da gibt es noch ein Ehepaar aus dem Osten der Republik, dass sich hier Geld geliehen hat und bis zum heutigen Tag nicht zurück bezahlt wurde ... das ist dann jetzt an dieser Stelle der letzte versteckte Hinweis, ansonsten ... ich sage nur: 400.000 Leser im gesammten Bundesgebiet und da kann die Luft durchaus ein wenig Dünn werden ... aber das sei erst einmal nur am Rande erwähnt, denn es geht ja um die so beliebten Todesanzeigen. Da fällt mir doch spontan noch eine weitere Geschichte zu den Hochzeiten und Toidesfällen ein, die man im Lauf seines Lebens mit erlebt. Vor drei Jahren wurden hier im Kreise die Großmutter beerdigt und um sich letztmalig zu verabschieden ... und natürlich auch um zu kontrollieren, ob auch tatsächlich die sündhaftteuere Decke mit in der Kiste liegt ... steigt man hier am Ort hinab in die Leichenhalle.
So, jetzt standen wir also alle miteinander vor dem geöffneten Sarg und das eine oder andere Tränchen suchte seinen Weg, als ich einen unangenehmen Atem hinter mir verspürte. Leicht angewidert drehte ich mich um und entdeckte eine ältere Dame, die bitterlich weinte und einen russischpolnischen Akzent hatte. "Ach was ist das Traurich mit die Oma. Sehe Oma noch auf Stuhl sitze in Heim mit die Strickzeuch".
"Aha", sagte ich "und welchem Heim war denn die Omi"?
"Na in die Heim in die Stadt, wo die Blume standen an die Kasten vor Balkon".
"An welchem Balkon denn"?
"Na Du weisse schon, da wo gestanden hat die Haus für Kranke in die Stadt, Du nix verstehn"?
"Nein, ich NIX verstehen und was wollen Sie jetzt hier"?
"War gute Freundin von Oma in Heim, bin gewesen jede Tag bei sie und habe gehalten Hand und mit Oma gebetet."
"???", eine kurze Weile brauchte ich dann doch, um zu begreifen, welcher Film sich da jetzt abspielte. Aber dann kam die Lösung ...
"Soso, Sie waren also eine gute, nein die beste Freundin der Oma aus dem Heim in der Innenstadt, wo in frühen Tagen das St. Agnes stand?"
"Jajaja, jetzt Du haben verstanden und Oma hat immer gesagt, dass die Kübel vor die Tür soll ich kriegen vor die Haus von Oma, wo die hat gelebt davor."
Liebe Kinder, bitte geht doch mal eben in die Küche und schmiert Euch eine Stulle oder Schrippe oder Kniffte, denn was jetzt kommt ist pädagogisch nicht sehr Wertvoll und es gibt Dinge, die können nur erwachsene Menschen verstehen ...
"Und Sie sind eine gebürtige Deutsche, mit einem deutschen Schäferhund im Stammbaum und genießen hier die Rente auf Staatskosten, obwohl Sie 60 Jahre in Krasnapolsky oder Waschinksy gelebt haben und jetzt erdreisten Sie sich doch tatsächlich, uns in die Leichenhalle zu folgen um bei der Oma zu fleddern"?
"Nix fleddern, Freundin hat versprochen die Kübel vor die Haus".
"Hören Sie mal gut zu und stellen Sie die Lautstärke an ihrem Hörgerät auf die höchste Stufe. Diese alte Dame mit den gefalteten Händen vor Ihnen, die da ohne Mucks und Mäuschen liegt, ist überhaupt niemals in ihrem Leben in einem Heim gewesen und solange die Luft in den Lungen der Oma war, war diese alles andere, als mit einer caritativen Spendier-Hose gesegnet. Und das Oma strickte oder immer auf dem Stuhl saß" ...
Und dann wurde es laut in der leisen Halle. " Wenn Sie sich nicht innerhalb einer Sekunde verziehen, dann sind Sie der nächste Durchreisegast in dieser Halle und werden direkt neben Omas Kabine einziehen".
"Ich NIX hier einziehen, Du schlechter Deutscher, wie in die Zeit von Adol...
Da platze mir dann derart der Kragen, dass an dieser Stelle eigentlich die anderen Beteiligten den Verlauf weiter schildern müssten. Aber die wollen die Sache vergessen und sich nicht mehr an das Szenario in der dörflichen Halle der Leichen erinnern ... na so schlimm war es doch garnicht, denn erst in der letzten Woche habe ich den Namen von "die Freundin von die Oma" entdeckt ... natürlich im Lokalteil auf der letzten Seite ...


