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Besser SPÄT, als nie ... Adieu Bangkok ...

23.03.2012

Ist Ihnen denn auch schon aufgefallen, dass immer am Freitag das Netz schwächelt und die Datenautobahn das "enorme" Datentempo eines griechischen Akkordarbeiters vorgibt ...

Mensch, woran liegt das denn nur, dass es sich immer derart im Netz staut, dass da wirklich jeder Buchstabe auf Facebook & Co einige Sekunden dauert?

Auf jeden Fall habe ich für meinen Teil mein Versprechen eingelöst und bin am heutigen Morgen pünktlich um 11:10 Uhr bei dem Coiffeur Wagner in Bocholt auf der Matte gestanden und habe mir diesen bescheuerten langen Nagel auf den kleinen Finger setzen lassen. Ja, so ist das, wenn sich da eine Geschichte die derart harmlos beginnt von alleine hoch katapultiert und man aus dem Nichts zu einem 3 Zentimeter langen pinken Nagel mit Federn darauf kommt. Wie das passieren kann, fragen Sie sich?

Das war so, dass der Herr Wagner via Facebook am gestrigen Tag mitgeteilt hat, dass er auch in seinem Salon die Maniküre und die unechten Nägel anbietet und eigentlich habe ich ihn nur gefragt, was er denn aus meinen Nägeln machen könnte ... und dann schaltete sich die Regina ein und teilte mit, dass sie sogar die Nägel bezahlen würde, wenn ich es denn zulassen würde ... dann folgten weitere Reaktionen diverser Facebooker und es wurde der Ruf nach Fotos über diese Aktion laut ... und schon saß ich dort auf dem Stuhl mit der UV-Lampe unter dem Tisch usw. und sofort ...

Jaja, die Bilder kommen, sobald ich diese habe ... und daran hindern mich auch nicht die Mörderwespen, die da wohl entdeckt worden sind. Die sollen ja nicht nur eine pechschwarze Farbe haben, sondern auch noch über einen Kiefer wie Mike Tyson verfügen und was das in der letzten Konsequenz für die Niki Lauda - Erben heisst, muss ich Ihnen doch nicht wirklich erklären, oder?

Natürlich sind solche Launen der Natur nicht normal und glauben Sie mir, dass da alles andere für solche Mutanten die Schuld auf sich laden kann, als Mutter Natur. Das ist so die Mischung aus den Ölteppichen der Meere, einem Hauch von Tschernobyl und Fukushima und vielleicht die eine oder andere Briese des EHEC, des BSE und der Maul- und Klauenseuche. Eigentlich wundert mich ja viel mehr, dass da noch so wenig Entartungen bei den Homosapiens stattgefunden haben ... wenn man jetzt mal von Roberto Blanco und einem zu Guttenberg absieht. Nein im Ernst, wundert es Sie nicht, dass da noch keine Menschen mit zwei Köpfen auf dem einen Hals herum laufen oder das da ... oh je, jetzt habe ich eine Frage, liebe Labore dieser Welt: Hat man schon einmal versucht einen Schimpansen mit einem Menschen zu verpaaren?

Nix da, ich habe jetzt nicht gesagt, dass ich das auf Herrn Blanco bezogen habe ... wenn bei Ihnen da die Fantasie verrückt spielt, dann nehmen Sie das gefälligst auch auf Ihre Kappe ...

Jaja, jaja, jaja, ich habe ihn gesehen, diesen pseudalen lesbischen Kuss der zwei Tanten auf der Wiederhallverleihung. Ina Deter und Barbara Böseberger haben sich die hollywoodschen 50er Jahre Zungen in den imaginären Hals geschoben. Nein, ich verstehe solche Aktionen auch nicht bzw. verstehe ich den Nährwert dieser Sache nicht? Will man damit seine Toleranz bekunden oder sollen da die Medien mit dummen Gerüchten um eine nicht vorhandene Homosexualität genährt werden?