Samstag, 11. Dezember 2010

WALL MART & Co

Na endlich komme ich aus meinen Schneestiefeln heraus. Ist ja ein Drama, wenn man nur über zwei Paar rutschfeste Schuhe verfügt, wenn man doch dreißig im Schrank hat ...
Ja, ich habe einen Schuhtick, denn wo immer ich in der Welt bin, steht dort ausgerechnet dieses eine Paar, was ich noch nicht habe. Seltsam ist eigentlich nur, dass in meinem Schuhschrank ... wenn die Schuhe dort in Reih und Glied nebeneinander stehen ... doch irgendwie alle wie ein ganz wenig geklonte Leder-produkte aussehen. Da s ist doch der Beleg, dass ich zumindest meinem Geschmack die Treue halte ...
Ach jeder hat doch irgendwie einen Tick. Die einen Gestalten schwören auf das Shampoo oder die anderen Kadetten auf den Maggi-Würfel ...
ja das hat mich am heutigen Tag doch umgehauen, als ich diese Botschaft auf Facebook erblickte. Unsere lieben Auswanderer haben sich doch dort den Tipp zukommen lassen, dass es bei Wall-Mart auch Maggi-Brühe gibt. Na so etwas und dabei dachte ich, dass es sich mit dem Brühwürfel der Maggiknorrs genauso verhält, wie mit Mc Donald oder der BILD-Zeitung. Keiner geht hin oder liest diese ...?
Jetzt einmal ganz unter uns, liebe Gemeinde in Amerika. Es gibt doch hervorragende Rezepte auch ohne den Maggi-Würfel ... wobei, so ganz unverzichtbar ist diese kleine Erfindung dann doch nicht immer, wenn ich da an sehr lang zurück liegende Tage denke. Da gab es doch einen Fremdgänger, dessen Wohnung wir ein wenig aufbereitet haben, als unsere Freundin damals aus diesem gemeinsamen Domizil auszog. Da war der kleine Würfel der Brühe ein sehr willkommenes Abschiedsgeschenk an den Casanova. Denn so weit ich mich erinnere, bauten wir so ein bis zwei dieser schmackhaften Würze in den Duschkopf und den Wasserkran ein ...
Da kommt Freude auf, wenn Sie am frühen Morgen in die Dusche klettern, um den Nachtgeruch abzuwaschen. Sie werden über Tage nach dieser Brühe riechen und werden sich nicht erklären können, warum die Haare trotz der täglichen Wäsche immer mehr verfetten. Nur so ein kleiner Tipp am Rande, falls eine Ex von Bobele oder Claudia Effenberg das hier liest. Ohlala, es gibt da doch einige böse Ratschläge, die dem "Hinterbliebenen" den Tag versüssen können. Ein gelungene Sache ist auch der geschmolzene Kerzenwachs im Abfluss. Einfach ein schönes großes Teelich aufbrennen und dann die flüssigen Überreste in den Abfluss des Spülbeckens kippen. Eh der Fachmann für Gas, Wasser & Schei ... geordert werden muss, feiern Sie in Ihrer neuen Bleibe schon die Einweihungsparty. Gerne genommen sind auch die Senfkörnersamen, die man ganz einfach nur auf den Polstermöbeln verteilt und dann ein wenig Wasser aus der Bügelflasche darauf sprüht ... Kresse-Samen haben sich bei dieser Aktion nicht bewährt, der wächst doch schon nie in dieser Pappschachtel nach. Der Klassiker ist ja auch das Versenken einer Cola-Dose im Auspuff und wenn der Knabe auch noch Kachelmann heißt, dann kann sich auch der Umbau des Auspuffs in den Innenraum des KFZ lohnen ...
Na das hätte mein Lover sein müssen, dann wäre es garnicht mehr zu dem Prozess gekommen, darauf können Sie Gift nehmen. Natürlich ist der Wetter-Fic..-Frosch in der Gesellschaft erledigt aber das man dem auch noch Medienrummel schenkt ... Mensch, wie hieß noch dieser Moderator aus Frankfurt, der ein Mädel auf der Brücke zum Oral-Verkehr gezwungen hat? Sehen Sie, selbst der Name ist Geschichte oder dieser Michel ... nein nicht aus Lönneberger, der aus Israel ... oder kommt der Friedmann garnicht daher. Auf jeden Fall hat der nichts von dem befolgt, was der jüdische Glaube vermittelt. Erst hatte der sich doch die Hosen voll gemacht und dann die Nase runter gezogen ... Moment, irgendetwas stimmt hier in meiner Schilderung nicht ... nein, so war es ... der hat sich weisses Pulver in die Nase gezogen und dann bei gekauften Bräuten die Hosen runter gelassen. Da habe ich die taffe Bärbel Schäfer aber nicht verstanden, warum die dem nicht erst einmal eine Portion Enthaarungscreme ins Haargel gemischt hat und mein Bild von dieser Moderatorin würde dann völlig auf den Kopf gestellt, als Sie diesen Schlaw/Rab-iner auch noch geheiratet hat. Denn hätte ich in die Wüste geschickt und zwar ohne Schnee und leichte Mädels.
Ach hören Sie doch auf, dieser Auftritt nach der Koksparty in den Medien und diese öffentliche Entschuldigung ... Mensch, wer einmal lügt, dem glaubt man nicht oder glauben Sie, dass der Michel bis zum Lebensende geläutert ist ... warum eröffnet man nicht einfach wieder dieses Alcatraz und gründet dort eine Tiger Woods, Sheen, Becker, Clinton & Friedmann-WG ...
Aber das muss die Frau Schäfer ja selber wissen, denn die hat sich den ja geangelt und meine Einstellung zu den Typen, mit dem gegelten Haar nach hinten, kennen Sie ja. Glauben Sie mir, wenn Sie eine Studie in Auftrag geben, die die Caharktere der Gelköpfe untersucht, da würden Sie mit den Guttenbergschen Ohren schlackern. Die haben alle den Größenwahn in den Genen und fragen Sie dann bitte auch das soziale oder geschäftliche Umfeld dieser ... genau, das Ergenis wird lauten: arroganter Großkotz mit kleinem Genitalbereich und einer ausgewachsenen Profilneurose ... und sehr häufig Kind des Erbens oder jene Kadetten, die das familiäre Tarditionsunternehmen in der dritten Generation vor die Wand fahren ...
Oh miomei, wenn ich jetzt eine Liste anfertigen sollte, in der ich alle Gelkanister aufführen sollte, dann müsste ich mir noch eine weitere Homepage zulegen ... und die gibt es in jedem Dorf, jeder Stadt und jedem Land ... und sicherlich auch im Wall-Mart ...

Freitag, 10. Dezember 2010

Noch ein bischen was zu lesen, von unserer Autorin Jasmine Buschmann:

http://www.bochumer-zeitung.net/magazin/lifestyle/167397-jasmine-buschmann-15-jahre-jung-und-schon-auf-dem-weg-zur-erfolgsautorin-

Herzlichen Dank an die Bochumer Zeitung, für diesen schönen Artikel!

jaja, die Niederländer ...