Aber das der Bab-Sänger wieder auf dem Damm ist, ist schon eine Freude und auch das man das Mutterschiff des Atlantic-Hotels aus Hamburg wieder hat aus der musikalischen Mottenkiste hervor geholt, dass finde ich wunderbar. Und da kann man doch über die anderen Köpfe im Saal locker drüber hinweg sehen. Mannometer, ich kann diese Bärte der jungen Knilche nicht mehr sehen und meine Damen, finden Sie diese Catweazleverschnitte etwa attraktiv mit ihren riesengrossen Hornbrillen und den ungepflegten Barthaaren. Wussten Sie denn nicht, dass da in einem Bart die 100-fache Potenz des MRSA-Keimes zusammen mit der Immodium- Clique den Tag feiern. Bah, Igittibah ... und wer küsst eigentlich diese Bärte dann?

Mensch, was kommen die sich auch immer mit diesen Beckham-Strickmützen auf der Rübe vor, ist das nicht auch mit das grösste Verbrechen der Modewelt, dass man diese Mützen .... für die wir in früheren Zeiten gemobbt wurden ... zur IN-Abteilung gesellt hat ... die sind doch nicht mehr bei Trost und vor allem sehen die doch so etwas von behämmert aus ... aber über den Gartenzwerg der Omi im Schrebergarten lachen aber selber so herum rennen ...

Überhaupt bin ich ja schon froh, dass ich eher dem weiblichen Geschlecht zugetan bin, wenn ich mir die halben Hähnchen der Neuzeit ansehe ... und dann erst dieser Hosentrend mit den blauen Geweben bis zu der Poritze. Nein, meine angehenden Herren, dass ist weder Chic noch besonders nett anzusehen und eigentlich ist die derzeitige Mode ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Nichts ist mehr in der Bahn und wo früher noch der Bund gesessen hat, sitzen heute die Arschgeweihe oder wahlweise der spätpubertierende Hintern. Natürlich wirken die alten Herren genau so albern in den Baggy-Jeans wie die jungen Gestalten und auch finde ich diese Glamourabklatsche in der Damenwelt ebenfalls derart albern, dass ich mich des Öfteren dabei ertappe, wie ich mich für diese fremdschämen möchte. Die engen Jeans der XS-sizes mit den Röhrenstelzenbeinen und dann am Besten noch die Keilabsätze mit dem Lederblouson oben darüber. Da weiss man doch sofort, wer da immer diese Glanzbilderchenzeitungen liest.

Haben Sie es schon bemerkt, wir haben es schon schlappe 20° über Null und wenn ich es nicht besser wüsste, dann haben wir in 8 Wochen schon den Sommer 2012 ... und wehe dem der dort Oben macht uns wieder einen Strich durch die Rechnung ohne den Wirt ... nach dem letzten Sommer haben wir nun etwas gut und eigentlich bin ich jetzt in dieser Sekunde auch gar nicht so unglücklich, dass das heute Abend mit dem Flug nach Bangkok nicht geklappt hat ... weil meine beste Hälfte sich eine riesige Fleischwunde am Arm zugezogen hat und nun der Arzt ihr ein absolutes Flugverbot erteilt hat und in den nächsten zwei Tagen muss die Wunde jeden tag einen frischen Verband bekommen. Also wenn ich das mit so einer Vereltzung gewesen wäre, dann hätten Sie meinen Schrei bis in die Rocky Mountains gehört. Das müssen Sie sich bitte vorstellen, Sie rennen schnell aus der Tür und bleiben mit der Epidermis an der Klinke hängen und schieben sich die ersten drei Hautschichten vom Handgelenk bis zum Ellenbogen.

Und erst wurde so getan, als wäre das nur ein kleiner Kratzer und als ich diese Wunde erblickt habe, da sah ich so wahr ich hier sitze einen Engel aus dem Hause der Narkotikafamilie. Wie bei einem Baumkuchen konnte ich die einzelnen Hautschichten sehen und nein, ich kann Ihnen nicht sagen ob das bis auf den Knochen ging ... ich sage nur, dass man sehr gut beraten ist, wenn man sich solche verunfallten Dinge in der waagerechten Position ansieht ...