Shakira sitzt in Paris fest und 11.000 Fans warteten vergeblich auf ein Konzert. Der Eifelturm ist gesperrt und am Sacre Cour wird eifrig Ski gefahren. Hier legt man doch innerhalb von einer Sekunde auf den noch ungestreuten Gehwegen locker 100m zurück ... also was sagt uns das?
Genau, die Klimakatastrophe rückt nicht näher, sondern wir sind nicht nur darin, sondern auch in der Inflation. Haben Sie denn auch gehört, was mittlerweile eine dämliche Gurke kostet ... Die sind doch nicht mehr bei sich, wenn man sich die Preisbewegung in diesem unseren Land anschaut.
Und ständig wird an uns herum gedoktert, tue dies nicht, zahle dafür mehr und das ist nicht erlaubt usw. ...
Wissen Sie, eigentlich sind wir doch was die Umweltverschmutzung betrifft, nur ein ganz kleines Licht. In den USA gibt es in jedem Haus eine Klimaanlage, die großen Geschäfte bollern die Heizöle weg, die "kleinen" Autos der Amis ... ja genau jene, wo Sie direkt eine Zapfsäule dazu kaufen fährt dort jeder Bewohner der Bronx, in China und Korea kennt man gar keinen Umweltschutz und uns wird ständig auf die Finger geklopft ...
Der Witz ist ja der, dass man hier immer neue Auflagen bekommt, wenn ich da alleine an einen Bau oder Umbau denke. Nach der nagelneuen wieder einmal Heiz- und Sparverordnung müssen die Wände so dick sein, die Fenster mindestens 2-fach verglast und der Keller und das Dach doppelt gedämmt sein. Und dort, wo der Hase im Pfeffer liegt, da wird munter in der Leichtbauweise gebaut und wenn einem die Nachbarn nicht mehr gefallen, dann packt man das Haus auf einen Sattelschlepper und zieht einen Ort weiter ...
Mensch, was geht mir dieser Staat auf die Kirsche. Und dann regt sich die Nation auf, wenn ein Herr Sarazin ausspricht, was der Großanteil dieses Landes denkt?
Und hinterher hat es wieder KEINER gewusst, wenn dann mehr Moscheen, als katholische Döme im Land stehen. Verdammt noch einmal, man sollte die Verantwortlichen doch alle ganz gepflegt in das Hinterteil treten ...
Ach, was rege ich mich eigentlich auf, man kann ja immer noch seine Koffer packen und auswandern. Nur WOHIN?
Nach Palma de Mallorca oder Alicante in die ballermännischen Maniana Dörfer ... oder gar na de Niederlandjes, wo ein Quadratmeter des knappen Landes so viel kostet, wie hier Zehn des Bodens. Jetzt wohne ich ja nur zwei Kilometer der Luftlinie von den Kaasköppen entfernt und sehe natürlich immer die Hüsches van de Nederlandse Bevölkering, diese Pressspanhütten mit den Leitungen auf dem Putz ... wenn ich zum tanken des Diesels dieses Land verlasse. Ja, nur Diesel, weil der verbleite Kraftsstoff dort ja sogar mehr kostet, als bei uns. Daher haben wir auch hier immer die beliebten Autofahrer mit den gelben Schildern am Auto zu Gast. Sie wissen doch, dass das nichtfahrenkönnen, eine niederländische Nationalkrankheit ist?
Erst gestern schlich wieder so ein Auto der Nachbarn vor mir her ... sage und schreibe 25 km/h hatte der auf dem Tacho und als der dann auch noch die wahnwitzige Idee hatte, den gleichen Weg zu fahren wie ich ... na da gab es kein halten mehr. An der Tanke habe ich ihn dann auf sein flasches Kennzeichen angesprochen ...
Der verstand erst nur "Bahnhof und Kofferklauen", als ich mir diesen alten Hut zur Brust genommen habe. "Nei,nei, datt is datt körrekte Schildjen vör die Karre", meinte der.
"Nei,nei, Du kleenes Männeken, watt Du brüchs is ne Plakette vör de Rollstuhl", habe ich dem dann gesteckt.
"Nei, miene Frau, datt is keen Rollstuhl, datt is ne Karre".
Wissen Sie, es gibt Momente im Leben, da neige ich durchaus zu einem cholerischen Dasein ... nämlich dann, wenn man dann auch noch Zeitgleich tankt und gemeinsam den Heimweg antritt ... Erst war ich ja kurz davor, den bis Bocholt anzuschieben und dann am Ortseingang gepflegt in dieses kleine Gewässer zu befördern aber aus einem mit nicht erfindlichen Grund blieb ich artig dahinter und wartete, bis sich die Schlange hinter mir vermehrte. Es ist einfach leichter in der Gruppe den Aufstand zu proben. Also ging die gemeinsame Reise dann am Ende zu den Shopping-Treibhäusern hier am Ort und ich bin dann nicht auf dem Weg an unserer Hauseinfahrt auf dem Weg abgebogen, sondern bin dem Kopp aus dem Käseland gefolgt. Als wir dann endlich einen Parkplatz hatten bin ich wieder zu ihm hin.
"Meen Herr, jei hebt de erste Platz van die schlechteste Autofahrer van die Niederlandes gewonnen. Wenn Du ok noch ein Strichsen weniger auf diene Tacho gehabt häts, dann wäre miene Karre RÜCKWÄRTS jefahren.Häb Du datt verstanden?"
"Nei,nei", sagte der Tatter, er wäre total korrekt gefahren ...
Sehen Sie, es gibt doch nicht nur die Probleme mit den Migranten aus den muslimischen Staaten, sondern der Herr Sarazin hat die holländischen Nachbarn vergessen ...

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Das Leben ist kein Wunschkonzert ...

Mensch Meier, was für eine Katastrophe, wenn die Organe nach und nach versagen ...

Wann ist man denn Alt?

Und dabei fing doch alles relativ harmlos an ... ein paar Steine in der Galle die einen Gang verschlossen haben und das ist am heutigen Tag genau eine Woche her. Für jeden Alki gibt es eine bessere Prognose, als in diesem Fall. Was macht man denn mit den Menschen um ihn herum, die den Zustand einfach negieren und selbst den Chefarzt zu einer Augen-Drehung verleiten.
Sicherlich gibt es Situationen im Leben, wo die Verdrängung ein guter Ratgeber ist aber die Augen verschließen?
Wieso sind die Menschen so gestrickt, dass man ständig das Gefühl hat, über ein Minenfeld zu wandeln. Gerade zu dieser Zeit, wo doch alle die Milde gepachtet haben sollten und da fragt man sich dann doch tatsächlich noch, warum der Parkplatz des Krankenhauses nicht gestreut ist oder wann denn der Parkschein abläuft.
Wissen Sie, die Dinge verlieren ihre Schwere und das Gewicht, wenn erst einmal 7 Infusionen, 1 Sauerstoffgerät und eine Drainage das Bett mit der Triangel schmücken. Da ist es einem dann doch tatsächlich egal, wie die Welt da draußen ist und ob der von und zu Guttenberg nebst Gattin wieder über irgendeinen roten Teppich huscht oder die Manou-Who vom Joshka Fischer wieder die klassische Rotteppichfläppe zieht. Mensch, was sind das doch alles Narzisten, die sich den lieben & langen Tag um sich und ihre Eitelkeit drehen.
Ehrlich gesagt, ist es mir doch völlig Schnuppe, wen der Oliver Pocher oder Kahn gerade schwängert. Auch ist es mir total egal, ob das Jahr 2010 das teuerste Autojahr ist, denn beeinflußen kann man die Willkür und "das weihnachtliche Gans ausnehmen" der Bürger sowieso nicht.  
Vielleicht wird einem erst in dem Moment bewusst, in welcher Welt wir leben, wenn man sich mehr und mehr dem hellen Licht nähert ...
Können Sie sich noch an Adenauer erinnern oder an Herbert Wehner? Nein, ich frage jetzt nicht die 50-90-jährigen Leser unter Ihnen, sondern die Enkel derjenigen. Das ist doch schon längst Geschichte und nicht jede Geschichte endete mit Ruhm ... wenn ich da an den F.J.Strauß und seine kleinen Geschäfte mit den Ballermännern denke. Wissen Sie noch wann das Spektakel um die Ölkrise war ... ja, dass liegt schon einige Jahrzehnte zurück und seit dem sind wieviele Liter noch aus der Erde geholt worden?
Und glauben Sie, dass nicht jeden Tag auf der Welt irgendwelche Atomtests gestartet werden ... von denen wir garnichts wissen und uns lediglich wundern, dass die Krebserkrankungen auch bei den jungen Menschen zu-nehmen.
Eine vollständige Transparenz wird es auf dieser Welt niemals geben und es wird auch in den Folgegenerationen die Verletzungen der Menschen-,Tier- und Umweltrechte geben. Und alle schauen weg oder "machen einen auf Tulpe". Wie kann es sein, dass von Staatswegen die Menschen gefoltert und getötet werden? Aber weh dem, Sie haben den Gehweg nicht ordentlich vom Schnee befreit oder die Musikanlage spielt nach 22:00 Uhr?
Dann sind die Nachbarn ganz schnell dabei und machen den Lauten aber weh dem Sie fordern diese an ... Na in frühen Zeiten hätten Sie ohne die Hilfe zur Selbsthilfe garnicht existieren können. Jeder denkt an sich und seine Pfründe, noch mehr, noch schneller, noch weiter, noch korrupter, noch mehr Religionen ...
Zum Glück lebe ich in einem guten Umfeld und mit der Hilfe des Nachbarn klappt das alles Prima. Hier wird angerufen, wenn irgendein Esel (dessen Name ich hier nicht nennen möchte) vergessen hat, dass Tor zu schließen und unsere spanische und vierbeinige Conchita den Weg auf die Hauptstraße antritt ... Wissen Sie, dass hat ihr das Leben gerettet und uns einen riesen Kummer erspart. 
Überhaupt ertappe ich mich doch immer wieder dabei, dass mich der Egoismus und "das ständige um sich selber drehen" meiner Mitmenschen derart auf den Geist geht, dass ich mittlerweile meine Ohren auf Durchzug schalte, wenn ich belagert oder angegriffen werde, denn ich weiß WER und WAS ich bin ... und soll ich Ihnen etwas sagen?
Meine Strategie ist die, dass ich KAPUTT mache, was versucht mich KAPUTT zu machen. Jaaaa, dass ist eine Folge der Zivilisation oder dessen, was sich dafür hält. Man fährt einfach besser, wenn man seinen Stiefel ohne Rücksicht auf evtl. Verluste durchzieht und wissen Sie ... ich glaube nicht an den besseren Platz im Himmel, Nirvana oder wie immer das auch heißen mag, was da kommen soll.
Jeder hat seine Chance auf Erden und zu jedem Gewinner gehören auch die Verlierer. Wie, werden Sie sagen, so kann man doch nicht verfahren?
Doch kann man das und alleine die Tatsache, dass zu jedem Lottogewinner mindestens 1.000.000 Verlierer gehören (oder wieviele Menschen spielen in der Woche Lotto), rechtfertigt doch diese Einstellung. Ich habe ein Ziel und da will ich hin und verdammt noch einmal, da lasse ich mich auf von Niemandem mehr stoppen ... denn am Ende eines Tages, muss ich mit mir klar kommen und nicht mit den Menschen da draußen. Und wenn ich noch vor Monaten propagierte, dass ich ein Gutmensch sein will, dann muss ich das ab dem heutigen Tag revidieren, denn von mir bekommen nur noch jene etwas, die auch geben.
Meine Lebenszeit und mein soziales Umfeld, ist für mich das wertvollste Gut was ich besitze und wenn mir einer auch nur eine Sekunde meines Lebens für irgendeinen lapidaren Schmarrn stiehlt, dann empfehle ich Omas gestrickte Socken, die Thermohose, die Mütze, die Schneeschuhe und das Iglu-Zelt ...
Und Sie dürfen mich ab dem heutigen Tag auch gerne Nicole JR Küppers nennen ...





08.12.2010 Wenn man Dinge revidieren muss, dann ist das doch keine leichte Sache, wenn ich da an meine Glückszahl denke ... die 7 war es doch bis zum gestrigen Tag aber wie sagt der Mund des Volkes doch so schön:
Das Leben schlägt doch manches Mal seltsame Kapriolen ...
Jetzt gehöre ich ja nicht zu den großen Jammerern der Nation und verliere mich in einem Selbstmitleid ... na wenn ich da an so manchen Zeitgenossen zurück denke, dann kann ich mich getrost zu "den Harten im Garten zählen". Aber das heißt natürlich nicht, dass mir die Dinge am Allerwertesten vorbei gehen. Nun gut, der junge Mann bei Gottschalk wusste ja, was er tat und wenn ich mich bei einer Sendung bewerbe und von mir trügerischer Weise total überzeugt bin ... kennen Sie noch die Hell-Drivers aus den 80ern oder den Michael Schumacher ...
Also wenn sich der Schumi doch in seine Rennschleuder packt und über Stunden im Kreise fährt, dann kann man doch auch nicht die Baufirma des Ringes verklagen, weil er einen Drehwurm bekommen hat und demzufolge die Fahrbahn verlassen hat.
Und jetzt denkt Thomas Gottschalk auch noch über den Rücktritt nach ... Na Super, dann haben wir als Showmaster nur noch die "Shit mit Britt´s" und Konsorten. Wobei diese Sendeprofile ja ausschließlich für das Hartz 4-Klientel produziert werden oder welcher normal Sterbliche schaut sich diesen primitiven Mist denn sonst an?
Ist das eigentlich ein Fake, wenn die sich da verbal oder sogar "in Echt" die Köpfe einschlagen? In diesen Sendungen mit den Richtern ist das Ganze ja alles gestellt und manches Mal fragt man sich dann auch, ob das auch im wahren Leben die Richter sind, die da über uns richten?
Jetzt habe ich aber eigentlich den Faden zu den wichtigen Dingen des Lebens verloren ... genau, den Krankenhäusern und der dazugehörenden Intensivstation. Leider gehören wir seit dem gestrigen Tag auch zu den Besuchern und eigentlich wünscht man sich doch immer, dass dieser Kelch an einem vorüber zieht. Aber das Leben ist ja nun bekanntlich alles andere, als ein Wunschkonzert und jetzt müssen wir da durch.
Nur hier am Ort läuft das wohl alles ein bischen anders, denn wir mussten am gestrigen Tag auf diese Station ... und bevor man den schnellen Zutritt zu dieser bekommt, muss man sich an einer Gegensprechanlage anmelden ...
Wissen Sie, aus dem Lautsprecher ertönt dann eine virtuelle Stimme, die einem dann sagt, dass das Personal verständigt ist und man um einen Moment der Geduld bittet. Alles kein Thema aber wenn man dann nach 2 Stunden immer noch kein Feed-Back erhält und sich dieses Prozedere dann "sage und schreibe" 8-fach wiederholt und in der Zwischenzeit 14 Leute auf den Zutritt zur Intensivstation warten, dann kann einem doch wohl getrost die Hutschnur hoch gehen.
Erst habe ich drei Schwestern zur Minna gemacht, die da so ganz entspannt des Weges kamen und gefragt, wie man denn hinein kommt, bevor mein Vater verstirbt. Da sollte ich mich einfach an der Gegensprechanlage melden, die würden sich dann kümmern.
Das hatte ich ja, wenn Sie sich erinnern schon Stunden vorher gemacht. So, jetzt stehen sie da und kommen nicht in diesen abgeschlossenen Bereich.
Denken Sie?
Als ich dann einen Knopf in der Wand erblickte, der einem zumindest die Tür zum Vorraum öffnet, hatte ich für einen kurzen Moment den kleinen Funken der Hoffnung, dass ich nun den Zutritt bekam. Aber wir leben in einem Dorf und hier gibt es die netten und die blöden Pfleger ... und so manch einen kennt man noch vom Sehen oder aus einer vorherigen Erfahrung in dem Spital. Und genau dieser Hasenzahn kreuzte meinen Weg und ich fragte ihn dann, wie ich denn in den abgeschlossenen Bereich käme?
Da sollte ich doch einfach dort schellen, wo ich schon mehrfach und seit Stunden schellen würde ...
Da wurd mir die Sache zu Bunt, vor allem weil mir eine albanische Mutter mit ihrer Tochter den totalen Mut zusprach und mir diese dann sagte, dass die Hölle auf der Station ausgebrochen sei und schon drei Menschen in der Zwischenzeit verstorben sind ... zwei Männer und eine Frau seien schon in der Zwischenzeit rausgeschoben worden. Natürlich ließ ich mir eine genaue Beschreibung der vorbei gefahrenen Leichen geben. Nein, nein, dass konnte nicht aus meiner Familie sein ...
Also hieß es wieder warten, doch dann hatte ich eine Idee. Das Handy wurde im in der Wartezone vor der intensiven Station ausgepackt und das Haus der Karnken offiziell angerufen und diese haben mich dann mit der Station verbunden. Denen wurde dann, doch mittlerweile nicht mehr ganz so ruhig, meine Story geschildert und siehe da, das Tor des Sesams wurde geöffnet. Nur kann es doch nicht sein, dass wenn Gefahr in Verzug ist und der Angehörige sich in einem sehr lebensbedrohlichen Zustand befindet, man zwei Stunden vor der Tür wartet, oder?
Mensch, dass sind garantiert ein paar graue Haare mehr und wissen Sie was das tollste ist. Wir haben nicht nur einen schwersterkrankten Vater dort liegen, sondern mein Bruder wurde gestern sein gebrochener Fuß gerichtet ... noch irgendwelche Fragen zum Thema "vor Weihnachten geht der Teufel auf Stelzen" ...

Noch ein Schmankerl zu unserer Jungautorin Jasmine Buschmann ...
http://www.bochumer-zeitung.net/magazin/lifestyle/167397-jasmine-buschmann-15-jahre-jung-und-schon-auf-dem-weg-zur-erfolgsautorin

Montag, 6. Dezember 2010

5.er oder 6.er ...

... ist KEIN Druckkostenvorschussverlag
Die Bücher unseres Verlages erhalten Sie auch im:

in Düsseldorf auf der Friedrichstr. 24
05. & 06.12.2010  Mannomann, da faßt man sich doch ganz gepflegt an das Köpfchen, wenn man bedenkt, dass die Gehwege in der Innenstadt nicht gestreut sind. Sogar der Platz vor dem Rathaus der Historie ist nicht gesalzen aber uns anrufen, weil angeblich "Eisplatten" auf dem Gehweg an unserem Grundstück liegen ...
Bevor ich hier meine wertvolle Zeit und die noch vertvolleren Nerven hier erblanken lasse, widme ich mich doch dem alltäglichen des Lebens. Unsere Bücher sind ab jetzt auch im STERN-Verlag in Düsseldorf zu bestaunen und natürlich auch gegen ein paar Barmittel käuflich zu erwerben ... Na, nur der Tod ist umsonst und der kostet ja bekanntlich das Leben. Also wenn Sie noch nicht wissen, was sie in diesem Jahr verschenken sollen, dann schauen Sie doch einfach im Stern-Verlag auf die Präsentationstische ...
Jaja, ich höre im Geiste schon wieder die Unken ... jetzt machen die auch schon Werbung auf der Homepage. Ja, aber auch nur in den Fällen der Buchhändler, denn wenn diese es sehr gut mit uns meinen und uns einen deratig schönen Tisch zur Verfügung stellen, dann können Sie da draussen miteinander auch ruhig wissen, wer da nett ist. Ansonsten nehme ich mich lieber ja derer an, die nicht so nett sind aber da die Glocken zum Fest nicht mehr weit und meine Stimmung trotz des Chaos in der Familie relativ entspannt ist ... na, jetzt liegen schon zwei Mitglieder meiner Familie im Krankenhaus. Mein Vater bekämpft derzeit eine sehr schwierige Bauchspeicheldrüsenentzündung und weil mein Bruder die Auffassung vertreten hat ... wobei das Wort "vertreten" hier besonders gut passt, denn mein Brüderchen ist ausgerutscht und hat sich den Fuß gebrochen. Der geht dann jetzt schon einmal unter das Skalpell und mein Vater muss warten, bis es sein Gesundheitszustand erlaubt, dass dort die Säbel geschwungen werden ...
Was für eine Zeit, in der wir leben, wenn ich da an den letzten Samstag und den Zwischenfall bei Thomas Gottschalk denke. Jetzt ganz unter uns Weisen: Wenn ich doch in eine Sendung gehe, wo besondere Leistungen zum Profil der Sendung gehören und das schon seit Jahrzehnten, dann ist der Unfall eines Kandidaten zwar bedauerlich aber doch noch kein Grund, über diese Sendung und die Quote nachzudenken. Es ist doch immer das Gleiche, jahrelang geht es gut und wenn es dann Bumm macht, wird ein Schuldiger gesucht. Wie sage ich immer so schön: typisch Deutsch!
Gerade jetzt in dieser Zeit ... so innerhalb der Adventszeit läuft doch "der Teufel auf Stellzen". Was das genau bedeudet oder woher diese Redewendung kommt, müssten Sie einfach einmal googeln und ich bin mir sicher, dass es auch darauf in dieser Suchmaschine eine Antwort gibt ... Jetzt muss ich doch einmal nachsehen, ob es dafür eine Erklärung gibt ...
Es hat wohl etwas mit der Walpurgis oder so zu tun, auf jeden Fall sind vor den frohen Tagen die Leute wohl aber alles andere als FROH. Mensch, was sind die alle miteinander angenervt und geladen. Na gut, so ganz kann ich mich nun auch nicht davon freisprechen aber die Zahl der Choleriker hat doch zugenommen oder was sagt das statistische Bundesamt dazu. Es wird gedrängelt und geschubst und da bin ich doch immer wieder glücklich, dass man mich nicht ganz so leicht aus der Bahn wirft ... das machen die kleinen Kilos meines Astralkörpers.
Natürlich kommt es vor, dass mich jemand anditscht oder anstößt aber wenn ich weiß, dass es nicht Extra geschehen ist, dann bin ich Handzahm. Anders sieht die Sache aus, wenn mich jemand bewusst angeht ... aber das ich ratlos oder überfordert davor stehe, ist doch eher selten, um nicht zu sagen "ganzganzganz" selten.
Kennen Sie eigentlich die Alessandra Pocher?
Nein, bis gestern kannte ich diese Tante auch nicht aber der Nachname kam mir dann doch verdächtig vor ... genau, dass ist die Tante zu dem Pocher-Clown. Ja, die hieß bis vor ein paar Wochen in jedem goldenen oder silbernen Blatt SANDY und weil Madame jetzt auf Erwachsen macht, weil in das Barbie-Haus die kleine Blondine eingezogen ist, muss man die ab jetzt so nennen. Wenn das Kreise zieht, dann heißt Paris Hilton wahrscheinlich demnächst nicht mehr Paris, sondern Rom. Die sind doch bescheuert, kaum hat man sich von denen erholt, weil endlich einmal die notwendige Ruhe um diese 1Zter-Promis herrschte, schon wollen die mit aller Gewalt wieder in die Zeilen des Schlags.
Dabei bin ich mir sicher, dass Sie das genau so spannend finden, wie den Nachmittag des Tanztees in Posemuckel. Außer dem kurzen PR-Gespusi mit Bobele war da doch garnichts, was überhaupt auch nur ein Buchstabe wert ist und wenn man nur einmal Schläger von Boris anfassen muss, um ins Gerede zu kommen ... mein Gott, was für armselige Kreaturen das doch sind.
Haben Sie schon einmal gedichtet?
Nein, ich meine nicht diese Gedichte in der Schule, um den Leibesübungen zu entkommen, ich meine den lyrischen Teil des Daseins. Ja, so in dieser Art:
Der Nikolaus stand vor der Tür, ich hatte es vergessen, kann nichts dafür.
Doch nicht ohne Idee und Verstand, ich geschwind in die Stadt gebannt.
Die Auslage hier und dort bestaunt, auch manches Mal mächtig geraunt, denn nicht alles was Goldig glänzt und liegt, auch den Weg in meine Knippe kriegt.
Habe dann gefunden den Klassiker der Ziege des Kaschmir, die Freude groß und der heile Segen hier.
Gelegenheit war günstig und Laune auf Punkt der Höhe, gut, es waren schon weg ein paar Flöhe.
Egal, der Knilch mit den Stiefeln und den leisen Sohlen ist jetzt weg, also heißt es nun das Sammeln der Kohlen für den nächsten Gag.
Denn schon bald stehen die drei Kadetten mit den Kräutern und den Talern vor der Pforte, und dann ist bekanntlich ja Schluß mit Stuten und Torte ...
Und die Moral von der Geschicht:
Kaufe, lebe und lache, dass es anderen Freude mache und wenn der Geiz will ziehen in die Knippe, dann bekommt man in aller Regel die ganz lange Strippe. Und was gibt es mehr auf dieser Welt als Amore und lesen, genau, dass Schippen des Schnees mit dem großen Besen!
In diesem Sinne und mächtig flott für die Ordner der öffentlichen Ämter, auch wenn es Weihnachtet aber Ihr werdet immer beschränkter.
Hohoho, es grüßt die Welt und die Marie der Funken, der Nikolaus der Verleger-Unken ...
Sehen Sie, so geht das und das ging doch jetzt wirklich schnell, wenn man bedenkt, wie lange der Bau eines Schiffes dauert ...
Und am morgigen Tag erzähle ich Ihnen dann, was so alles an unserer neuen Baustelle hier im Büro geschehen ist. Ja, es wird einfach nicht langweilig, wenn man die Herren des Baus im Hause hat ...
04.12.2010  Jetzt muss ich Sie da draußen doch etwas fragen?
Sie haben doch gerade zu dieser Zeit häufiger mal das Vergnügen, dass Sie ein Paket verschicken müssen. Wissen Sie denn das ein Paket den Fall aus 90cm der Höhe aushalten muss, damit es ordentlich verpackt ist?
Ganz von vorne: Wir sind doch ein Verlag und verschicken den lieben langen Tag ... ja, den lieben langen Tag ... Kartons mit Buchsendungen. Das machen wir schon seit anderthalb Jahren und bis Dato lief auch alles Glatt ... Aber jetzt hat unser Paketdienst des einmaligen Vertrauens doch ein dickes Buchpaket ...  30 Bücher von einem Autoren dermaßen durch die Gegend geschleudert, dass der Empfänger in Stuuttgart die Annahme verweigert hat. Jetzt zeige ich Ihnen natürlich auch die Fotos, die der Empfänger bei der Verweigerungs-Aktion gemacht hat ...
 
Normalerweise gehören wir ja nicht zu den Korinthenkackern aber in diesem Fall entwickelt sich die Sache doch zu einem Maschendrahtzaun des Hermes. Nein, es war nicht der Hermes-Dienst aber Hermes ist ja aus dem Griechischen und bedeuted soviel wie ... Bote ... oder für alle Klugscheisser unter Ihnen ... Überbringer ... wenn mich nicht alles täuscht und ich noch ein wenig aus dem Unterricht der Frühzeit behalten habe ...
Also, der Fakt ist der, dass an allen vier Ecken der Karton geplatzt ist und jetzt will natürlich keiner die Bücher, die natürlich an allen Ecken Knicke und Dellen haben, bezahlen. Erst wurde ja argumentiert, dass wir die falsche Verpackung hatten ... aha, und warum versendet jeder Buchdrucker und jedes Barsortiment seit Jahrzehnten seine Bücher in dieser Pappqualität?
Aber was mich eigentlich erstaunt ist die Aussage, dass ein Karton bei diesem Dienst auch einen Flug aus 90 cm der Höhe aushalten muss ... wegen der Laufbänder ... und erst meinten die Kadetten der Kartonagen ja, dass Bücher immer in Styropor verpackt sein müssten ... die Nummer haben die dann aber doch zurück genommen ... na gehts denn, Bücher in Styropor verpacken ...
So liebe Boten oder Überbringer ... ich lege ein Veto ein, denn ich erwarte doch von einem Dienstleister der Paketinnung, dass meine Sendung nicht zum Kugelstoßen verwendet wird und wenn schon schlampig gearbeitet wird, dann sollte man auch zu seinem Fehler stehen und den Schaden beheben ...
Das gleiche Ding hatte ich mit der Lufthansa und meinem Koffer. Nur da wurde garnicht lange gefackelt, sondern der beschädigte Koffer wurde von den Kurrieren der SUPER AIRLINE hier vor Ort angeholt, repariert und nach wenigen Tagen wieder HEIL in unser Heim gebracht. Sehen Sie, so geht es auch und da ist man dann auch verwöhnt.
Jetzt bin ich ja ein Vielflieger und das wissen die Lufthanseaten auch und die pflegen ganz offensichtlich auch ihre Kunden ...
An dieser Stelle: Meinen herzlichen Dank an die Lufthansa für die Reparatur meines Koffers und den hervorragenden Service des Abholens und Bringens. Es geht doch nichts über diese Airline ... übrigens, diese Werbung ist für die Lufthanseaten kostenlos, denn noch nie habe ich schlechte Erfahrungen mit denen gemacht ... das muss man auch mal sagen ...
Aber dieser Dienst der Boten. Wir verschicken jeden Tag min. 10 Pakete und 20 Briefsendungen ... also kann man uns schon als guten Kunden bezeichnen ... würde ich so sagen, oder?
Ach, immer dieses lamentieren und herausreden ... Mensch, wenn ich Bockmist gebaut habe, dann stehe ich doch dazu!
Nur meckern will ich ja garnicht über diesen Verein, denn die Dame am des Paket-Shops ist einmalig nett und sehr bemüht, wenn es um uns geht und wir haben auch gar keinen Schwund mehr bei unseren Sendungen ... der war ja dramatisch bei der DP ... jede Woche verschwanden Buchsendungen und unsere 7 Nachforschungsanträge verliefen natürlich immer im Sand ... und seit wir vor einem Jahr gewechselt haben, ist noch nicht ein Brief, geschweige denn auch nur ein Buch abhanden gekommen ...
Mein lieber Schwan & Scholli und welche Fehlleistungen gibt es noch zu dieser Zeit zu berichten ... ach, z.Bsp. diese Nummer mit den Glühbirnen. Da hatten sich nämlich ganz helle Birnen des Staates und der Umwelt ausgedacht, dass alle herkömmlichen Glühbirnen vom Markt verschwinden müssen ... wie gesagt, wegen der Umwelt ... und hat jeden Verbraucher dazu genötigt, alle Birnen gegen die SPARBIRNEN zu tauschen. Was geschah dann?
Genau, es wurden Hamsterkäufe der Birnen gestartet und ich sage Ihnen, dass das nur eine staatliche Startegie war, um uns den letzten Cent des Ersparten aus der Tasche zu holen ...
Denn jetzt ... ja jetzt ... hat man festgestellt, dass die Entsorgung der Sparbirnen alles andere als Freundlich für die Welt um uns herum ist und jetzt wird doch allen ernstes überlegt, wieder die herkömmlichen Glühbirnen zu produzieren ...
Sagen Sie mal, wessen Idee war das denn? Da es ja eine staatliche Sache ist kann man als Bürger doch erwarten, dass die Leute die hinter solchen Null-Runden stecken bei dem Namen genannt werden? Werden die Ökologen der Mißwirtschaft denn jetzt auch entlassen oder müssen zumindest die Milliarde zurück zahlen, die dieser Schmarn gekostet hat?
Sie müssen ja nicht meinen, dass nur die Banker die Kohle aus dem Fenster werfen, die ihnen nicht gehört, dass machen eigentlich alle Personen dieses Staates, die in irgendeiner Form das Budget von anderen Verwalten. Schon seit Jahren frage ich mich, warum es nicht schon längst das Auto gibt, dass nur 1L auf 100 Kilometer verbraucht ... und wissen Sie auch warum es das nicht zu erwerben gibt?
Weil dann die Palmeninsel in den Emiraten nicht fertig gebaut werden kann. Das ist doch der selbe Schmarn, wie die Spritpreiserhöhung vor den Ferien. Zwar gibt es in diesem Land Kartelle, die solche unlauteren Aktionen ahnden und verbieten müssten aber hat sich schon jemals etwas an diesem Geschäftsgebahren der Ölmultis trotz der staatlichen Kotrolle geändert. Sehen Sie, warum auch, wo doch der Staat den Löwenanteil an jedem Liter des Kraft-Stoffes verdient ...
Ist doch derselbe Schmarn, wie die Kanal-Kontrolle in unserem Dorf. Weil den Herrschaften des Dorfes die Ideen ausgegangen sind, wie sie die Einwohner am Eigens verursachten Minus in der Kasse beteiligen, werden jetzt immer neue Aktionen durchgeführt. Und was glauben Sie wie gespannt wir auf den Anruf sind, der uns via Postkarte vom Amt für öffentliche Ordnung angekündigt wurde. Na was da denn wohl wieder den Anstoß genommen hat ... wahrscheinlich haben wir das Auto falsch geparkt auf dem eigenen Grundstück oder die nette Nachbarin ... ja, eine ehemalige Lehrerin hat wieder einen Ast vor dem Toiletten-Fenster oder so ...
Es gibt doch immer wieder diese Nachbarn, die einem das Schwarze unter den Nägeln nicht gönnen. Nein, hier bei uns in der Strasse ist die Welt in Ordnung, denn wir haben ein sehr entspanntes Verhältnis zu allen Menschen um uns herum aber es steht da eine Immobilie am Ort seit zwei Jahren leer ... nicht weil das so gewünscht wurde, sondern weil jeder Käufer wegen der vielen Auflagen den sicheren Abstand genommen hat und erinnern Sie sich noch an die Posse vor einem Jahr ... die Plakatiererei ... weil wir einem Zirkus erlaubt hatten, ein Werbeschild in den Garten zu stellen ...
Ja da war hier am Ort etwas los ... die Rede war von einer wildgewordenen Plakatkleberei ... dabei stand das doch im Garten und behinderte keinen einzigen Menschen in diesem Dorf ... aber was will man machen, wenn der dörfliche Vorstand auf die Barrikaden geht ... jetzt frage ich mich schon den ganzen Tag, ob die vielleicht auch zufällig diesen Blog lesen und natürlich meine Statements zu der Verwaltung dieser Gemeinde wahrnehmen und es jetzt beginnt mit den Mobbing-Dingen ...
Mal sehen, was das Amt für öffentliche Ordnung da von uns will ... natürlich halte ich Sie auf dem Laufenden ...

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Ideen für den heiligen Abend ...

Nach der vielen Schmutz-wäsche der letzten Tage habe ich mir nun selber einmal einen Preis verliehen. Und zwar den Geduldspreis 2010 und ich sehe für das Jahr 2011 den 1. Preis dela Provokateur ...
Ja was meinen Sie denn, was für ein Raunen durch die Reihen geht, wenn ich mein "La Familia da Printa" auf den Markt bringe und überhaupt, was glauben Sie was da für eine Resonanz kommt, wenn ich das Konstrukt der Fäden an das Tageslicht befördere. Wenn der Schuß nicht mal ins Schwarze trifft ... aber nun ist der Weihnachtsmonat angebrochen und da wird man doch so langsam aber sicher ein wenig Mild gestimmt. Nur ein wenig, denn meine Vorsätze für das nächste Jahr sind schon klar ...
Es werden unsere Autoren diverse Veranstaltungen bereichern und der Januar 2011 ist für un ein sehr gewichtiger Monat ... aber man soll ja die Flaschen Wasser erst dann öffnen, wenn die Party auch ein Motto hat und vorfeiern sollte man sowieso nicht. Das ist doch in etwa so, wie das Gratulieren vor dem eigentlichen Geburtstag ... und das macht man doch einfach nicht aber ich möchte auch nicht versäumen, unserer Autorin Andrea Wölk zu ihrem 35.-ten Geburtstag zu gratulieren. Mein lieber Herr Gesangsverein, die hat sich trotz der sechs Kinder aber verdammt gut gehalten aber das liegt vielleicht auch an der guten Pflege durch den Verlag. Wie sagte unser Autor Winfried Anslinger gestern noch so nett: Sie machen schon ganz schön viel PR und legen sich sehr für die Autoren in das Zeug ... und er kann es beurteilen, denn er hat auch schon mit anderen Verlagen zusammen gearbeitet ...
Es gibt doch dieses Sprichwort, dass man sich NEID erarbeiten muss und wenn ich an unsere Kritiker denke, dann müssen wir verdammt gute Arbeit leisten. Jetzt sitze ich aber auch unermüdlich im Büro und telefoniere mehr, als jede Dame aus den Hotlines ... meine Fingerkuppen haben schon Schwielen von dem Tippen auf der Tastatur ... vor einem halben Jahr hatte ich noch 4500 E-Mails im Kasten mittlerweile ist es der dreifache Satz und natürlich bemühe ich mich, jede Korrespondenz so schnell wie nur möglich zu beantworten ... also, über Arbeit können wir alle hier im Verlag nicht klagen und das tun wir auch nicht, denn wir kommen immer näher an unser Ziel ...
Egal, ich schweife ab, denn eigentlich wollte ich Ihnen doch schon den Mund wässrig machen ... ja, das legendäre Menue der Festtage ist im Geiste endlich ausgereift und wissen Sie was ich mir als neues Kontrastprogramm im Jahr 2010 überlegt habe?
Na den Grill anschmeissen finde ich nicht so gemütlich und ein Spanferkel mit dem Apfel im Maul kann ich einfach nicht verspeisen, dann gibt es noch die Möglichkeit des Fondues aber danach stinkt die Bude noch Wochen später nach Fett ... Kanckwürstchen mit Kartoffelsalat erinnert mich immer an einen imaginären Campingurlaub. Nein, ich bin kein Freund des Campens oder gar des Reisemobiles. Oh Gott, was die Leute nur daran finden, wenn die mit dem Haushalt auf Rädern durch die Prärie reisen. Das ist doch auch eigentlich nur eine niederländische Passion ... dieses Camping. 
Also, Butter bei die Fische, was habe ich mir ausgedacht ... wir machen eine kulinarische Reise nach Jerusalem.
Wie, dass kennen Sie noch nicht?
Sie mieten einen Klein-oder Großbus, das ist ganz lapidar abhängig von der Vielzahl der Familienmitglieder und dann geht die christkindliche Fahrt los. Zuerst wird der McBurger-König des Appe-Drive-In angefahren und die Truppe sucht sich aus der Menue-Vielfalt den Appetizer aus. Nachdem nun das erste Mahl auf dem Schoß verspeist wurde wird die erste Kneipe angesteuert, Dort gibt es dann einen kleinen Apperetiv und damit auch die Damen einmal etwas erleben, worüber diese noch nach Jahrzehnten sprechen werden, wird zu diesem Zweck eine Kneipe des roten Millieus angesteuert. nach kleinem Drink und ein wenig Unterhaltungsprogramm an der Stange geht die Reise zur TAFEL oder der Garküche der Heilsarmee. Und um die ganz Tour da Santa abzurunden, wird der Nachtisch in der Messe um Mitternacht zu sich genommen. In diesem Jahr gibt es dort den Chorknäblichen Nacktarsch aus dem Rheingau serviert mit einer Sammlung an Oplate. Zu Deutsch: Das letzte Abendmahl im Kreise der Familie ...
Was glauben Sie, was das die Familie sprengt bzw. dessen Frieden an diesem christlichen Abend?
Vor allem dann, wenn sie sich überlegt haben, dass nach dieser kulinarischen Reise ein wenig Bewegung gut tut und daher der Bus die Partygemeinde 20 Kilometer außerhalb der Stadtgrenze im Grünen verabschiedet. Da wird dann das Vertrauensverhältnis auch einmal auf die Probe gestellt, wenn man in dunkler Nacht ohne Taschenlampe im Strumpf ganz auf sich und die anderen gestellt sind ... das schafft Nähe!
Nein, wir lassen es dann doch eher Klassisch angehen, mit vielen Lampen und Kerzen, einigen leckeren Sauereien und mit viel Harmonie und Humor. Wobei ja in machen Familien der Hausfrieden massiv gestört wird, wenn einmal im Jahr die ganze Sippe aufeinander hockt ... aber das können Sie ja immer den Schlagzeilen nach den Festtagen entnehmen. Ist das nicht der Wahnsinn, wenn man sich vorstellt, dass auch in diesem Jahr wieder an mehreren Orten auf dieser welt der Vati den Amoklauf startet oder die lieben Kleinen an den Waffenschrank des Vaters dackeln und den einen oder anderen lieben Onkel um die Ecke bringen ...
Da sieht man mal wieder, was die Phantasie für Kapriolen schlägt, wenn man erst einmal die Gedanken schweifen läßt. Jetzt sehe ich so eben, dass mein Adventskranz noch garnicht entzündet ist ... und dabei hat sich meine Schöne doch solche Mühe gegeben, meinen zweiten Wohnsitz im Büro nebenan zu verschönern. Dann werde ich doch jetzt einmal das Feuerchen entzünden und bei der Gelegenheit ein Pippken rauchen ... Oh Gott, dass wäre doch jetzt wieder mein altbewährtes Thema ...

#BAUERNPROTESTE ERWÜNSCHT

 ENDLICH; JA ENDLICH GESCHIEHT ETWAS IN DIESEM LAND UND IN DIESEM FALL ETWAS AUSDRÜCKLICH ERFREULICHES; DENN DIE BAUERNSCHAFT GEHT AUF DIE S...